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Geschwister-/Krümel-Chroniken Neu

Geschwister-Chroniken: Teil 76

Das neue Jahr ist „angelaufen“ und – wie wohl in sehr vielen Familien – spielen die Geschwister eine Runde Viren Roulette nach der anderen. Zumindest fühlt es sich so an. Aber es gibt natürlich auch schönes zu berichten. :D

SÖHNCHEN-STATUS:

9 JAHRE, 4 Monate
Der kleine Floh friert sich so langsam seinen Hintern ab. Dabei sind wir dieses Jahr besser aufgestellt als je zuvor mit warmen Klamotten … wir haben top gefütterte Hosen gefunden, warme Kniestrümpfe, Schneehose am Start und sehr, sehr dicke Fleece-Pullover. Dennoch friert er. Allerdings ist er auch wirklich sehr dünn im Moment. Er hat einen kleinen Wachstumsschub hingelegt, aber da er das Pickie Esser Dasein ja sehr ernst nimmt, kommen wir mit der Kalorienzufuhr vielleicht nicht ganz nach. Zwar ist er noch nicht besorgniserregend dünn, aber sagen wir mal so: Einen Magen-Darm-Infekt können wir gerade nicht gebrauchen. Wobei man den ja nie gebrauchen kann.

Ansonsten geht’s dem Krümel aber super. Er findet sogar den Winter ok, sofern er auf der Couch bleiben kann. Zu Weihnachten gab es ja hier für die ganze Familie eine neue Konsole und … WAS EIN GLÜCK … auch ein neues Spiel! :D So schade, dass Mama da so gar kein Faible für hat, aber die Kids störts nicht. ;)

NATÜRLICH klebt das Kind jetzt aber nicht nur vor dem Ding, sondern wir sind genauso viel draußen und mit Freunden unterwegs wie sonst auch. Bevor jemand meckert. ;)

TOCHTER-STATUS:

12 JAHRE, 3 Monat
Dadurch das es der letzte Monat des ersten Halbjahres war, hat das Pensum in der Schule nach den Ferien doch deutlich angezogen, finde ich als Mama und die Tochter würde das definitiv sofort unterschreiben. Leider hat gleichzeitig die Viren-Belastung angezogen – eine Kombination, die gar nicht mal so gut funktioniert. Mal schauen, wie sich das in den Noten widerspiegeln wird.

Insgesamt und von der frühen Uhrzeit mal abgesehen, geht die Große aber wirklich gerne in die Schule, die irgendwie immer noch neu ist … und irgendwie auch schon nicht mehr. Wahnsinn auch, was das mit Kindern macht, plötzlich in einem so wuseligen Umfeld zu sein, mit so viel mehr anderen SchülerInnen als auf der Grundschule und mit so viel mehr Input als je zuvor. Es ist beeindruckend, dabei zuzusehen, wie schnell sie sich weiterentwickeln und mental immer größer werden. Aber auch körperlich … in meinem Schrank ist langsam nichts mehr sicher. :D

Oh, und ganz wichtig auch: Das Abenteuer feste Zahnspange hat begonnen. Wir sind gespannt, wie das so laufen wird.

MAMA-STATUS:

So alles in Allem: Also körperlich bin ich – laut meinem Physiotherapeuten – im Moment zumindest sehr GLEICHMÄSSIG krass verspannt, was es irgendwie angenehmer macht, finde ich. Davon abgesehen komme ich nicht so recht wieder in den Tritt, obwohl ich eigentlich am Jahresende nicht mal eine richtige Pause einlegen konnte. Dennoch … irgendwie läuft einiges anders; neue Baustellen sind dazu gekommen, andere sind weggefallen. Ich hab mich noch nicht so richtig im neuen Jahr sortiert würde ich sagen. Und dank der anhaltenden Krankheitswelle und den Wetter-Eskapaden, die immer mal wieder für Schulschließungen oder so sorgen, stellt sich ja auch eigentlich gar kein richtiger Alltag ein. Vielleicht muss ich einfach darauf warten … also auf Alltag. Oder auf Frühling. DANN wird’s wieder besser. :D

Kurz vor Ende des Schulhalbjahres und am Anfang des neuen Jahres werfen wir mal eben einen Blick zurück auf die ersten Wochen von 2026 und sehen … vor allem erstaunlich viel Schnee. In unserer Stadt ist das ja nun wirklich nicht jeden Winter ein Thema, was Schnee eigentlich erst so besonders für die Kinder macht. Und weil dem so ist, fahren wir eigentlich jeden Januar irgendwo in der Nähe eben mal ins Weiß. Manchmal mit meiner Schwester und deren Familien, neuerdings aber auch mit meiner Bestie zu deren Mutter, die praktischerweise so schneegünstig wohnt, dass wir Stadtpflänzchen da wirklich auf unsere Kosten kommen.

Ich bin echt dankbar, dass wir das machen konnten und durften, denn die Kinder hatten unglaublich viel Spaß dort im Schnee beim Rodeln und Schneeskulpturen bauen. ICH habe mich da sehr zurück gehalten, weil ich in den letzten Monaten so oft und flott Verletzungen aus eigentlich fast harmlosen Situationen mitgenommen habe, dass ich lieber kein Risiko eingehen wollte. OBWOHL ich Schlittenfahren mag. Aber auf dem Eis bin ich einfach sicherer.

Das mit dem Eislaufen haben wir ja letztes Jahr schon angefangen und wollten es eigentlich vor allem im Januar wirklich regelmäßig durchziehen. Schließlich haben beide Kinder zu Weihnachten Schlittschuhe bekommen. Aber wie das so mit Plänen ist … ist es auch diesem ergangen. Immer kam etwas dazwischen. Die Viren, andere Termine, blöde Sachen und gute. Ich hoffe, wir können das im nächsten Monat wieder etwas mehr aufgreifen. Wir mögen es so, auf dem Eis unsere Bahnen zu ziehen.

Tja, und davon abgesehen? Hm, alles wie immer, würde ich sagen. Ich klopfe mal schnell auf Holz, denn: Ich würde sogar sagen, es läuft zwischen den Geschwistern aktuell wieder etwas besser. Die Streitereien sind wenigstens ein bisschen weniger geworden und ich persönlich finde das ganz wundervoll. Ich hoffe, es bleibt so. Noch einige Zeit. ;)

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