Kinderbücher

Kinderbuch: Was macht man mit einer Idee?

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Ich habe mich verliebt. In ein Kinderbuch. Und zwar so sehr, dass ICH den Verlag angeschrieben und um eine Zusammenarbeit gebeten habe, um es euch nicht nur vorstellen, sondern auch ein Exemplar verlosen zu können (Link weiter unten). Die Rede ist von: Was macht man mit einer Idee?

Es ist definitiv eines der schönsten, stärksten und aussagekräftigsten Kinderbücher, die ich je in der Hand hatte. Und ich hatte schon viele in der Hand. UND ich hab sogar schon selbst eins geschrieben! Leider war’s bei weitem nicht so großartig, wie Was macht man mit einer Idee? . Sehr schade. Ich nehme es dem Autor Kobi Yamada aber nicht übel 😉 .

Die von Mae Besom wunderschön illustrierte Geschichte dreht sich um ein Kind, dass eine Idee „findet“ und erst nicht so recht weiß, was es mit ihr anfangen soll. Es versucht die Idee wieder abzuschütteln, schafft es aber nicht, freundet sich daher mit ihr an und versucht sogar, sie anderen „vorzustellen“. Doch es stößt auf Misstrauen und zieht sich daher vorerst mit seiner Idee zurück. Bis die Idee „ausgewachsen“ ist und das Kind lernt, was es mit Ideen auf sich hat:

„Und dann wurde mir klar, was man mit einer Idee macht…
Man verändert die Welt.“

Ohhhhh, ich bin schier dahingeschmolzen bei diesem letzten Satz <3 . Ich weiß, eigentlich verrät man das Ende einer Geschichte nicht, aber diesmal musste es sein! Denn nur wenn man es kennt, versteht man, wie wahnsinnig toll dieses Buch ist und wie viel unsere Kinder daraus lernen können … nicht nur über Ideen, sondern auch über Mut und Selbstbewusstsein. Deshalb finde ich, dieses Buch sollte in jedem Kinderzimmer ein Plätzchen haben – auf die Kleinsten geduldig im Regal wartend und für Kinder ab 4 Jahre (ich denke, da passt es schon) dann immer in Griffweite. Es ist sooooo schön! Von mir gibt’s also eine ganz klare, von Herzen kommende fürs eigene Kind Kauf- und für Kinder von Freunden Schenk-Empfehlung. Eines gewinnen könnt ihr mit etwas Glück hier.

Was macht man mit einer Idee?
Gebundene Ausgabe: 40 Seiten
Verlag: adrian Verlag; Auflage: 1 (1. Juni 2017)
ISBN-10: 3942491966; ISBN-13: 978-3942491969
Preis: 12,95 €
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KINDERBUCH: BAKABU UND DER GOLDENE NOTENSCHLÜSSEL

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Also wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich zugeben, dass ich Bakabu und der goldene Notenschlüssel im Buchhandel wahrscheinlich im Regal übersehen hätte. Ich bin sehr visuell veranlagt und die Illustrationen sind – ohne unhöflich klingen zu wollen – kein echtes optisches Highlight, wenn man sie mit anderen „angesagten“ oder preisgekrönten Kinderbüchern vergleicht. ABER … und das schreibe ich jetzt wirklich zu recht ganz groß … das Buch nicht kennenzulernen, wäre sehr schade gewesen. Denn die Geschichte um den Ohrwurm Bakabu, der im weit entfernten Singeland lebt und dort „eigentlich“ die Ehre hat, den goldenen, immens wichtigen Notenschlüssel für das anstehende Singefest aufzubewahren, ihn jedoch auf unglückliche Weise verliert, fesselt nicht nur kleine Leser. Auch ich hörte gespannt zu, während CHRISTIAN TRAMITZ uns das Abenteuer im Bett vorlas – natürlich nicht persönlich, sondern auf der zum Buch gehörenden Hörspiel-CD 😀 . Tramitz erzählt die Geschichte so toll, abwechslungsreich und fesselnd, dass ich die CD wahrscheinlich auch ohne das Buch kaufen würde. Im Set allerdings ist es natürlich noch viel besser, denn die Mausemaus blättert beinahe kontinuierlich im Buch herum, schaut sich die Bilder an, hört zu, stellt Fragen, erzählt aber paralell auch noch ihre eigene Version des Gesehenen UND strebt nun eine eigene Musiker-Karriere an. Eine spektauläre Mischung, kann ich sagen 😉 .
Mein Fazit also: Empfehlenswert. Ganz besonders für Musik-affine Kinder, aber auch für jene, die es werden wollen/sollen. Eines gewinnen könnt ihr mit etwas Glück bei meiner Verlosung!

Bakabu und der goldene Notenschlüssel
Gebundene Ausgabe: 50 Seiten
Verlag: Ferdinand Auhser Verlags GmbH; Auflage: 1. (3. April 2017)
ISBN-10: 3950439102; ISBN-13: 978-3950439106
Preis: 19,95 €
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MITMACHBUCH: SCHÜTTEL DEN APFELBAUM

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„Ich heiße Nico Sternbaum und bin von Beruf Illustrator – und seit kurzem auch Kinderbuchautor, womit ich mir einen lang gehegten Traum erfüllen konnte“, las ich vor Kurzem in einer E-Mail an mich und gratulierte dem Neu-Schriftsteller umgehend, denn ich weiß, wie schwer es ist, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Natürlich war auch meine Neugierde geweckt, daher orderte ich umgehend ein Rezensionsexemplar seines Erstlings-Werkes Schüttel den Apfelbaum, um es mir für euch (naja, und für mich 😉 ) anzusehen. Das hat sich gelohnt!
Auf die Idee bzw. den Clow seines Mitmachbuches für Kinder von 2-4 Jahren ist Nico völlig zu recht sehr stolz: „Das Buch besteht aus 14 illustrierten Minigeschichten, deren Verlauf die Kinder scheinbar durch bspw. Reiben, Schütteln und Pusten selbst mitgestalten können – und somit nicht wie üblich beim Lesen still sitzen müssen, sondern selbst aktiv werden dürfen.“ Coole Sache, dachte ich sofort, hatte allerdings ein bisschen Sorge, dass meine Große eventuell mit 3,5 Jahren schon ZU groß dafür sei. Aber weit gefehlt! Seit wir das Buch haben, lese ich es jeden Abend mit ihr zusammen im Bett. Und immer, wenn sie auf die Seite mit der Pusteblume gepustet, mit dem Ärmel die nasse Katze trockengerubbelt oder den Startknopf der Rakete gedrückt hat, ich umblättere und wir das Ergebnis IHRES Einsatzes bewundern dürfen, grinst sie mich breit an und fragt: „War ich das?“ Dann antworte ich lachend: „Ja, du warst das!“ und sie singt sofort: „Ich war das, lalala, ich war das! Hurra!“
Ergo: Ich kann und will euch Schüttel den Apfelbaum wärmstens empfehlen. Es macht wirklich Spaß, kleineren Kindern garantiert sogar noch mehr als meiner Mausemaus, und eignet sich hervorrragend als Gute-Nacht-Lektüre.

Schüttel den Apfelbaum
Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
Verlag: Bassermann Verlag (20. März 2017)
ISBN-10: 3809436720; ISBN-13: 978-3809436720
Preis: 7,99 €
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KINDERBUCH: FIETE – DIE GROSSE FAHRT

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Wir sind ja schon sehr lange bekennende Fiete-Fans, deshalb ist es auch nicht besonders überraschend, dass die kleine Madam schier ausgerastet ist, als wir vor kurzem das neue Abenteuer des putzigen Seemanns: Fiete – Die große Fahrt aus dem Briefkasten angeln durften (an dieser Stelle ein fettes Dankeschön an den Boje-Verlag für das köstlich druckfrisch riechende Rezensionsexemplar!). Den ganzen Abend hüpfte mein Töchterchen hin und her und um mich herum, schwenkte dabei die beiden Fiete-Bücher und sang: „Noch ein Fiete, noch ein Fiete, lalalala!“ Tja, was dann folgte, ist sicher klar: Ich musste lesen, bis mein Mund sich anfühlte, als wäre ich mal eben spontan und ohne Wasser durch die Wüste Gobi marschiert 😉 .
Aber natürlich alles halb so schlimm, denn auch der Nachfolger von Fiete – Das versunkene Schiff ist von vorne bis hinten ein zauberhafter Ausflug in die Welt von Fiete und seinen Freunden. Wie der Titel schon richtig vermuten lässt, lichten die Jungs um unseren Lieblings-Seemann den Anker der Botilda (dem im ersten Buch spektakulär geborgenen Schiff) und schippern raus aufs weite Meer, um die Welt zu erkunden. Die Traum-Ziele der Abenteurer gehen von Afrika über Indien bis nach Australien – doch wo landen sie dann tatsächlich??? Das verrate ich natürlich nicht 😀 . Was ich aber schon mal sagen kann, ist, dass sich die Anschaffung von Fiete – Die große Fahrt für jedes Kinderbücherregal lohnt. Die großflächigen Bilder sind wirklich wieder wunderschön gezeichnet und die Geschichte ist mit viel Herz und Humor verfasst – da haben garantiert nicht nur Zuhörer ab 3 Jahren richtig Spaß dran, sondern auch Mama und Papa beim Vorlesen.

Fiete – Die große Fahrt
Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Boje) (11. März 2016)
ISBN-10: 3414824388; ISBN-13: 978-3414824387
Preis: 12,99 €
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KINDERBUCH: FIETE – DAS VERSUNKENE SCHIFF

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Jeden Morgen (und ich meine wirklich JEDEN Morgen!!!) muss … äh, darf ich noch im Bett sitzend mit dem Töchterchen „Fiete – Ein Tag auf dem Bauernhof“ spielen – eine preisgekrönte App für Kleinkinder, die zu den ganz, ganz wenigen Spiele-Apps auf meinem Handy gehört, weil die Illustrationen zauberhaft und das Spiel an sich absolut kindgerecht sind. Da ich persönlich Bücher aber trotz allem immernoch deutlich lieber in den Händen meiner kleinen Madam sehe, als mein Mobil-Telefon (aus verschiedenen Gründen 😉 ), habe ich mich megamäßig gefreut, als mir dank des Boje-Verlages ein Rezensionsexemplar des ersten Fiete-Bilderbuches in die Hände gefallen ist. Als bekennende Fiete-Fans haben sich Ella und ich sofort mit Fiete – Das versunkene Schiff auf die Couch geschmissen, darin geblättert und gelesen. Wir sind begeistert! Die Zeichnungen sind sogar noch ein bisschen schöner als in der App und kommen im großen A4-Format richtig toll zur Geltung, die Geschichte um Freundschaft und Abenteuer ist ganz hervorragend geschrieben und fesselt Mädels wie Jungs sicher gleichermaßen, und die Textlänge eignet sich nicht nur als Gute-Nacht-Geschichte perfekt, sondern auch für erste Selbstleseversuche von Schulanfängern.

Ella mit ihren zwei Jahren erfasst natürlich noch nicht alle Details der Geschichte, hat aber eh nicht die Geduld, sich das Abenteuer in einem Rutsch vorlesen zu lassen. Wahrscheinlich ist sie eigentlich noch ein bisschen zu klein für das Buch. ABER das stört sie nicht! Sie liebt es schon jetzt und trägt es den ganzen Tag von einem Raum zum anderen, damit ich immer mal wieder ein paar Sätze daraus vorlesen kann. Daher gehört es ganz klar auf meine Empfehlungsliste!

Fiete – Das versunkene Schiff
Gebundene Ausgabe: 40 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Boje) (8. Oktober 2015)
ISBN-10: 3414824361
Preis: 12,99 €
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