Geschwister 30
Geschwister-/Krümel-Chroniken

Geschwister-Chroniken: Teil 30

Die letzten Winterwochen haben wir geschafft und freuen uns nun auf den Frühling! Es gab ein paar gute Nachrichten in den letzten Wochen, etwas Stress, aber vor allem wieder mehr Alltag für alle. Lustig, dass man sich darüber heutzutage so sehr freut! <3

Du hast keine Lust oder Zeit, zu lesen? Dann scrolle einfach bis zum Ende des Textes runter und hör dir den PODCAST an!  

SÖHNCHEN-STATUS:

5 JAHRE, 6 Monate
Der kleine Floh ist richtig gut drauf aktuell. Er liebt es wieder in die Kita zu gehen, wenn es auch immer noch nicht wirklich durchgehend und regelmäßig ist! Eine komplette Woche haben wir schon mal geschafft; ansonsten kommt tatsächlich noch oft Corona dazwischen … viele kranke Kinder und Erzieher machen den Kita-Alltag weiterhin schwierig. Und weil ich weiß, wie ätzend die Situation für die Einrichtung ist, lasse ich den Krümel direkt zuhause, wenn es dort dünn wird. Ich kann das halt machen, andere eben nicht. Daher … beißen wir halt hin und wieder in den sauren Apfel. Es schmerzt nicht wirklich, denn wir wissen endlich: Das Krümelchen hat noch ein ganzes Jahr Kita vor der Nase. Wir haben es tatsächlich geschafft, ihn zurückstellen zu lassen, ihm noch ein Jahr Kita zu schenken und alle Beteiligten sind froh und erleichtert. Er natürlich auch ganz doll – aus vielen verschiedenen Gründen. Ich erzähle dazu auf jeden Fall mal mehr, aber dann an gesonderter Stelle.

Von diesem erfreulichen Ergebnis abgesehen, freut sich der Krümel wie jeck auf Ostern. Nicht wegen dem Hasen, den bunten Eiern, der freien Zeit oder sonst irgendwas … sondern wegen des Geschenkes, das er dann bekommt. Er LIEBT Geschenke und kann auch echt prima darauf warten, sich überlegen, was es sein soll und dann wochenlang daran festhalten. Dann hoffen wir mal, dass der Osterhase es auch wirklich bringt. :D

TOCHTER-STATUS:

8 JAHRE, 5 Monate
Wie sagt man so schön (und etwas altbacken): Das Kind macht sich recht gut. ;) Macht sie aber wirklich. Wir hatten ja so ein bisschen Stress mit dem Schulkram, den haben wir aber so langsam im Griff; dank etwas Unterstützung und regelmäßigen Schulbesuchen. Wer hätte das auch ahnen können, dass Kinder besser lernen, wenn sie öfter mal in die Schule gehen, ein „Alltag“ entsteht und Lehrer*innen den Stoff vermitteln. Coole Sache! ;)

Von Herzen freuen kann ich mich auch jeden Tag darüber, dass es für die Mausemaus wieder besser läuft in Sachen Freundinnen. Die Gesamtsituation ist angenehmer geworden und sie hat neue Mädels in ihr Leben gelassen, die ihr guttun, wie ich finde. Grundsätzlich hat sie ja immer viele ganz verschiedene kleine Menschen um sich herum und kommt mit den meisten toll klar, ganz unabhängig vom Alter zum Beispiel, was ich mega finde. Neu sehr intensiv ist ihre große Zuneigung zu einem Baby aus unserem engsten Freundeskreis. Sie liebt den kleinen Jungen sehr und spielt unheimlich gerne mit ihm, passt auf ihn auf und redet auch von dem Zwerg, wenn er mal nicht da ist. Das finde ich krass Zucker … ich war als Kind auch so Baby-verrückt und bin es ja noch. :D

MAMA-STATUS:

So alles in Allem: Ich hatte Geburtstag und bin dann jetzt offiziell alt. Naja, also geht so alt, würde ich mal sagen … 45. halt. Aber halt auch keine 30 mehr, wie man so schön sagt. „Ach, ist doch nur eine Zahl. Man ist nur so alt wie man sich fühlt“, höre ich nun ständig. Und das finde ich irgendwie doof, weil meist FÜHLE ich mich aufgrund meiner aktuell immer noch recht akuten körperlichen Baustellen noch älter, als ich bin :D Ein bisschen besser wird es aber endlich wieder. Ich hatten fast 10 Tage echt heftig Schmerzen, weil mein Atlaswirbel nicht richtig saß und zwei Rippen im Rücken daher „raus“ wollten … doch so langsam pendelt es sich wieder ein. Außerdem tut mir das bessere Wetter ungeheuer gut, lässt mich richtig aufatmen und neue Energie tanken. Das die Welt verrückt spielt, ignoriere ich nicht, doch ich dosiere. Ich habe gemerkt, dass ich mit den mir verbliebenen Kräften besser haushalten muss und versuche mich da (mal wieder) intensiver drum zu kümmern; um mich, meine ich.  

Ich weiß, ich wiederhole mich, aber es ist nun mal wirklich so: Es fällt mir mittlerweile täglich auf, wie unterschiedlich meine beiden Granaten sind. Optisch sind sie einander ja recht ähnlich, aber im Kern doch wie Tag und Nacht. Gerade wenn es um das zwischenmenschliche, das emotionale geht. Zum Beispiel erlebten wir vor ein paar Wochen auf dem Spielplatz mit, wie zwei kleine Jungen für einige Stunden „abhanden“ kamen. Die zwei fünfjährigen hatten sich allein auf den Weg gemacht … erst in die Innenstadt und dann zum Kölner Zoo. Sie fuhren Bahn und gingen Spazieren; es waren furchtbare Stunden für die Eltern und das halbe Veedle hier war auf der Suche nach den zwei Ausreißern. Die Mausmaus half wo sie konnte, rannte umher, suchte, machte sich Sorgen – und fand das ganze furchtbar beeindruckend und aufwühlend. Der Krümel hingegen saß die ganze Zeit gelangweilt im Lastenrad und knabberte Müsliriegel. :D Auch später erklärte er nur, dass ER sowas nie machen würde! Und damit war der Drops für ihn gelutscht.

Eine andere Situation, in der mir das auffiel, war die, als unsere Katzen hier richtig Zoff hatten. Es hatte sowas wie eine „Erschütterung der Macht“ gegeben, ausgelöst durch einen Schreckmoment, und es brauchte volle zwei Tage, bis hier alles wieder geordnet und beim alten war. Mich hats hart genervt und gesorgt und auch schlicht Zeit gekostet. Und auch die Mausemaus war wahnsinnig involviert, hatte große Angst um das Wohlbefinden unserer tierischen Familienmitglieder und wäre am liebsten sogar früher aus der Schule heimgekommen, nur um bei ihnen zu sein. Der Krümel hingegen … hat die Situation weitestgehend ignoriert. Nur wenn hier ernsthaft gekämpft wurde, kam er zu mir und blieb an meinem Bein kleben, weil es ihm Angst machte. Was ja verständlich ist. Doch solange er keine direkte Gefahr für sich sah, störte es ihn nicht. Ich habe hier wirklich zwei sehr unterschiedliche Typen sitzen. :D

Was mich so ein bisschen beschäftigt ist, dass beide Kinder immer noch mit leichten Nachwehen ihre Corona-Infektion zu kämpfen haben. Ich weiß nicht, ob man es schon Long-Covid nennen muss, aber die Mausemaus hat seit ihrer Corona-Runde im November immer mal wieder starken Juckreiz am Oberkörper; man sieht aber nie etwas. Und der Krümel hat aus seiner Januar-Runde Kopfschmerzen behalten. Nicht ständig, aber eben auch (wie der Juckreiz der Schwester) immer mal wieder, oft kombiniert mit leichter Temperatur. Nix wildes, dennoch da. Blöd, finde ich das, und die Kinder natürlich auch. Wir beobachten es weiter und hoffen, dass es doch noch verschwindet.

Und sonst so? Sonst freuen wir uns einfach auf den Frühling! <3

PS: Wie immer freue ich mich, wenn ihr den Beitrag teilt! 

 

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