Spiele- und DIY-Tipps

Die wunderbare Verwandlung des “Pfui-Bah”-Zimmers in ein Spielzimmer!

Seit ca. zwei Jahren reden der Mann und ich darüber, aus unserem “Pfui-Bah”-Zimmer – das vor 6 Jahren als Büro begonnen hat, aber irgendwie immer weiter degradiert wurde, bis es nur noch eine Rumpelkammer für alles und nichts war – endlich mal einen brauchbaren Raum für die ganze Familie zu machen. Nur bekamen wir nie den Arsch hoch, es tatsächlich zu tun. Stattdessen schlossen wir einfach immer öfter die Tür, um das Chaos nicht sehen zu müssen. Allerdings war das leider eine ziemlich dämliche Lösung, wenn man bedenkt, was für ein Schwein wir eigentlich haben, eine VIER-Zimmer-Bude in der Kölner Innenstadt zu bewohnen. Also … haben wir uns jetzt endlich mal in den Hintern getreten und das Projekt angepackt. Und das Ergebnis kann sich echt sehen lassen, deshalb MUSS ich es euch zeigen! :D

Die wunderbare Verwandlung des “Pfui-Bah”-Zimmers in ein Spielzimmer!

SO sah der Raum die meiste Zeit über aus. Die Tür zu schließen, war also als Überbrückung (jahrelang ;) ) im Prinzip keine ganz schlechte Idee.

 

Ziel war es, aus dem irren Chaos-Raum ein “Spiel-Zimmer” für die ganze Familie zu machen … mit viel Stauraum (für Erwachsenen- UND Kinder-Kram) und ebenso viel Flächen zum Spielen, Bauen, Basteln und Malen. Ich habe mir da also was zu überlegt :D

 

Im Möbelhaus unseres Vertrauens ließen wir knapp 300 Euro, was zwar kein Pappenstil ist, aber sich absolut gelohnt hat.

 

LEIDER sah das Zimmer am Ende des ersten Tages NOCH schlimmer aus als vorher, weil wir natürlich alles aus den Schränken holen und ausmisten mussten. Außerdem: Zwei anwesende Kinder machen so ein Projekt gar nicht einfacher … ey, die können ja ALLES gebrauchen!!! :D

 

Am zweiten Tag ging es dafür dann endlich richtig rund. Ein paar Sachen wurden von neuen Besitzern abgeholt, ein paar landeten auf dem Balkon (bis zum Spermülltag) und ein paar parkten übergangsweise in anderen Räumen. So war endlich ein bisschen Platz, um nach und nach die bereits vom Mann aufgebauten Regale reinzuholen und zu positionieren.

 

Der im wahrsten Sinne des Wortes schwerste Part der Umgestaltung war der Umzug des alten Sideboards, das mein Opa nach dem Krieg gebaut hatte, ins Wohnzimmer. Das Teil ist echt schön, aber sauschwer! Dass sich der Krümel zeitweise auch noch oben drauf setzen MUSSTE, war da irgendwie keine große Hilfe. ;)

 

Und dann … ging der restliche Aufbau plötzlich ganz schnell und wir standen im fertigen Ergebnis:

Plötzlich haben wir ein schönes, helles Zimmer … mit viel Stauraum für alle und ganz viel (Spiel-)Flächen, auf denen nicht nur gebaut, sondern auch STEHEN GELASSEN werden kann!

 

Zwei richtige Arbeitsplätze sind ebenfalls entstanden, die von uns Eltern genauso genutzt werden können, wie von den Kindern – wobei letztere spätestens mit dem Schuleintritt das Vorrecht an diesen Bereichen erhalten werden. ;)

 

Bis dahin (mindestens ;) ) steht aber eben auch unser Zeug darauf rum, während in den Regalen unter dem Tisch unser ganzer Akten-Prüll verschwindet.

 

Fazit: DAS hat sich ja wohl echt mal gelohnt! Die Frage ist jetzt nur noch: Wo sammeln wir zukünftig unsere Tonnen von Altpapier??? :D

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3 Kommentare für “Die wunderbare Verwandlung des “Pfui-Bah”-Zimmers in ein Spielzimmer!

  1. Eine wirklich schöne Idee! Solch ein Zimmer wünschte ich mir auch….haben zwar ein kleines Häuschen auf dem Land (will auch gar nicht meckern…😉), aber durch die unglückliche Raumaufteilung fehlt trotzdem Platz.
    Echt schön geworden, viel Spaß euch beim spielen und basteln! Liebe Grüße u ein großes Lob an dich (von Mami zu Mami😉)