LÄCHELN UND WINKEN https://www.laecheln-und-winken.com Der ehrliche FamilienBlog aus Köln Mon, 18 Jun 2018 17:56:33 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.6 https://www.laecheln-und-winken.com/wp-content/uploads/2015/09/cropped-favicon-32x32.png LÄCHELN UND WINKEN https://www.laecheln-und-winken.com 32 32 WhatsApp-Interview: 6 Fragen an Kinderärztin Janina https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/18/whatsapp-interview-6-fragen-an-kinderaerztin-janina-2/ https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/18/whatsapp-interview-6-fragen-an-kinderaerztin-janina-2/#comments Mon, 18 Jun 2018 08:00:01 +0000 http://www.laecheln-und-winken.com/?p=2912 Eine der wahrscheinlich größten Veränderungen, die die Elternschaft mit sich bringt, ist jene, plötzlich nicht mehr nur für sein eigenes Leben verantwortlich zu sein, sondern – und das schon ab dem ersten positiven Schwangerschaftstest – auch für ein weiteres. Dieses Gefühl ist der Wahnsinn … vor allem deshalb, weil man sein Kind (in den meisten […]

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Eine der wahrscheinlich größten Veränderungen, die die Elternschaft mit sich bringt, ist jene, plötzlich nicht mehr nur für sein eigenes Leben verantwortlich zu sein, sondern – und das schon ab dem ersten positiven Schwangerschaftstest – auch für ein weiteres. Dieses Gefühl ist der Wahnsinn … vor allem deshalb, weil man sein Kind (in den meisten Fällen zumindest … wenn es also gerade nicht trotzt oder einem sonst irgendwie die Nerven gänzlich zertrampelt ;) ) mehr liebt als man es je für möglich gehalten hätte. Das kann ein Mama- oder Papa-Herz schnell man in Panik versetzen. Und DAS wiederrum führt dazu, dass Eltern mit ihren Kindern deutlich öfter in der Notfall-Ambulanz erscheinen, als sie es für sich selbst tun würden. Gut so, denn grundsätzlich gilt bei Kids (egal welchen Alters) immer: Lieber einmal zu oft, als einmal zu wenig ins Krankenhaus gefahren!!!

Man macht sich halt auch so irre schnell und intensiv Sorgen um den Nachwuchs. Ganz besonders, solange dieser noch nicht in der Lage ist, sich zu artikulieren und klar zu sagen, WO es schmerzt und wie sehr. Ich bin zum Beispiel vor gar nicht langer Zeit mal morgens um 6 Uhr in die Notaufnahme gedüst, weil der Baby-Sohn die ganze Nacht geschrien hat wie am Spieß und ich keinen blassen Schimmer hatte, wieso. Er war zu klein, um mir zu erklären, dass er NUR Zahnschmerzen hatte. Im Endeffekt war es mir dann etwas unangenehm im Krankenhaus aufgeschlagen zu sein, obwohl mein Kind weder vor Fieber glühte, noch wie ein Schwein blutete oder dauerhaft kotzte. Ich HÄTTE durchaus abwarten und gelassener bleiben können, nicht zuletzt, weil der Sohn mein zweites Kind ist und ich daher zumindest über eine gewisse Basis-Erfahrung mit kranken Kindern verfüge. Aber ich KONNTE es nicht. Ich hatte Angst um mein Kind und deshalb wollte ich es einem Arzt „vorführen“! Und so lernte ich Janina, Fachärztin für Pädiatrie und LÄCHELN UND WINKEN-Leserin ( ;) ) kennen, die an diesem frühen Morgen Dienst hatte und sehr nett zu mir und dem Krümelchen war. Na, diese Kinderärztin merke ich mir mal vor für ein WhatsApp-Interview zum Thema „Wie beurteile ich die Dringlichkeit eines Krankenhaus-Besuches“, dachte ich ziemlich sofort und nagelte sie einige Zeit später dafür fest :D . Denn ich hoffte (zu recht), dass sie uns Herzgesteuerten Mamis und Papis ein paar gute Tipps als Richtlinien an die Hand geben könnte, wie wir im Fall der Fälle schnell entscheiden können, ob Abwarten oder zum Notdienst fahren die beste Strategie ist.

Wichtig: Janina gibt hier allgemein gültige Tipps und Hinweise, die null und nichtig sind, sobald der Mama-Instinkt Alarm schlägt! Wie gesagt: Lieber einmal zu viel im Krankenhaus auf der Matte stehen, als einmal zu wenig!

[11:28, 18.1.2018] Anke Neckar:
Liebe Janina, vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, meine Fragen zu beantworten … die du alle wahrscheinlich schon 1.000 mal gehört hast :D . Aber darum geht’s ja irgendwie auch. Die meisten Mamis sind eben keine ausgebildeten Kinderärztinnen wie du (deine Tochter hat da echt Glück! ;) ) und haben nur sehr begrenzte Möglichkeiten – gerade zu Anfang – den Gesundheitszustand ihres Kindes zu beurteilen. Dazu kommt dann die allgemeine Unsicherheit, die uns Müttern ja irgendwie vor allem zu Anfang in einer nicht gerade kleinen Dimension innewohnt. UND Murphy, der olle Arsch, der unserem Nachwuchs die besten Krankheiten und Verletzungen immer dann schickt, wenn die normalen Kinderarzt-Praxen im Feierabend oder Wochenende sind. Deshalb freue ich mich sehr, dass du mir und meinen Leserinnen mal ein bisschen Hilfestellung dabei gibst, zu entscheiden, wann Panik angebracht ist … und wann eher noch nicht ;) .

#Frage 1

[11:29, 18.1.2018] Anke Neckar:
Ich steige direkt mal mit einer der beliebtesten Fragen ein: Ab welcher Temperatur gilt Fieber bei Kindern als behandlungsbedürftig bzw. gefährlich. Ich persönlich fühle mich ja schon wie hingeschissen, wenn das Thermometer über 37,8°C klettert :D . Aber ich weiß, Kinder können da echt mehr ab! Gibt’s da eine Richtlinie, an der sich besorgte Mamis grob orientieren können?

[12:01, 18.1.2018] Janina Fischer:
Liebe Anke, vielen Dank für deine Einladung zu diesem Interview. Ich freue mich sehr und hoffe, dass ich ein bisschen Licht ins Dunkel bringen kann.

Zu deiner ersten Frage: Wir Mediziner sprechen erst ab 38,5°C von Fieber. Alles von 37,0°C bis 38,4°C gilt bei uns als erhöhte Temperatur. Beides benötigt der Körper hin und wieder und vor allem bei den typischen Infektionen, um seine Stoffwechselvorgänge zu verschnellern und damit auch die Krankheit besser zu bekämpfen. Daher ist eine erhöhte Temperatur oder Fieber per se erst einmal etwas Gutes und zeigt uns, dass der Körper den „Feind“ erkannt hat und versucht ihn zu bekämpfen. Ich finde, dass das immer schon ganz wichtig ist, sich das bewusst zu machen, damit man erst einmal gar nicht in Panik verfallen muss ;-). Als Anhaltspunkt für eine Behandlungsbedürftigkeit kann man sich natürlich die 39,0°C merken. Ab da kann man das Fieber senken (mit z. B. Paracetamol oder Ibuprofen Zäpfchen oder Saft). Aber noch viel besser ist es, neben der Temperatur den Zustand des Kindes zu beurteilen und sich die Frage nach dem „Woher kommt das Fieber?“ zu stellen und dann eine Entscheidung zu treffen. Wenn ein Kind mit 39,2°C noch fröhlich mit seinen Autos spielt und einen leichten Schnupfen hat, ist diese Temperatur gar nicht schlimm und muss auch nicht gesenkt werden. Dann ist es nur wichtig auf eine ausreichende Trinkmenge zu achten und weiter zu beobachten. Wenn mein Kind mit 39,2°C allerdings nur noch schlapp herumliegt, kaum trinken mag und gar nicht in den Schlaf findet, würde ich eine Fiebersenkung in Betracht ziehen. Wenn ich mir gar nicht erklären kann, woher das Fieber überhaupt kommt (denn manchmal versteckt es sich ja als Ohrenentzündung/ Mandelentzündung/ Blasenentzündung oder auch Hirnhautentzündung), dann ist es wichtig zum Kinderarzt zu gehen oder auch nachts in die Notaufnahme, wenn man große Sorgen hat und einem das Kind nicht so vorkommt, wie es sich sonst verhält. Man darf da wirklich auf seine Intuition als Mutter vertrauen. Aber bei manchen Menschen ist die Intuition eben stark ausgeprägt und bei manchen nur sehr leise.

Das heißt, dass es leider (wie fast immer in der Medizin) kein Patentrezept gibt, aber man sich an einen Kinderarzt oder an eine Notaufnahme wenden sollte, wenn man einen der folgenden Punkte mit ja beantworten würde:

  1. Fieber >39°C über einige Tage trotz Fiebersenkung
  2. Schlappheit des Kindes und reduzierte Trinkmenge, die sich nicht bessert
  3. Kein offensichtlicher Grund für das Fieber auszumachen

Damit ist man fast immer auf der sicheren Seite.

[13:09, 18.1.2018] Anke Neckar:
Ahhh, da kann ich was mit anfangen! Und sich immer erst einmal bewusst zu machen, welche Funktion Fieber eigentlich hat, halte ich für einen mega Tipp. Klar, weiß man das EIGENTLICH … aber wenn sich das Mama-Herz Sorgen macht, gehen solche Infos im Gehirn schnell mal vorübergehend verloren ;) .

#Frage 2

[13:09, 18.1.2018] Anke Neckar:
Vielleicht kannst du auch mal den so gefürchteten (von mir jedenfalls) Fieberkrampf ein bisschen erklären und mir bzw. uns sagen, wie man darauf richtig reagiert … und ob man den vielleicht irgendwie voraussehen oder „abfangen“ kann?

[13:46, 18.1.2018] Janina Fischer:
Ja, das stimmt. Der „Fieberkrampf“ ist von vielen Mamas gefürchtet und ist in seiner Erscheinung meist sehr erschreckend. Ein Fieberkrampf ist ein Krampfanfall, der aussieht wie ein epileptischer Anfall und während eines Infekts oder vor allem im Fieberanstieg auftreten kann. Im Fieber sinkt in unserem Gehirn die Reizschwelle und die elektrische Erregung der Nervenzellen, die eigentlich in normalen Bahnen verläuft, kann dann unkontrolliert springen. Das Kindergehirn ist noch weniger entwickelt als bei Erwachsenen und deswegen anfälliger für Krämpfe. Im Schnitt bekommen 5% aller Kinder in ihrem Leben mal einen Fieberkrampf. Es ist also leider sehr häufig. Dabei kommt es zu Muskelzuckungen der Arme und Beine und das Kind ist nicht ansprechbar, bzw. reagiert nicht. Manchmal sieht man auch, dass die Kinder die Augen nach oben verdrehen oder sich die Haut leicht bläulich färbt, da die Kinder in dem Moment die Luft anhalten und nicht atmen. Daher ist das ganze ziemlich erschreckend, wenn man es noch nie gesehen hat und deshalb sollte man auch keine Scheu davor haben, sofort einen Rettungswagen zu rufen. Man kann den Fieberkrampf leider nicht verhindern und auch durch normale Fiebersenkung nicht aufhalten, da der Anfall meist nach der Fiebersenkung im nächsten Fieberanstieg beginnt. Es kann also leider bei 39,1 Grad genauso wie bei 40,5 Grad passieren.

Aber die gute Nachricht ist: Der Fieberkrampf (medizinisch auch besser ausgedrückt: der infekt-gebundene Krampfanfall) hört meist von selbst nach 5-10 Minuten wieder auf und die Kinder atmen danach wieder ganz normal. Es kommt meist nicht zu Folgeschäden, Lähmungen oder einer wirklichen Epilepsie im Erwachsenenalter und ist damit eigentlich gar nicht so schlimm wie es aussieht. Die meisten Kinder sind auch nach dem 4. Geburtstag „rausgewachsen“ und haben dann keine Krämpfe mehr.

Wenn es also passiert, gilt:

  1. Ruhe bewahren, auch wenn es schwer fällt.
  2. Kind auf dem Arm behalten oder auf den Boden legen (Hauptsache es fällt nicht hin).
  3. 112 rufen.
  4. Wenn man hat, Fieberzäpfchen geben (kein Saft, wegen Verschluckgefahr).
  5. Mit dem Rettungswagen in die Klinik fahren und nachschauen lassen, dass nichts anderes dahintersteckt.

Wenn es ein „normaler Fieberkrampf“ war, bekommt man vom Arzt auch ein Notfallmedikament als Zäpfchen mit, da diese Kinder leider eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, dass beim nächsten Fieber nochmal so ein Krampfanfall auftritt.

[20:38, 18.1.2018] Anke Neckar:
Puhhh, ganz ehrlich: Da würde mir gepflegt der Arsch auf Grundeis gehen! Deshalb bin ich schon mal sehr froh, dass die Mausemaus bereits über vier Jahre alt ist und hoffe, dass es beim Krümel einfach nicht dazu kommt. Wenn aber doch … weiß ich dank dir, was zu tun ist. Das ist schon mal beruhigend. Zumindest jetzt – ohne akuten Fieberkrampf :D

#Frage 3

[20:39, 18.1.2018] Anke Neckar:
Was mich auch oft etwas ratlos dastehen lässt, genauso wie wahrscheinlich sehr viele andere Mamis, sind Magen-Darm-Erkrankungen bei den Kids. Wobei ich mir bei der Tochter nicht mehr ganz so schnell ernsthafte Sorgen mache, da sie mittlerweile groß genug ist, um zu verstehen, wie wichtig es ist, trotz Übelkeit viel zu trinken. Der Krümel hingegen ist dazu auch mit anderthalb noch nicht so richtig in der Lage und winkt dann bei allem, was ich ihm einflößen will, ab, weil ihm zu schlecht ist oder er meine dargebotenen (Elektrolyt-) Getränke schlicht nicht mag. Die Frage ist daher: Wann wird ein Magen-Darm-Virus oder –Infekt gefährlich für ein Kleinkind … oder schlimmer noch: für ein Baby? Wie lange geht es gut, dass sich so ein kleiner Mensch mit Erbrechen und Durchfall plagt, ohne dass er dehydriert?

[22:22, 18.1.2018] Janina Fischer:
Ja, da hast du schon genau die richtigen Strategien angesprochen. Ältere Kinder halten Erbrechen und Durchfall schon viel besser aus als kleine Kinder und Säuglinge. Ich denke, dass sogar dein Krümel mit den typischen anderthalb Jahren am schwierigsten zu überzeugen ist, da er die Übelkeit als störend empfindet und aktiv nein sagen kann. Eine Dehydratation kann hier auch schon nach 1-2 Tagen eintreten, wenn er gar nichts mehr trinkt. Solange er schlückchenweise immer wieder Flüssigkeit aufnimmt (auch in ganz kleinen Mengen), geht es meist noch gut.

Also bei Apathie, Schläfrigkeit, andauerndem Erbrechen oder Trinkverweigerung über mehr als einen Tag ist es besser in dem Alter zum Arzt zu gehen. Erbrechen ist meist besorgniserregender als Durchfall in Bezug auf eine Dehydratation.

Säuglinge oder Babys , die nur ein paar Wochen alt sind, trinken meist noch recht gierig, wenn sie viel Wasser verlieren oder gehen einfach in Dauerstillen über. Meist reicht das auch aus, auch wenn sie zwischenzeitlich viel wieder ausspucken. Das bedeutet, dass gestillte Babys weiter gestillt werden sollten, flaschenernährte Babys können entweder Pre-Milch, Wasser oder Tee trinken (was ihnen am besten schmeckt) und es kann zur Dehydratation kommen, wenn mehr als 3 reguläre Mahlzeiten ausgelassen werden. Oder man kann schauen, ob das Baby mehr als 3% seines Gewichts verloren hat – das wäre auch noch ein Anhaltspunkt. Aber wer hat schon eine Babywaage zuhause und weiß das genaue Ausgangsgewicht?! Ich jedenfalls nicht ;-). Wenn gar nichts in den Magen rein will oder alles wieder rauskommt, hilft nur noch eine Infusion. Dafür sollte man dann einmal die Blutwerte checken.

[11:38, 19.1.2018] Anke Neckar:
Jaaaaa, die ersten Anzeichen der Trotzphase sind bei der Behandlung von “kleineren” Krankheiten nicht besonders hilfreich ;) . Die Mausemaus hat in diesem Alter JEDES Medikament verweigert, das oral eingenommen werden sollte. Was es nicht als Zäpfchen gab, konnte ich nicht verabreichen. Sowas kostet dann irgendwie zusätzlich Nerven … wenn man als Mama eigentlich weiß, was zu tun ist, das Kind aber nicht “mitmacht”. Ich vermute, auch solche Fälle landen durchaus mal bei dir in der Notaufnahme … ist dann sicher extra frustrierend für die Eltern.

[11:39, 19.1.2018] Anke Neckar:
Stimmt, eine Waage, die so genau ist, haben wahrscheinlich die wenigsten. Und wenn doch, kennt man das Ausgangsgewicht nicht. Aber da gab es doch auch noch diesen Hauttest, oder? Ist der wirklich aufschlussreich?

[12:00, 19.1.2018] Janina Fischer:
Man kann eine Hautfalte mit den Fingern hochziehen und schauen, ob diese länger als zwei Sekunden stehen bleibt. Meinst du den? Dieser Test funktioniert zwar, ist aber erst bei schwerer Austrocknung positiv. Aber ich sehe in der Notaufnahme selten Kinder, die erst so spät kommen. Wenn man gerne einen Test machen will, dann empfehle ich eher, sich die Zunge rausstrecken zu lassen. Wenn diese noch feucht glänzt, dann sind die Schleimhäute noch gut mit Flüssigkeit versorgt. Wenn die Zunge trocken und borkig ist, dann beginnt schon eine Dehydratation des Körpers. Das sieht man früher als z.B. stehende Hautfalten am Unterarm.

[12:10, 19.1.2018] Anke Neckar:
DAS ist ein super Tipp … danke! Ich wusste nicht, dass man es an den Schleimhäuten sehen kann, ob der Zwerg schon zu einer Austrocknung tendiert. Toll, diesen einfachen Test werde ich mir merken!!!

#Frage 4

[12:12, 19.1.2018] Anke Neckar:
Was mich ja auch echt fertig macht, ist die Angst, dass der Krümel irgendwas verschluckt, das er nicht verschlucken soll. Und dass das passiert, ist mehr als realistisch, denn obwohl er sich immer noch bei sehr vielen LEBENSMITTELN standhaft weigert, die Schnute zu öffnen, verschwinden die Haarspangen der Schwester, Playmobil-Kleinteile (zweite Kinder kann man ja leider nicht so effektiv vor potenziellen Verschluck-Gefahren bewahren wie die ersten, weil einfach so viel Kram schon da ist) oder Kastanien wirklich überraschend zackig im kleinen Gier-Schlund. Natürlich ist dann meine prominenteste Angst, dass es – falls ich es nicht schnell genug herausbekomme – im Hals stecken bleibt und ihn daran hindert zu atmen. Wie reagiere ich denn dann am besten? Und gleichzeitig stellt sich schon die Frage: „Was mache ich, wenn er die Haarspange komplett runterschluckt?“

[12:49, 19.1.2018] Janina Fischer:
Es gibt zwei verschiedene Arten von verschlucken. Im Deutschen existiert leider nur ein Wort für beides. Ich unterscheide jetzt mal zwischen „verschluckt“ im Sinne von „Runtergeschluckt“ und „verschluckt“ im Sinne von „aspiriert“ (in die Luftröhre geschluckt).

Das erste ist vergleichsweise einfach. So wie du schon beschrieben hast, können die Kleinen einfach eine Haarspange oder ähnliches runtergeschluckt haben. Meist ist das kein Problem, ist es durch die Speiseröhre in den Magen gerutscht, findet es seinen Weg ganz normal auch wieder hinaus. Wenn man aufmerksam ist, findet man es nach Tagen in der Toilette oder Windel wieder ;-). Wenn man es nicht wiederfindet, kann man ein Röntgenbild machen, um zu schauen, wo es sich aufhält, muss man aber nicht immer. Eine große gefährliche Ausnahme sind Batterien oder Magnete. Wenn ein Kind so etwas runtergeschluckt hat, sollte man auch ohne Beschwerden, direkt ein Röntgenbild machen und es wie mit einer Magenspiegelung wieder rausholen, da es die Organwände verätzen kann und sonst eine OP notwendig wird.

Das zweite ist das Aspirieren oder auch verschlucken in die Luftröhre/Lunge. Da kommt es jetzt sehr darauf an, wie schnell man das bemerkt. Wenn das Kind viel hustet, Speichel aus dem Mund läuft und es akut keine Luft bekommt, wird das Stückchen wahrscheinlich noch im oberen Rachenraum oder der Luftröhre stecken. Bei größeren Kindern kann man das Heimlich-Manöver anwenden (hinter dem Kind stehen und mit verschränkten Handballen auf den Brustkorb drücken. Kann man so schlecht beschreiben, am besten YouTube-Video ansehen ;-)). Bei kleinen Kindern sollte man diese mit dem Bauch auf die eigenen Oberschenkel legen und 2-3 mal beherzt auf den Rücken klopfen, dann kommt auch meistens alles wieder raus. Wenn nicht, natürlich 112 anrufen.

Dann gibt es noch den Fall, dass das Kind etwas (vorzugsweise Erdnüsse) so verschluckt hat, dass es schon in der Lunge steckt. Dann können die Kleinen eigentlich schon wieder gut atmen, denn meist landet das Stückchen im rechten Bronchus und der linke Lungenflügel übernimmt dann alles. Dann fällt einem vielleicht ein pfeifendes Geräusch beim Atmen auf oder das Kind bekommt nach Tagen eine Lungenentzündung. Damit muss man natürlich auch zum Arzt, da sich das Stück nicht von selber auflöst und man wahrscheinlich auch Antibiotika, Röntgenbild etc. braucht.

[20:28, 19.1.2018] Anke Neckar:
Ich glaube, zum Thema Batterien würden Noch-Nicht-Eltern oder auch jene, bei denen die Kinder noch ganz klein sind, jetzt sagen: “Wie kann man denn so etwas bloß in der Erreichbarkeit von Kindern liegen lassen!!!” Nicht ganz zu unrecht natürlich … doch was man auch erst MIT den Kids zusammen lernt: Das sind kleine Superhelden, die echt so ziemlich überall rankommen – und zwar oft viel früher, als man denkt! Damit möchte ich unsere Verantwortung natürlich nicht runterspielen, aber es ist eben tatsächlich so, dass wir mit unserem Nachwuchs zusammen lernen und wachsen … und dabei eben auch manchmal schlechte Erfahrungen machen, ohne deshalb gleich schlechte Eltern zu sein.

[20:29, 19.1.2018] Anke Neckar:
Trotzdem hätte ich definitiv direkt ein mega schlechtes Gewissen, wenn uns so etwas passieren würde. Also auch bei einer Haarspange … oder einem Barbie-Schuh. ;)

[20:32, 19.1.2018] Janina Fischer:
Natürlich sollte man so etwas wie Batterien nicht wissentlich in Reichweite liegen lassen. Aber ich glaube, dass auch bei bester Umsicht immer mal was passieren kann und wenn es nur auf der Straße oder auf dem Spielplatz kleine Teile sind, die die Kinder total spannend finden und einfach in den Mund stecken, wenn man mal kurz nicht hinsieht oder weil man einfach zwei Kinder gleichzeitig zu bespielen hat…

[20:33, 19.1.2018] Janina Fischer:
Ich kann nur aus der Krankenhauserfahrung berichten, dass es doch oft passiert und sich alle Eltern große Vorwürfe machen, was ich ihnen auch wirklich glaube und sie daher nicht verurteilen würde.

[20:35, 19.1.2018] Anke Neckar:
Oh Gott, ja! Ich habe so Schiss, dass der Sohnemann mal einen Zigarettenstummel in den Mund steckt!!! Natürlich achte ich genau darauf … aber wie du schon sagst: Spätestens, wenn du zwei Kinder hast, ist es schier unmöglich, ALLES zu sehen. Gut zu wissen, dass das auch die Mediziner wissen, an die wir uns wenden, wenn wir etwas verpasst haben.

[20:36, 19.1.2018] Anke Neckar:
Echt: Diese Gefühl ist richtig übel … zu wissen, man hätte es sehen müssen. Tja, gehört aber halt dazu ;) .

[20:38, 19.1.2018] Anke Neckar:
Den Ratschlag, YouTube-Videos anzusehen, werde ich definitiv beherzigen. Eigentlich will ich auch seit vier Jahren einen Erste-Hilfe-Kurs speziell für Kinder machen … aber ich schaff’s zeitlich nicht. Vermutlich bin ich da auch wieder nicht die einzige Mutter.

#Frage 5

[20:46, 19.1.2018] Anke Neckar:
Was bei Kindern ja auch extrem oft – also wirklich deutlich häufiger, als man sich das vorher so ausmalt – vorkommt, sind Kopfverletzungen. STÄNDIG rumst es böse, weil sie aufgrund ihrer Größe gerade PERFEKT die Ecke am Wickeltisch mit der Stirn erwischen oder wieder einmal viel zu wild auf dem Bett gesprungen und dabei runtergefallen sind oder so in ihr Spiel vertieft sind, dass sie die über ihnen geöffnete Schublade völlig vergessen haben. Ich selbst war als Kleinkind Spezialist darin, Schranktüre so zu öffnen, dass ich sie gegen die Birne bekam … immer :D . Und nicht zu vergessen das Lieblingsspiel aller 1-2 jährigen: Sich drehen, bis einem schwindelig wird (macht der Krümel gerade täglich). Da man seinem Liebling aber ja nicht dauerhaft einen Helm auf die Frisur pflanzen kann, müssen die kleinen Schädel eine Menge ein- und wegstecken. Doch wie erkennt man als Mama oder Papa, ob das schmerzhafte Ergebnis nur eine Beule ist … oder die Gefahr einer Gehirnerschütterung besteht?

[08:03, 20.1.2018] Janina Fischer:
Das Drehen bis man umfällt ist bei meiner Tochter auch gerade total der Renner!

Das Gute ist, dass durch Anstoßen des Kopfes (Tische, Schubladen etc.) fast immer nur eine Beule entsteht und keine Gehirnerschütterung. Die Gefahr einer Gehirnerschütterung ist größer, wenn die Kinder stürzen und vor allem wenn sie aus einer Höhe stürzen, die mehr als die eigene Größe beträgt. Das heißt, dass ein Sturz auf den Hinterkopf aus dem Laufen meist noch ohne Probleme vertragen wird, ein Sturz von Hochbett oder Wickelkommode aber schon ein größeres Risiko hat.

Eine Gehirnerschütterung zeigt sich so, dass die Kinder nach dem Sturz entweder bewusstlos sind (mehr als 10 sec) oder nach einer Zeit anfangen zu erbrechen oder sehr schläfrig und apathisch sind. Das ist manchmal schwierig zu beurteilen, weil fast alle Kinder nach einem Sturz, der mit viel Weinen und Aufregung verbunden ist, erst einmal vor Erschöpfung einschlafen. Ich empfehle daher, die Kinder schlafen zu lassen und sie zu beobachten und nach einer bestimmten Zeit auch wieder zu wecken, um zu schauen, ob sie gut reagieren. Eine Gehirnerschütterung heilt von selbst wieder aus und braucht außer Ruhe gar keine Behandlung. Das Problem nach Stürzen auf den Kopf ist, dass sich eine Blutung im Hirn anfangs nicht von einer Gehirnerschütterung unterscheiden lässt und wir als Ärzte damit in der Verantwortung stehen, eine Blutung auszuschließen, wenn uns die Kids nach den Stürzen zur Beurteilung gebracht werden. Daher werden Kinder mit Erbrechen oder schwerer Schläfrigkeit nach einem Sturz auf die Kinderstation aufgenommen und über Nacht mit einem Monitor und mit ein paar Tests von den Schwestern überwacht. Dann kann man nach 24-48 Std meist ausschließen, dass es im Kopf angefangen hat zu bluten.

Also braucht man bei normalen Verhalten des Kindes nach einem Sturz mit kurzem Erschöpfungsschlaf keine Bedenken zu haben, wenn aber Symptome wie Erbrechen, Bewusstlosigkeit, schwere Schläfrigkeit oder Verhaltensveränderungen auftreten, dann ist es in den allermeisten Fällen eine Gehirnerschütterung, bei der man die Blutung im Hinterkopf behalten und sich sonst im Krankenhaus vorstellen sollte. Es kommt dabei echt auf die Konstitution und Gelassenheit der Eltern an. Es gibt bestimmt viele, die nicht mit Erbrechen nach Sturz ins Krankenhaus kommen und das ist auch in Ordnung, aber wenn man sich nicht sicher ist und lieber eine Überwachung über Nacht hat, dann ist man auf der sicheren Seite, dass schnell genug reagiert würde, wenn es doch eine Blutung ist.

[12:28, 20.1.2018] Anke Neckar:
Echt super, ich lerne hier gerade richtig was! :D

[12:30, 20.1.2018] Anke Neckar:
Was ist mit diesem Rat, den man immer von anderen Müttern auf dem Spielplatz bekommt: Man solle nach einem Sturz die Pupillen des Kindes beobachten. Ist das echt sinnvoll? Und wenn ja, bei welchem Pupillen-Verhalten starte ich den Motor?

[14:27, 20.1.2018] Janina Fischer:
Das stimmt. Die Pupillenreaktion ist einer der Tests, den die Ärzte/Krankenschwestern über Nacht stündlich durchführen. Beide Pupillen sollten zunächst gleich groß und gleich rund sein, dann beleuchtet man kurz die rechte Pupille, die sich daraufhin zusammenziehen muss. Das gleiche macht man links. Sobald man das Licht wieder weg nimmt, geht die Pupille langsam wieder auf. Dann macht man das gleiche nochmal und schaut aber beim Beleuchten auf das andere nicht beleuchtete Auge. Auch das muss sich nämlich zusammenziehen. Also rechts leuchten und links zieht sich zusammen und links leuchten und rechts zieht sich zusammen. Funktioniert sowohl die direkte, als auch die indirekte Pupillenreaktion, weiß man, dass die Sehnerven im Hirn nicht abgedrückt sind und somit wahrscheinlich keine Blutung im Kopf ist. Eltern können diesen Test auch machen, allerdings braucht es etwas Übung und es lohnt sich, diesen Test vorher schon mal am gesunden Kind zu üben ;-). Es ist gerade bei den Kleinen, die immer wegschauen, wahrscheinlich eine Herausforderung, wenn man es noch nie gemacht hat.

Wenn man sieht, dass eine Pupille nicht reagiert oder die beiden schon ohne Licht ganz unterschiedliche Formen haben, ist es höchste Eisenbahn in die Klinik zu fahren.

[14:58, 20.1.2018] Anke Neckar:
Ich glaube, davon merke ich mir vor allem letzteres, denn ich kann mir aktuell kaum vorstellen, wie ich mit dem Krümel einen brauchbaren Licht-Pupillen-Test absolviere. :D Da würde ich persönlich also ganz klar lieber einmal zu oft ins Krankenhaus zum Profi fahren als einmal zu wenig.

[14:58, 20.1.2018] Anke Neckar:
So und dann kommt hier auch schon meine letzte Frage:

#Frage 6

[15:00, 20.1.2018] Anke Neckar:
Glücklicherweise ist es mir noch nie passiert, aber jedes mal, wenn ich Nudelwasser abgieße und der Krümel dabei heulend an meinem Bein steht, habe ich Sorge, dass mir der Topf entgleiten und das kochend heiße Wasser dadurch auf mein Kind schwappen und es verbrühen könnte. Wie verhalte ich mich, wenn es doch mal passieren sollte? Und woran erkenne ich, dass ich mit einer Hautverletzung durch Hitze schnellstens in die Notaufnahme düsen sollte?

[18:08, 20.1.2018] Janina Fischer:
Bei Verbrühungen gilt immer noch das Altbewährte: kühlen, kühlen, kühlen. Das macht man am besten mit fließendem, kühlen Wasser. Es muss nicht eiskalt sein und man braucht auch keine Eiswürfel oder Kühlpacks. 10-15 Minuten unter fließendem Wasser kommt einem schon ganz schön lange vor, hilft aber gut. Wenn die Haut nur gerötet ist, ist das das Beste. Wenn man Brandblasen sieht, ist es schon eine tiefere Verbrennung der Haut. Man sollte diese nicht öffnen, sondern einfach so belassen. Im akuten Stadium sollten keine Cremes oder Seifen verwendet werden. Sauber und trocken ist erstmal richtig. Ab dann muss man wieder entscheiden, Notaufnahme? Kinderarzt oder zuhause bleiben?

Das hängt von Größe, Lokalisation und Tiefe der Verbrennung ab.

Um die Größe zu beurteilen, finde ich die Handflächenregel gut. Wenn die Verbrennungsfläche größer ist als die Handinnenfläche des Kindes, dann sollte man zum Arzt fahren. Zu Öffnungszeiten kann fast immer der Kinderarzt mit Desinfektion, einer guten Brandsalbe und einem Verband weiterhelfen.

Das zweite ist die Lokalisation: Ist nur normale flache Haut betroffen, heilt das meist gut ab. Man sollte aber immer zum Arzt, wenn Gelenke, Hautfalten, Gesicht oder Intimbereich betroffen sind, weil dort eine narbige Abheilung besonders schlecht wäre.

Die Tiefe der Verbrennung zeigt sich oft erst nach ein paar Tagen in ihrer ganzen Ausprägung. Eine Rötung (1. Grades) heilt ohne Narbe ab und muss nur vor Schmutz geschützt und später eingecremt werden. Brandblasen (2. Grades) sollte man gut beobachten, lieber einmal mehr dem Arzt zeigen, als zu wenig, aber man hat gute Chancen, wenn alles abgetrocknet ist und die Haut entfernt werden kann, dass auch dieses Stadium ohne Narbe abheilt. Sieht man allerdings eine Verbrennung 3. Grades mit weißer nicht durchbluteter Haut, gelbem Grund (Fettgewebe) oder brauem Grund (Verkohlung), sollte man direkt in die nächste Notaufnahme fahren. Hier muss man eine Narbenheilung verhindern und da gehen auch dem niedergelassenen Kinderarzt die Therapiemöglichkeiten aus. Man kann im Krankenhaus aber mit Operation, Kunsthaut oder Hauttransplantation wirklich gute Ergebnisse erzielen.

Entscheidet man sich zuhause zu bleiben bei kleinen Verbrühungen ohne Brandblasen und auf flacher Haut, sollte man ein bis zwei Tage auf Trockenheit und Sauberkeit achten. Danach kann man anfangen die Haut einzucremen, z. B. mit Bepanthen. Man kann einen Verband drum machen, sollte aber darauf achten, dass der nicht festklebt. Das tut sonst beim Entfernen den Kids ganz schön weh und reißt die Haut immer wieder auf.

Wenn man es sich zutraut und die oben genannten Punkte beachtet, kann man kleine Verletzung selber behandeln.

Zusammenfassend gilt: bei Verbrennungen (oder auch allen anderen Krankheiten) kann man immer einen Arzt aufsuchen, wenn man sich nicht sicher ist, denn dafür sind wir ja da ;-). Ich würde auch keine unnötige Narbe bei meinem Kind riskieren. Wir wollen ja als Mamas UND auch als Kinderärzte immer nur das Beste für das Kind.

[20:56, 20.1.2018] Anke Neckar:
Da hast du recht. Und ich finde es super, dass du das nochmal so betonst, weil ich durchaus das Gefühl habe, dass manche Mamis sich hier und da einen Arztbesuch verkneifen, OBWOHL sie sich sorgen, weil sie Angst haben, den Stempel “Helikoptermutter” zu bekommen. Aber übler als jeder Mutti-Stempel wäre eben eine bleibende Narbe am Kind … oder schlimmeres.

Weißt du was … ich glaube, ich drucke mir das Interview als Merkzettel aus und packe es in meine Kinder-Medis-Schublade :D . VIELEN DANK, dass du dir die Zeit genommen hast, all meine Fragen so gründlich und umfassend zu beantworten!

[21:01, 20.1.2018] Anke Neckar:
Ich habe wirklich etwas gelernt und werde mich definitiv in Zukunft auf deine Tipps und Infos besinnen! :)

[21:03, 20.1.2018] Janina Fischer:
Ich danke dir für die Einladung! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich immer, wenn sich die Leser für die kleinen medizinischen Tricks interessieren!

Danke für deinen erfrischenden Blog! Liebe Grüße, Janina

[21:06, 20.1.2018] Anke Neckar:
Na dann … bis zum nächsten Mal in der Notfall-Ambulanz! :D

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Julia K. erzählt https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/16/julia-k-erzaehlt/ https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/16/julia-k-erzaehlt/#respond Sat, 16 Jun 2018 18:00:05 +0000 https://www.laecheln-und-winken.com/?p=3800 Am Mittwoch dem 30.10.2013 konnte ich nicht einschlafen, irgendwie wusste ich nicht wie ich liegen soll und wir haben noch rumgealbert, dass es ja morgen losgehen könnte, weil wir für Freitag Kinokarten haben und Thor 2 schauen wollen. Ich bin dann irgendwann doch noch eingeschlafen und musste total oft auf Toilette. Gegen viertel nach 4 […]

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Am Mittwoch dem 30.10.2013 konnte ich nicht einschlafen, irgendwie wusste ich nicht wie ich liegen soll und wir haben noch rumgealbert, dass es ja morgen losgehen könnte, weil wir für Freitag Kinokarten haben und Thor 2 schauen wollen.
Ich bin dann irgendwann doch noch eingeschlafen und musste total oft auf Toilette. Gegen viertel nach 4 Donnerstag Morgen wurde ich wach und es machte knack. Geistesgegenwärtig sprang ich aus dem Bett und schon lief mir das Wasser die Beine runter. Zuerst dachte ich “Glück gehabt, das Bett hat nichts abbekommen.”, als Nächstes dann: “Oh mein Gott, mir ist die Fruchtblase geplatzt. Es geht wohl los…” Dann bin ich breitbeinig ins Badezimmer gewatschelt. Erst mal auf Toilette. Da lief es dann und lief und lief.
Mein Mann lag unterdessen noch seelenruhig im Bett und schlief.
Ich hab mich währenddessen um wichtigere Gedanken gekümmert. “Wie zum Henker komm ich an ein Handtuch OHNE die ganze Wohnung nass zu machen?”
Irgendwie kam ich dann doch an eins und watschelte mit Handtuch zwischen den Beinen zurück ins Schlafzimmer zu meinem Angetrauten, der noch immer selig schlief. Na das sollte sich gleich ändern. Ganz ruhig, um ihn nicht zu erschrecken stupste ich ihn an und leitete das Gespräch mit den *Ironie an* sehr erfolgreichen Worten *Ironie aus* “erschreck dich nicht” ein.
Dann erklärte ich meinem Mann die Fruchtblase wäre geplatzt. Reaktion von ihm: “och nee oder? JETZT? Sicher? Und was jetzt?” Wir packten also die Krankenhaustasche zu ende und riefen ein Taxi.
Wir fuhren also zum Krankenhaus, wo ich uns schon telefonisch angekündigt hatte.
Wir sind also hoch zum Kreißsaal und wurden dort erst mal in einen Raum zum Ctg schreiben gelegt. Wehen hatte ich ein paar leichte, aber die waren nicht der Rede wert. Der Kleinen ging es aber gut. Die Hebamme machte dann noch einen Test um herauszufinden ob es sich wirklich um Fruchtwasser handelte, das Ergebnis war eindeutig positiv. Nun wurden wir spazieren geschickt. Es war mittlerweile 5 Uhr morgens.
Alle zwei Stunden sollten wir im Kreißsaal auftauchen.
Außerdem bekam ich ein Zimmer.
Nachdem ich weitere Male am CTG hing, tat sich nicht sehr viel. Wehen hatte ich kaum.
Wir verbrachten also den Donnerstag damit spazieren zu gehen, am Ctg zu hängen und im Fernsehen ‘ASSITV’ auf Rtl zu schauen. Fazit war nach dem Nachmittag von meinem Mann: Geburt ist langweilig!

12 Stunden nach dem Blasensprung bekam ich ein Antibiotikum und eine erste Tablette zur Einleitung. Diese schlug auch an, ich bekam schon 10 Minuten nach Einnahme Wehen im 5 Minuten Takt. Diese waren auch gut spürbar. Am ctg dagegen waren sie nicht zu sehen. Also hieß es wieder: kommen sie in zwei Stunden wieder zum ctg. Nachts fing es an zu schmerzen und ich wollte zum Kraft tanken etwas gegen die Schmerzen haben. Alles was ich in dem Moment dachte war: “verdammt ich wollte doch keine Schmerzmittel! ”
Immerhin konnte ich dann etwas dösen.

Am nächsten Morgen schrieb mir um halb acht mein Mann, ob es reichte wenn er nicht wie besprochen um acht sondern erst um neun käme. Irgendwie fühlte ich mich aber nicht gut und wollte ihn gern schnell an meiner Seite haben. Er kam also mit dem Taxi.
Mir war mittlerweile recht flau im Magen, essen wollte ich nichts. Ansonsten war alles beim alten. Alle 5 Minuten wehen, die am besten auf dem Klo auszuhalten waren.
Wir gingen wieder zum Kreißsaal und ich wurde ne weile ans ctg gehangen. Dann bekam ich die zweite Tablette. Befund war zu dem Zeitpunkt 5cm.
Nach der Tablette erfuhr ich was echte wehen waren. Diese waren echt fies und gut auf dem ctg zu erkennen. Manchmal hatte ich 2-3 wehen direkt hintereinander ohne pause.
Während der wehen durfte mich keiner ansprechen, das konnte ich echt nicht ab. Mein Mann wurde zum ‘Händchen und Klappe halten’ verdonnert.
Oh man sollte das anstrengend werden als der Anästhesist mit mir über die PDA sprechen wollte… dazu gleich mehr. Irgendwann fielen die Herztöne der kleinen auf etwa 120, was etwas niedrig ist. Die Hebamme meinte das entweder etwas nicht stimmt oder die Kleine schläft. Um sie zu wecken schlug sie dann zwei Nierenschalen gegeneinander über meinem Bauch, was tatsächlich half.
Etwa 2-3 stunden später wollte ich das sie die Kleine holen. Verdammt noch mal hatte ich schmerzen. Wegen mir per Kaiserschnitt. Da hat allerdings die Hebamme nicht mitgespielt. “Nee nen Kaiserschnitt bekommen sie nicht… heut Abend um 6 haben sie ihr Kind. Morgen laufen Sie schon wieder hier rum. Wenn sie nen Kaiserschnitt bekommen ist das nicht der fall. Aber eine pda kann ich Ihnen anbieten“
Obwohl ich auf KEINEN FALL eine Pda wollte war meine Reaktion in dem Moment: Her damit! Dann wurde der Anästhesist gerufen der mir in aller Ausführlichkeit während meiner Wehen die Risiken einer pda auflistete.
Endlich wurde die pda gelegt. Diese brachte mir eine solche Erleichterung, dass ich glatt nochmal 1-2 stunden schlief. Irgendwann spürte ich, dass ich die Wehen nicht mehr veratmen konnte und einen Druck nach unten. “Oh ich glaub ich hab Presswehen” mein Schatz rief eine Hebamme, die meinen Muttermund tastete und sagte: oh Sie sind vollständig, Sie dürfen jetzt mit drücken wenn Sie möchten. Ich komm gleich wieder.
Und- verließ den raum.
Mein Mann und ich waren etwas verwirrt. Aber- ich drückte fleißig mit.

Als die Hebamme dann endlich zurück kam, schaute sie zwischen die Beine und sagte: “oh ich seh das Köpfchen schon, ich hol mal die Ärztin.” Und ging wieder.
Dann wurde alles aufgebaut, Beinstützen und so weiter. Mir wurde erklärt wie ich zu pressen habe und dann ging es los. 2 Presswehen später war der Kopf geboren. Dann eine veratmet und dann eine weitere und mein Baby war auf der Welt. Stolz schnitt mein Mann die Nabelschnur durch und legte mir meine Tochter auf den Bauch.

Unsere Tochter ist also am 1.11.13 um 15:42 geboren. Sie war 51cm lang und zarte 2880g leicht.

Sie ist unser ganzer Stolz.

Achja: aus Thor 2 wurde dann tatsächlich nichts

Diesen schönen Geburtsbericht hat Julia K. geschrieben :)

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Anke’s Familienurlaub-Packliste https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/14/ankes-familienurlaub-packliste/ https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/14/ankes-familienurlaub-packliste/#comments Thu, 14 Jun 2018 06:00:22 +0000 https://www.laecheln-und-winken.com/?p=3985 Das klingt jetzt ziemlich gewagt, weil wir ja bereits als „Ausflugsversager“ bekannt sind und ich eher so der Reise-Schisser bin, aber: Wir fahren für zwei Wochen nach Dänemark, um dort so etwas Ähnliches wie Urlaub zu machen. Wir nennen es „so etwas Ähnliches wie Urlaub“, weil wir die Kinder natürlich mitnehmen (müssen ;) ) und […]

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Das klingt jetzt ziemlich gewagt, weil wir ja bereits als „Ausflugsversager“ bekannt sind und ich eher so der Reise-Schisser bin, aber: Wir fahren für zwei Wochen nach Dänemark, um dort so etwas Ähnliches wie Urlaub zu machen. Wir nennen es „so etwas Ähnliches wie Urlaub“, weil wir die Kinder natürlich mitnehmen (müssen ;) ) und daher unsere alten Ferienstrategien leider nicht zum Einsatz kommen werden. Ich spreche von Ausschlafen, sehr viele Cocktails trinken und stinkendfaul (und angetüddelt) am Strand rumliegen. Ist aber ok … da hätten wir natürlich eh keine Lust drauf *hust* . Stattdessen freuen wir uns auf unseren ersten richtigen Familien-Urlaub, den wir mit Freunden in einem Ferienhaus mitten in der dänischen Pampa verbringen werden.

Wir fahren alle gemeinsam in einem großen Auto mit riesigem Anhänger. Soll heißen: Die ca. 10-stündige Anreise wird sicher … äh, interessant ;) . Und wir sind nicht besonders eingeschränkt, was unser Gepäck angeht, wodurch ich eventuell mehr mitnehme, als zwingend notwendig, obwohl wir natürlich eine Waschmaschine im Ferienhaus haben … sonst wäre es noch mehr geworden. :D
Trotzdem möchte ich meine Packliste (ich liebe Packlisten, auf denen ich nur noch abhaken muss!!!) mit euch teilen, weil wegstreichen und zu Hause lassen schließlich immer geht und euch das vielleicht die Mühe spart, jede verdammte Unterhose für alle Familienmitglieder aufzuschreiben, wenn ihr das nächste Mal auf Tour mit all euren Lieben geht.

Also dann, viel Spaß damit! Und wehe einer lacht, weil ich IMMER einen Notfall-Schlafsack einpacke!!! Kann doch sein, dass die Betten voll eklig sind?! Oder ich den Mann wegen schlimmer Nervigkeit mal ausquartieren muss, aber nicht gleich suuuuper gemein sein will?! Ist doch alles möglich! ;)

Anke’s Familienurlaub-Packliste als PDF runterladen!

PS: Falls euch auffällt, dass ich irgendetwas ganz wichtiges (oder auch unwichtiges, aber dafür praktisches) vergessen habe, postet das sehr gerne als Kommentar hier drunter. Wir haben noch Platz im Anhänger und ich aktualisiere die Liste einfach flott! :D

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Advertorial: Hinter den (Kooperations-)Kulissen mit Spielzeugmarke TOMY https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/12/advertorial-hinter-den-kooperations-kulissen-mit-spielzeugmarke-tomy/ https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/12/advertorial-hinter-den-kooperations-kulissen-mit-spielzeugmarke-tomy/#comments Tue, 12 Jun 2018 08:00:52 +0000 https://www.laecheln-und-winken.com/?p=3957 Manchmal passieren echt lustige Dinge: Da war ich doch vor einigen Wochen auf der Blogfamilia in Berlin und unterhielt mich dort sehr nett an einem Sponsoren-Stand über Feen-Gärten (jawoll :D ), weswegen ich mir die Karte des ausstellenden Spielwaren-Herstellers einsteckte. „Vielleicht passt das ja mal für eine Kooperation“, dachte ich erfreut, beschäftigte mich dann aber […]

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Manchmal passieren echt lustige Dinge: Da war ich doch vor einigen Wochen auf der Blogfamilia in Berlin und unterhielt mich dort sehr nett an einem Sponsoren-Stand über Feen-Gärten (jawoll :D ), weswegen ich mir die Karte des ausstellenden Spielwaren-Herstellers einsteckte. „Vielleicht passt das ja mal für eine Kooperation“, dachte ich erfreut, beschäftigte mich dann aber doch erst einige Tage später wieder mit dem Gedanken … und sah mir die Visitenkarten genauer an. Ergebnis: Ich konnte meine erste E-Mail an die Marketing Managerin des weltweit agierenden Spielzeug-Unternehmens TOMY mit den Worten „Hallo Nachbarin!“ beginnen! Denn – und darüber hab ich mich halb totgelacht – der Hauptsitz der Firma in Deutschland ist knapp 30 Meter von meiner Haustür entfernt!!! Und als wäre das nicht genug „jecker“ Zufall, stellte sich kurze Zeit später auch noch heraus, dass eine meiner engsten Mutti-Freundinnen, eine alte Bekannte von meiner neuen, potenziellen Kooperations-Partnerin ist. Auf den Schreck-Geck mussten wir erst einmal zusammen Essen gehen – auf der anderen Straßenseite. :D

Ey, das hat doch Potenzial!

Tja, was soll ich sagen: Nach so einem spektakulär ulkigen Kennenlernen, war uns beiden ziemlich sofort klar, dass wir darauf mehr aufbauen wollen als bloß eine einmalige Kooperation … wir wollen lieber etwas langfristiges, eine LÄCHELN UND WINKEN & TOMY-Freundschaft wachsen lassen – mit ganz besonderen Specials für meine allerwunderbarste Leserschaft <3 . Damit meine ich nicht nur Gewinnspiele (die mögen wir ja sehr :D ), sondern zum Beispiel auch Aktionen, bei denen nicht ich, sondern IHR Spielsachen testet oder schon vorab auswählt, was wir uns überhaupt mal genauer anschauen! Außerdem werden wir ab jetzt zu den allerersten gehören, die über Neuheiten im Programm informiert werden und können jederzeit hinter die Kulissen schauen und Fragen zu den tollen Produkten stellen. Ich freue mich sehr darüber und habe total Bock darauf, möchte euch aber trotzdem sofort versichern, dass ich – wie immer –wohlüberlegt auswähle und dosiere. Aber ihr wisst ja eh schon, wie ich das mit Kooperationen auf LÄCHELN UND WINKEN handhabe. ;)

SO macht das Spaß!

Noch während unseres ersten persönlichen „Beschnupperns“ erzählte ich Sabine, der Marketing Managerin, übrigens von unserem #MoSiA meets DKMS-Event, was zu diesem Zeitpunkt noch eine Woche entfernt lag. „Tolle Aktion“, sagte sie sofort! Und: „Weißt du was, ich komm dann auch und bringe ein bisschen was für deine Verlosungs-Aktion mit!“ Mit ein bisschen was meinte sie zwei riesengroße, prall gefüllte Kartons voll Spielzeug. Das war natürlich der Hammer und hat an diesem Nachmittag echt vielen Kids und Eltern ein fettes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Nur ein kleiner Floh war am Ende der Auslosung schlimm unglücklich, weil das große Dinosaurier-Paket, in das er sich so verliebt hatte, an ein anderes Kind gegangen war. Sabines einfach Lösung: Sie ließ sich von der Mutter die Adresse schicken und sendete dem kleinen Mann seinen Traumpreis noch nachträglich zu. Ich muss wohl nicht dazu sagen, dass Sabine eine #MoSiA ist! <3

Ich kann euch jetzt natürlich nicht in einem Rutsch alles zeigen, was TOMY so für unseren Nachwuchs und uns im Programm hat (das würde den Rahmen sprengen), aber was ich schon mal sagen kann, ist, dass sich unter den „Flügeln“ der Top-Marke TOMY International, die ein weltweit führender Designer, Hersteller und Vermarkter ist, mehrere „Küken“-Marken kuscheln, die alle verschiedene Schwerpunkte und Alters-Zielgruppen (von Baby bis Kleinkind, für Jungen und Mädchen), aber dennoch vieles gemeinsam haben: Tolles Design, gute Qualität und oft so clever innovativ gedacht, dass ich mich frage, warum ich nicht schon viel früher auf diese Produkte aufmerksam geworden bin.

Was ich euch aber unbedingt sofort zeigen muss, ist der coole SHOWROOM – das Söhnchen hab ich da natürlich kaum mehr rausbekommen :D

Vom Baby-Spielzeug über Feen-Gärten bishin zu echt praktischen Familienalltags-Gebrauchsgegenständen gibts hier alles. Ich habe natürlich nichts angefasst, sondern nur geguckt. Bin ja Profi … *hust* :D

 

Schon überhaupt nicht angefasst habe ich diese sehr kuscheligen Molang-Stofftiere. Keins davon! Echt nicht! Na gut … alle. Aber die sind auch zu kuschelig!!!

 

Gaaaaanz vielleicht musste der Krümel sehr plötzlich sehr dringend einen Traktor haben … den Sabine dann ausgepackt hat, um zu verhindern, dass der junge Mann ausrastet :D .

 

Das ist übrigens Sabine, die Marketing Managerin von TOMY Deutschland … also die links, die andere kennt ihr ja schon ;)

 

Und so arbeiten die Jungs und Mädels von TOMY Deutschland “nebenan”! (Ich würd mir meinen Schreibtisch ja an deren Stelle in den Showroom ziehen ;) )

 

Dass wir hier ganz arg was für Gewinnspiele übrig haben, weiß Sabine natürlich längst und hat deshalb für unser “erstes Mal” etwas ganz besonderes vorgeschlagen, das ihr (total höflich) von meinem Kind direkt aus den Händen gerissen wurde ;) : die (vielleicht bald preisgekrönten) TOMY Zahnrad Kühlschrank Magnete! Hier gehts zur Verlosung!

 

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An all die Verkäufer/innen und Kassierer/innen, die Mamis mit Kindern bedienen … https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/11/an-all-die-verkaeufer-innen-und-kassierer-innen-die-mamis-mit-kindern-bedienen/ https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/11/an-all-die-verkaeufer-innen-und-kassierer-innen-die-mamis-mit-kindern-bedienen/#respond Mon, 11 Jun 2018 08:00:43 +0000 http://www.laecheln-und-winken.com/?p=2839 Ich kenne ziemlich viele Mütter, die eine ganz klare Meinung zum Thema Einkaufen gehen mit Kindern haben: „Neeeee, dass mach ich nicht! Ich bin doch nicht bescheuert!!!“ Der ein oder anderen Mama mag eine solche Einstellung jetzt ein bisschen übertrieben vorkommen, aber ich verstehe sie durchaus … obwohl ICH fast immer mit beiden Kids im […]

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Ich kenne ziemlich viele Mütter, die eine ganz klare Meinung zum Thema Einkaufen gehen mit Kindern haben: „Neeeee, dass mach ich nicht! Ich bin doch nicht bescheuert!!!“ Der ein oder anderen Mama mag eine solche Einstellung jetzt ein bisschen übertrieben vorkommen, aber ich verstehe sie durchaus … obwohl ICH fast immer mit beiden Kids im Schlepp den Supermarkt betrete. Aber ICH bin in dem Punkt eben auch einfach ein Vollidiot, weil ich wieder besseren Wissens handle UND es leider auch so gut wie nie auf die Kette bekomme, vormittags zu gehen, wenn ich nur den Krümel mitnehmen müsste. Nichtsdestotrotz bin ich eigentlich der Meinung, dass jene Mamis, die das Kühlschrank-Neu-Befüllen OHNE Nachwuchs durchziehen, deutlich cleverer sind. Denn meistens ist es doch so: Nur die allerwenigsten Kinder finden das klassische (und irgendwie ständige) einkaufen gehen amüsant … und sorgen daher gerne mal dafür, dass es auch für Mutti ätzend wird. Babys brüllen sich im Kinderwagen vor Langeweile gerne mal mega schrill in den Orbit, Kleinkinder wollen auch im Supermarkt UNBEDINGT alleine laufen, rennen dann ständig weg oder räumen sämtliche Regale bis zu ihrer Greifhöhe von ca. 1,10 m aus und die Kids, die THEORETISCH alt genug sind, nicht mehr wie eine niedlich lächelnde ABRISSBIRNE durch das Geschäft zu marodieren, stecken bis zum Hals in der Trotz- oder sogar schon in irgendeiner Pre-Pre-Pre-Pubertäts-Phase und sind daher nicht gewillt, irgendeinem verbal geäußerten Hinweis zum Thema erträgliches Benehmen in öffentlichen Einrichtungen der Mutter Folge zu leisten. Ich zum Beispiel wiederhole während des Einkaufens mit meinen Kindern im Prinzip OHNE UNTERLASS folgenden Hinweis für meine 4-jährige Tochter: „Bitte nur mit den Augen gucken – NICHT MIT DEN HÄNDEN!“ Dann schallt es: „Jaaaahhhhaaa, weiß ich, Mama!“ zurück … und nur Sekunden später höre ich ein leises Poltern aus dem Gang, in dem sie gerade verschwunden ist. Entspanntes einkaufen sieht anders aus (hab ich mir sagen lassen ;) ) .

Neu: Du hast keine Lust oder Zeit, zu lesen? Dann scrolle einfach bis zum Ende des Textes runter und hör dir den PODCAST an!  

Wenig überraschend ist nicht nur meine Stimmung in derlei Situationen eher so semi-sonnig, sondern die von vielen Müttern, die mit ihrer „Brut“ am Schlafittchen die Warenregale entlang eilen. Und das führt leider manchmal dazu, dass die … wie sagt man online immer so schön … Netiquette etwas zu wünschen übrig lässt. Bei mir zumindest. Wenn die Mausemaus ständig ausbüxt, in der Gemüseabteilung ALLES anfasst, heimlich Gummibärchen-Sturmpackungen in den Wagen wirft und mit ihrem gerade draußen gefundenen Stock „Musik“ an den Weinflaschen macht, während der Krümel entweder zetert, weil ihm langweilig ist oder mit angelutschten Hirsekringeln wirft, DANN kann es durchaus passieren, dass ich genervt auf mir im Weg stehende Paletten reagiere, von denen ein Mitarbeiter gerade neue Nudeln abräumt, damit ICH im Regal immer welche finden kann. Oder ich antworte grässlich schnippisch, wenn die Dame an der Frischetheke meine Bestellung im Tumult nicht perfekt mitbekommen hat und deshalb zweimal nachfragen muss, um mir nicht aus Versehen etwas falsches einzupacken. Oder ich vergesse beim Bezahlen, wenigstens mal ganz kurz Blickkontakt mit der Kassiererin aufzubauen und ihr noch einen schönen Tag zu wünschen, weil ich so damit beschäftigt bin, alles einzupacken, meine EC-Karte nicht liegen zu lassen und dabei zwei Kinder in Schach zu halten. Das alles – und noch mehr – fällt mir zwar auf, aber im Stress bekomm ich es einfach nicht besser hin. Das ärgert mich dann, weil ich natürlich weiß, dass die Damen und Herren in meinem Lieblings-Supermarkt nichts dafür können, dass ich mit meinen Kids an „besonders reizenden“ Tagen gefühlt wie die Hottentotten persönlich erscheine und dann leider als iTüpfelchen sehr unhöflich rüberkomme. Allerdings glaube ich, dass die meisten Verkäufer und Kassierer wissen, dass sie eigentlich gar nicht gemeint sind mit meinem Unmut bzw. dem der anderen schweißgebadeten und übel gestressten Mütter, die mit all ihren Sinnen bei ihren ausrastenden Kindern sind … und darüber die ein oder andere Höflichkeitsregel verbummeln. Sie begegnen uns schließlich jeden Tag und sind noch dazu häufig selbst Eltern, die sich genauso oft wie wir in derlei aufreibenden Situationen wiederfinden oder früher wiedergefunden haben.

Trotzdem möchte ich mich auf dieser Vermutung ausnahmsweise mal nicht ausruhen, sondern stattdessen hier aufschreiben, was ich mir so oft denke, aber meist einfach zeitlich nicht schaffe auszusprechen, während die Kinder daran arbeiten, meine Nervenenden in eine Bombenlunte zu verwandeln:

An all die Verkäufer/innen und Kassierer/innen, die uns völlig entnervte Mamis mit Kindern bedienen … DANKESCHÖN!

Vielen Dank dafür, dass ihr euch sogar in Großstädten bemüht, die Namen der Kinder eurer Stammkunden zu kennen und so selbst die Kleinsten ganz persönlich begrüßen könnt. Danke, dass ihr so wahnsinnig schnell mit dem Kehrblech anrückt, wenn unser Nachwuchs mal wieder etwas „mit den Händen angeschaut“ und dabei leider fallengelassen hat. Und dafür, dass ihr dann kein böses Wort verliert, obwohl ihr sicher anderes zu tun hättet, als unsere Scherben einzukehren. Vielen Dank, dass es manchmal sogar eine ZWEITE Scheibe Fleischwurst an der Theke gibt … und die Mama ebenfalls probieren darf! Und auch dafür, dass das lästige Rädchen, das Zwergnase immer mitnehmen muss, bei längeren Einkäufen ausnahmsweise in Obhut des Fachpersonals parken darf, damit es im Eingangsbereich nicht im Weg steht oder gar geklaut wird. DANKE, dass ihr Kindern „heimlich“ helft, wenn sie von Mama den Auftrag bekommen haben, neues Klopapier zu holen, es allein aber doch noch nicht finden. Und ganz besonders lieben Dank dafür, dass ihr es uns (meist ;) ) nicht übel nehmt, wenn wir unhöflich sind, sondern stattdessen nachfragt, ob die Nacht vielleicht beschissen war oder das Baby Zähnchen bekommt. Ich weiß das alles sehr zu schätzen! Und ich bin damit garantiert nicht allein! :-*

Der Ehrlichkeit halber versuche ich jetzt gar nicht, glaubhaft zu versprechen, dass ich von nun an IMMER eine nett lächelnde Kundin mit wohlerzogenen, braven Sprösslingen an der Hand sein werde. Doch ich hoffe, dass man zukünftig zumindest über mich sagen kann: „Sie war stets bemüht!“ :D

▼ Jetzt den PODCAST anhören!  ▼

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Nadja erzählt https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/10/leser-geburtsbericht-nadja-erzaehlt/ https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/10/leser-geburtsbericht-nadja-erzaehlt/#respond Sun, 10 Jun 2018 18:00:18 +0000 https://www.laecheln-und-winken.com/?p=3606 Der errechnete Geburtstermin war der 01.01.2018. Bei den letzten Ultraschalluntersuchungen im Dezember hatte mein Frauenarzt ein großes und schweres Kind prophezeit, das sich möglichst früher als später auf den Weg machen sollte. Mein Körper sah das ganz ähnlich und sehnte das Ende der Schwangerschaft herbei. Mein Baby hatte allerdings andere Pläne. Weihnachten kam und es […]

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Der errechnete Geburtstermin war der 01.01.2018. Bei den letzten Ultraschalluntersuchungen im Dezember hatte mein Frauenarzt ein großes und schweres Kind prophezeit, das sich möglichst früher als später auf den Weg machen sollte. Mein Körper sah das ganz ähnlich und sehnte das Ende der Schwangerschaft herbei. Mein Baby hatte allerdings andere Pläne. Weihnachten kam und es blieb ruhig, Silvester und Neujahr verliefen ebenso ereignislos. Am zweiten Tag über dem Termin entschied ich, Fenster zu putzen um Wehen anzuregen, aber ohne Erfolg. Am dritten Tag beherzigte ich den Rat meiner Hebamme, einen Kinderglühwein mit ganz viel Zimt und Nelken zu trinken und tatsächlich, am nächsten Morgen gegen 6 Uhr merkte ich die ersten leichten Rückenschmerzen. Bei der Geburt meines Sohnes 2,5 Jahre vorher fing es genauso an. Da ich vermutete, dass sich die leichten Schmerzen schnell steigern würden, ging ich noch schnell duschen und weckte meinen Mann, der dann möglichst zeitnah den Sohnemann in die Kita bringen sollte.

Wir frühstückten noch relativ entspannt zusammen, ich konnte die Wehen gut weg atmen, ohne dass mein Großer viel davon bemerkte. Ich wollte ihm keine Angst machen, schließlich hatte er mich in der letzten Zeit genug wegen Rücken-, Becken-, oder Rippenschmerzen leiden gesehen. Um mich abzulenken, wusch ich noch Geschirr ab und erledigte ein paar Sachen im Haushalt. Doch gegen neun Uhr kamen die Wehen bereits im Abstand von 3 Minuten und wir machten uns auf den Weg ins nahegelegene Krankenhaus.

Dort wurde verkündet, dass beide Kreißsäle, das Untersuchungszimmer sowie alle Zimmer auf der Station belegt wären. Rosige Aussichten, dachte ich und sah mich schon mein Kind im Wehenzimmer gebären. Dort wurde erst einmal der Muttermund betastet (nur 1cm, echt jetzt?!) sowie CTG geschrieben und während mein Mann die Formalitäten der Anmeldung regelte, atmete ich meine Wehen fleißig weg. Die Hebamme attestierte häufige und starke Wehen, aber sie dauerten nicht lang genug, um den Muttermund richtig zu öffnen. Doch die Pausen wurden immer kürzer und während ich allein in dem Zimmer umherlief, musste ich mich schon bei jeder Wehe an den Schränken festhalten. Die Worte meiner Hebamme, „den Mund weit und höhlig machen“ im Ohr, ließ ich meinem Schmerz auch schon geräuschvoll freien Lauf.

30 Minuten später bat mich die Hebamme zum Blutnehmen, Flexüle legen und Ultraschall machen. Sie hatte Mitleid mit mir und gab mir schon vorher ein Zäpfchen, das den Schmerz etwas nehmen und entkrampfend wirkend sollte. Während ein junger Assistenzarzt erfolglos versuchte, mir einen Zugang zu legen, wurden auf der Station reihenweise Frauen entlassen um Platz zu schaffen für die Neuankömmlinge. Beim zweiten Arm gelang es dem jungen Mann endlich, Blut zu zapfen und die Hebamme konnte mir ein Schmerzmittel spritzen. Sie warnte mich vor der Wirkung und empfahl mir, mich hinzulegen. Da ich auch nichtschwanger kaum bis kein Alkohol trinke, kann ich nur vermuten, dass man sich mit einem richtigen Schwipps ganz ähnlich fühlen muss, irgendwie benebelt und schwindelig. Immerhin betäubte es den Schmerz ein wenig und ich konnte etwas Kraft tanken für die nächste Runde.

Jetzt waren auch beide Kreißsäle frei und ich durfte ein Entspannungsbad nehmen. Ich plauderte währenddessen noch recht entspannt mit meinem Mann über alltägliches und ob unser Sohn vielleicht schon am Nachmittag seine kleine Schwester kennenlernen würde. Mittlerweile war es Mittag und ich sollte aus der Wanne raus. Auf dem Weg zum Bett überfielen mich plötzlich fünf starke Wehen hintereinander. Ich konnte mich nicht mehr alleine aufrechthalten oder gehen. Mit Mühe schaffte ich es aufs Bett und die Hebamme stellte erfreut fest, dass der Muttermund nun 7cm geöffnet war. Die Gute spendierte mir noch eine zweite Runde Schmerzmittel, die ich gern annahm. Die nächste Stunde spürte ich die Wehen kaum noch und ich fragte mich, ob es überhaupt vorwärts ging in Sachen Muttermundöffnung.

Während der ganzen Zeit plagte mich zudem schlimmes Sodbrennen und bevor mir die Hebamme etwas dagegen geben konnte, erbrach ich schon schwallartig. Mein Mann reichte mir geistesgegenwärtig eine Bettpfanne (etwas anderes hatte er so schnell nicht gefunden), aber das Fassungsvermögen reichte bei weitem nicht aus. Das bildete dann auch den Auftakt für den Endspurt, wie die Hebamme zuversichtlich beim anstehenden Schichtwechsel verkündete. Sie legte eine CD von Nora Jones auf und ich konnte noch scherzen, dass das ein guter Geburtszeitpunkt wäre; schließlich sollte unser Baby auch Nora heißen.

Die Wehenschmerzen veränderten sich zunehmend. Aus dem Rückenschmerz wurden Bauchkrämpfe, das Baby drehte sich endlich ins Becken und drückte immer mehr nach unten. Mein Bauch wurde ganz unförmig und ich kam bald ans Ende meiner Kräfte.

Die neue Hebamme wollte die Geburt nun vorantreiben und ich probierte verschiedene Positionen auf dem Bett und dem Gebärhocker aus, um das Baby nach unten zu schieben. Ich wurde weinerlich und dachte, dass ich das nicht mehr lange durchhalte. Gegen halb drei Uhr nachmittags kam eine Ärztin und verkündete, dass sie Blut aus dem Kopf meines Babys entnehmen will, um zu überprüfen, ob es ihr gut ginge. Das hatte ich noch von meiner ersten Geburt als sehr unangenehm und langwierig in Erinnerung und freute mich alles andere darauf. Doch als hätte meine Kleine gemerkt, dass es jetzt ernst wird, setzten kurz darauf die Presswehen ein.

Von der Geburt meines Sohnes her kannte ich diesen Wehenschmerz nicht. Trotz Wehentropf waren die Wehen damals nicht stark genug um ihn rauszuschieben, sodass er letztlich per Saugglocke geboren wurde. Doch diesmal hatte ich eindeutig das Gefühl, sie jetzt endlich rauspressen zu müssen. Der Schmerz, als der Kopf durchtrat, war brutal. Und dann hörten kurzzeitig die Wehen auf. Noch nie hatte ich die nächste Wehe so herbeigesehnt, wusste ich doch, dass es dann fast geschafft war. Zwei Wehen später um 15.16 Uhr machte es „platsch“ und mit einem Riesenschwall Fruchtwasser war meine Tochter endlich geboren. Mein Mann beschrieb die Szene später mit den Worten: „wie ein Fisch auf dem Trockenen“. Das Fruchtwasser flutete nahezu den Kreißsaal (mein Frauenarzt hatte mir immer wieder gesagt, dass ich noch sehr viel Fruchtwasser habe für dieses Schwangerschaftsstadium) und die Hebamme und die Ärztin hatten Mühe, das Baby zu fassen. Doch es lief alles gut und wenig später hatte ich meine Tochter Nora das erste Mal im Arm.

Die Hebamme staunte nicht schlecht beim Blick auf die Waage. Mit einer Größe von 54cm und einem Geburtsgewicht von 4450g war sie tatsächlich ein großes und schweres Neugeborenes. Die nette Ärztin versorgte meinen Dammriss, der mir ganz entgegen meiner Erwartung und Erfahrung von der ersten Geburt, in den Tagen danach kaum Schmerzen bereitete. Ich hatte ein tolles Entbindungsteam an meiner Seite: meinen Mann, zwei Hebammen und eine Ärztin, und trotz aller Schmerzen und einer Dauer von neun Stunden, empfand ich diese Geburt als wesentlich schöner und leichter als die erste. Auf uns wartete dann sogar ein schönes Einzelzimmer. Ihren großen Bruder lernte Nora allerdings erst am nächsten Tag kennen. Der jubelte lauthals, als er hörte, dass das Baby endlich da ist und liebt sie seitdem innig.

Diesen schönen Geburtsbericht über die Geburt ihres zweiten Kindes hat Nadja (30 Jahre) geschrieben :)

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Alle Mütter haben miese Tage – sogar fiktive ;) https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/05/alle-muetter-haben-miese-tage-sogar-fiktive/ https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/05/alle-muetter-haben-miese-tage-sogar-fiktive/#comments Tue, 05 Jun 2018 08:00:10 +0000 https://www.laecheln-und-winken.com/?p=3911 Vor kurzem stolperte ich auf irgendeinem Social Media-Kanal über den Post einer Mutter, die sich ziemlich arg über einige Leo Lausemaus-Folgen auf einer Tonie(box)-Figur aufregte. Für jene, die bisher nicht das „Vergnügen“ hatten: Leo Lausemaus ist ein kleiner Mause-Junge, der unseren Nachwuchs in Büchern, auf YouTube und mit Hörspielen unterhält, uns Mamis dabei aber leider […]

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Vor kurzem stolperte ich auf irgendeinem Social Media-Kanal über den Post einer Mutter, die sich ziemlich arg über einige Leo Lausemaus-Folgen auf einer Tonie(box)-Figur aufregte. Für jene, die bisher nicht das „Vergnügen“ hatten: Leo Lausemaus ist ein kleiner Mause-Junge, der unseren Nachwuchs in Büchern, auf YouTube und mit Hörspielen unterhält, uns Mamis dabei aber leider mit einem nur sehr schwer wieder aus dem Kopf zu bekommenden Titel-Song quält und uns zudem – wenn wir nicht aufpassen – mit einem bunten Potpourri an Merchandise-Artikeln die Knete aus dem eh schon Windel-Geschröpften Portemonnaie zieht ;) . Ich persönlich war bisher also nicht so wirklich ein großer Fan der Geschichten (ach was?! ;) ), allerdings in erster Linie, weil ich es nicht mag, wenn Spielzeug bzw. in diesem Fall Hörspiel-Geschichten mit mehr erzieherischem Know-How um die Ecke kommen, als ich es möglicherweise habe :D . Und diese Lausemaus-Mutti glänzt meist so dermaßen mit ihrem perfekten Mama-Dasein – inklusive Rüschenschürze, vorbildlicher Konsequenz und Nerven, die die Tapferkeits-Medaille verdienen – dass sie eigentlich nur durch die Erzeugerin von Connie (mit der Schleife im Haar) getoppt werden könnte, wenn es da mal zu einem Pädagogik-Battle käme. Da meine MAUSEmaus diese LAUSEmaus aber nun mal so gerne mag, dulde ich sie und ihre Familie trotzdem als Lausch-„Genuss“ in unserem Haushalt. Es gibt schließlich schlimmeres, als eine Bilderbuch-Über-Mutter mit eventuell etwas eingestaubten Rollenbildern. Da steh ich drüber ;) .

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Nun stieß ich aber wie gesagt über diesen Post mit den ebenso empörten Kommentaren darunter und nahm das zum Anlass, mir die offenbar ganz üblen Folgen endlich mal in Ruhe, zusammen mit dem Krümelchen, anzuhören. Denn bisher hatte ich eben diese Geschichten immer nur so nebenbei mitverfolgt. Klar war mir da auch schon aufgefallen, dass Leos Mutter offenbar ein wenig ihre Contenance eingebüßt hatte und ihr Söhnchen mit den großen Ohren noch ein etwas strenger erzog als sonst, aber ehrlich gesagt … dachte ich nicht weiter drüber nach. Jetzt aber hörte ich genau zu. Da war die Rede von vor Wut zitternden Schnauzhaaren, davon, wie enttäuscht die Mutter vom Lausejungen sei, wie sie ihr Kind zum Händewaschen zog oder gar als Lügner bezeichnet. Zwar sagt die Gute weiterhin immer brav bitte und danke und jede Story löst sich in Wohlgefallen auf, aber trotzdem läuft es zeitweise … naja, wie soll ich es formulieren … WIE IN JEDER VERDAMMTEN, NORMALEN FAMILIE, in der selbst die beste, tollste, liebevollste und aufopferungsvollste Mutter mal einen richtig miesen Tag erwischt und sich deshalb im Ton vergreift oder den Karren – pädagogisch betrachtet – gepflegt an die Wand fährt. Soviel un-hippe Realität in einem Hörspiel?! Krasser Scheiß, dachte ich!!! :D

Holla, die Wald-Fee, darf die das?

Ich möchte die ganz offensichtlichen pädagogischen Verfehlungen der fiktiven Tier-Mutter um Gotteswillen nicht herunterspielen, denn tatsächlich empfinde sogar ich – die Mutter, die gerade erst ihre alte, gaaaaanz schrecklich dünne Barbie guten Gewissens an ihre Tochter vererbt hat, ohne in naher Zukunft mit Magersuchts-Attacken oder Top-Model-Wünschen zu rechnen – es als etwas unpassend für unsere heutigen Maßstäbe in Sachen Kindererziehung, so etwas als Unterhaltung für kleine Frechdachse anzubieten. Allerdings tat es MIR irgendwie gut, dabei zuzuhören, wie die ach so perfekten Lausemaus-Mutter in jeder Folge pädagogisch betrachtet bis zum Ellenbogen ins Klo griff ;) . Denn es ist leider so: Manchmal schimpfe auch ich unangemessen laut mit meinen Kindern. Ich fühle mich dann mies und entschuldige mich … aber erst einmal bin ich zu laut. Und es kommt vor, dass ich im Affekt das Wort „Lügen“ wähle, obwohl ich natürlich weiß, dass es viel besser ist, dass weichere „Flunkern“ zu nutzen. Und ich erinnere mich wirklich nur sehr ungern an jene Tage, an denen ich meine heißgeliebte Kleinkind-Tochter im Rahmen eines ihrer größeren Trotz-Anfälle am Arm durch die Gemüseabteilung des Supermarktes schleifen musste, um sie anschließend unter (ihrem) Gebrüll in den Buggy zu fesseln. Solche Momente sind für alle Mamis GRAUENVOLL und ein Zeichen dafür, dass auch wir normalerweise entspannten und nervenstarken Mütter hin und wieder an unsere Grenzen stoßen und dann eben kein Coolness-Sternchen abstauben. Das ist ätzend. Aber … ich halte das für völlig normal, weil es (da lehne ich mich jetzt mal weit aus dem Fenster) PERFEKTE Mamis eben nicht gibt. Offenbar nicht mal in der ansonsten so ansehnlichen Leo Lausemaus-Welt :D.

Ich könnte jetzt die Figur mit den Geschichten um die zu strenge und definitiv übertrieben reagierende Mutter konfiszieren, aber stattdessen habe ich mit meinem Töchterlein darüber gesprochen, ihr erklärt, dass Leos Mutter offenbar einen mega miesen Tag hat und meiner Meinung nach zu hart zu ihrem Sohnemann ist. Ich habe sie gefragt, wie sie das sieht … und ob ihr dieses Verhalten Angst macht, was sie verneinte. Wir haben über die Themen der Folgen gequatscht und sogar zusammen überlegt, wie die Situationen besser laufen könnten. Das hätten wir in dieser Form sicher nicht gemacht, wenn die Mause-Mutti nicht so kacke drauf wäre ;) .

Ich sehe es so:

Als ich klein war … also vor seeeeeehr langer Zeit, spielte ich gerne mit Bauklötzen, die damals noch mit bleihaltiger Farbe bemalt waren. Ich hatte besagte schrecklich dürre Barbie, die ich wahnsinnig liebte und wunderschön fand, die ich deshalb aber nicht als Vorbild für mich selbst betrachtete. Meine Baby-Puppe war dunkelhäutig, hieß Sanni und konnte nichts, außer die Augen auf- und zuzumachen, doch das störte mich absolut nicht. Mit meiner Schwester zusammen hörte ich Platten und Kassetten vom Räuber Hotzenplotz oder dem kleinen Muck und bekam Grimms Märchen, Ronja Räubertochter und der Struwwelpeter vorgelesen, was durchaus mal leichten Grusel in mir auslöste. Und durften wir Fernsehen, lief manchmal Tom & Jerry oder auch Bugs Bunny und wir sahen kichernd dabei zu, wie sich die Zeichentrickfiguren gegenseitig in die Luft sprengten, mit Beilen zerhackten oder über Klippen in den Tod stürzten. Legt man den heutigen pädagogischen Maßstab an mein damaliges Spielzeug und Unterhaltungsprogramm, ist es nahezu ein Wunder, dass ich weder Topmodel, noch Massenmörder geworden bin und auch ansonsten verhältnismäßig normal ticke :D .

Aber im Ernst: Ich finde es super, dass die Produkte, die heutzutage speziell für Kinder produziert werden, qualitativ viel hochwertiger sind, dass wir Eltern deutlich bewusster auswählen, mit was unser Nachwuchs spielt und auch ganz allgemein das Augenmerk auf einer rundum GESUNDEN Entwicklung liegt. Nur … kann man es auch übertreiben. Den gelben Spiel-Bus des Krümels, der ihm vorsingt, dass man höflich zu allen Leuten sein soll, finde ich total drüber. Hätte ich das vor dem Kauf gewusst, wäre mir der Quatsch nicht ins Haus gekommen. Hörspiele, die mir plump und wenig subtil meinen Erziehungsauftrag abnehmen wollen, brauche ich eigentlich auch nicht. Und Puppen, die im Prinzip kleine Roboter sind und es meinen Kindern „ersparen“ wollen, sich VORZUSTELLEN, ihr Baby wäre echt, nerven mich sogar richtig. Aber das Gute ist ja, ich kann zwar, muss jedoch nichts davon kaufen. Den ollen Bus hätte ich ja auch zurückgeben können, ebenso wie die erzürnte Mutter das Hörspiel. Und solange meine Zwerge dazu in der Lage sind, sich mit drei Steinen, zwei Stöcken und einer Schüppe Sand eine halbe Stunde allein und glücklich zu beschäftigen, ist mit ihrer kreativen Entwicklung wahrscheinlich alles im Lack, OBWOHL einige Sachen in ihrem Kinderzimmer mehr können, als der Kram, den ich als Stöpsel zur Verfügung hatte. Was ich sagen will: Trotz immenser Weiterentwicklung von Spielwaren und pädagogischen Konzepten hat sich eines nicht geändert – WIR Eltern halten die Hände unserer Kinder in den unseren, während sie groß werden und entscheiden, womit sie spielen und WIE wir sie erziehen. Glücklicherweise kann uns DAS auch heute noch kein Hörspiel und kein Plastik-Bus abnehmen. ;)

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#MoSiA-Treffen Köln meets DKMS https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/04/mosia-treffen-koeln-meets-dkms/ https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/04/mosia-treffen-koeln-meets-dkms/#comments Mon, 04 Jun 2018 07:00:18 +0000 https://www.laecheln-und-winken.com/?p=3917 Das! War! So! Schön!!! Wahnsinn! Ich habe mich wirklich über jede LÄCHELN UND WINKEN-Leserin, jede #MoSiA, die am Sonntag, den 3. Juni im Bürgerzentrum Ehrenfeld vorbeigeschaut hat, ganz, ganz arg gefreut! <3 Es ist mega toll, dass ich so wenigstens mal ein paar Mädels von euch persönlich treffen konnte, wenn ich auch irgendwie nur hin- und […]

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Das! War! So! Schön!!! Wahnsinn! Ich habe mich wirklich über jede LÄCHELN UND WINKEN-Leserin, jede #MoSiA, die am Sonntag, den 3. Juni im Bürgerzentrum Ehrenfeld vorbeigeschaut hat, ganz, ganz arg gefreut! <3 Es ist mega toll, dass ich so wenigstens mal ein paar Mädels von euch persönlich treffen konnte, wenn ich auch irgendwie nur hin- und her gewuselt bin und kaum Zeit für längere Gespräche hatte. Dennoch habe ich es total genossen … und konnte noch eine ganze #MoSiA-Button verteilen, so dass in Köln nun wieder ein paar mehr nette Mamis für andere nette Mamis gut zu erkennen sind.  :D

Für die DKMS hat es sich auch gelohnt: 30 neue Spender gibt es nun in der Registrierungs-Kartei, die vielleicht eines Tages ein Leben retten können. Ich bekomme ja schon allein bei dem Gedanken an diese Chance immer Gänsehaut, weil ich es spektakulär großartig finde, mit wie wenig Aufwand man für Hoffnung sorgen kann. Und das sich auf unserem Event so viele dazu entschlossen haben – nach intensiven Aufklärungsgesprächen – dabei zu sein, macht mich ganz dolle glücklich. Genauso wie die 200 Euro, die wir an Spendengelder am DKMS-Stand im Rahmen der Verlosungs-Aktion eingenommen haben und die ganz sicher höhere Summe, die als Erlös aus dem Verkauf von mehr als 120 wirklich fulminant köstlichen HotDogs der Die fette Kuh bzw. des Wurst Case Szenario ebenfalls an die DKMS geht.

Hach, was soll ich sagen: Ihr MoSiA’s seid echt die Besten. Ich hatte einen wirklich schönen Nachmittag mit viel Spaß und einem Ergebnis, das mir nachhaltig Freude macht. Wenn es irgendwie möglich ist, mag ich sowas ähnliches sehr gerne auch in anderen Städten machen. Aber erstmal … kommen hier ein paar Bilder von diesem, allerersten LÄCHELN UND WINKEN-Event!

Die Leute von der DKMS, der fetten Kuh und Mutti im gewohnten Streifen-Dress (ich brauche da auch mal was in Kurzarm) waren ab ungefähr 12:30 Uhr am Start und mit Aufbau beschäftigt. Fertig waren wir … PÜNKTLICH :D

 

Um das Dach haben vor allem Claudia von der DKMS und ich die Wurst-Crew schon ein wenig beneidet. Die Sonne kam nämlich auch pünktlich und knallig daher. Dabei hatte ICH doch mit Schatten gerechnet und sogar mit einer frischen Brise, weswegen meine Kinder und ich nun bei 26 Grad fein mit langärmligen Klamotten rumliefen :D

 

Frisch gebackene HotDog-Brötchen warteten in Reih und Glied auf die ersten hungrigen #MoSiA’s mit ihren Familien.

 

Essen für den guten Zweck – diese Strategie ist ja echt wie für mich gemacht. ;) Und ich war wirklich sehr, sehr traurig, dass die Kinder viel zu aufgeregt waren, um ihren HotDog zu essen … wirklich SEHR traurig ;) :D

 

Der DKMS-Stand war beinahe die komplette Zeit über “in Betrieb”, weil sich wirklich viele haben beraten und registrieren lassen. Ich finds so toll!

 

Fast 50 Zettelchen mit Namen wanderten in das Verlosungs-Aktions-Glas, dass neben dem Spenden-Glas stand (ein Profi hätte natürlich davon ein Foto gemacht – hab ich aber nicht :D ), aus dem wir dann nach und nach die Gewinner fischten.

 

Die ganze Nummer hat ganz schön gedauert, denn ich hatte sooooo viele Preise – zum Beispiel vom Spielwaren-Hersteller TOMY, Happy Day Posters und verschiedenen Buch-Verlagen – zur Verfügung, dass echt niemand leer ausging. <3

 

Meine beiden Helferinnen haben hochgradig professionell die Namen aus dem Beutel gezogen und dann die Preise für den jeweiligen Gewinner ausgesucht. Es war toll … und eventuell ein bisschen wuschelig! :D

 

#MoSiA’s in ihrem natürlich Umfeld – Spielplatz-Sand :D

 

Gegen Ende habe ich mich dann noch an den Chilli-Dog gewagt. Ich habs mich am Anfang nicht getraut, weil ich mir absolut sicher war, dass sich diese Köstlichkeit NICHT mit meinem weißen Shirt vertragen würde. Hat’s aber doch!!! (Ich bin ein bissl stolz auf mich :D )

 

Nicht ganz so stolz bin ich auf mein: “Quatsch, Schatz, ich muss mich nicht eincremen”, beim Start der Veranstaltung. Manchmal hat der Mann eben doch recht ;)

 

Ich möchte mich von Herzen bei allen Partnern, Sponsoren und “Mitmachern” bedanken! Bei Die fette Kuh für ihren tollen Stand für den guten Zweck, beim Bürgerzentrum Ehrenfeld für die super Location und bei TOMY, Happy Day Posters, meiner Freundin Susanne, Daniela May sowie Laura Hansen für ihre großzügigen Sachspenden, die dafür gesorgt haben, dass bei der Verlosungs-Aktion wirklich jeder mit einem Präsent nach Hause gehen konnte! Ich danke euch allen!!! :-*

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Jacqueline erzählt https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/03/leser-geburtsbericht-jacqueline-erzaehlt/ https://www.laecheln-und-winken.com/2018/06/03/leser-geburtsbericht-jacqueline-erzaehlt/#respond Sun, 03 Jun 2018 18:00:47 +0000 https://www.laecheln-und-winken.com/?p=3598 2009 durfte ich bereits einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten. Leider kam ich jedoch nur bis zur 9. Woche. Der kleine Krümel hatte sich nicht weiterentwickelt. Dann wollte es ewig nicht mehr klappen. Als wir dann im September 2014 den Schritt in die Kinderwunschklinik wagten, wurde ich im Januar 2015 auf natürlichem Wege schwanger. […]

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2009 durfte ich bereits einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen halten. Leider kam ich jedoch nur bis zur 9. Woche. Der kleine Krümel hatte sich nicht weiterentwickelt.
Dann wollte es ewig nicht mehr klappen. Als wir dann im September 2014 den Schritt in die Kinderwunschklinik wagten, wurde ich im Januar 2015 auf natürlichem Wege schwanger. Nach anfänglichen leichten Blutungen verlief die Schwangerschaft problemlos.
Am 19.09.2015, 20:00 Uhr spürte ich beim nach unten beugen, dass meine Hose nass wurde. Da ich dachte, dass ich jetzt nicht mal mehr das Pipi halten kann, bin ich schnell auf’s Klo gerannt, aber ich konnte das vermeintliche Pipi nicht anhalten. So rief ich meinem Mann zu “Ich glaub die Fruchtblase ist geplatzt.” Er war gleich ganz durch den Wind; ich hab im Kreißsaal angerufen und dann die letzten Sachen in die Kliniktasche gepackt. Dann sind wir los und ich saß auf einem Berg Handtücher auf dem Beifahrersitz. Nach einer gefühlten Ewigkeit (es sind bei freien Straßen nur 10 Minuten Fahrt) sind wir 20:30 Uhr im Krankenhaus angekommen. Ich hab mich angemeldet und mein Mann hat das Auto geparkt. Als erstes ging’s ans CTG, natürlich keine Wehe drauf, und Muttermund tasten; der war bei 2 cm. Meinem Mann wurde vorgeschlagen, dass er nach Hause kann und ich auch noch bissl schlafen soll, da wohl vor Montag eh nix passiert-bei Erstgebärenden dauert es erfahrungsgemäß ja sowieso länger. Naja, uns wurde dann erstmal das Wehenzimmer zur Verfügung gestellt. Kurz vor 22:00 Uhr spürte ich ein leichtes ziehen, dass regelmäßig wieder kam. Mein Mann stoppte dann die Zeit und die Wehen kamen im Abstand von 6 Minuten, waren aber noch auszuhalten. Wir sollten eh 22:00 Uhr nochmal in den Kreißsaal kommen um CTG zu schreiben. Naja, ich durfte dann nicht nochmal auf’s Zimmer, weil ich dann ganz schnell richtig heftige Wehen bekam und der Muttermund auch schon bei 8 cm war. Nun gab’s den obligatorischen Einlauf, der auch schnell wirkte. Die Wehen wurden auch immer heftiger, aber nicht wirklich förderlich. Hab dann erstmal einen Wehenhemmer bekommen, um etwas Kraft zu tanken und dann kamen die Presswehen. Leider stand unser Zwerg dabei so unter Stress, dass die Herztöne zeitweise ziemlich absackten uns ich kurz vorm Notkaiserschnitt stand. Die Hebamme sah jedoch, dass er gleich kommt. Und tatsächlich, eine Presswehe später war der Kopf draußen und dann der Rest. Der nächste Schock war, dass er nicht gleich schrie. Aber ein kleiner Klapps auf den Po und er schrie auf. Was für eine Erleichterung. Ich durfte ihn mir kurz auf die Brust legen. Nun wurde der kleine Mann gebaden, vermessen, untersucht uns angezogen und ich genäht. Hatte einen Dammriss dritten Grades. Aber alles halb so wild, Hauptsache unserem Wunder, auf das wir so lange warten mussten, geht es gut. Und nun stellt er schon seit über 2 Jahren unser Leben völlig auf den Kopf ❤

Diesen schönen Geburtsbericht hat Jacqueline geschrieben :)

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Still-Mutti-FAQs für interessierte Passanten https://www.laecheln-und-winken.com/2018/05/28/still-mutti-faqs-fuer-interessierte-passanten/ https://www.laecheln-und-winken.com/2018/05/28/still-mutti-faqs-fuer-interessierte-passanten/#comments Mon, 28 May 2018 08:00:35 +0000 https://www.laecheln-und-winken.com/?p=3850 Ich weiß gar nicht, warum ich nicht schon längst selber darauf gekommen bin und stattdessen mal wieder einen Schubs von euch brauchte … aber NATÜRLICH brauchen wir nach den allgemeinen Mutter-Kind-FAQs und den Trage-Mutti-FAQs auch noch welche speziell für stillende Mamis. Schließlich passiert es gefühlt ständig, dass man komische Blicke oder sogar dumme Sprüche kassiert, […]

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Ich weiß gar nicht, warum ich nicht schon längst selber darauf gekommen bin und stattdessen mal wieder einen Schubs von euch brauchte … aber NATÜRLICH brauchen wir nach den allgemeinen Mutter-Kind-FAQs und den Trage-Mutti-FAQs auch noch welche speziell für stillende Mamis. Schließlich passiert es gefühlt ständig, dass man komische Blicke oder sogar dumme Sprüche kassiert, wenn man es sich in der Öffentlichkeit (gezwungenermaßen) bequem machen muss, um dem Baby mal eben die Brust zu geben.

Neu: Du hast keine Lust oder Zeit, zu lesen? Dann scrolle einfach bis zum Ende des Textes runter und hör dir den PODCAST an!  

Während ich mich mit dem Mini-Krümelchen im Arm eigentlich kaum darum gekümmert habe, was die Menschen um mich herum so davon hielten, dass ich mal kurz „blank“ zog, hat mich das in meiner ersten Still-Beziehung mit der Mausemaus durchaus verunsichert. Ich erinnere mich sehr gut daran, wie ich mit verschiedenen Schals herumfuchtelte, alles dran legte, das Baby und meine Brust zu verbergen, mir manchmal sogar in Cafés den Stuhl direkt vor eine Wand stellte, damit ich mich so unbeobachtet wie möglich fühlen konnte. Man, war das stressig. Und wie gut und angenehm, dass ich beim Söhnchen so viel selbstbewusster damit umgehen konnte. Zumindest das erste Jahr über. Seit dem spüre ich wieder unangenehm die Blicke der Passanten, weil ich eben kein Baby, sondern ein Kleinkind stille. Tatsächlich habe ich häufig das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen … selbst auf dem Spielplatz vor anderen Müttern. Dabei geht es niemanden etwas an, ob ich noch stille und wie lange wir das durchziehen. Nur den Krümel und mich. Deshalb: Wie wunderbar, dass ihr mich mit der Nase darauf gestoßen habt, auch noch den folgenden Flyer zu entwerfen:

Still-Mutti-FAQs für interessierte Passanten

Sehr geehrter Passant,
vielen Dank, dass Sie sich für das Wohlbefinden meines Kindes interessieren. Ich bin sicher, Sie meinen es von Herzen gut. Deshalb möchte ich Ihnen hiermit ein paar Antworten an die Hand geben, die Ihre Fragen zu meinem Baby und mir hoffentlich zufriedenstellend beantworten:

  1. Ja, ich stille mein Kind. Auch in der Öffentlichkeit. Und schäme mich dafür genauso wenig, wie die übergewichtigen, sehr haarigen, älteren Herren, die im Sommer mit nacktem Oberkörper im Café sitzen!
  2. Nett, dass sie fragen, ob es mir weh tut, wenn mich mein Baby beißt: Ja.
  3. Das überraschende daran: Nein, ich stille deshalb nicht ab.
  4. Es ist wirklich sehr nett, dass SIE sich um das Wohl MEINER Brüste sorgen, aber soweit ich das als „Eigentümerin“ beurteilen kann, geht es ihnen gut.
  5. Natürlich verstehe ich Ihre Ängste, dass mein Kind zu wenig Nährstoffe bekommen könnte, aber wenn man der Evolution Glauben schenkt, ist STILLEN durchaus eine adäquate Baby-Ernährungsweise.
  6. Wie lieb von Ihnen, dass Sie sich Gedanken um die Zukunft MEINER Figur machen, deshalb verrate ich ihnen gern: Nein, ich muss meine Brüste noch nicht in die Socken stopfen.
  7. Klar, ich verstehe, dass SIE sich belästigt fühlen, wenn Frauen ihre Kinder so ernähren, wie es die Natur vorsieht – Menschen, die die persönliche Grenzen andere nicht respektieren, sind echt die Pest ;) .
  8. Vielleicht empfinden Sie das jetzt als ungezogen, aber ich werde meine Entscheidung, WANN ich abstille nicht davon abhängig machen, was mir wildfremde Menschen raten. Crazy!!! :D
  9. ICH möchte IHNEN auf keinen Fall zu Nahe treten, aber in dieser Still-Beziehung haben nur zwei Menschen etwas zu sagen! (Zum besseren Verständnis: Ich meine mein Kind und mich ;) .
  10. Ich gebe Ihnen völlig recht: Die Mütter von heute sind verbohrt und zickig … weil sie Rückgrat und Stolz haben. Echt grässlich! :D

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