Geschwister-/Krümel-Chroniken

Krümel-Chroniken: 3. (Lebens-)Monat

Zack, da ist es schon vorbei, dass Wochenbett. Genaugenommen ist es sogar bereits vier Wochen vorbei, denn der Krümel ist nun drei Monate alt. Ich kann es einfach nicht fassen, wie schnell die Zeit vergeht! Der kleine Mann lacht mich an, beginnt nach Spielzeug zu greifen und … schläft immernoch schlecht. Wenigstens das bleibt als Konstante bestehen :D .
Davon abgesehen läuft es aber wirklich toll mit ihm. Ich kann mir das Leben schon nicht mehr ohne ihn vorstellen. Und ich glaube, der Mausemaus geht es ganz genauso. Sie liebt den kleinen Bruder von Herzen, knutscht ihn deutlich öfter als mich (voll gemein!), “liest” ihm oft aus ihren Lieblingsbüchern vor und kann es kaum erwarten, dass er größer und ein echter Spielkamerad wird. Hoffentlich bleibt das so!

3. MONAT MIT DEM KRÜMELCHEN

BABY-STATUS:
Körperchen: Seit der Krümel 9 Wochen alt ist, trägt er Größe 62 … manchmal sogar 68 (wieso fällt das eigentlich alles unterschiedlich aus – das nervt voll!!!) Und er wiegt mittlerweile 6,5 Kilo. Damit fällt das Söhnchen definitiv größer und schwerer aus als das Töchterchen damals. Ich habe mir mal Fotos von der Mausemaus in dem selben Alter angeschaut und die Strampler, die damals locker an ihr flatterten, kneifen den Krümel jetzt schon an allen Ecken und Enden … oder er hat sie bereits gesprengt ;) . Naja, Jungs sind angeblich ja eh immer „kompakter“, aber ich finde es schon krass, wie rasant der junge Mann zulegt! Wobei ich es nicht schlimm finde (ok, mein Rücken findet es vielleicht ein bisschen schlimm :D ), schließlich gibt es ja wohl kaum etwas schöneres, als kleine Baby-Speck-Beinchen – und davon hat mein Krümelchen längst zwei ausgesprochen prächtige Exemplare, in die ich ständig reinbeißen möchte <3 .
Können/Verhalten: Die abendlichen Schreiattacken sind verschwunden – ungefähr seit der 10. Lebenswoche ist Schluss mit dem ohrenbetäubenden Gebrüll vor dem Schlafengehen und wir sind alle ganz arg dankbar dafür. Gleichzeitig kristallisiert sich langsam heraus, dass das Krümelchen eigentlich ein recht genügsamer Charakter zu sein scheint (gemessen an seiner Schwester). Setzt man ihn frisch gewickelt, gestillt und ausgeschlafen in seine Wippe, schafft er es tatsächlich, sich bis zu 20 Minuten allein damit zu beschäftigen, seine Finger zu entdecken und abzulutschen, interessiert herumzugucken oder – ungefähr seit der 11. Lebenswoche – schon richtig mit dem Holz-Spielzeug, das an der Wippe klemmt, zu spielen. Sein Blick dabei ist zum Schießen! Er schaut jedes Mal, wenn er bewusst und gezielt etwas mit den Händen berührt, so erstaunt, als könne er es einfach nicht fassen, dass seine Hände zu so etwas MEGA GEILEM fähig sind :D . Ich muss ihn dann immer sofort abknutschen, weil es einfach nur Zucker ist!
Nicht ganz so beglückend finden wir, dass er sich dazu entschieden hat, KEIN begeisterter Autofahrer zu sein. Während die kleine Madam in dem Alter IMMER wunderbar geschlafen hat, sobald der Motor lief, wird der Krümel jetzt schnell unruhig in seinem Sitz und schreit markerweichend. Für mich die absolute Hölle! Natürlich weiß ich, dass es dem Baby gut geht und er nur keinen Bock hat, da angeschnallt zu liegen, doch mein Instinkt brüllt beinahe ebenso laut wie das Kind, dass ich VERDAMMT NOCHMAL DAS BABY RETTEN SOLL! Geht aber natürlich erst, wenn der Wagen steht. Und bis dahin bin ich dann schweißgebadet. Autofahren steht bei uns also aktuell nicht besonders hoch im Kurs.
Schlaf-Elend: Ach … ein leidiges Thema. Manchmal denke ich doch glatt, es wird besser, weil er mal ein paar Nächte mehr als 2,5 Stunden am Stück schläft oder sogar mal zwei Schlaf-Intervalle hintereinander ohne direkten Körperkontakt zu mir aushält. Und dann schlägt es wieder ins Gegenteil um: Er wird beinahe jede Stunde wach, um zu trinken und dazwischen zappelt er so herum, dass ich im Prinzip kein Auge zumache. Hinzu kommt das ewig wiederkehrende Nasen-Problem, was dazu führt, dass ich nachts um drei im Halbschlaf Popel „absaugen“ (jawohl: IGITT) darf und dann ewig brauche, dass völlig aufgelöste Baby wieder in den Schlaf zu stillen oder schaukeln. Überraschenderweise hinterlässt das alles so langsam seine Spuren in meinem Gesicht – an besonders miesen Tagen lassen meine Augenringe Panda-Muttis vor Neid erblassen – und ehrlich gesagt auch in meinem Hirn. Ich bin schon mehrfach fast vor ein Auto gelaufen oder habe Omas mit Rollator umgerannt. Ich muss echt besser aufpassen! Oder irgendwie mehr schlafen. Hahahaha, genau … also aufpassen ;) .

MAMA-STATUS:
Gewicht: 69,5 Kilo. BÄM! Die 6 steht wieder vorn und das freut mich ungemein! Insgesamt habe ich also seit der Geburt vor drei Monaten 16 Kilo abgenommen … allerdings inklusive Baby und all seiner während der Schwangerschaft in mir gebunkerten Wasserreservoirs sowie Konserven. Ergo: Es müssen nur noch ca. 9 Kilo runter, um auf mein Startgewicht zurückzukommen. Krieg ich hin, denke ich. Nur geht’s tatsächlich langsamer als nach der Geburt der Mausemaus. Klingt bescheuert, aber ich habe einfach zu viel Zeit zu essen. Der Krümel schläft tagsüber so wunderbar im Tragetuch, dass ich immer wieder „Pausen“ habe, in denen ich mich vollstopfen kann. Natürlich nicht mit Obst und Gemüse (ist aber da … liegt im Kühlschrank ;) ), sondern mit Schokolade, Keksen und Chips. Weihnachten ist wahrlich keine gute Zeit, um sich um eine gesunde Ernährung zu kümmern. Echt nicht! Das ich trotz meines wie gewohnt unterirdischen Essverhaltens abnehme, liegt nur daran, dass ich erstens stille und zweitens aufs Abendessen verzichte. SO geht’s. Also mache ich es SO :D .
Umfang: 86 cm. Im Grunde ja gar nicht mal so schlecht. Allerdings ist der Bauch schon ziemlich schwabbelig und Formlos vom Krümel hinterlassen worden (frech!). Hat ein bisschen was von Pudding mit Haut. Und ich hasse Pudding mit Haut. Aber … machste nix. Ich versuche aktuell, den Bauch einfach zu ignorieren (ich finde, im Winter geht das ziemlich gut) und hoffe, dass er sich noch ein wenig bessert. Ist ja noch nicht SOOOO lange her, dass er aufgebläht war wie ein Fesselballon, weil mein Krümelchen sich dort häuslich eingerichtet hatte. Allerdings vermute ich stark, dass mein nun fast 40 Jahre altes Bindegewebe nicht mehr so bereitwillig verzeiht, wie noch vor ein paar Jahren. Ach, was soll’s. Wenn wir mal ehrlich sind: Auch ohne Schwangerschaften und Geburten wäre mein Körper nicht mehr der einer 25jährigen. Ich gestehe mir das nur nicht so gerne ein ;) .
Und sonst so: Ich habe diesen Monat sehr oft an letztes Jahr gedacht … an die letzte Vorweihnachtszeit, in der ich so unglücklich war, weil ich mein Kind in der 9. SSW verloren hatte. Es versetzt mir immernoch einen Stich und treibt mir die Tränen in die Augen. Allerdings denke ich dann auch: „Hätte ich keine Fehlgeburt gehabt, wäre es jetzt nicht DAS Krümelchen, dass in meinem Arm liegt. Ich liebe DIESES Krümelchen aber und will es für nichts auf der Welt eintauschen.“ Das hilft mir <3
Weniger hilfreich für mein allgemeines Wohlbefinden empfand ich den Umstand, dass ich diesen Monat ganze drei Wochen rumgehumpelt bin, weil mein linkes Fußgelenk so ein elender Spielverderber war. Klar, ich habe total übertrieben. Gleich nach dem Wochenbett wieder jeden Tag bis zu 10 Kilometer zu laufen, ist grundsätzlich nicht besonders clever. Aber deshalb gleich anzuschwellen und mit einer schmerzhaften Gelenkentzündung zu reagieren, fand ich doch übertrieben! Blödes Fußgelenk!!!

Manchmal sitze ich abends im Bett und staune einfach nur: Ich habe tatsächlich plötzlich zwei Kinder! Offenbar dauert es diesmal länger, richtig zu begreifen, so ganz und gar zu verinnerlichen, dass ich noch einmal ein Baby bekommen habe und folglich Mama von ZWEI kleinen Wirbelwinden bin. Schon nach der Geburt der Mausemaus hat’s etwas gebraucht, bis ich mein Kind nicht mehr bloß als absolutes Wunder bestaunen, sondern so richtig als MEINS betrachten konnte. Beim Krümelchen scheint mein Unterbewusstsein sogar noch heftiger auf dem Schlauch zu stehen als damals. Komisch, denn eigentlich geht doch beim zweiten Kind alles schneller als beim ersten. Aber vielleicht liegt es genau daran: Ich und meine müde Birne haben viel weniger Zeit dafür, tatsächlich emotional in der neuen Situation anzukommen, weil drumherum so viel anderes los ist. Ich kann mich nicht ausschließlich auf mein Baby konzentrieren, es pausenlos anstarren, streicheln und als „real“ erkennen. Ich habe Termine, eine meterlange to-do-Liste und … die kleine Madam an der Hand, die immer etwas will oder braucht. Natürlich VERGESSE ich den Krümel darüber nicht, doch es gibt diese Momente, in denen ich ihn so besonders bewusst und klar wahrnehme. Und dann denke ich: Krass, dass er schon da ist! Das er überhaupt da ist! Und wie wunderschön er ist! (Oh man, ich brauch echt mehr Schlaf!!! :D )

Echt bekloppt, dass ich das so empfinde, denn im Grunde hängt der Krümel ja pausenlos an mir. Sogar so konsequent, dass ich mich beinahe nackt fühle, wenn ich ihn mal NICHT im Tragetuch habe, sondern im Kinderwagen vor mir herschiebe, weil ich einen Arzttermin habe, der eine Untersuchung beinhaltet, die man nicht mit Baby vor der Brust machen kann. Glücklicherweise kommt das nicht oft vor ;) .
Tja, wie es scheint, brauchen wir beide gerade die absolute Nähe des anderen. Ich, weil mein Mami-Herz danach verlangt. Er, um sich sicher und geborgen zu fühlen. Dabei schläft er mittlerweile nicht mal mehr sofort ein, wenn ich ihn ins Tuch setze. Die Zeitspannen, in denen er wach bleibt und herumschaut, werden von Woche zu Woche länger. Trotzdem mag er am liebsten an der Mama kleben, weil ihm die Welt – je mehr er davon erfassen kann – doch noch oft zu stressig ist und etwas Angst macht. Kein Wunder bei einer große Schwester, die pausenlos singt, hüpft, allgemein viel Krach macht UND sehr gerne auch noch ebenso laute und wilde Freunde um sich schart. Selbst ich würde da manchmal gerne den Kopf unter einem kuscheligen Tuch verstecken und eine Auszeit nehmen. Irgendwie fast schade, dass das für Mütter keine Option ist :D .

Grundsätzlich klingt die Idee, mich mit meinem Baby ein bisschen (so den kompletten Winter über) zu verstecken, im Moment ziemlich verlockend für mich. Denn mein Beschützerinstinkt bekommt jedes mal Schnappatmung, wenn ich etwas über all die für Säuglinge gefährliche Viren lese oder höre, die aktuell in Kitas rumschwirren, an Einkaufwagengriffen kleben oder mir schnöde ins Gesicht gehustet werde. Natürlich lasse ich den Krümel impfen – aber erstens ist er noch zu klein für den vollen Impfschutz und zweitens gibt es ja auch immernoch viele Krankheiten, gegen die kein (Impf-)Kraut gewachsen ist. Hand-Mund-Fuß zum Beispiel ist ein wahrer „Dauerbrenner“ in Kitas, der für große Kinder zwar unangenehm, aber ungefährlich ist … für einen Säugling jedoch durchaus gefährlich werden kann, weil er im schlimmsten Fall eine Hirnhautentzündung auslöst. Oder dieser VR-Virus: Während er normalerweise nur eine Erkältung hervorruft, kann er bei Babys unter 6 Monaten zu einem Krankenhausaufenthalt und schlimmerem führen, weil die kleinen Würmchen den zähen Schleim in den Bronchien, der entsteht, nicht abhusten und damit nicht mehr loswerden können. Eine Freundin bangte deswegen um das Leben ihres kleinen Mädchens … und ich mit ihr. Grauenvoll. Und von diesen unsichtbaren Gefahren gibt es noch viel mehr – glücklicherweise kenne ich sie nicht alle. Was ich bereits weiß, reicht mir schon völlig aus, um ein Hände-Desinfektionsmittel zu meinem neuen besten Freund in der Jackentasche zu küren. Wobei das natürlich nur bedingt Sinn macht, wenn die Große in der Straßenbahn DIE SCHEIBE ABLECKT!!! Gott, da könnte ich umgehend brechen, so ekelhaft finde ich das. DIESES Kind muss ich nicht mehr impfen, die macht das selbst!

Fakt ist: Der vielleicht größte Unterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Kind ist, dass man das erste leichter beschützen kann. Als ich es bei der Baby-Mausemaus mit der Angst vor (für sie) gefährlichen Viren zu tun bekam (möglicherweise etwas verstärkt durch Hormone und Schlafmangel) habe ich einfach niemanden mehr besucht, der in irgendeiner Form nicht 100% gesund war und so ziemlich alles desinfiziert. DAS kann ich heute nicht mehr machen. Selbst wenn ich es versuchen würde, wäre es sinnlos. Denn schließlich geht die kleine Madam in die Kita, will Freunde besuchen … naja, und leckt wahllos alles ab. Sie bringt auf jeden Fall Krankheitserreger mit. Das kann ich nicht verhindern, sondern mit regelmäßigem Händewaschen maximal etwas einschränken. Total kacke ist es ja nun auch gar nicht – des Krümelchens Immunsystem soll schließlich was lernen. Aber … er war jetzt schon insgesamt 8 Wochen erkältet, dabei ist er ja erst 12 Wochen alt. Und MEHR als eine Erkältung will ich wirklich ungern an ihm sehen, solange er nicht wenigstens ein bisschen kräftiger ist.

So ist das mit Kindern: Wir sorgen uns wie verrückt um sie, wir beschützen sie so gut es geht und doch müssen wir damit leben, dass wir sie nicht in Folie einschweißen können ;) . Naja, was soll ich sagen … ich freu mich auf den Frühling! :D

Dieser Text ist ebenfalls erschienen bei Eltern.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

11 Kommentare für “Krümel-Chroniken: 3. (Lebens-)Monat

  1. Liebe Anke,

    was für ein großartiger Artikel! Wie einige andere hier habe ich beim Lesen immer wieder gedacht:”Genauso ist es bei uns auch!” Ich bewundere dich, dass du überhaupt noch zum Schreiben solch unterhaltsamer Texte kommst. Mein Großer ist drei Jahre und sein kleiner Bruder 3 Monate und ich bin froh, wenn ich zum Zähne putzen komme und der Wäschekorb nicht überquillt ?

    Du glaubst gar nicht, wie beruhigend es ist, zu lesen, dass es wenigstens auch einer anderen Mutter so geht wie mir. Die z.B. zuviel Schokolade isst und alles desinfiziert, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße und noch schöne (Rest-)Weihnachten

    Julia (die jetzt wieder zum Playmobil spielen abkommandiert wird ?)

  2. Ich lese seit Anfang an die Krümelchen Chroniken mit und ich liebe diese ehrlichen und authentischen Erzählungen! Auch ich habe eine MauseMaus (3) die vor acht Wochen einen kleinen MauseBär-Bruder bekommen hat. Bis auf klitzekleine Kleinigkeiten ist bei uns alles wie bei dir. Vor allem die Sache mit den Popeln nachts um drei?! Ich freue mich auf viele weitere lustige Geschichten!
    Wünsche euch Frohe Weihnachten ?

  3. Schön die Neuigkeiten zu lesen!
    Vor allem freut es mich dass die Schreiattacken aufgehört haben!
    Bei uns zieht sich das Schreien seit 6 oder 7 Wichen vor wirklich jedem Einschlafen wie geht in roter Faden durch den Alltag.
    Aber zumindest die Nächte sind ok. Bisher ?

    Ich drück Euch die Daumen dass es, vielleicht als Weihnachts- oder Neujahresgeschenk, auch bei Euch “ok” mit den Nächten wird. Das wäre ja schonmal ein Fortschritt ?

    Ein schönes Fest und eine besinnliche Weihnacht wünsche ich Euch!

  4. Wieder ein toller Text von dir. Ich freue mich schon immer auf jeden zweiten Dienstag im Monat, weil es wieder was Neues von euch gibt.

    Liebe Grüße,

    Fränzi27

    PS: Ich dachte schon, ich wäre die Einzige mit dem doch recht starkem Hang zum Desinfizieren :-)

    In diesem Sinne frohe (und hoffentlich gesunde)Weihnachten!

  5. Wir haben den ersten Schock schon hinter uns oder sind auf dem Weg ihn zu verdauen. Der Kleine hat eine Blutvergiftung durch eine Infektion der Harnwege überstanden. Es war einfach schrecklich, doch sind wir auf dem Weg der Besserung.