Geschwister-/Krümel-Chroniken

Krümel-Chroniken: 4. (Lebens-)Monat

Unser erstes Weihnachten zu viert war wirklich schön, wenn auch recht früh vorbei, weil Mutti ja aktuell mit den Kindern ins Bett geht … alternativ würde ich wahrscheinlich schon mittags stehend im Koma an der Wand lehnen :D . Der Mann hats mit Fassung getragen und den Heilig Abend einfach vollgefressen auf der Couch bei TV-Programm seiner Wahl ausklingen lassen. Muss auch mal sein.
Silvester war ich dafür so KRASS drauf, dass ich den Krümel einfach zum auf-mir-pennen mit vor die Glotze genommen und ganz tapfer einen kompletten Film ausgeharrt hab. Ich war ERST um 21:30 Uhr im Bett! Es war der Hammer :D .
Fakt ist: Zu viert sein ist wundervoll, der Krümel ist zauberhaft … aber ich bin trotzdem total platt. Und da bleibt dann eben auch mal was auf der Strecke. Macht aber nix, schließlich geht die Zeit, in der das Baby mich so sehr braucht, viel schneller vorbei, als mir im Endeffekt lieb ist. 

BABY-STATUS:
Körperchen: 7,25 Kilo. Da wir gerade bei der U4 waren (krass, wie schnell das geht – jetzt ist mein Mini-Krümelchen schon gar nicht mehr so mini!), kenne ich nicht nur das aktuelle Gewicht des Mäusemännchens ganz genau, sondern auch die stolze Länge, nämlich 63,5 cm. Dazu kann man eigentlich nur eines sagen: Boah ey!!! :D Ich bin echt froh, dass ich sofort nach der Geburt damit begonnen habe, den Krümel im Tuch rumzutragen, denn so konnte meine Rückenmuskulatur von Anfang an mitwachsen. Trotzdem wird’s langsam schwer. Und ich denke – obwohl der Krümel laut Kinderärztin echt nicht dick ist – oft an seinen ersten Spitznamen, den er von den Hebammen im Krankenhaus bekommen hat: das Bröckchen ;) .
Können/Verhalten: Passend zu seinen bereits recht imposanten Maßen, legt das Söhnchen auch ansonsten den Turbo ein. Bestellt hatte ich ja eigentlich ein gemütliches Baby. Da gab es aber offenbar Lieferengpässe, denn bekommen habe ich ein „Ich-will-das-jetzt-schon-können-und-mach-das-auch-Baby“. Bereits seit ein paar Wochen versucht der kleine Mann sich zu drehen, greift (am liebsten nach meinen Händen, um sie sich in den Mund zu stecken), macht Situps, sobald ich ihn auf den Rücken lege, und ZAHNT! Seit Weihnachten glühen die Wangen und er sabbert, als wäre irgendwo ein Leck im Krümelchen. Vor der U4 hatte ich trotzdem noch die Hoffnung, es mir einzubilden, aber die Kinderärztin bestätigte: „Sie haben da echt eine ziemliche Granate! Und ja, da kommen wohl bald die ersten Zähnchen!“ NEEEEIIIIINNNN!
Schlaf-Elend: Wenig überraschend bleibt das „besser“ Schlafen – bei all den schnell zu erlernenden WICHTIGEN Fähigkeiten – auf der Strecke. Der Sohnemann weckt die Mama durchschnittlich alle 1 bis 1,5 Stunden pro Nacht. Manchmal öfter. Falls er mich mal „aus Versehen“ zwei Stunden am Stück schlafen lässt, gleicht er sein Fehlverhalten umgehend wieder aus, indem er ab drei Uhr nur noch zappelt und mir mit den Fingern ins Gesicht piekst. Es ist ein Träumchen. Naja, wenigstens schläft er immer einigermaßen schnell wieder ein – selbst nach Brüllattacken und Wickelausflügen ins Kinderzimmer (um die Mausemaus nicht zu wecken, denn die bleibt dann schließlich bis zu zwei Stunden wach!)
Dafür haben wir jetzt tagsüber sowas ähnliches wie einen ersten (Nickerchen-)Rhythmus: Nach dem Frühstück, wenn die große Schwester und der Papa raus sind, schläft das Krümelchen 30–40 Minuten im Tragetuch (in der Zeit schreibe ich dann stehend an der Kinderküche), anschließend gehen „wir“ duschen, spielen ein bisschen und kümmern uns um den Haushalt bis der kleine Mann (nach maximal 2 Stunden) wieder so müde ist, dass er erneut Heija machen muss. Je nach meinem to-do-Bedarf wieder im Tuch oder gemütlicher auf mir, während ich rumcouche. Spätestens eine halbe Stunde, bevor wir die Mausemaus abholen müssen, wecke ich ihn zum trinken und wickeln, packe ihn anschließend zurück ins Tuch und wir stapfen los. Den kompletten Weg über ist er dann wach und schaut sich Kölle an, schläft aber meist kurz vor der Kita-Tür schon wieder für eine weitere Stunde ein. Von 16 – 19 Uhr bleibt er mittlerweile wach. Wenn auch nicht immer begeistert oder gut gelaunt ;) . Aber: So habe ich beide Kids um 19 Uhr im Bett … und kann Netflix starten. Feierabend :D ! Kann von mir aus ersteinmal so bleiben!

MAMA-STATUS:
Gewicht: 67,5 Kilo. In Punkto Gewicht kann ich nicht mehr groß meckern – es geht zwar nur langsam runter, aber immerhin zwei Kilo in einem Monat. Wenn man bedenkt, dass ich dafür nichts tue, außer abends nur Obst zu essen und zu stillen, MUSS ich zufrieden sein. Bin ich auch. Also einigermaßen wenigstens. Mehr jedenfalls, seit ich mich Geizkragen doch dazu durchgerungen habe, mir eine „ordentliche“ Übergangsjeans zu kaufen und die 15 Euro Hose von H&M, in der ich mich nur matschig fühlte, nach sehr weit hinten im Schrank zu legen. Ja, es war ein blödes Gefühl, eine Jeans meiner Lieblingsmarke in meinem Lieblingsschnitt zwei Nummern größer als gewöhnlich zu kaufen. Gelohnt hat es sich trotzdem! Ich fühle mich darin nämlich wieder richtig wohl in meiner Haut – trotz der noch wegzurationalisierenden Pfunde an Arsch und Oberschenkeln. Zur neuen Jeans hab ich mir dann sogar noch ein paar neue Shirts im Winter-Sale geschossen (ja, ja, wenn man einmal anfängt :D), die meinen noch wabbeligen Bauch elegant kaschieren und siehe da: Alles nur noch halb so schlimm! Zugegeben, richtig super sieht’s immer nur kurz aus, weil spätestens nach einer Stunde das Baby irgendwo drauf kotzt oder ich alles mit dem Tragetuch unkorrigierbar zusammenknubble. Egal. Ich FÜHLE mich besser und das ist das Einzige, was zählt! 
Umfang: 85 cm. Hm, falls ich wirklich richtig gemessen habe, würde das bedeuten, dass ich in den letzten vier Wochen nur einen einzigen Zentimeter an Umfang verloren habe. Und DAS wäre nicht so cool! Allerdings kann ich natürlich auch nicht mit Sicherheit sagen, welchen Umfang ich vor der Schwangerschaft hatte. Ich weiß nur, dass ich in der 9. SSW mit dem Krümelchen 87 cm gemessen habe, da allerdings schon Bauch sah. Tja, mal abwarten, wie die Nummer aussieht, wenn ich mein altes Gewicht zurück habe … irgendwann … hoffentlich bald ;) .
Und sonst so: Größe und Gewicht des Krümelchens sprechen dafür: Stillen klappt bei uns super. Und genau das habe ich letztens auch einer befreundeten Stillberaterin gesagt … und spürte nur ein paar Stunden später meine erste Brustentzündung bei Baby Nummer 2 anrücken. Verdammte kacke, dachte ich sofort! Warum das denn jetzt! Glücklicherweise hatte ich meine Geheimwaffe in Sachen schmerzhafter Milchstau wie immer im Kühlschrank parat liegen, sodass ich sofort mit der „Weißkohl-Behandlung“ beginnen und die Entzündung innerhalb von knapp 4 Tagen in den Griff bekommen konnte. Ärgerlich fand ich es trotzdem, dachte ich doch, diesmal davon verschont zu bleiben. Woher genau das kam, kann ich immernoch nicht sagen. Aber ich vermute, es hängt mit meinem nicht ganz gleichmäßigen, nächtlichen Stillen zusammen. Oder auch nicht. Wer weiß. Hauptsache ist ja, dass es flott wieder weg war.
Ähnlich amüsant: Mein Rückbildungskurs hat begonnen ;) . Ich hatte mich darauf eingestellt, wie in meinem Kurs damals bei der Mausemaus, viel auf einer Yogamatte rumzuliegen und Sätze wie: „Und jetzt zwinkern wir alle mit dem Anus!“ über mich ergehen zu lassen. LEIDER jedoch läuft es diesmal anders. Ich muss SPORT machen! ICH! Oh Gott, hoffentlich überlebe ich diese 8 Stunden ohne größere Verletzungen :D .

Vieles ist mit dem Krümelchen anders als damals mit der kleinen Madam. Aber nicht alles! Ein „Problem“, das mich bei Kind 1 schon an mir selbst genervt hat, ist leider bei Kind 2 ebenso aktuell: Ich bin ein Schisser! Und grässlich unflexibel! Und obwohl ich das absolut hasse, kann ich kaum über meinen Schatten springen.
Zum Beispiel als das Krümelchen sich vor zwei Wochen mal so heftig ins Auge gepiekt hat, dass er es erst einmal nicht mehr geöffnet und nur noch geweint hat. Da wäre ich am liebsten sofort mit Blaulicht in die Augenklinik gefahren … wie so ne Übermutti. Ich hatte eine regelrechte Panikattacke – bin nur noch auf- und abgelaufen, während ich das große Töchterchen vor dem iPad parkte, um nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu müssen. Es war natürlich Mittwochnachmittag, alle Ärzte hatten zu und der Mann saß logischerweise im Büro fest. Ich telefoniert panisch mit Freunden, Notfallpraxen und sogar mit der Augenklinik, ahnte allerdings währenddessen bereits, dass ich EVENTUELL etwas überreagierte. Unter Aufbringung sämtlicher Nervenstärke wartete ich ein wenig ab … und siehe da: Nach einer Stunde weinen, gefolgt von einem Schläfchen, war alles wieder einigermaßen im Lack. Das Auge war zwar noch gerötet und ein wenig geschwollen, der Krümel jedoch wieder gut drauf und strahlend. Kinder – die machen einen echt fertig!

Doch auch Situationen, die weit weniger zum Fürchten sind als eine potenzielle Verletzung des Babys, katapultieren meinen Puls in ungesunde Höhen. Ein schlichter Zoobesuch erscheint mir im Moment bereits als kaum zu bewältigen (wo kann ich stillen bei der Kälte; was tun, wenn der Krümel keinen Bock mehr aufs Tuch hat und nur noch brüllt; wohin mit dem ganze Prüll, den man für zwei Kinder mitnehmen muss; wie stehen die Chancen, dass keiner von uns krank wird dank des ständigen Wechsels von saukalt draußen auf bullenheiß drinnen), von einem Urlaub mit zwei Kleinkindern diesen Sommer mal ganz zu schweigen. Klar, die meisten Eltern machen es einfach und dann klappts auch irgendwie. Doch ich bin den Großteil der Zeit so müde, dass ich befürchte, keine ausreichenden Kraftreserven für „irgendwie“ zu haben. Also … rede ich mich raus. Ätzend.
Und dann noch diese nicht schwächer werdende Grundangst, dass dem Krümelchen irgendwas passiert – das er im Schlaf aufhört zu atmen, er mir runterfällt oder ich sein Köpfchen irgendwo anschlage. Im Prinzip habe ich seit seiner Zeugung eine Scheiß-Angst um ihn. Das war schon bei der Mausemaus schlimm, aber durch die Fehlgeburten vor der Schwangerschaft mit dem Krümel scheint es nochmal intensiver geworden zu sein. Es ist grauenvoll und stiehlt mir einen kleinen Teil der ansonsten riesigen Freude an meinem Baby. Gemein, finde ich das. Aber wahrscheinlich normal und nicht zu ändern.

Dafür ist der Krümel ansich (tagsüber) echt ein Sonnenscheinchen! Weihnachten fand er genial und hat ständig den bunten, leuchtenden Baum mit großen Augen angelächelt. Noch mehr seiner Bewunderung wurde einem von Ellas Adventskalender zuteil – jedes Mal, wenn er ihn sah, hat er regelrecht gejubelt und sich ausgeschüttet vor lachen. NATÜRLICH bin ich irgendwann dazu übergegangen, diese große Liebe zu nutzen … und habe damit begonnen, das Mausemännchen zu meinen Gunsten vor dem Adventskalender abzustellen :D . Denn ab und zu die Wäsche aufzuhängen, ohne dabei mehr als sieben Kilo vor der Brust hängen zu haben, kann schon beinahe als Spaß bezeichnet werden, wenn es ansonsten anders ist! Ach ja, es sind die Kleinigkeiten, die die Mutti glücklich machen :D .

VÖLLIG zerfließen vor Mutterglück ist bei mir aber erst angesagt, wenn der Krümel und die Mausemaus morgens zusammen in meinem Bett liegen, sich an den Händchen halten, kichern, giggeln und sich abknutschen (ok, das Baby leckt mehr, als das es knutscht, aber der Wille zählt! ;) ) Das finde ich sooooo niedlich, dass es die Dauererkältung, die wir möglicherweise DAVON haben und nicht mehr loswerden, schon beinahe wert ist. Ich hoffe, es bleibt noch etwas länger so … ich meine die Geschwisterliebe, nicht die Erkältungswelle :D .

Alles in allem läufts bei uns also recht rund gerade. Und auch wenn es wirklich anstrengend ist, nachmittags beide Kinder gleichzeitig alleine zu betreuen und abends ins Bett zu bringen, finde ich es bei Weitem nicht so heftig, wie erwartet. Kommt vielleicht noch. Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht erfüllt sich mein Mama-Stress-Soll mit den ständig durchwachten Nächten. Oder vielleicht ist das die „Ruhe“ vor dem Sturm mit zwei Kiddies in der Trotzphase. Ich warte es mal gähnend ab!

Dieser Text ist ebenfalls erschienen auf Eltern.de

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12 Kommentare für “Krümel-Chroniken: 4. (Lebens-)Monat

  1. Danke für deine Rückmeldung! ?

    Bis der Große schläft, ist es schon 21:00 und der Kleine ist erst um 22:00/22:30 so richtig müde – davor quälen in leider die abendlichen “Koliken” mit etwas Geschrei…? Vielleicht darf ich mich nun erstmal in Gelduld üben, bis ich dann mal wieder ein wenig Netflix schauen kann. ?
    Scorpion kenne ich übrigens nicht – ich war zuerst “The good wife” und dann bis kurz vor der Geburt “Gilmore Girls” addicted. ?

    Ich fürchte, dass mein Mann dann bald ins Büro auswandern wird, da ich leider kein Exemplar habe, das wie ein Stein schlummert.

    Und abschließend ein großes Kompliment an dein Blog, ich lese regelmäßig mit und bin das erste Mal auf dich aufmerksam geworden, als ich zu Erfahrungsberichten mit Fehlgeburten im Internet recherchiert hatte. Leider hatte ich im Jan 2016 auch eine missed abortion mit Ausschabung und damals hat mir dein Blogeintrag wirklich geholfen und bei der darauffolgenden Schwangerschaft auch viele deiner weiteren Beiträge, die die Ängste der ersten Wochen in einer neuen Schwangerschaft zum Thema hatten. Vielen Dank dafür! ?

    1. Ich freue mich sehr, dass du hier so gerne mitliest und das du dabei sogar ein bisschen Trost nach der Fehlgeburt gefunden hast. Ach, so eine Erfahrung lässt einen aber auch echt schwer los, oder?
      Umso schöner, dass wir nochmal das Glück hatten, schwanger zu werden und die Babys dann auch bekommen zu können <3
      Zum Thema abendliche Koliken: Die hab ich komplett mit Tragetuch abgefrühstückt. Der Krümel war aber auch sofort mega Fan davon :D Wenn er also angefangen hat, hab ich ihn eingesackt und dann mit ihm im dunklen Schlafzimmer "gewippt", damit ich die Mausemaus trotzdem in den Schlaf begleiten konnte. Ich hab ihr dann Märchen vom Handy vorgelesen, weil setzten durfte ich mich :D Man, man, was man nicht alles macht ;)

      1. Ja, so eine Erfahrung prägt schon ziemlich. Meine ganze Schwangerschaft über war ich ziemlich ängstlich, weil ich erlebt habe, wie fragil dieses Glück sein kann… Und ja, umso schöner, dass es nun mit unseren zwei Krümelchen geklappt hat, da hast du vollkommen Recht. :-))

        Die Koliken versuchen wir mit der Manduca abzufangen bzw. mein Mann – ich darf noch nicht, weil es noch zu früh nach der Geburt ist und ich wegen meinem Beckenboden aufpassen soll (ist noch nicht alles da, wo es sein soll ;-)). Ich werde aber bald meinen Mann ablösen und dann hoffe ich auch bald etwas Ruhe in das Abendritual reinzubringen und evtl. etwas Netflix Zeit für mich… :-))

        Wünsche dir ein tolles Wochenende und vielleicht liest man sich bald mal wieder in den Kommentaren. :-)

  2. Guten Abend!

    Hach wie schön, ich erkenne mich in deinen Beiträgen so oft wieder . Bin vor genau 3 Wochen das zweite Mal Mama geworden und die Nächte sind sooooo ermüdend… “Früher” – also bis Anfang Januar ;-) – habe ich es auch geschafft, etwas auf Netflix zu schauen, aktuell ist das nicht drin leider (was verpasse ich denn dort da gerade?? *g*). Wie schaffst du das? Dahin will ich auch kommen :-)

    Und noch ein Frage: Deine geschilderten Nächte klingen ja (leider) auch wenig entspannt und ruhig. Schläft dein Mann im gleichen Zimmer wie du und das Krümelchen? Mein Mann darf bald wieder arbeiten und wir suchen noch nach einer für alle tragbaren Lösung, die es ermöglicht, dass mein Mann halbwegs fit ist, mich vorm Durchdrehen bewahrt und unseren Großen halbwegs schlafen lässt…

    Liebe Grüße von einer “Leidensgenossin” ;-))

    1. Guten Morgen :)
      Also: Schon wieder meiner Serien-Lust frönen (kennst du Scorpion?) kann ich ja, weil beide Kinder zwischen 19 und 19:30 Uhr schon pennen. Die kleine Madam schläft so früh, seit wir keinen Mittagsschlaf mehr machen. Und das Krümelchen habe ich von Anfang an einfach zum ins Bett bringen mitgenommen. Irgendwie hat er sich dann von alleine auch auf diese Zeit eingeschossen. Voll nett von ihm ;) Einziger Nachteil: Ich darf das Schlafzimmer nicht mehr verlassen, sobald er schläft. Aber dann gucke ich halt Netflix. ?
      Zu deiner anderen Frage:
      Grundsätzlich schlafen wir alle in einem Zimmer, Ella allerdings im eigenen Bett. Die Kinder wecken sich untereinander verhältnismäßig selten und der Mann schläft eh wie ein Stein. Unter anderem deshalb kümmer ich mich nachts allein um die Kids. Aber auch, damit er fit ist zum Arbeiten. Nur wenn einer krank ist, wandert mein Mann ins Arbeitszimmer aufs Gästebett aus. Also aktuell OFT ?
      Ganz liebe Grüße aus Kölle!

  3. Oh endlich hab ich es mal wieder geschafft deinen Text pünktlich zu lesen :-D
    Ich erkennt uns in soo vielen Dingen wieder. Danke für deine Texte, es beruhigt das man mit manchen Dingen nicht alleine ist. Ich hab es mit dem Rückbildungskurs sogar schon bald geschafft, aber ich bin auch froh drum ;-)

    Viele liebe Grüße aus Dortmund

  4. Du bist nicht allein! Ich bin gestern auch beim 2 3/4 Jährigen eingeschlafen. Meinen vollsten Respekt für die Bändigung von zwei Kindern+ Haushalt+ Mann.
    LG
    Fränzi27

  5. Kann Dich soo gut verstehen…mußte am Wochenende 12 Stunden Baby + Trotzphasenkleinkind betreuen. Habe meinem Mann danach jegliche Freizeit verboten ;-) und ich hab ja “bloß” 2 Kinder….