Schwangerschaftstagebuch

Schwangerschaftstagebuch: 23. und 24. SSW

Der Bauch wächst – der Hintern auch ;) – und ich merke immer deutlicher: Ich war schon mal jünger. Dabei sind doch eigentlich nur drei Jahre seit der letzten Schwangerschaft vergangen. Gut, da war ich auch schon nicht mehr richtig jung :D . Aber ich hatte vor allem keine kleine Madam, die mich den ganzen Tag auf Trab hält, sondern saß den Großteil der 10 Monate auf meinem immer fetter werdenden Arsch und konnte die Beine hochlegen so oft ich wollte. Das fehlt mir so langsam ein bisschen. Vor allem meinen Stempelchen. Denn die werden nicht so richtig sauber aus der Nummer rauskommen, befürchte ich. Aber … das ist es wert. Den Krümel in mir zu spüren, wie er turnt, sich reckt und streckt, Schluckauf hat und in meine Blase tritt, macht wirklich vieles wieder wett…

Schwangerschaftswoche: 23
Anzeichen / Beschwerden: Der Bauch hat nun eine Dimension erreicht, die nicht mehr erlaubt, dass ich so schön ungesund nach vorne zusammensacke. Komisches Gefühl, denn eigentlich sitze ich vorzugsweise exakt so – schön rückenquälend wie ein Mehlsack. Und nun zwingt mich das Krümelchen zum aufrecht halten … immer und überall. Finde ich voll gemein! Was wird er als nächstes von mir fordern? Sport? (Nicht mit mir, junger Mann!)
Noch etwas gemeiner allerdings ist, dass meine Beine langsam erste Ermüdungserscheinungen zeigen – ich lager noch kein Wasser ein (oder zumindest nicht viel), aber trotzdem kann ich zum Beispiel nicht mehr gut knien oder in die Hocke gehen und ich empfinde die Stelzen als ungewöhnlich schwer (was sie laut Waage wohl auch sind ;) ). Was das heißt, ist klar: STÜTZSTRÜMPFE!!! (Ahhhhhhhhh!)
Gewicht: 73 Kilo. Also … wenn ich weiterhin beinahe jede Woche 1 Kilo mehr auf der Waage haben sollte, dann sprenge ich meinen persönlichen Gewichts-Rekord von 28 Kilo aus der ersten Schwangerschaft mit Leichtigkeit. Aktuell bin ich bei einem Plus (herrje, klingt das positiv … ist es aber NICHT!) von 12 Kilo. Na, herzlichen Glückwunsch, Mutti!
Bauchumfang: 99,5 cm. Hui, zwei Zentimeter in einer Woche. Ok, das erklärt dann wohl auch das leichte Spannungsgefühl auf der Bauchdecke ;) . Ich beginne so langsam damit, dem Krümelchen einen etwas früheren Geburtstermin als den eigentlich einzureden, weil ich mir etwas Sorgen wegen seiner Größe mache. Die kleine Madam war ja auch schon nicht so richtig zart. Er hier scheint aber noch eins drauflegen zu wollen! (Junge, ist dir eigentlich klar, wo und wie klein der Ausgang ist???).
Aktuelle Leibspeise: Aprikosen lösen die Gier nach Ananas so langsam ab. Ich behalte die große Frucht dennoch als festen Bestandteil meines Speiseplans bei, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass mir das gut tut.

Was man so alles entdeckt, wenn man mal ein paar Minuten Kleinkind-freie-Zeit auf dem Klo sitzend verbringen darf, ist schon toll: Hier ein paar dreckige Badezimmer-Fugen … da, dass die Ananas, die man auf der Fensterbank zu züchten versucht, plötzlich schimmelt … und dann noch nagelneue Besenreißer oben auf meinen käseweißen, immer fetter werdenden Oberschenkeln. Hö, Moment. Echt jetzt? DA auch? Oh nein … :( .

Nachdem ich Anfang der Woche in eben dieser Situation erstmals „die Neuen“ gesichtet hatte, habe ich natürlich exakt das gemacht, was man eigentlich schon grundsätzlich, schwanger aber auf jeden Fall unterlassen sollte: Mich ganz genau und von ALLEN Seiten im Spiegel betrachtet. Bei voller Beleuchtung. Ergebnis: Babybauch schön, der Rest so naja, die Beine – vor allem von hinten – oh Gott, oh Gott! Von da an wusste ich, dass ich bei der nächsten Begegnung mit meiner Gynäkologin mal das Thema Kompressionsstrümpfe anschneiden müsste. Mega ätzend! Aber notwendig. Natürlich bin ich, was das Thema Krampfadern und Besenreißer angeht, längst nicht mehr ganz jungfräulich. Schließlich haben meine Beine bereits eine Schwangerschaft mit mir durchgestanden (im wahrsten Sinne :D ) und davon mal abgesehen bin ich weder sportlich, noch Anfang zwanzig ;) . Trotzdem kann man ja versuchen, zu retten, was zu retten ist. Soweit es erträglich ist jedenfalls. Meine Erfahrungen mit Stützstrümpfen bei 40 Grad auf einem Berg in Südfrankreich vor drei Jahren sorgt jetzt zwar nicht direkt für innere Jubelattacken, wenn ich daran denke, mich auch in diesem Sommer so besonders sexy kleiden zu müssen, aber … Besenreißer und blaue, dicke Adern überall will ich halt auch nicht dauerhaft mein Eigen nennen. Ergo kommt’s auf meine Liste: „Mit Ärztin besprechen“ (Ich LIEEEEEEBE Listen!).

Da der nächste Termin aber erst für die 24. SSW angesetzt ist, nutzte ich die Beine-an-schwellende-Wartezeit dazu, mal (wieder ;) ) ein bisschen im Internet zu recherchieren, was man seinen Gehwerkzeugen in der Schwangerschaft als vorbeugende Maßnahme gegen unattraktive, längliche blau-verfärbungen so anbieten kann. Rausgekommen ist folgendes:

  • Wechselduschen – ok, mach ich jetzt jeden Morgen, hab aber nicht das Gefühl, dass mir das mehr als eine Gänsehaut einbringt.
  • Kühlende Gels auftragen – joa, eine Idee für warme Tage, die ich nicht total doof finde. Probiere ich aus.
  • Beine hochlegen so oft es geht – äh, ja, in meinem Fall also: nachts ;)
  • Venenpumpe aktivieren (die Fußspitzen anziehen und ausstrecken) – da versuche ich jetzt jedes Mal dran zu denken, wenn mein Hintern sich irgendwo nieder lässt.
  • Schwimmen gehen – mache ich super gerne, schaff ich aber leider nicht mal ansatzweise so oft, wie mir gut täte.
  • Spazieren gehen – kein Problem, mache ich den ganzen Tag. Wobei ich es eher „der kleinen Madam hinterherhetzen“ nenne.
  • Stützstrümpfe/Kompressionsstrümpfe tragen – jaaaahhhhaa, ich kümmer mich drum!

Im Grunde weiß ich aber natürlich: Wo Krampfadern und Besenreißer hinwollen, da kommen sie auch hin (fiese Mistdinger!) Da kann man einfach nichts gegen machen. Ist viel Veranlagung. Und eben eine Nebenwirkung der Schwangerschaft. Es lässt sich eben nicht komplett vermeiden. Genauso wie wir Mamis uns literweise Massageöl über den Babybauch kippen können, ohne dadurch tatsächlich vor Schwangerschaftsstreifen geschützt zu sein. Und egal wie teuer und stützend der Umstands- bzw. Still-BH ist … er wird nicht verhindern können, dass unsere Brüste nach der „Nutzung“ durch ein Baby nie wieder auch nur ansatzweise so aussehen, wie vorher. Das ist auch ok. Ein Baby ist es wert, ein bisschen schöne, straffe Haut zu opfern! Abgesehen davon schaffen es Zeit und Schwerkraft doch auch ganz alleine, unseren Körpern die Spannkraft zu entziehen … da ist ein kleines Krümelchen doch nun wirklich der schönere Grund, warum es plötzlich mit den Brüsten bergab geht.

Nichtsdestotrotz gibt es eben Dinge bzw. Schwangerschaftsnebenwirkungen, mit denen ich schlechter leben kann, als mit anderen. Das Gewicht werde ich schon wieder los. Irgendwann. Und der Bauch wird auch eines Tages nicht mehr so wabbelig sein, wie direkt nach Geburt. Damit, dass mein Hintern dauerhaft … nennen wir es mal „weicher“ ist als früher, kann ich auch leben (und es in sehr engen Jeans kaschieren ;) ). Aber Krampfadern?! Näääää, die finde ich echt fies. Gerade bei meiner extrem weißen Gespensterhaut schillern die förmlich in der Sonne und sind beim besten Willen nicht zu übersehen. Tja, so hat eben jeder seinen „Favoriten“ unter den Souvenirs, die man als Mama aus den 10 Monaten mit zwei Herzen im Leib zurück behält. Was solls … noch ein Täfelchen Schokolade wird’s richten :D .

Schwangerschaftswoche: 24
Anzeichen / Beschwerden: Normalerweise bin ich so eine ganz klassische 75B-Kandidatin. Schwanger jedoch … darf man mich gerne Dolly nennen. WAHNSINN was bereits aus meinen kleinen Brüsten geworden ist. Wenn ich auf der Seite liege und Ella über mich rüber turnt, passiert es immer mal öfter, dass sie sich in meine NEBEN mir ruhenden Brüste kniet. Das ist nicht nur extrem schmerzhaft, sondern auch wahnsinnig gewöhnungsbedürftig … also, dass ich darauf achten muss, bis wo meine Brüste gerade gehen bzw. liegen. Echt, es ist schockierend. Nach dem Milcheinschuss kann ich mich sicher wieder auf ein HANDLICHES E-Körbchen freuen. Oh man, ich habe wirklich größten Respekt vor jeder Frau, die IMMER so schwer zu tragen hat!
Gewicht: 74 Kilo. So, damit habe ich also bereits 13!!!! Kilo mehr als vor der Schwangerschaft. Das ist für die 24. Woche wirklich kein bisschen komisch – und laut all meiner tollen Apps zum Thema mal gepflegt doppelt so viel wie normal zu diesem Zeitpunkt. Jetzt kann man natürlich sagen: „Ach, was ist schon normal!“ Oder: „Niemand kann und muss in jedes Raster passen!“ Ich finde es aber dennoch wirklich schon ne ganze Menge Extra-Anke – und mein Spiegelbild ist da absolut meiner Meinung. Vielleicht ist es ja alles Wasser und „verpufft“ förmlich direkt nach der Geburt. Ein schöner Gedanke. Den sticke ich jetzt mal auf ein Kissen ;) .
Bauchumfang: 99,5 cm. Ein Päuschen für meine bereits ordentlich gedehnte Haut. Das ist doch schon mal was. Ich würde ja schon ganz gerne auch Runde zwei ohne Schwangerschaftsstreifen abschließen und hoffe daher, dass meine Haut auch diesmal nicht den nötigen Ehrgeiz aufbringt, sich in irgendeiner Form gegen das Wachstum des Bauches zu wehren. Deshalb streiche ich oft zart über meine runde Wampe und flüstere ihr zu: Lass es einfach geschehen, meine liebe Schlabber-Haut. Du weißt doch: Der Klügere gibt nach :D .
Aktuelle Leibspeise: Pasta. Verdammt … ich hatte wirklich eine gelungene Obstphase. Warum muss es denn jetzt plötzlich wieder ständig Pasta sein??? Das können auch die Nektarinen zum Nachtisch nicht so richtig rausreißen L .

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„Nach Vollendung der 24. SSW hat Ihr Baby bereits gute Chancen, im Falle einer Frühgeburt zu überleben“, verkündete mir diese Woche die ein oder andere App bzw. Internetseite. Also wieder eine erfolgreich genommene Schwangerschafts-Hürde und damit eine mega beruhigende Nachricht. Trotzdem hatte ich gerade in den letzten Tagen erneut verstärkt mit Ängsten zu kämpfen. Oft dachte ich an all die vielen Frauen, deren Kinder nicht „einfach nur“ zu früh auf die Welt wollten oder mussten, sondern in ihren Müttern lautlos … ja, beinahe HEIMLICH verstarben. DIESE Babys hatten keine Chance auf Leben, die Mütter keine Hoffnung auf die Rettung ihrer Kinder durch die fortgeschrittene Medizin. Wie grauenvoll musste es sein, plötzlich keine Bewegungen mehr spüren zu können und stattdessen diese kalte, nackte Angst im Nacken zu fühlen, die Mütter beschleicht, wenn sie tief in ihrem Inneren wissen, dass etwas nicht stimmt. Wirklich grauenvoll! Jedes Mal, wenn ich daran dachte, piekte ich mit spitzen Fingern in meinen Bauch, um das Krümelchen aufzuwecken, ein paar wütende Tritte zu kassieren und dann erleichtert aufzuatmen.

Verrückt, wie sehr man sich um seine Kinder sorgt – ganz unabhängig davon, ob sie bereits geboren sind oder noch in Mamas kuscheliger Gebärmutter vor sich hin dümpeln. Dabei habe ich aktuell durchaus das Gefühl, dass der Kleine sich gut entwickelt. Er turnt sehr viel rum, reagiert auf meine „Angriffe“ von außen und scheint sogar schon recht gut zu hören. Zumindest lauscht er sehr gerne dem Gesang seiner großen Schwester und wird dann ganz ruhig – selbst wenn er eigentlich gerade in ein Boxturnier verstrickt zu sein scheint. Wobei es auch eine Schockstarre sein könnte, in die er verfällt, denn leider hat die kleine Madam mein Gesangstalent geerbt. Und das bedeutet: Sie kann maximal als Shouterin in einer Death Metal Band anheuern ;) .

Ebenfalls als gutes Zeichen für mein Vertrauen in das Krümelchen werte ich, dass so langsam damit beginne, mich mit der Geburt zu befassen. Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich an Ellas Geburt denke und mich frage, wie anders es diesmal wohl sein wird. Oder das ich überlege, was ich wohl mache, falls der Zwerg sich nicht rechtzeitig dreht … würde ich mir dann trotzdem eine natürliche Geburt zutrauen? Und wie wird es organisatorisch laufen? Was, wenn das Baby nachts den Weg antritt und wir auf die Schnelle niemanden für die Mausemaus haben? Oder wenn meine beste Freundin, die bei der Geburt dabei sein soll, es nicht rechtzeitig zum Krankenhaus schafft? Wie schnell geht so eine zweite Geburt überhaupt? Bei der ersten waren es ab Blasensprung knapp 10 Stunden – also kein mega langes Unterfangen. Kommt Kind Nummer zwei womöglich deutlich schneller? Fragen über Fragen beschäftigen mich … vorzugsweise so gegen 5:30 Uhr am Morgen, wenn ich nach einem der-Krümel-trampelt-in-meiner-Blase-rum-Klogang eigentlich gerne noch ein Stündchen schlafen würde. Stattdessen grüble ich über all die vielen Möglichkeiten, wie diese Geburt verlaufen könnte und weiß gleichzeitig, dass sie ganz anders wird als alles, was mir gerade so durch den Kopf geht. Es wird – wie jede Geburt – eine Überraschung sein. Und auch wenn mich die ein oder andere Sorge zu dem Thema plagt, freue ich mich in erster Linie darauf, dieses irre Wunder noch einmal erleben zu dürfen <3 .

Apropos Vorfreude: Meine Gynäkologin verschrieb mir sehr gerne Kompressionsstrümpfe, die ich gleich auf dem Rückweg nach Hause in einem Fachgeschäft bestellt habe und schon bald abholen darf. Ick freu mir sehr! NICHT! Aber egal, vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm, wie ich es in Erinnerung habe, schließlich wurden meine Beine ja ordentlich vermessen, um dann auch wirklich den passenden Strumpf drüberzustülpen. Wird schon gehen. Muss, denn mein Körper entgleitet mir sonst noch. Allerdings überall, wie ich erkennen musste, denn: Mir wurden via Mail Fotos von mir bei einem Kindergeburtstag zugeschickt. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich vermuten: Da will mir jemand die Freundschaft kündigen … oder auch einfach mal ein paar aufs Maul! Ich sehe auf diesen gemeinen Bildern aus wie ein Fesselballon in fröhlichem Grau. Mein Kopf erscheint wie eine Schrumpfversion des Originals auf meinem aufgeblähten Elefantenkörper (ich sollte dringend mal meine Standart-Farbwahl für diesen Sommer überdenken!) Solche Fotos gehören sofort verbrannt – oder wenigstens müsste die Mops-Mutti rausgestempelt werden! Die Kinder darauf sind ja schon niedlich. Hm, vielleicht ist auch das das Problem: Ich stehe immer neben kleine, zarten Kinderchen, die von dicken Oberschenkeln und fetten Ärschen noch nie was gehört haben. Ich sollte also in den nächsten Monaten einfach darauf achten, nur noch abgelichtet zu werden, wenn ich gerade neben sehr großen, möglichst umfangreichen Personen stehe! MEGA PLAN! :D

PS: Meine heißgeliebte, ausgesprochen sympathische und wirklich vertrauenswürdige Gynäkologin, die mich so sicher durch die ersten, Angstbelasteten Wochen geführt hat, rief mich an, um sich persönlich von mir zu verabschieden. Sie wandert spontan aus – noch bevor ich meinen nächsten Termin bei ihr hätte. Ich habe noch niemals in meinem Leben geweint, weil ich den Arzt wechseln musste … aber diesmal schon. Wir haben gemeinsam geweint. Ein schwacher Trost, aber besser als gar keiner.

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6 Kommentare für “Schwangerschaftstagebuch: 23. und 24. SSW

  1. Stützstrümpfe sind doch was feines ;) der einzige Sommer in dem ich mit wirklich kurzen Hosen rumgerannt äh gerollt bin, weil durch die Stützstrümpfe die Beine ja schon bedeckt waren. Ohne die Strümpfe wäre ich auch nicht mehr in meine Crocs gekommen. *gruselig*
    aber von Dehnungsstreifen am Bauch kann ich dir n Lied singen, das sind keine Streifen, das ist feinstes Karo, Jawohl! Und dank ihnen hab ich jetzt einen “Anti-Landingstrip”, neuer IntimfrisurenTrend?!
    Alle haben sie gesagt, ich bekomm meine Zwillinge Anfang September (errechnet war der 29.9.) ich mich schon wie Bolle gefreut, weil Ende in Sicht. Was machen die zwei Zwerge? Haben es sich bis zum 22. gemütlich gemacht. Mies! Man glaubt nicht wie sehr sich 22 Tage ziehen können. grrrr

  2. Oh ja, Schwangerschaft No 1: rumliegen, sich bedienen lassen, sich pflegen, echt aufs Essen achten, Abstand von Schnupfenkranken und schlafen, schlafen, schlafen!
    Schwangerschaft No 2: “Mama setzt sich mal für 2 Sekunden hier hin, ja, Schatz…, Mama holt dir noch ein paar Himbeeren…, gut, dass meine Fingernägel nicht mehr abbrechen…, ich esse irgendwas, wenn was reingeht oder reinmuß, Schnöf und Schnupfen sind unvermeidbar, und schlafen???!!!
    Wat solls, wir sind ja Muttis!
    Hab von meiner Krankenkasse einen großen Schwangerschaftsplaner gekriegt…was steht da gegen Ende?? Dammmassage…Jaja, Kategorie: Dinge, die man beim 2. Kind definitiv nicht mehr tut.

    1. Hahahaha, jaaaaa, die Dammmassage … hab ich schon fast verdrängt :D ! Ich hoffe aktuell, dass ich irgendwie Zeit finde, wenigstens so einen Mini-Kurs zu machen. Aber ehrlich gesagt: Ich glaube nicht dran ;) Was solls. Kind Nr. 2 kommt auch ohne Kurs.

      1. zum Thema Damm-Massage, ich hab die schon bei der ersten nicht gemacht, aber meine Hebamme hat mir den Epo-no empfohlen, den ich mir auch schon geholt habe. (das ist so ein Balon den man drei wochn vor et täglich benutzen kann um den Damm vor zu dehnen und hinterher kann man den auch zu trainieren des Beckenbodens benutzen)
        Das mit dem sitzen kenn ich auch nur zu gut. ich bin nur Froh das mein Sohn das relatiev gut mit macht, wenn ich mich auf die Couch verkrümmel ;-)
        Sehr schöner Text mal wider Anke!