Geburtsbericht
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Geburtsbericht: Leserin Jennifer B. erzählt

Nach einer Fehlgeburt Ende November 2021 durfte ich im Februar wieder Positiv testen. Wir haben uns sehr gefreut, weil wir beide uns ein 3. Kind wünschten.
Die ersten 26. Wochen verliefen komplikationslos. Dann entwickelte ich eine Angststörung, ausgelöst wahrscheinlich durch die schnelle Geburt meines Sohnes und eine Fehlgeburt im November 2021. Ich war einige Wochen stationär in Behandlung. Nach der Entlassung ging es mir auch erst besser. Aber nach ein paar Wochen begann dann bei den sehr schmerzhaften Senkwehen immer wieder die Panik, dass es richtige Wehen sein könnten und ich es nicht rechtzeitig ins KH schaffe, weil mein anderer Sohn es auch schon so eilig hatte. Ich war des Öfteren im Krankenhaus um sicher zu gehen. Irgendwann wurde entschieden das am 29.09. eingeleitet wird damit die Geburt etwas “Planbarer” ist auch bzgl Schmerzmittel wie PDA. Die letzten 10 Tage vorher war ich stationär im Krankenhaus.
Am 29.09. wurde dann morgens begonnen mit Gel in der geringsten Dosis einzuleiten. Ich bekam schnell Wehen die schon sehr weh taten und sehr häufig waren, aber die waren nicht Muttermundswirksam. Der blieb wie Tage vorher bei 2 cm und auch der Gebärmutterhals stand noch. Mittags bekam ich dann einen Tropf gegen die Schmerzen und die Hebamme sagte schon, dass an dem Tag nichts mehr passieren wird. Ich sollte aber abends zum CTG wieder zum Kreißsaal kommen zur Kontrolle. Abends hatte ich noch stärkere Schmerzen. Ich hatte im Gefühl dass es nicht mehr dauert. Ich wollte gerne die PDA. Bei meinem Sohn war es dafür zu spät weil er es so eilig hatte und die Geburt war sehr heftig. Aber die Hebammen sagten es deutet nichts auf Geburt hin. Auch eine Ärztin die mich untersuchte und erst sagte es könnte bei 4 cm sein, war sich dann doch nicht mehr sicher. Nach dem Schichtwechsel untersuchte mich noch eine andere Hebamme und versicherte mir da passiert heute nichts mehr. Muttermund 2 cm und noch nach hinten gerichtet, weit weg von Geburt. Ich bekam wieder einen Tropf gegen die Schmerzen und wurde gegen 23 Uhr aufs Zimmer geschickt. Mein Mann fuhr nach Hause und schickte unsere Schwägerin die auf die großen aufgepasst hatte nach Hause. Meine Wehen wurden erst etwas leichter dann jedoch wieder etwas stärker. Bei der dritten wehe beschloss ich sobald die weg ist werde ich zum Kreißsaal gehen um noch nach etwas anderen gegen Schmerzen zu fragen damit ich schlafen kann. Aber am Ende der Wehen so gegen 23:50 Uhr platzte die Fruchtblase. Nachdem ich schnell was trockenes angezogen hatte mit Hilfe der Schwester, brachte sie mich schnell zum Kreißsaal. Meinen Mann hatte ich auch direkt angerufen der meine Beste Freundin alarmierte damit sie auf die Kids gucken kann. Im Kreißsaal untersuchte mich die Hebamme und da war ich dann bei 7 cm. Für PDA und alles andere natürlich zu spät. Ich hatte noch ein paar Wehen, die aber relativ gut auszuhalten waren. Die Hebamme war die Ruhe selbst. Sie ließ mich einfach machen, kurz drauf begannen dann die Presswehen. Nach der ersten kam mein Mann  die Hebamme sagte ihm perfektes Timing mit der nächsten Wehe kommt unser Sohn. So war es dann auch. Mit der nächsten kam der Kopf und mit der danach war unser Sohn nach 3 Presswehen insgesamt da. Er wurde am 30.09. um 00:49 mit 52 cm und 3260 gr geboren. Die Hebamme entschuldigte sich noch da sie ja vorher sagte da passiert definitiv nichts mehr.
Obwohl diese Geburt noch schneller ging als die von meinem anderen Sohn muss ich ehrlich sagen dass es eigtl eine “schöne” Geburt war und rückblickend betrachtet nicht schlimm dass sie ohne Schmerzmittel war.
Diesen spannenden Geburtsbericht hat Jennifer geschrieben! :)
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