(Leser-)Geburtsberichte

Lena B. erzählt

Nach meiner ersten Geburt im Mai 2016 hatte ich ein wenig Angst. Das erste Kind wurde eingeleitet vor Termin da er sehr groß und schwer geschätzt wurde. Dadurch war die Geburt lang, länger und echt doof. (Kind war wirklich sehr groß 58 cm 4930 g und 49 cm ku) Durch dir pda wusste ich nicht was richtige Wehen sind. Lag da wie ein Käfer auf dem Rücken und hatte keine Lust.
Ich wollte dieses Mal alles anders haben. Keine Einleitung keine pda.
So Termin rückte näher und das Baby machte nicht einmal die Anstalten raus zu wollen.
Immer wieder hörte ich von meiner Ärztin alles gut. Schön weich aber sonst keine Anzeichen.
Gut dachte ich ich geb dem Kind die Zeit.
40+0 :ich hatte keine Lust mehr. Und ja ich muss mich ja noch in ner Klinik anmelden. Das habe ich bis jetzt nicht gemacht. Vielleicht aus Angst.
Es wurde die Klinik wie bei Kind eins.
Termin war Donnerstag gewesen
Samstag (40+2) in der Klinik zur Kontrolle.
Montag und Dienstag bei meiner Ärztin. Und hey 2 cm haben wir dann schon.
Mittwoch Nacht in die Klinik. Durch nicht wissen was Wehen sind dachte ich echt es geht los. Nichts da alles gut.
Donnerstag Mittag: war das jetzt Fruchtwasser?
Ab in die Klinik.
Gut kein Fruchtwasser. 16:30 die Bahn zurück nach Hause.
Das große Kind wurde von den Nachbarn abgeholt.
Ich wollte mich ausruhen.
Doch was ist das für ein höllischer Schmerz. Alle 4 min. Mein Freund kam und meinte nur wir fahren zurück. Gut wiederwillig (weil ich nicht schonwieder dort weggeschickt werden wollte wegen falschen Alarm) um 18:00 ins Auto der Nachbarin gestiegen. Zum glück sag ich jetzt.
Um 18:30 in der Klinik. 6 cm auf. Das geht jetzt schnell meinte die Hebamme da zu mir.
Kein Kreißsaal frei. Zum Glück ist das Krankenhaus mit sehr schönen „ Hotelzimmer“ ausgestattet.
Schnell noch ne paracetamol ran (für das Gewissen) und um 19:30 hat das ctg begonnen. 8 cm waren es da.
Um 20:34 war er da. Friedemann hatte es dann eilig. 4820g auf 55 cm verteilt.
Trotz des Schmerzes (denn ehrlich ne paracetamol war nur für den Kopf) war diese Geburt wunderschön. Ganz nach meinen Wünschen. Nur ich, die Hebamme, mein Freund und zum Schluss eine super liebe Ärztin.
Ohne die super Situation wäre ich verzweifelt an meinem kopfkino der ersten Geburt.
Am Morgen sind wir schon wieder nach Hause.
Wenn man also einmal eine Blockade hat darf man nicht daran denken. Denn eine Geburt kann super unterschiedlich ablaufen.
So würde ich es immer wieder machen. Und tatsächlich könnte ich das nächste mal ohne Krankenhaus auskommen.
Nun sind wir zu viert und es ist wunderschön.
Diesen schönen Geburtsbericht hat Lena B. geschrieben. :)

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