(Leser-)Geburtsberichte Rabenmutter 2.0

So ne Geburt schaff ich doch mit links. Nicht!

„Ach, naja, wie schlimm kann’s schon werden?! Pack ich schon. Sie muss ja raus,“ erwiderte ich zumeist lächelnd auf die so wahnsinnig oft und gern an mich in der Schwangerschaft mit Ella gestellte Frage, ob ich denn wohl Angst vor der Geburt hätte. Meine damals möglicherweise etwas überheblich klingende Antwort könnte man darauf zurückführen, dass es grundsätzlich ungemein nerv-tötend ist, ständig mit dieser Frage konfrontiert zu werden; zwingt sie einen doch dazu, sich mit etwas auseinanderzusetzen, dass man gerade beim ersten Kind unmöglich einschätzen kann. Und wer mag das schon?!
Das allein war allerdings nie der Grund für mein selbstherrliches Lächeln und meine ruhige Stimme. Ich hatte nämlich tatsächlich so gut wie keine Angst! Im Gegenteil: Ich freute mich sogar auf die Erfahrung und war felsenfest davon überzeugt, dass ich die Schmerzen total locker wegstecken und ganz easy durch die Geburt marschieren würde. Und das nicht, weil ich ein tiefenentspannter Typ bin oder zu diesem Zeitpunkt bereits begriffen hatte, welches WUNDER ich erleben würde. Nein! Ich dachte schlicht und ergreifend ganz ERNSTHAFT (und rückblickend eventuell etwas naiv ;) ): Das schaff ich doch mit links.

STARTSCHUSS MIT BLASENSPRUNG

Der sicher allseits bekannte „Sofa-Schutz-Instinkt“ schaltete sich nur Sekunden, bevor meine Fruchtblase sprang, ein und befahl mir, wirklich UMGEHEND die beiden fetten Katzen von meinem Schoss zu schmeißen und meinen (leider ebenfalls fetten) Arsch zackig von der NEUEN Couch zu wuchten. So musste nur meine Lieblingsschwangerschaftsjeans dran glauben und in FruchtwassGeburter (und allem, was da sonst noch mitkommt) untergehen. „Aha,“ dachte ich, während ich ins Badezimmer watschelte, „dann geht’s jetzt wohl los.“ Ich war die Ruhe selbst. Ganz im Gegenteil zu meinem Mann, den ich vom Klo aus (ja, manchmal mangelt es dem wahren Leben echt an Romantik!) anrief und nach Hause beorderte oder meiner Freundin und Nachbarin, die ziemlich sofort zur Stelle war, um mir bei den letzten Vorbereitungen zu helfen und die ich schier in den Wahnsinn trieb, weil ich trotz Blasensprung (meine Ärztin hatte mir bereits vor einigen Tagen gesagt, dass das Baby schon so dermaßen tief im Becken steckte, dass ich selbst bei einem Blasensprung nicht liegen müsste.) und ersten Wehen noch in der Wohnung hantierte, anstatt mich mal zu setzen und die Abstände zu notieren. Das Ding war: Diese ersten Wehen waren so „dezent“, dass ich sie einfach nicht ernstnehmen konnte. Echt nicht! Abgesehen davon waren die Abstände mit knapp 3,5 Minuten meines Erachtens etwas kurz für „den Start“. Ich schloss daher nicht aus, dass es sich mal wieder um Blähungen (in der Schwangerschaft ja ein steter Begleiter) oder so handelte und die ECHTEN Wehen erst noch kämen … in einem von mir im Geburtsvorbereitungskurs gelernten Anfangs-Abstand von entspannten 10 Minuten … so zum langsam warm werden eben. DARAUF wartete ich. Und irgendwie beruhigte es mich, dass es sich aktuell nicht wie im Lehrbuch abspielte.

CHECK-IN IM KRANKENHAUS

Noch im Auto zum Krankenhaus verkündete ich meinem Mann vergnügt, dass ich die Geburt ja vielleicht wirklich „mit links“ meistern würde, wenn DAS jetzt allen Ernstes doch schon Wehen sein sollten. Ich lachte und scherzte und war wirklich kein bisschen aufgeregt.

Das erste, offizielle wir-sind-im-Krankenhaus-und-bekommen-jetzt-ein-Baby-CTG zeigte zwar Wehen an, wurde von der anwesenden Hebamme allerdings so gedeutet, dass wir noch laaaaaaange auf unser Baby warten müssten. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte mein Mann sogar die Nacht zu Hause verbringen können. Keine Option für uns ;) .

Also richteten wir uns mental auf einen gemütlichen TV-Abend im Patientenzimmer ein … so ca. eine Stunde. Dann erwischte es mich nämlich kalt mit Nackenschlag: Die Wehen nahmen – meiner Meinung nach ziemlich unhöflich PLÖTZLICH – an Fahrt auf und brachten damit zu einem recht frühen Zeitpunkt der Geburt (so ca. in Stunde 3 oder 4) mein nicht gaaaanz so nettes Ich zum Vorschein: „Wenn die Schnalle mir beim nächsten CTG nochmal sagt, dass Kind würde definitiv NICHT heute Nacht kommen, dann tret ich die um!!!“ schnaufte ich zwischen zwei Schmerzwellen, deren Abstand sich – mal so nebenbei erwähnt – natürlich nicht verlängert, sondern weiter verkürzt hatte. Auch als Geburts-Laie war mir absolut klar, dass das kein Zeichen für einen bevorstehenden, gemütlichen TV-Abend war.

Beim nächsten CTG – ca. eine halbe Stunde nach dem Beginn meiner Flucherei – sprach niemand mehr davon, dass mein Mann auch gerne nochmal heim fahren könnte. Stattdessen war es recht still im Raum, eine neue Hebamme hielt meine Hand und erklärte mir mit ruhiger Stimme, dass ich wirklich KEIN Weichei wäre und ich mich NICHT lächerlich machte (um was für einen Quatsch man sich manchmal Sorgen macht!), wenn ich schon jetzt mal ein Tränchen verdrückte (die Idee, dass ich die Nummer hier mit links abreißen würde, hatte sich zwischen fluchen und Händchenhalten in Luft aufgelöst. Hallöchen Realität! ;) ). Die Wehen waren überraschend stark und kamen in kurzen Abständen. Blöd nur, dass sich mein Muttermund offenbar nicht von der TV-Abend-Vorstellung lösen wollte und daher so gar nicht recht aus dem Quark kam.

AB IN DIE WANNE

Ein Bad brachte Erleichterung. So für 20 Minuten. Aber die waren nett. Wir unterhielten uns, ich nahm das Wasserglas an, dass mein Mann mir nach jeder Wehe unter die Nase hielt und scherzte etwas mit der Hebamme über meine soeben erloschenen Vorstellungen bezüglich meines Geburtserlebnisses. Es war ein guter Moment. Die Wehen kamen im Abstand von vielleicht 90 Sekunden, aber ich konnte sie ertragen, ohne in Tränen auszubrechen. Die Hebamme war ruhig und lieb. Und ich hatte die Hoffnung, dass mein Baby ganz bald das Licht der Welt erblicken würde.

Unter „ganz bald“ hatte ich mir übrigens so ca. eine Stunde vorgestellt. Schließlich hatte ich jetzt bereits knapp 6 Stunden (ich weiß, eigentlich natürlich noch GAR NIX!) Wehen ertragen … und die letzten beiden waren kein bisschen mehr lustig gewesen. Als das warme Wasser dann auch noch seine mildernde Wirkung gegen eine eher fördernde eintauschte, und meine „Ruhephasen zum Trinken und Verschnaufen“ auf unter eine Minute rutschten, verlor ich etwas den Spaß an der Sache. Pünktlich zu meinem Stimmungswechsel, zog auch die Hebamme, die ich sehr nett gefunden hatte, von dannen und wurde durch die nächste Schicht abgelöst. Neu ins Team Neckar stieß eine leicht Feldwebel-artige Frau (mit wahrhaft furchterregendem Namen, den ich natürlich nicht veröffentliche), die mich ziemlich umgehend und etwas barsch aus der Wanne befahl (was unter starken Wehen ohne nennenswerte Pause übrigens kein soooo leichtes Unterfangen ist), um zu kontrollieren, ob der Muttermund endlich mal aus seinem TV-Sessel gekrochen wäre. War er aber leider nicht. Zwei cm war das Ergebnis stundenlanger Quälerei. Da konnte ich nicht drüber lachen. „Deine Wehen sind so stark, dass dein ganzer Körper nur noch krampft, sich aber nichts mehr bewegt. Du hast jetzt zwei Möglichkeiten, Mädchen“, sagte sie völlig emotionslos, „Kaiserschnitt oder PDA.“ „PDA!“, brüllte ich, ohne lange zu überlegen und hätte die Spritze dann auch bitte sofort haben wollen (das ist ja wie die Entscheidung zum Friseur zu gehen: Hat man sie einmal getroffen, will man JETZT SOFORT – nicht irgendwann nächste Woche.)

Das Problem war nur: Überraschenderweise war ich gar nicht die einzige Frau, die in dieser Nacht in diesem Krankenhaus ein Baby in die Welt pressen wollte. Und andere werdende Mamis hatte vor mir den Ruf nach harten Drogen verlauten lassen, so dass ich „Schlange stehen“ und mich in Geduld üben musste. Und als wäre das allein nicht schon schlimm genug (Geduld ist ja grundsätzlich schon nicht so meins; unter starken Schmerzen aber sogar noch viel weniger!), musste ich auch noch den Kreissaal wechseln – wahrscheinlich, um den einzigen mit Wanne frei zu machen – und halbnackt im Wehen-Delirium über Flure wandern. Ich war … drücken wir es mal vorsichtig aus … etwas unzufrieden mit der Gesamtsituation.

KREISSSAAL NUMMER 2

Im neuen Kreissaal angekommen machte ich es mir erst einmal zu Aufgabe, meinen Mann endgültig das Fürchten zu lehren: Ich beschränkte mich bei meinen Kommentaren zur aktuellen Lage nur noch auf ein einziges Wort, dass ich mal flüsternd durch die Zähne stieß, mal laut rausbrüllte (man will ja für Abwechslung sorgen): HIIIIILFEEEE!
Ich konnte sein Gesicht nicht sehen, weil er hinter mir stand, aber anhand seiner immer wieder aussetzenden Atmung und seinem nervösen von-einem-Fuß-auf-den-anderen-treten, konnte ich „ermitteln“, dass er sich über meinen Zustand und den Grad meines „Angepisst-seins“ durchaus bewusst war. Der Arme … so tapfer hielt er sich an meinem Wasserglas fest und lief nicht davon, obwohl ich absolut sicher war, dass es genau das war, was er am Liebsten getan hätte :D .

Irgendwann dackelte tatsächlich mal der Anästhesist an. Offenbar lief sein Arbeitstag schlecht, denn als ich mir herausnahm, während des Unterschreibens der Infos zur PDA zu bemerken, dass ich gerade nicht in der Lage wäre, das alles zu lesen, pammte er mich direkt an: „Sie hatten 10 Monate Zeit das zu lesen!“ Der gute Mann hatte solches Glück, dass ich erschöpft war, Angst hatte und nur noch um Hilfe winselte … sonst hätte ich ihm möglicherweise die Spritze in den fetten Arsch gerammt! (Nur so aus Reflex ob seiner Gemeinheit, versteht sich)
Trotzdem machte er seinen Job gut … denke ich. Die Schmerzen rutschten auf ein erträgliches Niveau herab, ich konnte wieder atmen, reden und sogar mal lächeln. „Schlafen sie etwas“, sagte die Feldwebel-Hebamme und ließ uns allein. Grundsätzlich sicher ein gutgemeinter Rat, den ich auch gerne beherzigt hätte, aber mein Körper erklärte lieber der PDA den Krieg und „knipste“ sie sozusagen einfach wieder aus: Nach ca. 30 Minuten waren die Wehen in alter Form zurück und der genervte Anästhesist musste noch einmal antraben, um ordentlich nachzulegen. Und siehe da: mein Körper kooperierte endlich mit den köstlichen Drogen, schaffte die fehlenden acht cm in knapp einer Stunde und krönte den Erfolg umgehend mit Presswehen. Halleluja!

HALLO EINZELKIND

Machen wir uns nicht länger was vor: Eine Geburt ist kein Spaziergang. Ich hatte da leider eine völlig falsche Vorstellung. ABER nichtsdestotrotz ist und bleibt es ein Wunder, dass zu erleben sich wirklich lohnt. Die Presswehen haben mich absolut an meine Grenzen gebracht und ich dachte mehr als einmal, dass ich das unmöglich schaffen würde, es grundsätzlich niemals klappen könnte … und das ich meinen Mann gegebenenfalls umbringen müsste, falls er jemals von einem zweiten Kind sprechen würde ;) . Doch ich schaffte es. Wir schafften es. Zusammen. Und es hat sich so sehr gelohnt. Dieser Moment, in dem mir mein Baby in den Arm gelegt wurde, wird wahrscheinlich für immer der Größte meines Lebens sein. Zum ersten Mal in ihr kleines Gesichtchen zu sehen, ihre Finger und Zehen zu zählen, ihre Haut zu streicheln und ihr Haar zu berühren … nichts ist damit vergleichbar. Und jede Minute Schmerz wert.

„Hallo Einzelkind“, sagte ich zu ihr … und meinte es auch so. Zumindest damals, am 19.10.2013 um 02:20 Uhr. Heute würde ich mir die ganze Nummer durchaus noch einmal antun. Obwohl ich mich sehr wohl noch genau daran erinnern kann, wie sich Wehen anfühlen (wer erzählt das eigentlich immer, dass man die Schmerzen komplett vergisst???) und garantiert beim zweiten Mal ähnlich wenig amüsiert davon sein werde. Aber eine Geburt ist eben auch ein atemberaubendes (im wahrsten Sinne ;) )  Abendteuer … und – das kann man nicht oft genug wiederholen – man wird wirklich sehr, sehr, sehr reich belohnt! Und das gilt nicht nur für eine „natürliche“ Geburt, sondern für jede. Was zählt, ist schließlich das Ergebnis: dieses zauberhafte kleine neue Leben, dass man plötzlich im Arm hält und das von nun an alles auf den Kopf stellen wird <3

Ich wünsche allen Frauen, die das Wunder noch vor sich haben, eine tolle Geburt!

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12 Kommentare für “So ne Geburt schaff ich doch mit links. Nicht!

  1. Hahahaha… und tatsächlich lese ich JETZT erst Deinen Geburtsbericht der Mausemaus. Es gibt also immer noch viel zu entdecken auf der L&W Seite ???
    Toller Bericht, ich hatte die gleiche Einstellung nur wurde Sie freundlicherweise auch erfüllt… aber da seh ich dann auch mal wieder: man steckt einfach nicht drin! Danke für diese Lektion!???

  2. Du hast so einen tollen Schreibstil, so ehrlich und lustig. Dein Geburtserlebnis erinnert mich etwas an die Geburt meines Sohnes, okay, zumindest der Anfang. Bei mir ging’s ähnlich los, Blasensprung zu Hause, 2 Wochen vor Termin, gemütlich in die Klinik gegondelt…jo…aber dann kamen die Wehen. Wurde noch mit Mann zusammen zur Anmeldung geschickt, den Weg zurück konnte ich eigentlich nur noch kriechen. Dann sollte ich noch mal auf die Toilette und dachte ernsthaft, dass der Wurm wohl eine Klogeburt wird. Zwei Stunden später war das Baby da. 4.580 Kilo. Natürliche Geburt. Hätte ich mir so auch niemals vorher ausgemalt. Bin aber immer noch froh, dass mir stundenlange Wehen erspart blieben. Jetzt habe ich nur Angst, dass es beim zweiten Kind nicht so glatt läuft. Aber was will man machen?! Und raus müssen sie alle irgendwann. ^_^

    1. Ui, Respekt! Mehr als 4,5 Kilo auf natürlichem Wege “rauszubefördern” ist auch ne echt Aufgabe!!!
      Fürs zweite drücke ich dir die Daumen…wird schon gut gehen! Muss ja, ne ?

    2. Immer wenn ich von 4+ Babys lese bin ich heilfroh, dass die Babys in unserer Familie tendenziell zu leicht zur Welt kommen. Meine zwei hatten (wie auch schon mein Mann und ich selbst auch) keine 3kg als sie zur Welt kamen. Das reicht auch völlig aus, tut trotzdem ordentlich weh, wenn sie raus kommen. ;-)

  3. Haha, ich bin auch so optimistisch da rangegangen. Nach einer super easy Schwangerschaft war mir klar, die Natur hat das alles so vorgesehen und wenn man nur entspannt genug ist, wird die Geburt auch easy. 12 Tage über Termin, Baby war mittlerweile 4,5 kg, wurde dann eingeleitet. Die Nacht im Wehenzimmer konnte ich nicht schlafen, weil es ziepte. Am Ende des Flures hörte ich wahnsinniges Stöhnen und Schreien und dachte, wie übertrieben, ich hab schließlich auch Wehen und schrei nicht so rum…. Tja, so 18 Stunden später hatte ich dann verstanden, dass das keine Schauspielerei ist, dass man gar keine Kontrolle über die merkwürdigen Geräusche hat, die in unglaublicher Lautstärke einfach raus müssen, und dass einem das in dem Moment sowas von egal ist.
    Die Schmerzen habe ich tatsächlich inzwischen vergessen, aber über meinen an Überheblichkeit grenzenden Optimismus muss ich immer noch schmunzeln.

  4. Sehr schön geschrieben… ich habe als bei mir die Wehen eingesetzt habe, auch gedacht, dass das ne leichte Nummer wird. Tja so kann man sich täuschen… nach 24 Stunden Dauerwehen hat, sich mein Muttermund, nachdem er endlich ganz offen war und die Wehen auf einmal wieder weniger wurden, beschlossen dicht zu machen. Es folgten zwei weitere lange Stunden mit Wehentropf, der natürlich nichts gebracht hat. Am Ende kam mein kleiner Schatz per Kaiserschnitt.

    Ich finde deinen Blog genial geschrieben und erkenne mich ganz oft selbst wieder. Mein kleiner Schreihals ist nicht unbedingt immer das einfachste Baby und es ist beruhigend zu lesen, dass es anderen ähnlich geht und dass es besser wird.

  5. Was man bei Geburten so erlebt…”Denken Sie dran, Sie müssen durch jede Wehe nur einmal durch”. Ganz im Ernst, liebe Hebammen, dann sagt doch lieber gar nix, aber der Satz ist echt Kacke (oha, schon wieder 10 Cent…). Aber man lernt und beim nächsten Mal gibt es ganz viele Dinge, die einem nicht mehr passieren: im Wehenzimmer mit krassen Wehen liegen, während ein ebenfalls anwesendes Pärchen Mittag ißt./ “Wie PDA? Jetzt geht das nicht mehr, Sie sind bei 9 cm…” (Danke für gar nichts, wer hat mich denn im Wehenzimmer mit dem essenden Paar rumliegen lassen…???) /
    Oder später auf Station: Schwester rein, “Fragen zum Stillen?”, “öööh…” Schwester wieder raus.
    Aber einen dann anmaulen “Wenn Ihr Kind nicht zunimmt, dann gehen Sie aber nicht morgen nach Hause!” (Sind wir hier im Knast?) Bei mir gings noch, andere Mutis wurden krasser angepflaumt. Auf dem Weg in den Kreißsaal zB “Schreien Sie hier mal nicht rum, hier liegen kranke Menschen!”
    ABER: es gibt auch nette Schwestern!