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Mutter-Kind-Kur: Antje, Kerstin, Konsti, Sandra & Sina berichten von ihren jeweiligen Erfahrungen

In Runde 7 unserer spannenden Reihe zum Thema Mutter-Kind-Kur meldet sich nun auch zum ersten Mal ein Papa zu Wort der zur Vater-Kind-Kur war! Ich hab mich sehr gefreut, dass Konsti vom Blog GroßeKöpfe Bock darauf hatte, meine Interviewfragen zu beantworten und bin sicher, ihr werdet seine Antworten nun genauso interssiert lesen wie ich. On top gibts aber natürlich wieder vier neue Interviews mit Mamas, die uns an ihren Erfahrungen mit Mutter-Kind-Kuren teilhaben lassen! <3

Übrigens dürft ihr euch auch gerne bei mir melden, wenn ihr schlechte Erfahrungen gemacht hat … es geht hier nicht um eine rein positive Sicht auf diese Kuren. Schreibt mir (so oder so) gerne eine Mail an hallo@laecheln-und-winken.com.

Mutter-(Vater-)Kind-Kur – 5 Interviews

Antjes Interview:

  1. Aus welchem Bundesland kommst du und wo warst du dann in der Mutter-Kind-Kur?

    Ich komme aus NRW und war schon 2x in Kur. 1×2019 in Niedersachsen (Ammerland) und 1×2022 in Baden-Württemberg (Schwarzwald).

  1. Womit hast du angefangen? Also: An wen hast du dich als erstes gewendet, als du darüber nachgedacht hast, vielleicht eine Mutter-Kind-Kur machen zu wollen?

    Ich habe mich im „Mütter-Netzwerk” umgehört. Also andere Mütter in der Kita, aus der Krabbelgruppe, im Freundeskreis und Familienkreis befragt. Alle rieten mir dazu, mir eine Kurberatung zu suchen. Das kostet so etwa 30€, aber gerade als „Anfänger” oder wenn Kinder und Mutter verschiedene Krankenkassen haben und beide Anwendungen bekommen sollen, ist das echt hilfreich! Das habe ich auch gemacht. Bei der zweiten Kur war die Dame nicht mehr tätig.

  1. Gabe es Hürden? Und wenn ja, welche?

    Meine Krankenkasse hat Kliniken, die ich ausgesucht hatte, nicht genehmigen wollen. Aber mit Hilfe der jeweiligen Kurberatung konnten wir es dann doch beide Male ermöglichen. Eine große Hürde in meinem Kopf war aber viel früher, als ich die Kur schon gebraucht hätte, aber immer dachte, ich würde da jemandem, der es nötiger hätte einen Platz wegnehmen. Ausserdem dachte ich, wir fahren ja auch in Urlaub. Nur ist eine Kur kein Urlaub, ein Urlaub in einer Ferienwohnung, in der Du trotzdem allen Care Pflichten nachkommst, aber auch keine Kur. Auch in der Kur hatte ich oft das Gefühl, da gäbe es aber immer viele, die es „nötiger” hatten als ich. Trotzdem würde ich bei nächster Gelegenheit sofort wieder eine Kur beantragen.

  1. Mit wie vielen Kindern bist du in der Mutter-Kind-Kur gewesen?

    Beide Mal mit meinen zwei Mädels. Beim ersten Mal waren sie 6 und 4. Da war die 6 Jährige auch Kurkind. Beim zweiten Mal waren sie 9 und 7 und beide Kurkinder.
  1. Was fandest du richtig gut?

    Dass ich nicht selbst kochen musste, gefiel mir am Besten. Dass ich beide Male in Bewegung gekommen bin. Dass ich Zeit hatte, mit ruhigem Gewissen etwas für mich zu tun.

  1. Was fandest du richtig schlecht?

    Teilweise fand ich die Gruppenbildung unter den anderen Kurteilnehmern unangenehm.

  1. Was hättest du gerne vorher gewusst? 

    Tatsächlich fühlte ich mich gut vorbereitet. Ich hätte vielen anderen gewünscht, sie wären besser vorbereitet gewesen. In der einen Kur war eine Mutter allein mit 4 noch recht kleinen Kindern. Ihr hatte niemand gesagt, dass man ab 3 Kindern ein Recht auf eine Begleitperson hat. Als die Kinder dann krank waren, konnte sie ihre Anwendungen nicht machen, weil sie auf die Kinder aufpassen musste.

  1. Wie hat es den Kindern gefallen?

    Meinen Kindern haben beide Kuren richtig gut gefallen und wir hoffen alle 3, dass wir in zwei Jahren noch einmal dürfen.
  1. Was würdest du jeder Mama empfehlen, die gerade anfängt, sich um eine Mutter-Kind-Kur zu bemühen?

    Tausch dich aus und schau, was das Richtige für dich ist. Such dir eine gute und professionelle Kurberatung.
  1. Würdest DU nochmal zur Mutter-Kind-Kur fahren? Und (egal ob ja oder nein): Warum?

    Wie bereits vorweggenommen: ich würde auf jeden Fall noch einmal fahren wollen. Ich habe in den Kuren gute Impulse für mich mitnehmen können und stehe trotzdem immer noch am Anfang, auch mal achtsam mir selbst gegenüber zu sein. Und gerade die Kur im letzten Jahr war auch für die Kinder so hilfreich. Trotz Pandemie Maßnahmen und Maske tragen im Haus. Sollten die aktuellen Verdachtsdiagnosen (ASS, ADS, Hochbegabung, CVI) bei den Mädchen sich erfüllen, würde ich vielleicht alternativ nach einer Kinder Reha Ausschau halten. Da würde ich für mich sicher auch noch genug mitnehmen können.

***

Kerstins Interview:

  1. Aus welchem Bundesland kommst du und wo warst du dann in der Mutter-Kind-Kur?

    Wir wohnen in Sachsen und waren in Graal-Müritz an der Ostsee/Mecklenburg-Vorpommern.

  1. Womit hast du angefangen? Also: An wen hast du dich als erstes gewendet, als du darüber nachgedacht hast, vielleicht eine Mutter-Kind-Kur machen zu wollen?

    Zuerst habe ich mich an meinen Hausarzt gewendet. Dieser hat für mich einen Antrag ausgefüllt. Tipp: wenn man z.B. Massagen oder Krankengym möchte, vom Arzt draufschreiben lassen!

    Dann habe ich mich an meine KK gewendet die mir die Kur genehmigt hat und dann konnte ich mir eine Kurklinik aussuchen. Meine Empfehlung, ersteinmal mit niemandem darüber reden, da man uns das auch sehr schnell ausreden kann.

    Gespräche mit Freundinnen, welche so eine Kur schon gemacht haben, können uns allerdings bestärken!

  1. Gabe es Hürden? Und wenn ja, welche?

    Bei mir gab es eigentlich keine Hürden, nein. Ich konnte sogar relativ einfach die Kur nachholen, da durch Corona die Kur abgebrochen werden musste. Das wäre wichtig zu wissen, wenn aus unverschuldeten Gründen, wie zB eine Erkrankung, die Kur abgebrochen werden muss, dann kann man diese neu beantragen und wiederholen. Voraussetzung: der Aufenthalt mussen weniger als die Hälfte gewesen sein. Das sagt einem nur keiner. :D

  1. Mit wie vielen Kindern bist du in der Mutter-Kind-Kur gewesen?

    Mit einem Kind, allerdings 12 Jahre alt.

  1. Was fandest du richtig gut?

    Knapp 21 Tage sich um nichts kümmern! Kein Essen kochen, keine Hausaufgaben (fast keine), kein Haushalt (außer ein paar mal Wäsche waschen) und ein Großteil der Angebote.

    In meinem Fall auch tatsächlich die OSTSEE <3

    Die Betreuung war SUIUUPER!!!!

    Für uns war es der erste KURlaub seid 10 Jahren, bedeutet raus aus dem Hamsterrad und freie Zeit mit Kind in entspannter Atmosphäre .

    Kontakt zu anderen Müttern, zum Austausch.

  1. Was fandest du richtig schlecht?

    Richtig schlecht eigentlich gar nix. Es gab ein paar Sachen, die ich mir gewünscht hätte. Es kam zum Beispiel keine Langeweile auf. Zur Erklärung, wir Mütter stehen ja ständig unter Streß, wir kennen das Wort schon gar nicht mehr. Deswegen müssten wir das tatsächlich mal wieder erleben.

    Mehr Zeit für mich bzw mit anderen Müttern OHNE Kinder. Der Therapieplan war teilweise so eng getacktet, dass wir fast den selben Stress hatten wie zu Hause.

    Aufstehen, Kind fertig machen, Frühstück, zur Kinderbetreuung hetzen weil die erste Therapiestunde schon teilweise um 8 war. Ok, das war genaugenommen richtig blöd. ;)

  2. Was hättest du gerne vorher gewusst?

    Das ich eine Thermoskanne und Krümelkaffee brauche.

    Das 85 Prozent in der zweiten Woche krank werden… auch ohne Corona.

  3. Wie hat es den Kindern gefallen?

    Bis auf die Tatsache, dass es hauptsächlich nur kleinere Kinder (zwischen 3-8 Jahre) waren, sehr gut.

  4. Was würdest du jeder Mama empfehlen, die gerade anfängt, sich um eine Mutter-Kind-Kur zu bemühen?

    Jammern, jammern und nochmals jammern.

    Mädels, wir dürfen uns erholen, wir dürfen sagen wenn es uns überfordert etc pp. Je mehr man jammert um so einfacher ist es, eine Kur zu bekommen.

    Sucht euch eine Einrichtung aus, die euch gefällt und nehmt ein Tagebuch mit.

    Es gibt auch Kuren nur für Mütter, wo man das Kind mitnehmen kann, auch wenn es schon Ü13 ist. ;)

    Lasst euch kein schlechtes Gewissen machen!

    Sucht euch etwas aus, wo vielleicht auch am WE was los ist.

  5. Würdest DU nochmal zur Mutter-Kind-Kur fahren? Und (egal ob ja oder nein): Warum?

    Mal von der Tatsache abgesehen, dass man sonst keinen 3 wöchigen Kurlaub für 210 Euro (plus Taschengeld und Anfahrt) bekommt, ja würde ich.

    Es ist eine ganz andere Art der Erholung, man kommt mit anderen Müttern ins Gespräch, wo sonst trifft man ca 50 gleichgesinnte auf einem Haufen und das für 3 Wochen?

    Und auch wenn es stressig war, die Therapiestunden waren klasse!

***

Konstis (vom Blog Große Köpfe) Interview:

  1. Aus welchem Bundesland kommst du und wo warst du dann in der Vater-Kind-Kur?

    Wir kommen aus Berlin und haben uns eine Gegend ausgesucht, die wir noch nicht kannten. Schließlich landeten wir im nördlichen Baden-Württemberg, nahe an Hessen und Bayern.

  1. Womit hast du angefangen? Also: An wen hast du dich als erstes gewendet, als du darüber nachgedacht hast, vielleicht eine Vater-Kind-Kur machen zu wollen?

    Zunächst habe ich mich mit meiner Frau abgestimmt, da sie schon Mutter-Kind-Kur-Erfahrungen hatte. Daraufhin war klar, ich mache eine Kur zusammen mit unserer jüngsten Tochter. Dann habe ich noch einmal im Netz nachgelesen, beim Müttergenesungswerk. Schließlich konnte der Antrag in Absprache mit/ von der Hausärztin befürwortet, begründet und dann beantragt werden.

  1. Gabe es Hürden? Und wenn ja, welche?

    Es gab keine Hürden, außer dass ich vergessen hatte den Aufenthalt bei der Klinik zu bestätigen. Zum Glück erinnerte uns das Gesundheitszentrum daran. Das ging alles schnell per Telefon. Zwischen Arztgespräch und Bewilligung durch die Kasse verging knapp ein Monat, die Einladung der Klinik kam wiederum einen Monat später. Also wusste ich Anfang Oktober, dass wir gut drei Monate später auf Vater-Kind-Kur gehen. Somit war noch Zeit arbeitstechnisch alles zu organisieren und sich einzustimmen. Ehrlich gesagt fand ich es schnell und unkompliziert. Das lag vermutlich an unserer Indikation und einer guten Vorarbeit durch unsere Hausärztin.

  1. Mit wie vielen Kindern bist du in der Vater-Kind-Kur gewesen?

    Ich bin nur mit der Jüngsten gefahren. Sie war noch nie und ist jung genug (7 Jahre alt). Normalerweise fahren Kinder bis 14 Jahren mit auf eine Eltern-Kind-Kur. D.h. die 16jährige fiel raus und der 13jährige hatte schon drei Kuren miterlebt.

  1. Was fandest du richtig gut?

    Die Lage der Klinik war schön, bei gutem Wetter optimal für Spaziergänge und auch ohne Auto waren viele Ausflüge möglich. Zudem waren die Mitarbeiter freundlich und es gab viele nette Mitpatienten. Darüber hinaus hatten wir beide einfach Zeit für Dinge, die wir zu Hause nicht haben. Ebenso sind wir beide weiterhin ein gutes Team, das freut mich.

  1. Was fandest du richtig schlecht?

    Leider wurde mein Kind am dritten Tag krank, gleich darauf ich auch. So dass wir fast 10 Tage beeinträchtigt waren. Dennoch, wir wurden sehr gut von den Ärztinnen vor Ort versorgt und betreut. Zudem war der Aufwand gering. Essen gab es regelmäßig und als das Kind wieder fit war, ging es in die Betreuung und ich hatte tagüber Zeit zum Ausruhen. Das habe ich daheim bei Krankheit so nicht, dort ist immer etwas zu tun selbst wenn Eltern erkrankt sind.

  1. Was hättest du gerne vorher gewusst?

    Nichts Wichtiges, nur weiß ich jetzt, dass ich zuviel eingepackt habe, was nun wieder per Paketversand zurück geschickt werden muss.

  1. Wie hat es den Kindern gefallen?

    Ich glaube im großen und ganzen gut. Denn sie kam auf Ihre Kosten und war sehr im Fokus. Zudem hat sie in den letzten Tagen noch Anschluss bei anderen Kinder gefunden, sodass wir viel mit anderen zusammen waren und Spiele gespielt haben. Das hätte früher kommen können, doch schön, dass wir das auch noch erleben konnten.

  1. Was würdest du jedem Papa empfehlen, die gerade anfängt, sich um eine Vater-Kind-Kur zu bemühen?

    Nicht verzagen, keine großen Sorgen machen, denn es fügt sich alles. Sogar für mich, der ich ohne Auto irgendwo im nirgendwo war. Ich habe alles besorgen können, was ich brauchte. Zudem gibt es genug Angebote, man muss sich nicht langweilen. Wobei, dass habe ich durchaus genossen – alleine ohne große Sorgen. Und Sportschuhe nicht vergessen, die musste ich mir dann noch bestellen.

  2. Würdest DU nochmal zur Vater-Kind-Kur fahren? Und (egal ob ja oder nein): Warum?

    Ja, ich würde noch einmal fahren. Denn es gab wirklich für beide viele gute Erfahrungen. Außerdem ist es eine Therapiemaßnahme aus der ich trotz allem viel ziehen konnte. Weiterhin wann hat man schon drei Wochen, in denen man sich um wenig mehr kümmern muss als um sich, seine Gesundheit und eine gute Zeit mit Kind(ern)?

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Sandras Interview:

  1. Aus welchem Bundesland kommst du und wo warst du dann in der Mutter-Kind-Kur?

    Hessen und wir waren in Büsum im Gode Tied.

  1. Womit hast du angefangen? Also: An wen hast du dich als erstes gewendet, als du darüber nachgedacht hast, vielleicht eine Mutter-Kind-Kur machen zu wollen?

    Ich habe mich zuerst an meinen Hausarzt gewendet.

  1. Gabe es Hürden? Und wenn ja, welche?

    Nein, wir haben sie auch sofort genehmigt bekommen.

  1. Mit wie vielen Kindern bist du in der Mutter-Kind-Kur gewesen?

    Mit meiner Tochter damals 6 Jahre alt und meinem Sohn, noch im Bauch.

  1. Was fandest du richtig gut?

    Ich fand die gemeinsame Zeit mit meiner Tochter richtig gut, aber auch dass ich Zeit für mich hatte, während sie in der Kinderbetreuung war.

  1. Was fandest du richtig schlecht?

    Für mich gab es nichts zu kritisieren.

  1. Was hättest du gerne vorher gewusst?

    Ich habe alle Infos die ich gebraucht habe, vorher erhalten.

  1. Wie hat es den Kindern gefallen?

    Meiner Tochter hat es sehr gut gefallen, da sie so noch mal exklusiv Zeit hatte bevor ihr Bruder auf die Welt gekommen ist. Wir hatten zuvor einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften, und da war die MuKiKur genau zum richtigen Zeitpunkt.

  1. Was würdest du jeder Mama empfehlen, die gerade anfängt, sich um eine Mutter-Kind-Kur zu bemühen?

    Nicht beirren lassen. Meine Kur wurde Gott sie Dank nicht abgelehnt, aber ich habe dort Mütter kennen gelernt die mehrmals Widerspruch einlegen mussten, also nicht aufgeben und sich z.B. bei der Caritas Unterstützung holen.

  1. Würdest DU nochmal zur Mutter-Kind-Kur fahren? Und (egal ob ja oder nein): Warum?

    Ja, sofort wieder und ich bin auch am überlegen mit meinem Sohn, der jetzt 9 Jahre alt ist noch in MuKiKur zu fahren bevor er 12 wird. Für die Beziehung zu meiner Tochter war diese Kur enorm wichtig, weil ich bis zur Kur das Gefühl hatte keine gute Mutter zu sein und auch keine gute Mutter-Tochter Beziehung zu haben. Aber die Gespräche mit der Therapeutin und Pädagogin vor Ort haben mir genau das Gegenteil bestätigt.

 

***

Sinas Interview:

  1. Aus welchem Bundesland kommst du und wo warst du dann in der Mutter-Kind-Kur?

    Ich komme aus Niedersachsen. Zur Kur war ich in der Friesenhörn Nordsee Klinik in Dangast. Schon 4 Mal bisher.

  1. Womit hast du angefangen? Also: An wen hast du dich als erstes gewendet, als du darüber nachgedacht hast, vielleicht eine Mutter-Kind-Kur machen zu wollen?

    Das erste Mal habe ich mich auf Empfehlung einer Bekannten an eine Mutter-Kind-Kur Beratungsstelle gewandt. Die haben mich super beraten und mir bei den ganzen Formularen geholfen. Die 2. und 3. Kur habe ich alleine beantragt. Bei der 4. Kur habe ich es auch erst alleine versucht.

  1. Gabe es Hürden? Und wenn ja, welche?

    Bei der 4. Kur kam erstmal eine Absage. Die Zeit von 4 Jahren wäre noch nicht rum. Ja, die Kliniken sind ja auch immer recht voll, und wenn man die n den Ferien fahren möchte, muss man sich frühzeitig kümmern… witzigerweise waren zwischen den anderen 3 Kuren auch nie 4 Jahre… Für den Widerspruch habe ich mich dann online an die Mütter Kur Hilfe (MKH) aus Hamburg gewandt. Die haben für mich den Widerspruch eingelegt und das hat dann zum Glück geklappt.

  1. Mit wie vielen Kindern bist du in der Mutter-Kind-Kur gewesen?

    Das 1. Mal 2013 war ich mit meiner Tochter, das 2. Mal 2016 mit Tochter und gerade schwanger, das 3. Mal 2019 mit Tochter und Sohn und das 4. Mal vor 2 Monaten auch mit Tochter und Sohn.

  1. Was fandest du richtig gut?

    Richtig gut fand ich in dieser Klinik, dass sie sehr auf Wünsche eingehen und sehr bindungsorientiert arbeiten. Es ist ein kleiner Ort, wunderschön ruhig! Und schon allein das ich 3 Wochen nicht kochen, putzen, einkaufen brauchte hat jedesmal schon enorm dazu beigetragen, dass sich mein „Akku“ wieder gefüllt hat. Die angebotenen Anwendungen dazu haben es für mich perfekt gemacht!

  1. Was fandest du richtig schlecht?

    Gar nichts :D Nicht umsonst bin ich 4x in der gleichen Klinik gewesen. Und ich hoffe, es war nicht das letzte Mal…!

  1. Was hättest du gerne vorher gewusst?

    Das ist eine gute Frage… Beim 1.Mal hätte ich rückblickend gerne vorher gewusst, wie gut das mit dem Wäsche waschen dort funktioniert und das ich wirklich nur meine Lieblingsstücke mitnehmen muss. Alles andere wurde eh nicht angezogen. Die folgenden Kuren habe ich sinnvoller gepackt.

  1. Wie hat es den Kindern gefallen?

    Die Kinder waren super zufrieden. Die Betreuung in der Klinik ist Weltklasse! Es wird unheimlich viel angeboten und die Betreuungskräfte sind ganz nah dran an den Kindern. Meine große wurde wiedererkannt als wir das 2. Mal dort ankamen. Ich habe geweint, weil ich so gerührt war… Beide haben schon gefragt wann wir wieder fahren können.

  1. Was würdest du jeder Mama empfehlen, die gerade anfängt, sich um eine Mutter-Kind-Kur zu bemühen?

    Ich würde jeder Mutter raten sich an eine Beratungsstelle zu wenden um mit deren Hilfe zu beantragen. In vielen Fällen kostenlos, teilweise zahlt man einen kleinen Betrag. Aber es ist viel stressfreier!

  1. Würdest DU nochmal zur Mutter-Kind-Kur fahren? Und (egal ob ja oder nein): Warum?

    Ja, ich würde auf jeden Fall auch noch ein 5. Mal fahren! Ich hoffe auf 2027 :D

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