Geburtsbericht
Geburtsberichte

Geburtsbericht: Leserin Kathrin erzählt

Meine erste Schwangerschaft mit ET am 12. Februar 2019, ein kleines Mädchen.

Meine Schwangerschaft ansich ist bis auf einen kleinen Kreislaufzusammenbruch mit Transport mit dem RTW ins Krankenhaus in der 18. SSW und Gestationsdiabetes (ohne Insulin, nur Probleme mit dem Nüchternwert) wirklich gut verlaufen und wir freuten uns riesig auf unsere kleine Maus.

Am Donnerstag den 31.1.2019 hatte ich einen Termin bei meiner FÄ zum CTG und Kontrolle. Wehen waren noch keine zu sehen…aber Frau Büker, ihr MuMu ist schon 1,5 – 2 cm offen….Ahhh Sie werden eine gute Eröffnungsphase haben. Ich musste erstmal schlucken. Oookay, dachte ich, aber es sind ja noch gut zwei Wochen bis zum ET.
Am Abend haben mein Mann und ich auf der Couch gelegen und den “Tatortreiniger” geschaut. Die Folge ging bis kurz nach 0 Uhr. Ich habe noch den Kalender auf den 1. Februar umgestellt und aus Spass gesagt: So, es ist Februar und kann jetzt losgehen! Ab ins Bett. Um 2:20 Uhr wurde ich von einem dicken “Platsch” wach und saß im Bett in einer Pfütze. Schnell meinen Mann geweckt, Schatzi, ich glaube die Fruchtblase ist gerade geplatzt. Er springt aus dem Bett und fragt, was müssen wir denn jetzt machen??? Der Mann, der mir vorher prophezeit hatte, dass er ganz locker und ruhig bleiben wird, war auf einmal die Nervosität in Person. Ich habe im Kreißsaal angerufen und wurde nach Wehen gefragt, najaaaa, so langsam gehen die Krämpfe los sagte ich. Wenn sie alle 10 Minuten kämen sollten wir uns auf den Weg machen.
Gut – dann nutz ich die Zeit und geh noch schnell duschen. Mein Mann guckte mich mit großen Augen an und ließ mich keinen Meter mehr allein machen. Ständig wurde ich von ihm mit dem Wehentracker am Handy verfolgt. Und zack, die Wehen ließen nicht lang auf sich warten. Gute 5 Minuten nach dem Telefonat mit dem Kreißsaal kamen die Wehen alle 4-5 Minuten….mein Mann hüpfte durchs Bad, komm Schatzi, zieh dich endlich an, wir müssen los. Um Punkt 4 Uhr waren wir im Krankenhaus mit Wehen im 3-4 Minuten Takt.
Wir durften gleich durchgehen in den Kreißsaal. Yes! Dachte ich, der blaue Kreißsaal mit der Geburtswanne. Das hatte ich mir schon bei der Besichtigung im Sommer gewünscht. Die Hebamne kam und schaute nach dem MuMu, so ca. 4 cm geöffnet. Wir durften im Kreißsaal bleiben, weil alle Zimmer belegt waren. Ich wurde gefragt, ob ich ein Schmerzmittel wollte, dankend habe ich abgelehnt. Tschakkaaaa, das schaffe ich schon irgendwie so. Gefühlte 10 Min später habe ich doch nach einem Schmerzmittel gefragt und auch ein Mittel über einen Tropf bekommen. Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass ich aktuell mega erkältet war. Es dauerte eine kurze Weile und Bums, das Zeug wirkte. Ich bin eingeschlafen….nur zu jeder Wehe wurde ich wach und mein Mann reichte mir Wasser, Nasenspray und Labello.

Um 7 Uhr war Schichtwechsel und die neue Hebamme kam zu uns. Tja, was mache ich denn mit Euch. Ich schau’ nochmal nach dem MuMu. Oooppps, der ist ja vollständig geöffnet. Also wenn die nächste Wehe kommt, schieb mal ordentlich mit. Was soll ich machen? Wo ist denn dieser Pressdrang von dem alle immer redeten. Trotzdem presste ich so gut ich konnte mit und schlief immer wieder ein.
Aber so richtig wollte unsere Maus nicht raus. Ich am Ende meiner Kräfte und die Hebamme immer etwas ratloser. Nach über 2,5 Stunden Presswehen, wurde der Arzt dazugeholt und kletterte auf meinen Bauch und schob von außen mit.
Und dann hat es geklappt, unsere kleine Tochter erblickte um 9:55 Uhr am 1.2.2019 das Licht der Welt. Jetzt hatte sich auch herausgestellt, warum die Austreibungsphase so schwierig und lang war – unser Schatz war ein Sternengucker Baby.

Diesen spannenden Geburtsbericht hat Kathrin geschrieben :)

close

Der LÄCHELN UND WINKEN Newsletter

Freu dich jeden Samstag über eine Mail von mir, mit allen Links zu den Neuerscheinungen der Woche und verpasse damit keinen Beitrag mehr - ganz egal, welcher Social Media Algorithmus gerade einen Pups quer hängen hat. ;)

Ich verschicke natürlich keinen Spam! Erfahre mehr in meiner Datenschutzerklärung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.