Best of Rabenmutter 2.0

Ihr habt gefragt, ich antworte: Alles über mich und den Blog

Weil ich dachte, dass es vielleicht ganz nett wäre, mich mal richtig vorzustellen (so nach ein paar Jahren :D ), aber nicht so recht wusste, was euch wohl interessieren könnte, hab ich auf Facebook in einem Post einfach mal gefragt … ob IHR Fragen an mich oder zu mir oder zu LÄCHELN UND WINKEN habt. Tja, was soll ich sagen: Hattet ihr. Ein paar. ;) Und ich habe sie beantwortet:

Fragen & Antworten zu mir:

  1. Bist du in Liebe groß geworden?
    Ja. Wenn auch natürlich nicht ohne Streit und Ärger. Wie die meisten war ich ein eher unglücklicher Teenie, sehr oft unzufrieden und habe für alles meinen Eltern die Schuld gegeben. Seit ich selber Mama bin, sehe ich allerdings vieles anders, habe mehr Verständnis für meine Mama und meinen Papa und weiß: Sie waren die besten Eltern, die sie sein konnten. Und mehr kann man von niemandem erwarten.
  2. Was hast du für einen Beruf gelernt?
    Die meiste Zeit meines Berufslebens habe ich als Werbetexterin und Redakteurin gearbeitet. Zum Teil als Freelancer, zum Teil festangestellt in Agenturen. Studiert habe ich aber nicht. Und auch keine klassische Ausbildung absolviert. Ich habe mich durchgeboxt und gearbeitet, mich bewiesen und etwas Glück gehabt. ;)
  3. Vermisst du deine Arbeit?
    Ich vermisse den täglichen Austausch mit Erwachsenen, die den selben oder einen ähnlichen Job machen wie ich – mein alter Job an sich fehlt mir aber nicht.
  4. Was hast du früher so gemacht, als du noch Zeit hattest?
    Wenn ich ganz ehrlich bin, gab es eigentlich nur zwei Versionen von Freizeitbeschäftigung, denen ich sehr konsequent nachgegangen bin: Auf der Couch liegen und fernsehen oder mit Freunden feiern gehen. :D
  5. Was würdest du heute machen, wenn du Zeit HÄTTEST?
    Auf der Couch liegen und fernsehen! Am liebsten mit meinem Mann und einer Tüte Chips. Ich bin echt unspektakulär :D
  6. Was wäre dein Traumjob?
    Ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals sagen würde, aber tatsächlich ist das, was ich jetzt gerade mache, mein absoluter Traum: „Familien-Managerin“ sein UND beruflich bloggen. Perfekt.
  7. Hattest du früher ein Hobby, das du für die Kinder aufgegeben hast?
    Zählt rauchen als Hobby? Dann wäre es das. Ich habe früher wirklich viel und schrecklich gerne geraucht, es aber sofort aufgegeben, als ich wusste, dass die Mausemaus unterwegs ist. Und seit dem keine Zigarette mehr angefasst, obwohl es mir immer noch manchmal fehlt. Richtige Hobbys hatte ich irgendwie nie. Außer lesen vielleicht. ;)
  8. Welches Sternzeichen bist du und glaubst du daran?
    Ich bin Widder und vieles, was diesem Sternzeichen nachgesagt wird, passt zu mir. Zum Beispiel, dass Widder immer mit dem Kopf durch die Wand wollen und nicht besonders geduldig sind. That’s me! :D
  9. Wenn du die Chance hättest: Würdest du irgendetwas in deinem Leben anders machen?
    Bis vor vielleicht 8 Jahren hätte ich darauf geantwortet: Oh ja, ganz viel! Heute bin ich angekommen in meinem Leben, glücklich damit, wie es ist und sicher, dass ich genau den Weg gebraucht habe, den ich gegangen bin, um hierher zu gelangen. Klar, manchmal nervt mich alles … und ich hätte gern mehr Geld, mehr Zeit und weniger schwabbelige Haut … aber hey, irgendwas ist doch immer. ;)
  10. Was isst du besonders gern und was absolut nicht?
    Chips liebe ich, gekochtes Gemüse – in so ziemlich jeder Form – hasse ich. (Und ja, dass ist oft voll blöd!)
  11. Wieso kannst du so viel Unsinn essen und bleibst trotzdem schlank?
    Zum einen hab ich wahrscheinlich Schwein mit den Genen, zum anderen kann ich überraschend gut verzichten. Auf richtige Mahlzeiten zum Beispiel, die ich dann durch Schokolade und Chips ersetze (eigentlich total mies und nicht zur Nachahmung empfohlen) oder auch – wenn ich NICHT stille – komplett auf Essen. Nach 10 Jahren Essstörung ist es für mich ziemlich einfach, einen “Fasten-Modus” zu aktivieren, wenn ich es für nötig halte, weil ich mich unwohl fühle. Das ist aber natürlich weder gut, noch gesund. Ich bin definitiv kein brauchbares Vorbild, was Ernährung angeht und lege deshalb umso mehr Wert darauf, das natürliche, gesunde Essverhalten meiner Kinder nicht negativ zu beeinflussen.
  12. Welche drei Dinge nimmst du mit auf eine einsame Insel?
    Markus, Ella und Karl. <3
  13. Was hast du als Teenie verrücktes gemacht?
    Als Teenie war ich gar nicht so verrückt. Eher – wie als Kind schon – sehr introvertiert und schüchtern. Das hat sich erst spät geändert und selbst da ging es bei mir noch. Ich bin mal betrunken auf ein Dach geklettert oder Kanu gefahren. Aber das wars auch. :D
  14. Wenn du drei Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen?
    Weltfrieden natürlich! ;) Und dass es meiner Familie niemals an irgendetwas wirklich mangelt. UND dass der Mann und ich noch leben, wenn unsere Enkel geboren werden.
  15. Wo siehst du dich in 5 Jahren?
    In Köln, in einer Eigentumswohnung, die wir hart abstottern, mit Kindern, die DURCHSCHLAFEN!!!
  16. Wie magst du dein Frühstücks-Ei?
    Abwesend! :D Ich mag nämlich keine Eier, seit ich mir als Kind mal so derbe den Magen an einem gebratenen Ei verdorben habe, dass ich gefühlt tagelang nicht vom Klo wegkam.
  17. Glaubst du an Einhörner?
    Natürlich!!! <3 :D
  18. Bist du eher ein Sommer- oder ein Winter-Mensch?
    Definitiv ein Sommer-Mensch. Ich friere wirklich nur sehr ungern!
  19. Was trinkst du lieber: Cocktails oder Bier?
    Bier … und zwar Pils. Von Cocktails bekomm ich Kopfschmerzen genauso wie von Rotwein.
  20. Kannst du dir vorstellen, auszuwandern? Wenn ja, wohin?
    Puhhh, schwierige Frage. In meiner Vorstellung klingt das sehr spannend und weniger Regen wäre voll in meinem Sinne. Aber höchstwahrscheinlich bin ich für so einen Schritt nicht mutig genug.
  21. Welchen Film hast du am häufigsten gesehen?
    Die alten StarWars-Filme und Forrest Gump.
  22. Bist du eigentlich immer gut gelaunt und siehst echt alles mit Humor oder rastest du auch mal aus und hast Krach mit deinem Mann?
    Hahahaha, nein … ich bin nicht immer gut gelaunt (morgens zum Beispiel nie!) und ich gerate ständig mit dem Mann aneinander. ABER ich habe irgendwie dank der Kinder und auch dank LÄCHELN UND WINKEN gelernt, die Dinge lockerer und den lustigen Part im Wahnsinn zu sehen. Ironie und Sarkasmus sind meine Buddys im Alltag! ;)

Fragen & Antworten zu LÄCHELN UND WINKEN:

  1. Wie kam es zu dem LÄCHELN UND WINKEN?
    Nach einem Jahr als Mama und ganz ohne zu Schreiben wurde ich etwas nervig … Schreiben ist mein Ventil – so war es schon immer. Ohne, werde ich doof! :D Also begann ich, kleine Kolumnen über den Mama-Alltag zu schreiben, die bei meinem Umfeld so gut ankamen, dass mein Mann irgendwann sagte: „Komm, wir bauen dir einen Blog zusammen – dann kannst du darauf regelmäßig veröffentlichen.“ Dass die Sache so groß werden würde und so wichtig für mich, hätte ich damals aber nie gedacht.
  2. Wie viel Arbeit steckt drin und was kommt finanziell dabei raus?
    Mittlerweile investiere ich im Prinzip meine komplette (Kinder-)Freizeit in den Blog. Das erste, was ich morgens mache, solang die Kinder noch schlafen, ist: Alle Plattformen checken, Nachrichten und Mails beantworten, Kommentare lesen und auch diese beantworten. Sobald der Krümel mittags schläft bzw. abends beide Kinder schlafen, bin ich am Rechner, ansonsten zwischendurch, wenn mich niemand braucht, am Handy. Insgesamt komme ich sicher so auf 30-35 Stunden pro Woche – inklusive Wochenenden. Richtig „aus“ mache ich nie. LÄCHELN UND WINKEN ist längst Teil meines Alltages geworden.
    Die ersten 2,5 Jahre habe ich gar nichts mit dem Blog verdient. Wenn man mal von geschenkten Schnullerketten im Wert von 7 € für 4 Stunden Arbeit absieht ;). Irgendwann hat sich das dann geändert. Glücklicherweise!!! <3 Aktuell verdiene ich mit LÄCHELN UND WINKEN ungefähr so viel, wie mir eine Teilzeitstelle einbringen würde. Allerdings nicht so zuverlässig und planbar – unter anderem deshalb, weil ich Kooperationen sehr genau auswähle, viel ablehne und insgesamt nicht mehr als zwei pro Monat machen möchte. Mein Blog soll kein Werbekanal werden, sondern brauchbare Empfehlungen bieten, hinter denen ich wirklich stehe.
  3. Ist es nicht anstrengend, so viel Zeit in den Blog zu investieren … inmitten des alltäglichen Familien-Wahnsinns?
    Doch, es ist anstrengend. Aber ich liebe es eben total. Ich liebe LÄCHELN UND WINKEN und ich liebe euch, all die Eltern, die mit mir über den Alltag lachen oder nachdenken. Ich profitiere da als Mama und Mensch ungemein von. Ohne wäre ich sicher längst bekloppt geworden inmitten der Wäscheberge, Kinderkrankheiten und Verrücktheiten in der Mutti-Dimension. Ich will also nichts daran ändern und bin schrecklich dankbar dafür, dass aus diesem Hobby etwas mehr geworden ist, als nur ein Hobby.
  4. Wo soll es hingehen?
    Ich würde mich freuen, wenn der Blog weiter wachsen und sich entwickeln würde. So wie meine Kinder! Damit ich das noch lange machen kann. Hach, dass wär schön. <3
  5. Hast du noch Elternzeit oder musst du bald wieder arbeiten gehen? Was passiert dann mit LÄCHELN UND WINKEN?
    Elternzeit habe ich nicht mehr, aber klassisch wieder arbeiten gehen, werde ich in naher Zukunft trotzdem nicht. Denn glücklicherweise habe ich ja LÄCHELN UND WINKEN und hoffe, dass es erst einmal so bleibt.
    Es ist ja leider schließlich so: Selbst wenn ich irgendwann wieder in eine Agentur wollen würde, wäre es schwer für mich … Frauen Anfang 40 mit kleinen Kindern an der Hand sind nicht gerade die beliebtesten Angestellten in der Werbewelt. ;) Davon abgesehen hat auch mein Tag nur 24 Stunden. Ich könnte unmöglich meine Kinder anständig versorgen, arbeiten gehen UND den Blog so betreiben, wie ich es aktuell mache. Deshalb: So, wie es gerade ist, ist es perfekt für mich bzw. auch für uns als Familie!
  6. Wirst du auf der Straße als die Anke von LÄCHELN UND WINKEN erkannt und wie reagierst du dann?
    Ja, dass passiert manchmal und ich finde es immer noch extrem lustig, wenn es dazu kommt! Wenn mir fremde Mamis auf der Straße oder in der Bahn plötzlich wild zuwinken oder mich namentlich begrüßen oder auch einfach etwas ganz Nettes durch den halben Park brüllen, weil sie sich freuen, mich zu sehen. Ich freu mich dann auch immer wie Bolle – da wird mir ganz warm ums Herz! <3
  7. Warum zeigst du (im Gegensatz zu vielen anderen Bloggern) die Gesichter deiner Kinder nicht?
    Och, eigentlich ganz klassisch, um ihre Privatsphäre zu schützen. Zumindest ein wenig, denn ich erzähle natürlich online viel von ihnen, was ja auch privat ist. Aber ich möchte nicht, dass sie allein erkannt und womöglich angesprochen werden. Und, naja, wir wissen halt alle nicht, wo die Bilder im Endeffekt landen.
    Auf meinem privaten Facebook-Profil teile ich zwar hin und wieder Fotos mit Gesicht, aber da ist die Reichweite natürlich eine andere UND ich nutze alle Privatsphäre-Einstellungen (glaube ich ;) ), die angeboten werden.

Fragen & Antworten zu meiner Familie: 

  1. Wie hast du den Mann kennengelernt?
    Wir haben uns vor Ewigkeiten über die Online-Job-Plattform Xing (hieß damals aber noch OpenBC) kennengelernt, weil ich dachte, der Mann wäre brauchbar für mein BERUFLICHES Netzwerk. :D Bis wir uns zum ersten Mal getroffen haben, hat es Jahre gedauert … wir waren beide anderweitig liiert und eigentlich ging es ja bei dem Kontakt „nur“ um Arbeit, nicht um einen Flirt. ALS wir uns dann irgendwann „im real life“ begegnet sind, war er schneller davon überzeugt als ich, dass wir ein gutes Paar wären – und hat mich einfach weichgeklopft. Gottseidank! :D
  2. Ist dein Mann deine erste große Liebe?
    Mein Mann ist nicht meine erste Liebe, aber er ist definitiv meine große Liebe. Wir sind jetzt 8 Jahre zusammen, 5,5 davon verheiratet und haben zwei Kinder – und ich kann mir nicht vorstellen, mein Leben mit einem anderen Menschen an meiner Seite zu verbringen. Obwohl er mich manchmal (auch öfter ;) ) nervt wie bekloppt! :D
  3. Wie setzt ihr eure Prioritäten in der Kindererziehung? Und wie stimmt ihr euch da ab?
    Kindererziehung läuft bei uns fast komplett aus dem Bauch heraus, würde ich sagen … und zwar meist aus meinem Bauch heraus. Klar, besprechen wir ätzende Phasen und ich hole mir schrecklich gerne sein Feedback zu Strategien oder Situationen. Aber da ich doch die meiste Zeit mit den kleinen Monstern allein bin, habe ich da auch die Fäden in der Hand.
  4. Was hat dich am meisten an der Mutterschaft überrascht?
    Die Angst. Die Vorstellung, meinen Kindern könnte etwas passieren … und ich würde sie verlieren. Das nimmt mir oft den Atem und ich hätte vorher niemals gedacht, dass diese Angst so intensiv sein könnte. Ich würde jeder Zeit mein Leben für sie opfern … oder jemandem hart auf die Fresse hauen, der ihnen Leid zufügen will, ohne an die Konsequenzen zu denken.
    Diese Angst um die eigenen Kinder macht Eltern wahnsinnig mutig und rückt alle Prioritäten gerade, finde ich. Deshalb ist es nicht schlimm, mit ihr zu leben.
  5. Wünschst du dir noch mehr Kinder?
    Manchmal ja, manchmal nein. Ich bin so dankbar für unsere beiden Kinder, so glücklich mit ihnen und sehe es so gern, dass auch sie miteinander glücklich sind … das will ich eigentlich nicht riskieren. Außerdem bin ich nicht mehr die Jüngste und hatte ja bereits Fehlgeburten. Andererseits ist es jedes Mal ein fantastisches Abenteuer, wenn man schwanger wird, und jedes Kind eine Bereicherung. Hach, es ist schwierig. Aktuell tendieren wir aber eher zu: Wir bleiben zu viert.
  6. Was sagt deine Familie zu deiner Bloggerei?
    Ich glaube, alle finden es gut … zumindest habe ich noch nichts Gegenteiliges gehört! :D
  7. Habt ihr manchmal kinderfrei? Und wenn ja, was macht ihr dann?
    Im Moment eher nicht. Das Krümelchen klebt noch sehr an der Mama und schläft leider immer noch ziemlich mies (wird abends oft wach – vor allem, wenn ich nicht neben ihm liege), so dass wir uns noch nicht um einen Babysitter gekümmert haben. Wir kämen eh nicht weit. Sicher wäre es etwas anderes, wenn wir in diesem Punkt auf Familie zurückgreifen könnten und die Kinder es von ganz klein an gewöhnt wären, auch mal ohne die Mama wieder einzuschlafen, aber da dem nicht so ist, üben wir uns noch etwas in Geduld. ;) Und das ist ok. Wir wissen ja, dass diese Zeit, gemessen an der, die wir noch zusammen verbringen werden, sehr kurz ist und die Kinder uns schneller nicht mehr so intensiv brauchen, als uns dann wahrscheinlich lieb ist. Also … machen wir weder uns, noch den Kindern Stress.
  8. Wenn ihr einen Film-/Serienabend machen würdet, was würdet ihr sehen … und was gäbe es dazu zu essen?
    Uhhh, wenn wir Zeit haben, vor der Glotze zu versacken, dann schauen wir Star Wars oder Star Trek (jepp, beides!) und essen dazu NATÜRLICH Chips. Und Schokolade. Und Lakritz (DAS allerdings nur ich; der Mann mag kein Lakritz) <3
  9. Wieso geht der Krümel noch nicht in die Kita?
    Da ich nicht in eine Festanstellung zurück musste (und konnte) und mein Mann genug verdient, um uns auch allein über Wasser zu halten, hatten wir bei beiden Kindern die Wahl, wann wir sie in die Fremdbetreuung geben wollten bzw. wollen. Und wir haben uns dafür entschieden, dass ich sie jeweils (fast) drei Jahre zu Hause habe und wir erst danach einen Kita-Platz in Anspruch nehmen. Das hat mit der Mausemaus gut geklappt und funktioniert aktuell auch wunderbar mit dem Krümelchen.
  10. Was schätzt und was hasst du besonders an Köln?
    Ich liebe an Köln die laute, aufgeschlossene und jecke Mentalität der Menschen, dass ich im Grunde für nichts ins Auto steigen muss und – bei Bedarf – jederzeit auf erwachsene Gesprächspartner treffe. :D Was ich ätzend finde, ist der Dreck. Die Stadt bemüht sich zwar sehr darum, es in Grenzen zu halten, aber trotzdem konnten meine Kinder beide sehr früh „Kotze“ und „Kacke“ sagen, weil’s einfach überall ist.
  11. Könntet ihr euch vorstellen, aus der Stadt raus aufs Land zu ziehen?
    Mein Mann auf jeden Fall. Wenn ich ja sagen würde, hätte er schneller ein neues Heim gegenüber einer Pferdekoppel aufgetan, als ich „Umzugswagen“ sagen könnte. Aber … ich sage nicht ja ;) . Ich brauche den Rummel, die Menschen, die Möglichkeiten, die mir die Stadt bietet. Und er sagt: „Ich kann nur ein glücklicher Mann sein, wenn du eine glückliche Frau bist!“ Da hat er Recht! :D <3
  12. Möchtest du deinen Kindern etwas ganz bestimmtes beibringen?
    Den vulkanischen Gruß definitiv, aber noch stellen sie sich da ein bisschen an und verstehen auch den Zweck nicht. Komisch. ;) Ansonsten wünsche ich mir, dass sie so aufgeschlossen und herzlich bleiben, wie Kinder ja von Natur aus eh sind. Dass sie auf Menschen zugehen und Andersartigkeiten jeglicher Art als spannend, als Option, etwas zu lernen und nicht als beängstigend betrachten. Und stark genug sind, sich nicht von Hinz und Kunz in ihr Leben quatschen zu lassen, sondern den Weg gehen, der sie glücklich macht.
  13. Ist es nicht anstrengend, den Krümel immer noch zu tragen?
    Doch! Aber eben auch schön und praktisch. ;)
  14. Wie gestaltet ihr Weihnachten, um den Zauber für die Kinder zu erhalten?
    Ich glaube, wir machen das wie alle: Wir basteln ein wenig, dekorieren, lesen die klassische Weihnachtsgeschichte und viel von Astrid Lindgren vor, schauen Weihnachtsfilme und bieten viel Raum für Phantasie. Wir erzählen, dass das Christkind und der Weihnachtsmann zusammenarbeiten (die Mausemaus glaubt, sie wohnen in einer WG am Nordpol <3 ), weil sie es alleine niemals schaffen würden, allen Kindern an einem Abend die Geschenke zu bringen, und das Mamis & Papis manchmal helfen dürfen. Am Heiligen Abend gehen wir traditionell vor der Bescherung in den Kölner Dom … nicht zur Messe, aber um ein bisschen Dom-Luft zu schnuppern und Kerzen anzuzünden für jene, die nicht mehr bei uns sind. Und dann geht’s heim, es gibt die Bescherung und was Gutes zu essen, das der Mann gezaubert hat. Nichts besonderes also … und doch wirklich schön! <3

Hui, so viele Fragen! Falls ich etwas vergessen habe oder euch noch was einfällt: Ich bin da – fragt mich einfach! :-*

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9 Kommentare für “Ihr habt gefragt, ich antworte: Alles über mich und den Blog

  1. Ein Star-Wars-Fan?! Du wirst mir immer sympathischer! Bin vor ca. einem Monat durch Zufall auf Dein Blog gekommen und lese es seitdem von Anfang an – beim Stillen 😊 Es ist fantastisch, schreibe weiter so! Mein Kind wollte ich tatsächlich zu dieser Filmmusik zur Welt bringen, leider blieb meine Kreißsaaltasche schön im Schrank verschlossen und ich war zu sehr mit mir selbst beschäftigt, um jemand zu bitten, sie mir zu holen… Wenigstens hatte ich mein Handy und mein Buch dabei 🤣

  2. Liebe Anke,
    ich folge dir sehr intensiv auf Instagram (hört sich das nach Stalking an? 😂) und war bisher eher selten auf deinem Blog. Das wird sich nun definitiv ändern. Ich habe selten so ein unglaublich sympathisches Interview gelesen! Wenn ich dich auf der Straße sehen würde, würde ich dich anquatschen, aber dafür wohnen wir leider zu weit weg.

    Mach weiter so!

    Liebe Grüße
    Melanie

    1. Ja. Allerdings leisten wir uns diesen Luxus nur alle zwei Wochen zwei Stunden. Aber es hilft uns ungemein. Denn wir haben uns früher “sehr gern” wegen der Hausarbeit gestritten. So aber gehts :)

  3. Erschreckend, in wie vielen Antworten ich mich wiedererkenne 😂. Besonders toll fand ich die Antwort mit Star Wars und Star Trek.
    Lebe lang und in Frieden 🖖🏻

  4. Ach , ist das schön :) Ich sitze wieder mal im dunklen Kinderzimmer zum Raubtierbändigen – KINDER IN DEN SCHLAF BEGLEITEN….*hähem* und denke mir wieder einmal, warum Köln soweit weg sein muss. Ich würde euch so gerne mal besuchen^^