Zu Besuch

Zu Besuch: Das erste Kind von mamiChaos

Ich mag es ja sehr, wenn Mamis nicht stäääändig so tun, als wär alles in Butter, sondern ehrliche Worte finden für Situationen, die eben einfach nicht so mega geil sind, wie wir sie uns vielleicht vor der Mutterschaft vorgestellt haben. Olga von mamiChaos ist so jemand. Und deshalb habe ich sie eingeladen, mich (und euch) hier mal mit einem ihrer Artikel zu besuchen 😀 .

Ich sitze in einem, auf die Farbe des Zimmers abgestimmten, weißen Sessel. Die Sonne scheint fließend durch die weiße, leicht durchsichtige Gardine und taucht den Raum in warmes Licht. Eine Uhr tickt leise an der Wand „tick tack tick tack“. Daneben hängt eines dieser modernen Vintage-Bilder mit dem Spruch „My Love, My Life, My Heart“. In der anderen Ecke des Raumes steht das frisch bezogene Babybettchen. Die silbergraue Babydecke verbreitet einen zarten Duft nach Rosenblüten und im Bettchen liegt ein handgemachtes Kissen mit dem Namen des Babys in zartrosa.

Ich summe ruhig und gleichmäßig eine bekannte Einschlafmelodie und halte ganz vorsichtig mein neu geborenes Baby – eine Tochter – im Arm. Mein Baby saugt vorsichtig an meiner Brust und schläft dann friedlich ein. Ich versuche mich kaum zu bewegen, um mein Baby nicht zu stören und genieße einfach nur den Anblick dieses kleinen Wunders in meinem Arm, auf das sich mein Mann und ich ganze 40 Wochen gefreut haben. Sie hat Papas Augen, aber meine Nase. Es klopft leise an der Tür und mein Mann, der Vater dieses wundervollen Babys….

Aufprall in der Realität

WHAT THE FUCK??? Sind wir hier in einer Waschmittel-Weichspüler-Werbung oder was? Nein, leider nicht, denn genau so, GENAU SO! wird uns Schwangeren die Zeit mit einem neu geborenen Baby verkauft.

Also ich erzähle euch jetzt mal, wie es war, als wir mit unserem kleinen Windelpupser nach Hause gekommen sind und dann einfach nur versucht haben das erste Jahr zu überleben. Und wenn ich sage, überleben, dann meine ich auch überleben!

Denn seien wir doch mal ehrlich. Meint ihr, man wird auch im geringsten auf diese Situation vorbereitet? Man hört von Mehrfachmamas immer „Die Umstellung von keinem auf ein Kind war wirklich heftig.“ Aber was heißt denn heftig?

Ok. Die Geburt war überstanden und mein Mann und ich kamen endlich aus dem Krankenhaus heim. Wir waren, wie alle frischgebackenen Eltern, total aufgeregt und freuten uns endlich wieder zu Hause zu sein. Ich sah noch aus, wie der Tod persönlich, weiß, blass, müde, die Augenringe hatten bereits Augenringe, aber ich war glücklich. Ich konnte, dank des Kaiserschnitts, immer noch kaum laufen, geschweige denn meine Tochter alleine hochnehmen. Eine Jeans konnte ich auch noch nicht tragen, weil der Bund zu sehr auf die noch frische Wunde gedrückt hat, sodass ich nur noch in einer, leider absolut nicht dem aktuell entsprechenden Trend, Jogginghose rumschleichen konnte.

So, da standen wir nun vor unserer Haustür. Mein Mann mit dem MaxiCosi im Arm. Unsere Tochter eingepackt in Body, Langarm-Shirt, einem roten Strampler mit süßen kleinen grünen Fußsohlen, die man aber dank der süßen Söckchen nicht gesehen hat, einem Mini-Mützchen und einer rosa Baumwolldecke. Immerhin waren es 20 Grad, da darf das Baby ja nicht frieren. Die Große kam Ende Oktober 2013…wer rechnet denn dann noch mit solchen Temperaturen? Egal anderes Thema.

Zu Hause im Chaos

Wir kamen also endlich zu Hause an. Die Wohnung war leider nicht so aufgeräumt und so wundervoll sonnendurchflutet, wie in der Waschmittel-Werbung, da mein Mann die letzten Tage wirklich besseres zu tun hatte, als sich um den Haushalt zu kümmern. (…)

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