Familien-Urlaub

Dänemark-Urlaub: Ich nehme euch mit – Teil 1

Wenn ich jetzt mal ganz ehrlich bin, muss ich gestehen: EIGENTLICH bin ich gar nicht so der Reise-Typ; war ich noch nie! Und seit ich Mama bin … sogar noch etwas weniger. :D Ich scheue den Aufwand des Ein- und Auspackens, ich hasse lange Autofahrten mit gelangweilten Kids und ich fürchte mich regelrecht vor NOCH schlechteren Nächten, als ich ja eh schon immer aushalten muss. Hinzu kommt, dass ich eine ausgeprägte Macke habe, was fremde Betten angeht. Die finde ich nämlich voll ekelig! Man kann also durchaus sagen: Ich bin komisch, manchmal total unflexibel und zeitweise eine echte Spaßbremse. Aber PSSST … nicht weitersagen! ;)

Glücklicherweise liebt mich meine Familie, OBWOHL ich in Punkto Reisen etwas schwierig bin – und das gleiche gilt für meine ältesten und besten Freunde, mit denen wir uns nun – trotz meiner ansonsten gängigen Urlaubsvorbehalte – für zwei Wochen nach Dänemark aufgemacht haben, um endlich mal wieder mehr Zeit miteinander zu verbringen (sie wohnen nämlich leider nicht in Köln) und etwas zu entspannen. Und siehe da: Einige meiner Spinnereien sind eventuell ein bisschen albern und übertrieben! ABER nicht alle!!! Die 9-stündige Anreise mit dem Auto war zum Beispiel tatsächlich sooo grässlich, dass ich schon während der Fahrt nach Zugverbindungen für eine alternative Rückreise gesucht habe. Denn der Krümel ist definitiv kein Fan des Kindersitzes (was ich natürlich vorher wusste, aber irgendwie zugunsten der Dänemark-Idee verdrängt habe) UND wurde – wie immer – alle 1,5 Stunden wach, um sich stillen und kuscheln zu lassen. Überraschender Weise hat das die Tour ETWAS stressig gestaltet und wir alle haben uns in dieser Nacht mehrfach gefragt, warum zum Teufel wir diese endlos lange Strecke eigentlich auf uns genommen haben, um an der NORDSEE zu sitzen, in einer Umgebung, die dem sozusagen bei uns um die Ecke liegenden HOLLAND so ziemlich aufs Haar gleicht (das soll um Gotteswillen nicht heißen, dass Dänemark nicht schön ist!!!).
Überraschenderweise wollte aber keiner mehr für diese möglicherweise doch nicht so super clevere Reise-Ziel-Entscheidung, die Verantwortung übernehmen … ist ja immer so. ;)

Egal, wir haben die Fahrt irgendwie überlebt, arrangierten uns sogar ziemlich schnell damit, dass der Reiseveranstalter uns mit der Zimmeranzahl im Ferienhaus „betuppt“ hat und hangelten uns anschließend ziemlich bravourös mit drei Kindern durch die ersten, Wettertechnisch leider nicht ganz so tollen Tage. Spaß ist, was man selbst draus macht, richtig?! Und: Hauptsache zusammen! <3

 

Sieben Personen fahren zusammen in den Urlaub, davon zwei Mamis, die MÖGLICHERWEISE Schwierigkeiten damit haben, beim Packen Prioritäten zu setzen. Macht aber nix, da die anderen beiden Erwachsenen immer gern nach dem Motto “Think big!” handeln und daher vorab einen riesigen Anhänger mieteten, damit weder Frauen, noch Kinder, noch sie selbst in den zwei Urlaubswochen auf irgendwas verzichten müssten. Und JA, wir haben einen Schirmständer mitgenommen (natürlich inklusive Schirm) Und NEIN, das hat keinen Sinn gemacht! :D

 

Der Plan war, über Nacht zu fahren, damit die Kinder schlafen können. Nur … selbst ein sehr geräumigen VW-Bus hilft kaum gegen das Problem, dass Kindersitze definitiv nicht dafür gemacht sind, dass man in ihnen schläft. Natürlich geht Sicherheit vor – aber trotzdem tat es mir schrecklich leid, dabei zuzusehen, wie die Mädels sich wanden und weinten, weil sie so müde waren, aber nicht richtig schlafen konnten. Das Krümelchen hatte da im Reboarder eigentlich mehr Glück, weil der eine Liegeposition hat, aber dennoch machte ihn die Gesamt-Situation so unglücklich, dass er die halbe Nacht-Fahrt brüllte wie am Spieß. Wenn ich vorher nicht Urlaubsreif war … dann danach!

 

Unser Ferienhäuschen … komfortabel, niedlich und einigermaßen sauber. Blöd nur, dass wir 4 Schlafzimmer gebucht hatten, aber hier nur 3 vorfanden. Tja, machste nix, wenn alle anderen Häuschen dieser Art bereits vermietet sind. DANN ist das … Pech ;)

 

Vom fehlenden Zimmer mal abgesehen, hat es uns allen sofort total gefallen! Tür auf und Platz da für rennende Kinder, fliegende Drachen und …

 

… Feen-Türen*! Die habe ich nämlich von meinem Kooperationspartner TOMY geschenkt bekommen, weil ich sie unbedingt für die Mädchen mitnehmen wollte. Ich hab sie heimlich aufgestellt, den Kindern am nächsten Morgen gezeigt und ihnen erklärt, dass es sich hierbei um eine Tür ins Feenreich handelt und das uns vielleicht eine Fee besucht, wenn wir ihr einen schönen Garten bauen. Und manchmal bringen die Feen sogar etwas mit – weiß man ja ;) – zum Beispiel Gummibärchen :D . Herrje, sind die beiden ausgerastet, als zum ersten Mal etwas Süßes für sie dort lag. Wunderbar <3

 

LEIDER bin ich ja wie gesagt eine faule Reise-Sau, aber trotzdem liebe ich das Meer abgöttisch und bin jedes mal, wenn ich mich ihm nähere mehr als glücklich darüber, dass ich meinen Arsch bewegt und meine Vorbehalte über Bord geworfen habe. Ja, es war anstrengend, nach Dänemark zu kommen und ich werde fluchen, wenn ich nach dem Urlaub tagelang bis zur Hüfte durch dreckige Wäsche waten muss …  aber das ist es wert. Das Meer ist es immer wert!!!

 

Und das mag ich auch: Den Blick entspannt über die Dünen-Landschaft schweifen lassen! Noch ein bisschen schöner wäre es allerdings, wenn mir der Krümel dabei nicht permanent heftig ins Ohr brüllen würde, weil er starken Wind offenbar so richtig kacke findet. :D

 

Ergo: Der kleine Mann ist bisher weder Fan vom Meer, noch von so tollen Aussichts-Punkten wie dem Lyngvig Fyr – einem dänischen Leuchtturm auf Holmsland Klit. Dabei wars da soooo schön!!! Aber eben auch saumäßig stürmisch!

 

Nur mal so nebenbei: Ich bin da natürlich NICHT hochgeklettert. Ich bin ja nicht irre … aber dafür faul ;)

 

Zwar windstill, aber irgendwie auch nicht so gaaaanz die passende Idee für die Kinder, war unser Kurzbesuch im Museum des kleinen Städtchens Ringkøbing … die als Kriegs-Leichen drapierten Puppen warfen Fragen auf, die man den erst 4 und 5 jährigen Mädels nur sehr schwer beantworten konnte, ohne Alpträume heraufzubeschwören. Davon mal abgesehen, empfinde ich einen Besuch dort als absolut empfehlenswert!

 

Ringkøbing ansich ist echt zuckersüß! Wir wären sehr gerne viel länger durch die kleinen Gassen geschlendert oder hätten gemütlich am Hafen gesessen. Es war uns – und vor allem den Kleinen – nur leider zu kalt und zu stürmisch. MAN war das an dem Tag stürmisch!!! :D

 

Naja, ich mag Wind ja eigentlich … sorgt immer für viel Volumen :D :D :D

 

Fazit nach der ersten Woche: Obwohl das Wetter definitiv ein bisschen besser sein könnte, sind wir schon gut angekommen und genießen die frische Meerluft, die wirklich schöne Umgebung und die Zeit zusammen. Nächste Woche schauen wir uns dann etwas mehr an, gehen mit den Kindern reiten oder fahren vielleicht sogar mal in eine Stadt, die etwas größer ist als die, in der wir hier “gestrandet” sind! Abwarten … wir lassen uns treiben <3

 

*Achtung, werbliche Information mit Link (unbezahlt): Die süße Feen-Tür ist übrigens Teil der My Fairy Garden-Reihe von TOMY.

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2 Kommentare für “Dänemark-Urlaub: Ich nehme euch mit – Teil 1