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Geburtsbericht: Leserin Saskia B. erzählt von ihren ersten drei Geburten

Erste Geburt: Ich fange den Bericht mal mit meinem Erstgeborenen an. Mein Sohn kam am 12.11.2009 per Not-Sectio, also per Not-Kaiserschnitt zur Welt. Leider lief im nach hinein betrachtet nichts wirklich gut bei der Geburt. Ich war gerade 18 ein halbes Jahr jung und war in 40+0 schwanger und hatte seit ca. 10 Uhr schwache wehen, so gegen 20 Uhr „platzte“ mir die Fruchtblase da ich aber dennoch nur schwache wehen hatte hat man mich in die Badewanne in der Klinik gesteckt in der Hoffnung das die wehen stärker werden, das wurden sie tatsächlich, allerdings kam ich alleine nicht aus der Badewanne geschweige den auch nur einen schritt weit ohne das mir schwarz vor Augen wurde. Das habe ich der diensthabenden Hebamme auch gesagt diese rief aber nur vom nebenan liegenden Kreißsaal ich solle erstmal zu ihr kommen (ohne ihre Hilfe) dann würde man weiter gucken. Mein damaliger Mann hat mir irgendwie geholfen das ich in das Bett im Kreißsaal komme wo die Hebamme mich recht unsanft untersuchte und mich erstmal wieder nur an den Wehen Schreiber angeschlossen, irgendwann so um 22:30 Uhr kam dann endlich mal eine Ärztin. Die Ärztin stellte dann schlechte Herztöne beim Kind fest und sagte sie wollen Blut vom Köpfchen abnehmen, um zu gucken, ob er noch genug Sauerstoff bekommt, leider war dies nicht der Fall und so wurde ich praktisch ohne große Erklärung in den OP geschoben vorher wurden meinem damaligen Mann und mir nur gesagt das unser Kind in Gefahr sei und ich sofort in Vollnarkose müsste, um das Kind per Kaiserschnitt zu holen, mein Mann durfte nicht mit rein. Um 23:44Uhr kam der kleine dann mit einer leicht schiefen Nase aber ansonsten gesund und munter zur Welt, ich wurde erst so gegen 3 Uhr wach und muss sagen das mir diese paar Stunden nach der Geburt mit meinem Sohn echt fehlen und ich durch das fehlen und die wenige Betreuung in eine Depression gerutscht bin, aus der ich mich zum Großteil alleine holen musste, weil ich einfach keinen Termin bei irgendeinem Psychologen bekomme. Heute ist mein Sohn 12 ein halb Jahre und ist ein gesundes (manchmal nerviges) pupertier xD

Zweite Geburt: Ich war gerade seit 2 Monaten 21 Jahre alt als ich meine Tochter bei 40+5 mit einem rizinusöl-saft-mix rauslockte, ich war wieder im selben Krankenhaus wie bei meinem ältesten, wusste ich doch zu dem Zeitpunkt das ich die Hebamme hätte wechseln können. Ich hatte aber „glück“ und hatte eine andere Hebamme. Die wehen waren diesmal auch sehr stark und schnell (beginn der wehen war um 00:40uhr und die Geburt um 6:35uhr), aber mit pda war es auszuhalten, leider gingen auch bei meiner Tochter nach knapp 6 stunden wehen, wo ich mich nicht einmal so legen durfte wie ich das wollte, die Herztöne runter und so hat sich die Hebamme einfach ohne was zu sagen oder zu fragen mit dem Ellbogen auf meinen Bauch gestützt und nach unten gedrückt, um dem Kind bei der wehe rauszuhelfen. Das hat zum glück nicht so lange gedauert und die kleine maus kam raus, sie hatte die Nabel Schnur zweimal um den hals und war etwas bläulich, aber das ging nach 2 Minuten weg und sie war ein gesundes kleines Mädchen, wir sind am selben Tag noch nach Hause, weil ich nicht in der Klinik bleiben wollte.

Dritte Geburt und bisher meine Lieblingsgeburt: Mein noch kleinster Sohn kam 10 Tage vor Termin, ausgelöst durch sex ;) bei ihm stand zur Diskussion das er vielleicht ein Kaiserschnitt wird, weil er sich in der 36. Woche einmal falschrum gedreht hatte (er hat sich aber in der 37. Woche, ein Tag vor der Untersuchung im Krankenhaus wieder richtig gedreht) meine Fruchtblase hatte wohl nach dem sex einen Riss und es wurde schnell mehr was daraus lief und auch die wehen kamen innerhalb von 30 Minuten alle 2 Minuten. Bei der Geburt war ich in einem anderen Krankenhaus und meine Mutter war bei der Geburt dabei, während der Kindesvater bei den großen war oder besser gesagt mit denen einkaufen gefahren ist, weil wir eigentlich wieder eine ambulante Geburt haben wollten (trotz angeblicher schwangerschaftsdiabetes). Mein damaliger Mann fuhr meine Mutter und mich so um 10:30 Uhr ins 2 Minuten entfernte Krankenhaus. Die Hebammen dort waren super lieb und haben mir direkt einen Zugang in die Hand gelegt für Schmerzmittel bis der Kreißsaal fertig war (da sollte und wollte ich dann Lachgas bekommen) vorher war noch eine Untersuchung und da hatte mein kleiner sich zum Sterngucker hingelegt, das ist nicht schlimm aber so wurde mir die Entscheidung wieder abgenommen wie ich liegen soll weil die Hebamme mir direkt erklärt hat das der Vierfüßler Stand jetzt am besten wäre (das war perfekt) und so ging die Geburt innerhalb von gefühlt 5 Minuten und dank Lachgas fast ohne Schmerzen rum, es dauerte nicht mal 3 stunden da war der Muttermund ganz auf und ich wurde ermahnt die Maske mit Lachgas ab und zu mal ab zu setzen. Eine Stunde nachdem der Muttermund auf war, war mein kleiner auch schon da. Wir mussten zwar noch zwei Tage in der Klinik bleiben, aber er war gesund und keiner von uns hat einen „richtigen“ Diabetes entwickelt.

Diese spannenden Geburtsberichte hat Saskia geschrieben, die gerade ihr viertes Kind erwartet :D

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