Schwangerschaftstagebuch

Schwangerschaftstagebuch: 11. und 12. SSW

Eigentlich irre, dass man so früh in der Schwangerschaft schon ganz schön schwere Entscheidungen für sich und das ungeborene Kind, das man zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht einmal spürt, treffen muss. Muss man aber. Macht man dann natürlich auch. So richtig mache ich das aber eigendlich erst dieses Mal. Bei der kleinen Madam habe ich einfach alles passieren lassen und mir nicht ständig den Kopf darüber zerbrochen, ob das jetzt richtig oder falsch ist. Tja, Mama sein Wie auch immer: Das Wichtigste ist, dass ich mit dem Abschluss der 12. Woche endlich die – zumindest OFFIZIELL – gefährlichsten Zeit der Schwangerschaft hinter mir lasse. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr mich das erleichtert!!!

Schwangerschaftswoche: 11
Anzeichen / Beschwerden: Tja, irgendwie läuft diese Schwangerschaft anders als die mit der kleinen Madam. Die Übelkeit ist schon jetzt so gut wie weg. Dafür ist die Müdigkeit viel heftiger. Könnte aber natürlich daran liegen, dass ich diesmal ein Kleinkind habe, das mich auf Trab hält und die von allen Seiten empfohlenen Pausen, die ich mir unbedingt gewähren soll, sich einfach nicht einrichten lassen. Ansonsten geht’s mir aber eigentlich recht gut: Unterleibsziehen habe ich nur in unangenehmen Ausmaßen, wenn ich zu schwer bzw. zu blähend esse, an den geplatztes-Sofa-Look auf meinem Kopf habe ich mich fast gewöhnt und das Zahnfleischbluten beunruhigt mich nur bedingt. Ein klitzekleines bisschen ätzend fin12_ssw_quadratde ich, dass ich bereits jetzt 3-4 mal pro Nacht eine „Schlaf-Pinkelpause“ einlegen muss. Ich hoffe sehr, dass wird zwischenzeitlich nochmal etwas weniger.
Gewicht: 64 Kilo. Ok, Stillstand. Wenigstens etwas. Ich hoffe einfach, dass bleibt jetzt gaaaaanz lange die Zahl, die mir die Waage präsentiert, damit ich wieder „ins Raster“ passe. Denn schließlich sind doch eigentlich immer nur so zwischen 10 und 15 Schwangerschaftskilos pro Frau vorgesehen. Und ich kenne wirklich sehr viele, die ANGEBLICH tatsächlich nur 11 Kilo zugenommen haben (das die gar nicht merken, wie unsympathisch sie sich damit machen 😉 ) Gut, dass ich das schaffe, kann ich mir getrost von der Backe schmieren – dafür sind mir Chips, Kuchen und Schokolade viel zu wichtig. Aber ich würde diesmal soooo gerne unter 20 Kilo bleiben!!!
Bauchumfang: 88 cm. Hm, dass spricht irgendwie nicht für Stillstand. Was bitte nimmt denn in meinem Bauch gerade dermaßen viel Raum ein, dass ich aussehe, als wäre ich bereits im 5. Monat??? Ich raffe es nicht.

Wir haben eine wichtige, aber nicht ganz leichte Entscheidung getroffen: Wir werden kein Erst-Trimester-Screening machen lassen. Im Prinzip haben wir bereits in der letzten Schwangerschaft, die ich dann aber ja verlor, sehr viel darüber geredet und hätten uns wohl auch da schon dagegen entschieden … wären wir denn soweit gekommen. Diesmal mussten wir unsere ganzen Überlegungen also eigentlich nur noch auffrischen. Trotzdem haben wir nichts übers Knie gebrochen, sondern noch einmal nachgelesen, Pro’s und Contra’s verglichen, geredet und ernsthaft überlegt, bevor wir endgültig Nein dazu gesagt haben.
Vor drei Jahren war das ganz anders. Bei der kleinen Madam haben wir diese Untersuchung nämlich einfach machen lassen, ohne sie groß zu hinterfragen oder uns darüber Gedanken zu machen, welche Konsequenzen ein negatives Ergebnis möglicherweise für uns hätte. Nicht ungewöhnlich, geht man als werdendes Elternpaar doch erst einmal davon aus, dass alles in Ordnung ist und man nur DAFÜR eine Bestätigung bekommt.

Diesmal jedoch ist das anders. Denn diesmal wissen wir mehr: über die Untersuchung an sich, die „Brauchbarkeit“ der Ergebnisse und welch negativen Einfluss mein „biblisches“ Alter von 39 auf die statistischen Berechnungen hätte. Und wir kennen mehrere Frauen, deren Schwangerschaft unter schwarzen Schatten der Sorge um ihr ungeborenes Kind dahin zog und nicht mehr genossen werden konnte, weil die Ärzte sagten, die Wahrscheinlichkeit für eine Trisomie wäre sehr groß; die Kinder all dieser Freundinnen und Bekannten kamen jedoch gesund zur Welt (ein großes Glück, denn natürlich irrt sich das Erst-Trimester-Screening ebenso häufig in die andere Richtung). Das jedoch wichtigste Argumente für unsere ganz persönliche Entscheidung, diesen Test abzulehnen, war allerdings: Wir würden keiner weiterführenden, invasiven, für das Kind gefährlichen Untersuchung zustimmen, nur weil laut Testergebnis die Wahrscheinlichkeit bestünde, dass unser Kind nicht PERFEKT wäre. Und damit ist es für uns sinnlos, dass Screening machen zu lassen. Wir werden einfach auf unser Baby warten und uns darauf freuen <3 .

Irgendwie habe ich mit ein bisschen Gegenwehr meiner Gynäkologin gerechnet, wenn ich ihr verkünde, dass wir diese – heutzutage ja völlig gängige Untersuchung – nicht machen lassen wollen. Doch als ich bei 10+1 in ihrem Sprechzimmer saß und meine Argumente kurz darlegte, nickte sie nur, sagte: „Das klingt alles sehr plausibel. Verstehe ich!“ und trug es in meine Akte ein. Tja, manchmal ist es doch einfacher, als man denkt, nicht mit dem Strom zu schwimmen 😉 .

Zur Belohnung habe ich mir zum ersten Mal eine Runde Baby-TV gegönnt – einen etwas längeren Ultraschall also, den ich allerdings selbst bezahlen musste. Aber da ich auf den nächsten Termin 4,5 Wochen würde warten müssen, wollte ich so lange wie möglich mein winziges Krümelchen bewundern dürfen. Muss ja auch mal sein … vor allem, wenn man so voller Angst ist, wie ich immernoch. Wobei ich sagen muss, dass ich mich ganz langsam etwas zu entspannen scheine. Mir hilft der Gedanke, dass am Ende der 10. SSW alle Organe schon soweit angelegt sind und das Risiko einer Fehlgeburt noch einmal ordentlich sinkt. Sagen zumindest viele (im Internet 😉 ). Zugegeben: Die meisten Infoquellen beharren auf die abgeschlossene 12. Woche als Ende der „gefährlichsten“ Zeit. Aber in meiner Situation klammert man sich eben an alles, was einem hilft, ein bisschen positiver in die Zukunft zu sehen.

Ebenfalls zu dem Zweck, mich ein bisschen zu beruhigen, habe ich mir zu Beginn der Woche dieses Angelsounds-Mini-Ultraschall-für Zuhause-Ding meiner Schwester geborgt. Durchschnittlich ab der 12. SSW kann man damit angeblich den Herzschlag des Baby’s hören. Bei einigen klappt es früher, bei anderen später. Ich hoffte natürlich zu denen zu gehören, die schon in der 11. Woche etwas wahrnehmen … dazu gibt es schließlich so viele Youtube-Videos (eventuell sollte mein Mann mal eine Kindersicherung an meinem Laptop anbringen – für mich!), dass ich es wirklich für realistisch hielt, den rasanten Herzschlag des Minis ziemlich umgehend und einfach zu finden. Aber – wen wundert’s – ich gehöre natürlich nicht zu den „Früh-Hörern“. Wär ja nun wirklich auch zu einfach gewesen. Da ich das Krümelchen auch nicht ständig ärgern will, versuche ich mich zurückzuhalten und nur alle paar Tage in meinen Bauch reinzuhören. Ist wahrscheinlich ja eh viel zu früh und ich mache mich nur zusätzlich verrückt. Aber jetzt ist das Ding halt da … und ich hätte doch so gerne, dass es funktioniert. SOOOOO gerne! Es wäre sowas von beruhigend, den Herzschlag hören zu können, wenn ich gerade Amok laufe und mit dem Schlimmsten rechne. Aber so wie es aussieht, muss ich mehr Geduld haben (ICH HASSE DAS! L ).

Schwangerschaftswoche: 12
Anzeichen / Beschwerden: Die Brustschmerzen, der Ausfluss und die Verstopfung haben sich wie eine Art Nieselregen gemütlich eingependelt und häuslich bei mir eingerichtet. Ich habe das Gefühl, dass ich diese drei Schwangerschaftsbeschwerden wohl noch länger als bis zum Ende dieser Woche behalten werde. Ebenso wie diese mega krasse Müdigkeit, die mich ab spätestens 17 Uhr nur noch auf Autopilot laufen lässt (ehrlich … ich könnte im Stehen an der Wand schlafen, wenn man mich lassen würde. Kommt aber für die kleine Madam nicht in Frage, dass Mutti am „frühen“ Nachmittag schon aussteigt 😉 ). Naja, was soll’s. Dafür ist die Übelkeit so gut wie weg … außer natürlich, ich bin gerade dem plötzlichen Hungertod nahe, was ich aber so gut wie nie riskiere – ich bin ja nicht wahnsinnig 😀 .
Neu ist allerdings, dass irgendwas höchst unangenehm auf meinen Ischias-Nerv drückt. Ich hoffe, es liegt daran, dass sich die Gebärmutter aufrichtet; dann würde es wahrscheinlich auch wieder weggehen. Falls es das nicht ist, kann ich mich schon mal mental darauf einrichten, eine UNAUSSPRECHLICHE und von mir ZUTIEFST VERACHTETE Maßnahme ergreifen zu müssen: SPORT! (Schon allein das Wort sorgt dafür, dass sich vor meinem inneren Auge das Werk „Der Schrei“ von Edvard Munch manifestiert!!!)
Gewicht: 64,5 Kilo. Ok, dass geht so nicht. Selbst bei Ella habe ich nicht SO schnell zugenommen und da hab ich ja sogar noch aufgehört zu rauchen! Ergo: Ich muss die Notbremse ziehen. Kein Kuchen mehr für Mutti. Und Chips auch nicht. Schluss damit! Ist ja eh ungesund! Ich lasse ab jetzt die Finger von allem, was eigentlich unnötig ist. (Bin total gespannt, wie lange ich das durchhalte … tippe mal hochmotiviert auf zwei Tage 😀 )
Bauchumfang: 89 cm. Wenn ich mich recht erinnere, dann hatte ich diesen Umfang in der Schwangerschaft mit der kleinen Madam so gegen Ende des 5. Monats. Daher kann ich – ohne dabei jeglichem Hang zur Übertreibung nachzugeben – nur vermuten, dass ich im Laufe der nächsten Monate zu einem lebenden Fesselballon mutieren werde. (Und hier passt dann auch gleich nochmal das Werk „Der Schrei“ von Edvard Munch). Wie schön. Ick freu mir … nicht!

Eigentlich bin ich nicht so der Typ für Hobbys. Das einzige, was ich in meinem Leben so bezeichnen würde, weil ich es wirklich sehr, sehr liebe und zudem extrem gut beherrsche, ist schlafen 😉 . Ich LIEBE schlafen. Und ich kann echt toll und lange schlafen. Wobei … mittlerweile muss ich wohl eher sagen, ich KONNTE echt toll und lange schlafen. Dank Ella habe ich jetzt schließlich fast 2,5 Jahre nicht mehr durch- oder ausgeschlafen. Das wird zwar aktuell etwas besser (ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben), aber dafür spielen nun mein Hirn und meine Hormone nachts verrückt, jagen mich alle paar Stunden aufs Klo und lassen mich aus fiesen Alpträumen aufschrecken. Ich finde das gemein. Ganz ehrlich! Überall steht doch, dass es so wichtig ist, sich in der Schwangerschaft Ruhezeiten zu gönnen (mit Kleinkind schier unmöglich!) und ausreichend zu schlafen. Wie soll das denn gehen, wenn man ständig pinkeln muss und einen die Ängste vor einer erneuten Fehlgeburt beinahe jede Nacht heimsuchen? Ständig träume ich von Blutungen – mal schwerer, mal leichter – und davon, wieder völlig aufgelöst in dieser Wartehalle vor den Aufzügen im Krankenhaus zu sitzen. Es ist schrecklich. Und überraschenderweise kann ich noch solchen „Flashbacks“ auch nicht wieder einschlafen. NA SOWAS!

Die Frage ist: Bin ich das selber schuld? Hätte ich mehr dafür tun müssen, die Fehlgeburt (bzw. die beiden Fehlgeburten) zu verarbeiten? Aber wenn ja, was denn? (Noch) mehr darüber reden? Oder das Gegenteil? Hätte ich mit einer erneuten Schwangerschaft länger warten sollen, obwohl mich im Moment kaum etwas glücklicher macht, als zu wissen, dass wieder Leben in mir wächst? Hätte mein Herz vielleicht trotzdem noch etwas mehr Zeit gebraucht? Oder ist es einfach ganz normal, dass ich immer wieder an meine Verluste denke – bewusst oder eben unterbewusst in meinen Träumen – weil sie nun mal ein Teil von mir geworden sind und in Kombination mit den „ganz normalen“ Ängsten um eine Fehlgeburt, die ja jede Schwangere hat, einfach nur an Kraft gewinnen? Ach, keine Ahnung. Werde ich jetzt wohl auch nicht so flott rausfinden. Ist eben so. Und ist wahrscheinlich auch richtig so. Ich MUSS mich ja damit beschäftigen. Verdrängung hat schließlich noch keinem geholfen.

Was ich aber tun kann, ist, mich stärker auf das Positive zu konzentrieren und mir einfach viel öfter vor Augen zu führen, wie viel weiter ich diese mal bereits gekommen bin: Ich bin jetzt in der 12. Schwangerschaftswoche und damit beinahe raus aus der offiziell gefährlichsten Zeit (ich weiß, dass IMMER etwas schief gehen kann – aber wie gesagt: Ich will versuchen, mich auf das Positive zu konzentrieren 😉 ). Ich habe den Herzschlag gesehen und das bereits mehr als einmal. Mein Bauch wächst (wenn auch schneller, als mir lieb ist 😉 ). Die Schwangerschaftsanzeichen sind größtenteils lehrbuchmäßig vorhanden. UND manchmal bilde ich mir sogar ein, dass Krümelchen schon zu spüren. Ganz selten nur, wenn ich im Bett auf dem Rücken liege, mit meiner Hand auf dem Bauch und in mich hineinhorche. Dann fühle ich manchmal ein „Bläschen zerplatzen“. So fing es bei der kleinen Madam auch an, damals allerdings erst in der 16. Schwangerschaftswoche. Falls ich es mir nur einbilde: Scheiß drauf! Wen juckts? Mich macht es glücklich und lässt mich lächeln, als hätte man mir gerade einen Brillantring geschenkt 😀 .

Und solche Momente braucht man, wenn man sich so viele Sorgen macht, wie ich es nun mal immer noch mache. Denn es gibt so wahnsinnig viele Menschen, die einem – feinfühlig wie ein stark übergewichtiges Trampeltier – lächelnd und ÜBERHAUPT NICHT BÖSE GEMEINT, Sätze ins Gesicht schleudern, die einen heftigen, bis SEHR heftigen Panik-Brechreiz auslösen. So hörte ich zum Beispiel gegen Ende der Woche von einer Freundin, die natürlich um meine Vorgeschichte weiß, folgende aufmunternde Rede:„12. SSW biste jetzt? Ja, naja, du weißt ja: Wenn’s jetzt noch passieren soll, dann passiert’s halt. Kannste dann eh nix dran machen. Ist dann eben von der Natur so gewollt. Musst du mit leben.“
WAS! ZUR! HÖLLE! SOLL! DAS!? Wieso sagt man so etwas zu jemandem, der eh schon Angst hat? Was zum Teufel ist so schwer daran, mal was nettes, aufbauendes vom Stapel zu lassen, wenn man weiß, dass es einem Freund/einer Freundin helfen würde? Oder (meines Erachtens immer eine brauchbare Alternative für die Empathen dieser Welt): EINFACH MAL DIE FRESSE HALTEN! Ehrlich! Natürlich kann es auch jetzt noch schief gehen, aber ich sage doch auch nicht jedem, der mir über den Weg läuft: „Hey, vielleicht sehen wir uns nicht wieder, weil du möglicherweise gleich vom Bus überfahren wirst!“ Kann auch PASSIEREN! Hilft aber niemandem, wenn ich’s ihm ständig aufs Brot schmiere. Also … der nächste, der mir mit so nem Spruch den Tag versaut, kann sich schon mal mental auf jahrelange Infopost von Beerdigungsinstituten aus ganz Deutschland einrichten. Gern geschehen 😉 .

PS: GOTT SEI DANK! Mit dem Ende der 12. Woche bin ich auch endlich diese leidige Nummer mit dem Progesteron los. Klingt vielleicht total behämmert, aber ich freue mich wirklich ganz ernsthaft darüber, das nicht mehr „nehmen“ zu müssen. Also: Halleluja! Ab jetzt geht’s aufwärts … hoffe ich!

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Comments

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14 thoughts on “Schwangerschaftstagebuch: 11. und 12. SSW

  1. Hurra!! 12. Woche!!! Ich freu mich für Dich/Euch!!!
    Ich bin ja auch schon echt „steinalt“ und habe auf dieses Screening (Blutabnahme, Genetikgequatsche) echt keinen Bock. In der ersten Schwangerschaft habe ich das alles mitgemacht und es war die Hölle bis zur Feindiagnostik. Die würd ich allerdings wohl wieder machen, der Arzt war halt gut bei mir.
    Aber dieses Verrücktmachen ist wirklich zum Kotzen, wenn ich bedenke, wie unbedarft ich noch in der ersten Runde war (hach, war DAS schön) und jetzt schalte ich bei jeder Serie, wo es um Babys geht, schnell weiter, um bloß nichts Negatives zu hören!

    1. Die Feindiagnostik liefert ja wenigstens auch brauchbare Ergebnisse, die dem Baby möglicherweise helfen können. Die mach ich deshalb auch wieder.
      Ansonsten…tja, vielleicht werden wir mit dem Alter einfach „komisch“ ?

  2. Diese sogenannte „Freundin“ sollte sich nicht wundern, wenn ihr euch demnächst nicht mehr so oft begegnet. Sowas unangebrachtes. Ich wünsche dir eine wunderschöne zweite Schwangerschaft! Ich freue mich jede Woche auf deinen Bericht, bin selbst gerade zum zweiten Mal schwanger (14.Woche) und gehöre ebenso zu der ängstlichen Sorte. Das Angelsounds Gerät hat bei mir erst letzte Woche „angeschlagen“ und da auch nur sehr leise bzw schien es so weit entfernt… Mach dich nicht irre. Deinem Krümelchen scheint es prima zu gehen und es wird bei dir bleiben. Du bist eine sehr sympathische Frau und mit Sicherheit eine wundervolle Mama! Bis nächste Woche! 🙂

  3. Ich freu mich auch wahnsinnig für euch! Ich selbst habe zwei Kinder, beides Söhne. Mein großer ist 3,5 Jahre und der kleine ist 6 Monate. Dazwischen hatte ich auch eine Fehlgeburt in SSW 9, ich kenne also deine Ängste, das macht einen echt wahnsinnig! In der ersten Schwangerschaft hab ich auch richtig zugelegt 25 Kilo, bei meinem Kleinen waren es dann „nur“ 17 Kilo, obwohl ich in den ersten Wochen auch wahnsinnig schnell zugenommen habe. Wir haben auch (in beiden Schwangerschaften) kein Screening machen lassen, aus den gleichen Gründen wie du. Haben darüber nachgedacht beim zweiten mal den Prena-Test zu machen ( da ich in der zweiten SS bereits 35 Jahre alt war), ein Bluttest der genauso sicher sein soll wie die Fruchtwasseruntersuchung. Haben uns dann aber doch dagegen entschieden, und siehe da, wir haben zwei gesunde Kinder 🙂
    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute, und ja, diesmal wird alles gut, da glaube ich fest daran! ?

  4. Ich finde es ganz fantastisch wie ehrlich und offen du hier schreibst! Kilo- und cm-Angaben, Respekt!
    Und: ich habe auch 20 Kilo zugenommen, aber die gehn dann ja auch wieder flöten… Betrachte es so: das neue Wesen will es anscheinend einfach maximal gemütlich haben und braucht dafür Platz 😉
    (Und auf den täglich Kuchen zu verzichten halte ich für grob fahrlässig dir selbst gegenüber!)

  5. Das mit den Träumen kenn ich. Ich hab bei meiner Kleinen am Anfang auch sehr intensiv geträumt, wahrschinlich auch ein bißchen bedingt dadurch, daß man eben so oft wach ist, aufs Klo muß, hier und da was grummelt und zwickt, etc.
    Heute bin ich so müde, daß ich das Gefühl hab, gar nicht mehr zu träumen (oder mir zumindest nur selten dessen bewußt bin).
    Und bitte keine Einschränkungen bzgl. Kuchen und Chips und so 😉 Ich hab mich tatsächlich mal im Rahmen eines Präventationsprogramm Frühgeburt durch eine Ernährungsanalyse meiner Krankenkasse gewagt (wahrscheinlich auch so in Monat 3 oder 4) und siehe da, alles bis auf Eisen und Kalorienzahl ganz spitze 🙂 🙂

  6. Ich möchte dir einfach für deine Kolumne danken. Schonungslos, ehrlich und komisch. Du sprichst mir aus der Seele. Ich hatte heute wieder einen Termin und ich habe meinen Bewohner heute tanzen sehen und war sehr erleichtert das die bösen ersten 12 Wochen vorbei sind.

    Ich wünsche euch alles gute.

  7. Danke für deine Worte und Gedanken zu dem Ersttrimesterscreening. Bei meiner ersten Schwangerschaft war es ganz genau wie bei dir – Untersuchung machen um zu hören dass alles gut ist. Erst im Wartezimmer kam mir der Gedanke was eigentlich passiert sollte nicht alles gut sein!?!?
    Diesmal (du bist mir ca einen Monat voraus) haben wir uns auch gegen die Untersuchung entschieden aus eben den Gründen die du auch angebracht hast. Es war keine leichte Entscheidung und deshalb haben mir deine Worte dazu gerade sehr geholfen ❤️ Danke dafür!

    1. Das freut mich sehr! Und es sind – wie ich durch das Feedback auf diesen Text gelernt habe – viel mehr Frauen als ich dachte, die sich wie wir dagegen entscheiden. Das hat mich sehr bestärkt ?

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