Rabenmutter 2.0: Wie man sich bei anderen Mamis unbeliebt macht … mit Absicht ;) !

Mamis ärgernManchmal läuft es in der Mutti-Dimension genauso wie im Kindergarten: Es wird sich gezankt, auf niederstem Niveau beschimpft, fies gestichelt, an den Haaren gezogen und gepitscht. Naja, letztere Handlungen werden eher nur im übertragenen Sinne ausgeführt … meistens jedenfalls 😀 . Trotzdem ist das natürlich nichts, auf das wir Mamis stolz sein können (oder sollten), ABER es gibt einiges, was wir zu unserer Verteidigung anführen können:

  • Wir sind oft müde und daher leicht reizbar!
  • Wir sitzen zwar alle irgendwie in einem Boot, haben aber manchmal noch deutlich weniger gemeinsam als früher mit Arbeitskollegen oder Trinkbekanntschaften!
  • So richtige Über-Muttis können echt die Hölle sein!
  • Wir verbringen den Großteil unserer Zeit mit kleinen Kindern – da kann man aus Versehen schon mal trotziges Streitverhalten adaptieren!
  • Ständig von allen Seiten mit unaufgeforderten, pädagogisch hochgradig wertvollen Tipps bombardiert zu werden, nervt echt gewaltig!
  • Es gibt so Tage … da will selbst die tapferste, cleverste und taffeste Mutti einfach nur AUSRASTEN!
  • Wir sind oft müde und daher leicht reizbar (DAS muss man echt zweimal nennen!!!).

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KRÜMEL-CHRONIKEN: 5. UND 6. (LEBENS-)WOCHE

kruemel_chroniken_5-6Obwohl ich ja eigentlich absolut überzeugt davon bin, dass ich mich diesmal deutlich besser im Wochenbett mache (jaaaaa, trotz meiner stetigen Beckenboden-Schonungszeit-Missachtung 😉 , ist es doch wieder gezeichnet von emotionalen Hochs und Tiefs. Naja, muss wohl so sein … ist ja auch wieder eine irre Umstellung von drei auf vier Familienmitglieder. Dazu kommt der Geburtstag der Mausemaus, der mich immer etwas melancholisch stimmt (es geht einfach so schnell – bald braucht sie mich nicht mehr! *heul*), den körperlichen Mankos, an denen ich knabbere, und dem doch mittlerweile recht ausgeprägten Schlafmangel. Gerade letzteres sorgt natürlich dafür, dass ich geistig eher auf Tiefflieger-Basis arbeite und gedanklich oft abschweife. Aber was solls – es geht ja vorüber. Irgendwann. Hoffe ich! 😉 Weiterlesen

Rabenmutter 2.0: I feel mopsig!

Wer sich regelmäßig bei Facebook und Konsorten rumtreibt, kennt sie wahrscheinlich alle: diese rührenden kleinen Bild-Text-Kombinationen, bestehend aus einem unperfekten Nach-Schwangerschafts-Körper und Worten wie „Wir sind schön, weil wir geboren haben!“ (oder so ähnlich), die liebevoll gedrehten Kurz-Filmchen, in denen Kinder ihrer Mama sagen, dass sie die schönste Frau der Welt ist und natürlich die vielen Artikel über Foto-Projekte aus aller Welt, die (fast) nackte Mütter mit ihren Kindern zeigen – frei von Retusche oder Mager-Wahn, um den Blick auf das wesentliche zu lenken: die Liebe. Ich gucke mir das natürlich ALLES an und verdrücke meistens mindestens ein Tränchen, weil ich es so schön finde, es ans Herz geht und zudem mein aktuell etwas angegriffenes, leicht schwabbeliges Ego streichelt. Und dann … schlägt mein Gefühl ins Gegenteil um. Weiterlesen

Krümel-Chroniken: 3. und 4. (Lebens-)Woche

kruemel-chroniken_3-4Der Krümel wächst und gedeiht prächtig, machte allerdings leider auch schon die erste, unangenehme Bekannschaft mit Viren: Die große Schwester konnte trotz Schniefnase nicht von ihm lassen … und ich konnte die Geschwisterliebe nicht gänzlich ausbremsen (das nächste mal bin ich aber strenger – so ein verschnupftes Krümelchen bricht einem ja wirklich das Herz!)
Ansonsten würde ich sagen, halten wir uns wacker. Der Mann und ich sind trotz erhöhter Reizbarkeit NOCH verheiratet 😀 . Und ich habs bisher nicht geschafft, mich körperlich aufgrund von extrem dämlichem Verhalten im Wochenbett völlig an der Rand der Zerstörung zu bringen … noch nicht. Aber ich bin schon echt mies darin, mich zu schonen. ECHT ganz, ganz mies!  Weiterlesen

Krümel-Chroniken: 1. und 2. (Lebens-)Woche

baby-chroniken_12Da ist es nun also, mein zweites Kind, das Krümelchen, das kleine Brüderchen der Mausemaus auf das wir alle so lange gewartet haben. Und jetzt? Wird jetzt WIEDER alles anders … so wie damals nach der Geburt der kleinen Madam … nur eben ANDERS anders? Bricht das Chaos in unserem gerade sortierten Familienalltag aus? Bekommen der Göttergatte und ich uns wieder ständig wegen jedem Quatsch in die Wolle? Oder besteht auch die Chance, dass wir einfach einigermaßen elegant die Kurve kriegen? Ich hoffe es sehr! Bisher siehts gar nicht mal so schlecht für uns aus 😉 . Jedenfalls freuen wir uns alle wie Bolle, dass der Krümel da ist. Endlich. Und das er gesund und munter in die Welt hinausbrüllt. Was will man mehr als Mama? (Schlaf…Schlaf hätte ich wirklich auch gern … nur so ein bisschen … BITTE 😀 ) Weiterlesen

Rabenmutter 2.0: Des Krümelchens (schwere) Geburt

geburtsbericht„Die zweite Geburt geht schneller als die erste“, sagten sie. „Die zweite Geburt wird leichter“, sagten sie. „Warts ab, der Krümel flutscht raus wie nix!“ sagten sie. Und ich glaubte ihnen natürlich. Denn warum sollten sie, die Mädels, die ihre zweite Geburt bereits hinter sich hatten, als ich noch fett und rund auf einem Stein am Spielplatzrand vor mich hinbalancierte, lügen?! Haben sie sicher auch nicht! Das Problem war bzw. ist nur: Man kann Geburten nicht verallgemeinern. Kein bisschen sogar. Man kann maximal sagen: MANCHMAL geht die zweite Geburt schneller und leichter als die erste. MANCHMAL aber auch nicht. Das klingt halt nur nicht so vertrauenserweckend und entspannend wie die Version, die ich immer hörte – und auch hören WOLLTE! Im Prinzip aber ja nicht schlimm, schließlich nahm es mir die Angst und Nervosität vor der Geburt des Krümelchens – was ja auch schon mal viel wert ist. Weiterlesen

Rabenmutter 2.0:  An mein erstes Kind …

Meine kleine Madam,

ich sehe dich an und bin so unsagbar stolz auf dich, dass mir fast die Worte fehlen. Du bist noch nicht mal drei Jahre alt und doch schon so ein großes Mädchen. Mit geradem Rücken, gestrafften Schultern und einem Gang, so strotzend vor Selbstbewusstsein, dass John Wayne vor Neid erblassen würde, marschierst du hinaus in die Welt, um sie für dich zu erobern. Ich muss immer lächeln, wenn ich sehe, wie du losstapfst; ich liebe das so sehr!

Jetzt gerade sogar ein bisschen mehr vielleicht, als noch vor wenigen Wochen, denn jetzt gerade hat sich so vieles … ja, beinahe alles verändert. Für uns. Vor allem aber für dich. Und ich mache mir ein wenig Sorgen, wie du mit all diesen Neuerungen in unserem gemeinsamen Leben zurecht kommen wirst. Du quasselst mir zwar gefühlt den halben Tag einen Knopf an die Backe, aber dennoch fehlen dir eigentlich noch die richtigen Worte, um zu beschreiben, wie du dich fühlst … jetzt, da alles so anders ist. Weiterlesen

Schwangerschaftstagebuch: 39. SSW

Die 39. SSW – es ist nicht zu glauben! Rückblickend habe ich manchmal das Gefühl, die Zeit wäre nur so dahin gerast. Dabei ist eigentlich das Gegenteil der Fall – es dauert wirklich, wirklich lange! Es gibt Menschen in meinem Umfeld, die mich nur schwanger kennen … die so langsam glauben, dass es mich nur in diesem „Format“ gibt. Die werden sich noch wundern 😀 .

Jedenfalls bin ich nun bereit. Ich bin bereit, den Krümel kennenzulernen, ihn im Arm zu halten … und dafür meinen Körper zurück zu bekommen. So für mich ganz allein. Denkt man am Anfang der Schwangerschaft ja gar nicht, dass man diesen Punkt irgendwann erreicht … wenn man sich so sehr darüber freut, dass ein zweites Herzchen im eigenen Leib schlägt, wenn man die ersten Bewegungen spürt und die ersten Rundungen sieht. Ich zumindest konnte es mir vor 6 Monaten nicht vorstellen, diesen Zustand einmal ändern zu WOLLEN. Aber jetzt … bin ich bereit dazu. Und so muss es auch sein – am Ende 🙂 . Weiterlesen

Schwangerschaftstagebuch: 37. und 38. SSW

Wie schade … ich werde offenbar jetzt langsam etwas Gaga in der Birne. Ich wechsle so schnell meine Meinung, was denn jetzt den (gewünschten) Start der Geburt angeht, dass ich manchmal selber nicht mehr mitkomme. Mal will ich, dass der Krümel sich jetzt bitte SOFORT auf den Weg macht (weil mir alles so schwer fällt und weh tut) und dann wieder streichle ich gedankenverloren meinen Bauch und mag den kleinen Mann einfach nicht „rausrücken“. Außerdem … es gibt ja auch immer noch so viel zu tun! Natürlich nichts mega wichtiges, aber man weiß ja doch beim zweiten Kind ziemlich genau, dass man eben nichts weiß und man daher absolut null Ahnung hat, wie die ersten Wochen werden – ob man für irgendwas anderes als Stillen, Wickeln und Kuscheln Zeit hat … oder auch Bock. Da macht es ja schon Sinn, alles vorzubereiten, was irgendwie geht.
Ach, was mach ich mir wieder für einen Stress. Ich muss endlich mal etwas RUNTER KOMMEN!!! Weiterlesen

Rabenmutter 2.0: Das Schlaf-Dilemma

Nach drei Jahren an der Mutti-Front kann ich eines mit Bestimmtheit sagen: Der Job als Mami ist einer der tollsten, aber eben auch wirklich einer der härtesten, die man sich so ans Bein binden kann. Und das einzige, was tatsächlich hilft – mir zumindest – mit den ganzen Verrücktheiten, Krisen und Stresssituationen, die zum ganz normalen Alltag mit Kind gehören, fertig zu werden, ist … herzhaftes (zuweilen eventuell auch leicht hysterisches 😉 ) LACHEN.
Komplett bis zum Hals eingeschissene Babys, endloses und schier allumfassendes durchs Krabbelkind verursachtes Chaos, unvorstellbare Matsch-Exzesse des Nachwuchses mit ursprünglich liebevoll zubereitetem Essen, wahrhaft unterirdische Schimpfworte hervorgebracht aus kleinen Zuckerschnuten, Trotzanfälle von 2- bis 3-jährigen auf offener Straße – natürlich unter den abwertend blickenden Augen unzähliger Passanten … ja, sogar tagelange Kotzerei ausgelöst durch den gefühlt 1.000sten Magen-Darm-Infekt während der Kita-Zeit lässt die meisten gestandenen Müttern (irgendwann) haltlos kichern und gackern. Weiterlesen