Geburtsberichte
Leser*innen-/Geburtsberichte

Leserin-Geburtsbericht: Yvonne Z. erzählt

Meine Schwangerschaft war ein ständiges Auf und Ab. Als die Hälfte geschafft war, hatte ich eine starke Blasenentzündung und Nierenstau 1. Grades. Damit musste ich 8 Tage im Krankenhaus bleiben. Zwischendurch immer wieder vaginale Infektionen.

In der 32. SSW wollte sich mein Sohn schon auf den Weg machen. Ich hatte einen leicht geöffneten und trichterförmigen Muttermund. Ich bekam Wehenhemmer und stand unter Schmerzmittel, da das Mittel zum Wehenhemmen leider nicht so wirklich anschlagen wollte. Damit war ich nochmal 8 Tage im Krankenhaus. Danach war Bettruhe meine Pflicht.
Im weiteren Verlauf hatte ich weiterhin öfter mal Wehenartige Schmerzen, weswegen ich dem Ende der Schwangerschaft herbeigesehnt habe.
Am 01.09.2019 war es endlich soweit. (ET war der 12.09.2019)
Morgens gegen halb 11 fingen “leichte” Wehen an. Wir haben noch etwas abgewartet, da ich nicht umsonst ins Krankenhaus gehen wollte. Gegen mittags um halb 1 hat mein Freund einen Rettungswagen gerufen. Da er keinen Führerschein hat und ich ja offensichtlich nicht fahren konnte.
Im Krankenhaus waren wir gegen 13 Uhr. Da wurde ich erstmal untersucht: Muttermund 2cm, CTG unauffällig. Ich hatte extrem starke Schmerzen, die aber noch auszuhalten waren. Also gingen wir auf mein Zimmer. Um ca 15 Uhr wurde es so heftig und häufig, dass wir zurück in den Kreißsaal gegangen sind. Muttermund mittlerweile 5cm, CTG weiterhin unauffällig. Trotzdem wurden wir in einen Geburtsraum gebracht. Dort wurde nach einer halben Std nochmal kontrolliert. Der Muttermund war komplett geöffnet und mein Kleiner war bereit rauszukommen. Dann kam eine Ärztin rein und hat nochmal kontrolliert und dann durfte ich pressen. Ich wollte diese Schmerzen loswerden, deshalb hab ich gepresst und die Schmerzen weggeschrieen so sehr ich auch konnte. Nach 3 Presswehen war der kleine Sonnenschein da. Er erblickte das Licht der Welt um 16:18 Uhr. Ich bin ca. 1 cm am Damm gerissen. Das wurde mit einem Betäubungsmittel zum aufsprühen betäubt und danach mit 2 Stichen genäht.
Mein Freund war während der Geburt natürlich dabei. Als wir rüber in den Geburtsraum gegangen sind, hat die Hebamme gesagt er hätte noch Zeit und könne sich noch etwas die Beine vertreten. Als er dann wiederkam ging die Geburt gerade los. Also perfektes Timing.
Mein Kleiner Schatz wurde mir direkt auf die Brust gelegt. Nach ca einer Stunde wurde er untersucht und gemessen. 49cm groß, 2850g leicht und der Kopfumfang war bei 34cm. Danach durften wir auf das Zimmer zurück.
Auf dem Zimmer angekommen habe ich immer noch über das ganze Gesicht gestrahlt und die Schmerzen waren Geschichte. Ich musste natürlich aufpassen wenn ich mich hinsetzte oder auf Toilette ging. Durch den Riss tat es etwas weh. Aber ansonsten hatte ich absolut keine Postnatalen Schmerzen.
Laut der Hebamme und der Ärztin hatte ich eine Traumgeburt. Schnell, aber schmerzhaft, jedoch danach kaum Schmerzen.
Diese Geburt war meine Erste und weitere Kinder sind geplant. Jedoch möchte ich die anderen zuhause zur Welt bringen.
Diese Geburt hab ich im Krankenhaus hinter mich gebracht, da ich erstmal unter geschulter Aufsicht lernen wollte, was auf mich zukommt.
Diesen schönen Geburtsbericht hat Yvonne geschrieben :)

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