schuld
Neu Rabenmutter 2.0

Mütter und die Schuld

Jede Mutter kennt ihn, diesen Blick, mit dem wir bedacht werden, wenn unser Gegenüber ein schnelles Urteil über uns fällt und uns für „schuldig“ befindet. Schuldig, es verkackt zu haben - eine aktuelle Situation oder auch gleich komplett als Mutter. Schuldig im Sinne der Anklage! Oder auch ohne Anklage. Meist erreicht uns der Blick von Menschen, die weder uns, noch alle Bestandteile des verurteilten Momentes oder Ergebnisses kennen! Echte PRO’S
Neu Rabenmutter 2.0

Du bist nicht allein!

Es gab eine Zeit, da fühlte ich mich einsam und allein. Eigentlich war ich gar nicht allein. Ich hatte durchaus Freunde in meiner Nähe und natürlich auch meine Familie, wenn auch damals etwas weiter weg als heute. Aber ich fühlte mich dennoch allein. Ich fühlte mich sogar einsam. Und dieses Gefühl lähmte mich irgendwann. So sehr, dass ich in eine echte, depressive Phase rutschte. Es führt aber auch dazu, dass
das erste Jahr
Rabenmutter 2.0

Das erste Jahr … das erste Jahr als Eltern.

Manchmal begegne ich ihnen. Also ich begegne ihnen natürlich oft, aber ich meine bewusst. Ich laufe nicht an ihnen vorbei, sondern ich sehe sie so richtig. Die jungen, eigentlich immer noch „frischgebackenen“ Eltern, deren Kinder noch ganz mini, weit unter einem Jahr alt sind. Ich sehe sie zum Beispiel, während wir alle einer Ampel stehen; sie mit einem Kinderwagen vor sich oder dem Baby in der Trage, ich auf dem
Lockdown
Corona Rabenmutter 2.0

Ein Tag im Corona-Lockdown … mit zwei Kindern, Homeschooling und Homeoffice.

„Man muss das Ganze ja auch positiv sehen“, sagen einige Eltern auch nach vielen Monaten der Corona-Pandemie noch, „diese ganze, sehr intensive Zeit mit der Familie hätten wir ohne Covid-19 und Lockdown ja nie gehabt!“ Öhm, ja. STIMMT! Irgendwie. Nur fällt es mir etwas schwer, dass soooo positiv zu sehen. Aber das liegt sicher an mir … und meiner doofen, negativen Schwarzseher-Mentalität, die ab und an eben doch gerne mal
Mantra
Rabenmutter 2.0

Mein liebstes Mutti-Mantra

„Krass, Anke, wie ruhig du immer bleibst und wie locker du alles siehst. Total toll, dass du über so gut wie alles lachen kannst und dich nicht immer gleich wegen allem so fertig machst!“ Wenn ich solche Nachrichten erhalte, geht mir echt das Herz auf, weil sie mir SOOO irre guttun und mir das Gefühl geben, dass ich diese Nummer mit dem Mama sein vielleicht echt gar nicht so schlecht
2020
Corona Rabenmutter 2.0

Tschüss 2020 – wofür ich dieses Jahr (trotz Corona) dankbar bin.

Keine Sorge, ich werde jetzt nicht darüber lamentieren, wie schön ich die viele „Familienzeit“ während des ersten Corona-Lockdowns in 2020 fand, wie sehr uns das alles zusammengeschweißt hat und wie viele tolle Bücher ich lesen und dass ich vielleicht sogar endlich mal eine neue Sprachen lernen konnte, weil über Monate die Aufträge ausblieben und ich meine Tage daher ja nicht mit arbeiten verschwenden musste. Denn ich musste ja TROTZDEM arbeiten,
Weihnachtsbrief
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Weil dieses Jahr irgendwie alles anders ist: Ein persönlicher Weihnachtsbrief für Kinder zum downloaden.

Vor ein paar Tagen schrieb mich eine Mutter an und fragte, ob ich vielleicht schon mal einen Weihnachtsbrief vom Christkind oder Weihnachtsmann geschrieben hätte oder wisse, wo man einen finden könne; sie würde so gerne einem Kind, das sie zu Weihnachten NICHT persönlich sehen könne, mehr als nur ein Geschenk schicken. Mist, dachte ich, habe ich nicht. Aber ich fand die Idee sofort so gut, dass ich ihr versprach, schnellstmöglich
Trolle und Hater
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Trolle und Hater – nur kleine Zeitfresser, nichts weiter.

Ich habe super gerne Besuch. Wirklich! Sogar dann, wenn ich Kuchen dafür backen (ne, Quatsch, auftauen, ABER mit Liebe! ;) ) und nachher ordentlich aufräumen muss, weil die meisten meiner Freunde auch Kinder haben, die genau wie meine am liebsten fremde Wohnungen in Schutt und Asche legen. :D Egal, ich liebe es trotzdem. Besuch bekommen, sich austauschen, gemeinsam lachen oder mal jammern macht einfach Freude und das Herz leichter. Und
Kinder loslassen
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Kinder loslassen – so schön und doch manchmal so schwer.

Ich stehe am Tor zum Schulhof und sehe der Tochter hinterher; wie sie mit diesem ihr ganz eigenen, federnden Schritt fröhlich dem neuen Tag voller Lernen und Lachen entgegenläuft. Und wieder einmal spüre ich, wie sich mir bei diesem eigentlich doch so wundervollen Anblick der Hals zuschnürt und meine Augen feucht werden. Ich schlucke angestrengt und setze schnell die Sonnenbrille auf, damit niemand der anderen Eltern sieht, wie schwer es
windelfrei
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Endlich windelfrei – Geduld zahlt sich (doch) aus!

Windelfrei werden. Puhhh, was ein Thema. DAS bedarf Geduld. Eigentlich. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich gestehen, dass ich nicht so wirklich der geduldigste Mensch bin. War ich noch nie. Am allerwenigsten habe ich Geduld mit mir selbst. Aber auch bei anderen fällt es mir schwer, Raum zu geben für EIGENES Tempo. In diesem Punkt scheine ich ein klassischer Widder zu sein; ich will immer mit dem Kopf