Spiele- und DIY-Tipps

Pups-einfaches DIY-Portemonnaie

JETZT geb ich in Sachen DIY echt alles! Mir ist nämlich im Urlaub mein Portemonnaie kaputtgegangen und seit dem laufe ich mit einem geliehenen Ersatz-Exemplar herum, weil ich kein neues finde, das mir gefällt. Ich möchte es eben gern klein, leicht und praktisch haben und da ist die Auswahl bescheiden. Scheiß drauf, dachte ich deshalb vor ein paar Tagen! Wie schwer kann es schon sein, ein kleines Portemonnaie selbst zu machen. Aus Jeans zum Beispiel … weil ich noch eine kaputte Hose rumfliegen habe. Gedacht, getan! Und während des nächsten Mittagsschlafes des Krümelchens in unter 1 Stunde in die Tat umgesetzt! :D

Zugegeben: Ich hab als Kind von meiner Oma nähen gelernt … mich seit dem in diesem Punkt aber leider nicht weiterentwickelt. Wenn sie – eine Schneidermeisterin- nun sehen könnte (müsste), was ich da so „zusammen-dängel“, würde sie wahrscheinlich einen mittleren Schreikrampf kriegen. Oder sie wäre froh, dass ich trotz meiner mangelnden Motivation hin und wieder zu Nadel & Faden greife. Beides möglich. :D

Ich zeigs euch mal … vielleicht benötigt ihr ja auch mal ein schnelles Überbrückungs-Portemonnaie?! ;)

Das pups-einfache DIY-Portemonnaie:

Ihr braucht eine alte Jeans, aus der ihr was rausschneiden könnt, ohne das euch das später fehlt ;) . Und am besten ein kleines Portemonnaie, das ihr als Vorlage nehmen könnt. ODER auch einfach eure EC-Karte und rundrum ca. 1,5 cm Abstand einplanen.

 

Nun schneidet ihr einen Streifen aus, der etwas breiter (also mit Nahtzugabe) und ungefähr 2,5 mal so lang wie eure Vorlage ist. (Ihr seht, ich arbeite anti-professionell … immer nach Augenmaß! :D )

 

Ich wollte gerne zwei Fächer haben (für Karten und Kohle) und habe deshalb ein zusätzliches Viereck zurecht geschnitten.

 

Weil ich mal wieder zu faul war, die Nähmaschine auszupacken, habe ich die drei Schichten Stoff einfach schnell mit der Hand genäht. Ist natürlich nicht schön, aber hält auch. Wichtig ist: Immer darauf achten, dass die Seite, die später außen sein soll, beim Nähen INNEN ist.

 

Nachdem beide Seiten (in meinem Fall medium-dilettantisch) durch Nähte miteinander verbunden wurden, kann man das ganze schon auf rechts drehen und sieht: Könnte gut werden! ;)

 

Damit der Überschlag nicht direkt total ausfranst, hab ich da auch mal eben drumherum genäht. Wenns extra schnell gehen soll (oder nur für die Kids zum Spielen ist) kann man sich das aber auch sparen, finde ich.

 

Das Verschluss-Thema löse ich bei solchen Projekten immer sehr gerne so einfach wie möglich. In diesem Fall habe ich endlich mal meine billige Nietenzange aus dem Drogeriefachmarkt ausprobiert. Da gibts bestimmt bessere, hab ich aber nicht. ;)

 

Durch das kleine Nietenloch schnell ein Gummiband gezogen …

 

… und schwupps hat man einen effektiven Verschluss. :D

 

Wie immer gilt bei mir: Schöner ginge es sicher, aber es erfüllt auch so seinen Zweck. Die Mausemaus jedenfalls ist begeistert und will es unbedingt haben. :D

 

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