Rabenmutter 2.0

Mami-Freundschaften – nicht immer einfach, nicht immer für immer, aber trotzdem schön.

Kurz bevor ich mit der Mausemaus schwanger wurde, zog ich nach Köln. Meine Sozialkontakte in dieser Stadt begrenzten sich zu diesem Zeitpunkt so ziemlich auf nur eine Person: den Mann. Natürlich nicht schlecht, aber eben auch nicht viel, vor allem, wenn man bedenkt, dass ich mächtig Sabbelwasser habe und mich eigentlich sehr gerne mit Menschen umgebe. „Macht nix,“ dachte ich zu Beginn des Mutterschutzes gelangweilt, aber positiv gestimmt, „sobald das
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7 WIRKLICH sinnvolle Tipps für Neu-Mamis

Manchmal werde ich (warum auch immer) gefragt, ob ich Tipps für Neu-Mamis hätte; was sie in der ersten Zeit unbedingt tun oder dringend unterlassen sollten und/oder was ich gelernt, aber vorher nicht geahnt hätte. Und prompt fallen mir all die Standart-Ratschläge ein, die jeder gibt, aber eigentlich niemand mehr hören kann, weil sie entweder zu profan sind oder eigentlich nur auf Papier wirklich gut funktionieren ... wie zum Beispiel: „Mach
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Die Installation der Mutti-Angst

Manche Menschen sind glücklich und zufrieden mit sich und der Welt. Sie sind stets (oder zumindest überwiegend) gut gelaunt, lächeln dem Leben fröhlich ins Gesicht und gehen einfach so richtig schön positiv an jede neue Situation ran, denn: „Was soll schon Schlimmes passieren?!“ Man nennt diese Leute gemeinhin OPTIMISTEN. Ich bin natürlich keiner von ihnen (wen wundert’s ;) ). Genaugenommen bin ich sogar das absolute Gegenteil: Ein praktizierender Pessimist, der
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Mutti ist fit … gefälligst!

Eigentlich heißt es ja immer: Die Natur macht keine Fehler! Und wer will sich da schon erdreisten, etwas anderes zu behaupten?! Schließlich geht’s um Mutter Natur! Der pinkelt man nicht ans Bein! Soweit, so klar. Aaaaaaber eventuell muss ich es dennoch wagen, der guten Frau ein winziges Fehlerchen anzukreiden. Möglicherweise hatte sie ja einen miesen Tag bei der Planung oder sie hat nicht richtig nachgedacht oder auch einfach so ein
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Ja, wo laufen sie denn?

Es ist erst wenige Wochen her, da saß ich mit Ella auf dem Schoß an einem Tisch im Garten von Freunden und wartete – im Kreise der anderen Teilnehmer der kleinen Grillfeier – auf die angekündigten Würstchen. Außer uns war nur ein weiteres Paar mit Kindern anwesend, wobei diese bereits in der Lage waren, einigermaßen „manierlich“ mit Messer und Gabel zu essen. Mein Töchterchen hingegen entdeckte gerade ihre Liebe zu
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Die Nummer mit den Mami-Flirts

Manch einer (na gut, ich ... aber vielleicht ja auch noch andere ;) ) denkt, während er bzw. sie das Ja-Wort spricht – neben dem ganzen romantischen Tüddelkram: „Gottseidank! Endlich ist Schluss mit diesem Flirt-Scheiß! Nie wieder muss ich jagen gehen, mich verstellen oder übertrieben reizend sein! Ich muss keine schreckliche Anmach-Sprüche mehr ertragen – oder schlimmer noch – selbst welche servieren. Ich habe TATSÄCHLICH mein Deckelchen gefunden! Der Flirt-Stress
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Ich, die grausamste Mutter aller Zeiten!

Könnte meine 20 Monate alte Tochter schon so richtig mit Worten jammern, gäbe es sicher täglich bergeweise – ihrer Meinung nach absolut gerechtfertigter und daher vehement vorgetragener – an mich gerichtete Anschuldigungen, wie ich ihr aktuell das Leben erschwere oder gar komplett versaue. Schließlich darf sie NIE etwas! Sie darf keine wichtigen Entscheidungen treffen, weil immer ICH alles bestimmen will: die Zu-Bett-geh-Zeiten (Schlaf...Kinder brauchen sowas doch GAR NICHT), was wir wann
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Teufelszeug in Gläsern

Das Beste daran, (noch) keine Kinder zu haben, ist, dass man so richtig schön von oben herab über all die Muttis und Vatis ablästern kann, die man beim „Versagen“ erwischt. Zum Beispiel, wenn man beobachten darf, wie Eltern vergeblich versuchen, ihrem Baby Brei zu verabreichen, wie sie dabei vollgespuckt, mit Löffeln beworfen und in Grund und Boden gebrüllt werden. Das ist schon witzig, oder? ;) Tatsächlich scheinen solche Momente ein Fest