Corona Virus
Corona

7 persönliche Corona-Updates aus aller Welt – Teil 10

Mittlerweile nur noch alle vier Wochen geben „LÄCHELN UND WINKEN-Korrespondenten“ aus den verschiedensten Ländern Corona-Updates zur aktuellen Corona-Virus-Lage in ihrem Zuhause – unter welchen Beschränkungen sie gerade leben, wie sie damit klarkommen, welche Auswirkungen das alles auf sie hat und wie sie sich fühlen. Es ist ihnen überlassen, was genau sie erzählen möchten; sie gewähren uns einfach einen ganz persönlichen kleinen Einblick in ihre aktuelle Situation während der Corona-Krise. Es geht nicht um Politik oder Zahlen … es geht rein um Familien.

Im Moment sind es nicht ganz so viele Teilnehmer, die regelmäßig ein Update schicken, denn in vielen Ländern und Regionen “wirkt” entweder alles so, als wäre der Virus komplett besiegt ODER die Menschen haben schlicht keine Lust mehr, sich damit zu befassen. Ich kann das so gut verstehen und doch sitzt mir wirklich die Angst im Nacken, was nun passieren wird … wenn hier bei uns in Deutschland die Urlauber alle zurück und gleichzeitig plötzlich wieder alle Schulen und Kitas geöffnet sind. Die Zahlen steigen ja schon seit Wochen erneut an und die zweite Welle hat längst begonnen.

Mit dabei sind – je nachdem wie sie es zeitlich schaffen oder was es zu erzählen gibt – Eltern bzw. Mütter aus folgenden Ländern:

  1. Norwegen
  2. Schweiz
  3. Formentera
  4. Dänemark
  5. Niederlande
  6. England
  7. Deutschland
  8. Österreich
  9. Portugal
  10. Shanghai/China
  11. LA / USA
  12. Texas / USA
  13. Kalifornien / USA
  14. NY / USA
  15. Moskau /Russland
  16. Spanien
  17. Stockholm/Schweden
  18. Transsilvanien/Rumänien
  19. Italien
  20. Belgien
  21. Brasilien
  22. Singapur
  23. Island
  24. Südafrika
  25. Australien

Es melden sich nicht alle jede Woche, aber doch so oft es ihnen (trotz Kinder, Arbeit, Krankheit, Krisen und Hüttenkoller) möglich ist. Und ich bin dankbar FÜR und gespannt AUF jeden dieser Einblicke!

Corona-Updates in Text-Form:

Mit dabei sind diesmal Rike aus Australien, Anke aus England (aktuell in Deutschland), Jana aus Spanien, Doris aus Russland, Saskia aus Island, Nikola aus den Niederlanden und Sabrina aus Norwegen.

Australien

G‘Day Mates, ich bin Rike und wohne mit meinem Mann und meinen beiden Kindern in Sydney/Australien.

Hier in Sydney werden die Leute langsam unruhig. Zu den Bundesstaaten Victoria und Queensland wurden die Grenzen geschlossen. In Victoria liegt Melbourne. Dort ist grad die 2. Welle in vollem Gang. Somit total verständlich, dass man hier Vorsichtsmaßnahmen ergreift. Und Queensland möchte einfach frei von Corona bleiben. Hat somit Sydney zum Hotspot erklärt, wobei wir gerade mal so um die 15 Neuansteckungen pro Tag haben.

Wenn man aber wieder nach Melbourne schaut und nun aufgedeckt wird, wie schnell sich das Virus verbreitet hat, nur, weil die Leute, trotz Symptomen und/oder positivem Test nicht zu Hause geblieben sind, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Und auch jetzt, wo Ausgangssperren und Maskenpflicht verhängt wurden und jeder, der erwischt wird mit bis zu 1600 Dollar Strafe rechnen muss, bleiben die Leute teils nicht zu Hause.

Auch die Skandale in den „Isolations-Hotels“ reißen nicht ab. Es ist total erschreckend, was da in den Medien präsentiert wird.

Schlimmer noch ist, dass nun wirklich jeder hier anfängt darunter zu leiden. Die Unternehmen beginnen sich Alternativen zu überlegen. Wir beobachten das alles etwas mit Sorge, da wir letztes Jahr hier unter anderen Voraussetzungen angekommen sind. Wir wollten uns ein recht stabiles Leben für die Kids aufbauen. Nun ziehen Leute andauernd weg. Warum auch in der teuren Sydney-Region bleiben, wenn man doch Remote von so gut wie überall arbeiten kann? Und reisen ist grad eh nicht drin. Passt das dann überhaupt noch?!

Der mentale Gedanke an der ganzen Geschichte ist auch nicht zu vernachlässigen. Australien hat wohl schon immer mit Suizid unter den Menschen kämpfen müssen. Tatsächlich wird hier ab August von einer Suizidzeit gesprochen. Wusste ich noch gar nicht. Aber Corona wirkt sich auch hier verstärkend aus.

Wir beobachten das Geschehen weiterhin. Wir wissen, dass wir das Ganze hier aussitzen wollen, versuchen uns so ein bisschen auf Kurs zu behalten.

Für uns ist es aber einfach gerade am Schwersten, dass wir hier festsitzen. Die Urlaubspläne sind alle gecanceld. Briefe aus Deutschland kommen nicht an, Päckchen kosten aktuell fast 70 Euro. Somit gibt es keine kleinen Aufmunterungen der Familie für uns. Und andersrum können auch wir nichts verschicken. Also keine Geburtstagsgeschenke oder Postkarten. Weihnachten in Deutschland fällt aus. Keiner, der Urlaub bei uns plant. Richtig traurig.

Interessant oder auch erschreckend sind auch jetzt die Langzeitkrankenbilder, die immer präsenter in den Medien werden. Also, was Menschen, die Corona hatten, so erzählen. Wir haben hier keinen Plan B; wenn einen von uns das Virus trifft, was passiert dann? Haben wir Glück und verlieren nur den Geschmackssinn? Oder müssen wir in Krankenhaus? Was ist mit den Kids in der Zeit? Keine Großeltern oder Familie drum herum, die helfen könnte.
Und trotzdem geht das Leben weiter. Surreal alles. Kannste dir nicht ausdenken.

Ich wünsche euch allen, dass es euch gut geht und ihr gut durch diese Zeit kommt. Stay safe!

England / Deutschland

Hallo,
hier schreibt Anke, Mutter von zwei Jungs, sonst aus England, gerade aus dem Urlaub in der Heimat.
Ich bin geschockt, was für Unterschiede es zwischen verschiedenen Ländern und Städten gibt: von einer Kleinstadt sind wir per Auto und Tunnel nach Deutschland gereist, damit wir möglich wenig Kontakt zu anderen während der Reise haben.
Dann der erste Schock beim Spazierengehen in Deutschland: keiner hält Abstand. Die schöne Liste mit Aktivitäten haben wir schnell gestrichen und umdisponiert. Auch wenn wir aus einem Land mit höheren Zahlen gekommen sind, macht es mir Sorge, dass viele hier vor Ort bei meinen Eltern nicht viel von Vorsicht halten. Über kurz oder lang habe ich Angst, dass meine Eltern betroffen sein könnten, denn auch sie haben sich noch nicht vom täglichen Einkaufen verabschiedet, wenn auch sie korrekt ihren Gesichtsschutz tragen. Lieber wäre mir, wenn die ständigen Einkäufe gebündelt würden, damit sie nicht so viele Unvorsichtige treffen können, aber meine Angst scheint weniger fundiert. Beim abgebrochenen Besuch eines Spielplatzes haben sie sich aber zum Glück verständlich gezeigt.
Jetzt gibt es nur Sachen, die nicht so stressig sind wie Kleinkinder im Sandkasten voneinander fern zu halten. Bei der Hitze haben wir die Kühle des Hauses ausgenutzt, auch wenn vorher mal ein Besuch im Freibad angedacht war.
In einem Monat geht es in die Schule/Kita und für uns wird es weiter Vorsichtsmaßnahmen geben, ich hoffe strenger als in Deutschland. So sehr ich mich über Lockerungen freuen würde (schließlich ist es einfacher als ständiges Hände waschen, Maske anziehen, Abstand halten etc), aber ich befürchte wir sind noch nicht so weit und es könnte noch schlimmer kommen. Davor habe ich Angst und wenig Hoffnung, dass es nicht doch in der ein oder anderen Form wieder einen Anstieg geben wird.
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich mich zurück zu Hause wieder mit den Regeln wohler fühle – noch  am Anfang der Pandemie wäre mir das nicht als Gedanke in den Sinn gekommen.
Ich hoffe, euch geht es soweit gut und ihr habt für euch einen Weg gefunden, der nicht so stressig ist.
Vielleicht müssen wir nach Rückkehr in Quarantäne, aber hoffentlich reichen die zwei Wochen bis zum Schulstart dafür.
Viele Grüße  aus der Heimat!
Anke

Spanien

Hallo, ich bin Jana und wohne seit 12 Jahren in Spanien. Zusammen mit meinem Mann und meiner zweijährigen Tochter wohne ich in der Nähe von Barcelona.

Seit Mitte Juni ist der Notstand in Spanien aufgehoben und wir können uns wieder frei bewegen. Natürlich mit Maske und entsprechendem Abstand. Anfang Juli hat man gemerkt, dass die Zahlen doch wieder steigen und so hat die Regierung beschlossen, dass Masken auch bei einem Abstand von mehr als 1,5 Metern getragen werden müssen.

Jedenfalls fingen vor 2 Wochen die Fallzahlen wieder an rasant zu steigen und wir hatten wieder 1000 Fälle an einem Tag in Katalonien (=Bundesland). Sei es durch die Touristen oder auch einfach, weil Menschen, den MNS als Halstuch oder als einfachen Sprechschutz nutzen. Man atmet ja auch fast nie durch die Nase, wenn man etwas auf dem Mund hat. Das Strandwetter tat sein Übriges…

Barcelona und den nächstgelegenen Vororten wurde angeraten, die Häuser so wenig wie möglich zu verlassen.

Na, wir schauen mal, wie es weitergeht, denn ich arbeite zum Beispiel noch im Homeoffice und denke, wenn es so weitergeht, werden viele Firmen wieder darauf zurückkommen. Und in einem Monat beginnt offiziell die Kita wieder, ich bin gespannt…

Russland

Hallo Ihr Lieben, sehr viel Neues gibt es bei uns nicht. Russland ist nach wie vor eines der am stärksten betroffenen Länder der Pandemie, direkt nach den USA, Brasilien und Indien. Jeden Tag kommen momentan zwischen 5.000-6.000 neue Fälle hinzu und davon ca. 650 aus Moskau.

Was ich in meinem täglichen Leben davon noch merke? Im Grunde nichts. Maskenpflicht gilt nur noch in öffentlichen Gebäuden und Nahverkehr (soviel ich weiß), aber die wenigsten halten sich daran. Fast niemand trägt mehr Maske und social distancing scheint auch für viele in Vergessenheit geraten zu sein. Ich merke jedoch schon einen Unterschied zwischen meinen internationalen Freunden und meinen russischen Freunden. Die Internationalen sind vorsichtiger, tragen fast alle noch Masken und versuchen social distancing zu betreiben – es gibt auch durchaus Moskowiter die dies machen, aber eben weniger. Am Wochenende haben wir einen Ausflug gemacht in eine andere Stadt und dort sind wir mit unseren Masken richtig aufgefallen.

Das Leben geht hier normal weiter: Restaurantbesuche, Treffen mit Freunden, Spielplatz, Massagen, Frisör, Schönheitssalon, etc. alles ist wieder möglich. Wir sind noch sehr vorsichtig und versuchen große Menschenmassen zu vermeiden und achten darauf unsere Masken zu tragen. Was meistens auch ganz gut klappt. Dennoch fühlt sich für mich alles sehr merkwürdig an. Neulich habe ich es gewagt mit dem Bus zu fahren, ich habe möglichst weit Abstand von allen gehalten und bin ca. 2 Haltestellen früher ausgestiegen, weil plötzlich ganz viele in den Bus wollten und gefühlt alle ohne Maske, da bin ich lieber „geflüchtet“. Man weiß halt nie, wer hat den Virus und wer nicht. Immer wieder komme ich in Situationen wo ich mich einfach unwohl fühle, weil mir jemand zu nahekommt oder ganz plötzlich zu viele Menschen um mich rumstehen, insbesondere, weil die Zahlen hier noch so hoch sind und potenziell jeder den Virus haben könnte.

Was für uns im Moment am schwierigsten ist, sind die geschlossenen Grenzen. Die Kinder und ich sind sonst jedes Jahr im Sommer für 3-4 Wochen in Deutschland und das fehlt. Die Kinder fragen auch schon fast täglich, wann wir denn endlich zu den Omas und Opas fliegen. Wir können zwar jederzeit nach Deutschland rein, aber unser Problem ist, dass wir im Moment nicht einfach wieder nach Russland einreisen könnten. Eine Ausreise wäre also mit der Möglichkeit verbunden, dass wir in Deutschland für Wochen oder Monate feststecken. Es gibt natürlich weit aus schlimmeres, als im eigenen Land zu stranden, aber unser Lebensmittelpunkt ist im Moment hier. Wir werden wahrscheinlich trotzdem bald versuchen nach Deutschland zu fliegen und hoffen darauf, dass ab September Reisen wieder möglich sein wird. Jedoch fürchte ich mich vor einer zweiten Welle in Deutschland – denn die könnte unsere Reisepläne richtig gefährden. Ich glaube auch nicht, dass das alles schnell vorbei sein wird und fürchte diese Pandemie wird uns noch sehr, sehr lange begleiten. Ich bin sehr gespannt, wie es in anderen Ländern ausschaut und sende Euch erstmal liebe Grüße aus Moskau! Doris

Island

Goðan dag ihr Lieben

Ich heisse Saskia und wohne mit meinem Mann und unserer 3 Jahre alten Tochter in Sauðárkrókur in Nordwestisland.

Beim letzten Update habe ich ausgesetzt, weil hier von Corona eigentlich nichts mehr zu spüren war und wir auch keine aktiven Infektionen mehr im Land hatten.

Das hat sich seit Öffnung der Landesgrenzen am 15.06. geändert und bis gestern waren wieder bei fast 100 Infizierten im Land. War ja leider abzusehen, aber wir hätten uns alle gewünscht, es bliebe uns erspart.

Auf Grund der Infektionen wurden die Regeln wieder verschärft. Es muss wieder auf den 2m Abstand geachtet werden (wobei sich wenige daran halten), wo man sich nicht an die 2m Regel halten kann, sollte man Masken tragen, Versammlungen bis 100 Mann sind erlaubt, alle Restaurants, Bars usw. dürfen nur bis 23 Uhr geöffnet sein und was eigentlich die ganze Zeit schon war, überall muss Desinfektionsmittel verfügbar sein und Oberflächen o.ä. müssen regelmässig desinfiziert werden.

Am Flughafen werden fleissig Corona Tests durchgeführt, wobei sich innerhalb der fast 2 Monate, in der denen die Grenzen offen sind auch schon wieder einiges geändert hat. Seit Mitte Juli, müssen sich Einreisende aus Nicht-Risikogebieten nicht mehr Testen lassen ( diese sind Grönland, Färöer Inseln, Dänemark, Norwegen, Finnland und Deutschland). Alle anderen Einreisenden müssen sich am Flughafen testen lassen und dann 4-6 Tage nach Einreise nochmals. In der Zwischenzeit muss zwar niemand in Quarantäne, aber sollte sozialen Kontakt so gut es geht vermeiden. Und da liegt das Problem, wie man an den Zahlen sehr gut erkennen kann.

Nun noch ein Fun-Fact für die Mütter unter uns: bei allem sind Kinder geboren 2005 oder später ausgeschlossen. Was soviel heisst wie, in Island wird das Kind nicht als der Buhmann hingestellt bzw. gesehen.

Was heisst das für uns als Familie?

Seit gestern sind die Sommerferien im Kindergarten vorbei und Freyja geht auch erstmal wieder ganz normal. Wir als Eltern dürfen nach wie vor nur bis zur Gruppentür kommen, die Kinder gehen, beim Ankommen als erstes Hände waschen, es darf nur 1 Elternteil bringen/abholen und wir sollen in der Garderobe so gut es geht auf den 2m Abstand achten. Sonst läuft aber zum Glück alles seinen gewohnten Gang.

Da bei der ersten grossen Coranawelle meine Arbeit 7 Wochen geschlossen war, gibt es auch bei uns ein paar Neuerungen. Wir haben nun auch die 2m Aufkleber auf dem Boden, im Museum gibt es Masken und Handschuhe für alle, die möchten. Desinfektionsmittel war sowieso schon da und wir sollen im Restaurant darauf achten so wenig wie möglich Gästekontakt zu haben. Schwierig, aber naja. Wir versuchen unser Bestes, auch wenn sich viele Mensche wie dumme Kühe verhalten. Desinfiziert haben wir vorher sowieso schon regelmässig und da unsere Routine gefunden.

Mein Mann hat diese Woche noch Urlaub, aber da er in Produktion arbeitet und keinen Gästekontakt hat, wird sich bei ihm wohl nicht viel ändern.

Grundsätzlich ist die Sorge nun natürlich wieder angestiegen, nachdem alles schon so entspannt war. Aber wir hoffen das Beste und ich wünsche euch allen alles erdenklich Gute.

Niederlande

Hallo, ich heiße Nikola und wohne mit meinem Mann und unserem 2-jährigen Sohn in Almelo.

Momentan zieht die Corona Lage nach einiger Zeit wieder an. Sowohl in den Niederlanden als auch bei uns vor Ort steigen die Zahlen wieder.

Da es bei uns leider keine einheitliche Mundkappenpflicht gibt, finde ich es sehr schwer sich zu schützen.

Allein in Amsterdam und Rotterdam ist Mundkappenpflicht. Ich finde es schade, dass sich unsere Regierung so schwer damit tut, wieder schützende oder präventive Maßnahmen zu ergreifen.

Die Strände und Städte sind voll mit Touristen und die freuen sich verständlicherweise, dass es bei uns so relaxt zugeht.

Wir werden sehen wie es weiter geht…

Wenn alle weiterhin hier so entspannt mit dem Thema Corona umgehen, stehen wir hier spätestens zum Herbst vor dem zweiten Lockdown.

Bleibt alle gesund und viele Grüße aus den Niederlanden, Nikola

Norwegen

Dieses Mal ist es leider mein letztes Corona-Update, was ich aus Norwegen schicken kann…
Ich heiße Sabrina und wohne seit vier Jahren mit meinem Mann und unseren beiden Jungs (3 und 7 Jahre) in Norwegen.

Die aktuellen Zahlen sehen momentan so aus (Stand heute, 7.8.2020, Quelle: nrk.no):
9468 bestätige Fälle, davon liegen aktuell 15 im Krankenhaus, 256 Tote.

Es wurde überlegt, eine Maskenpflicht einzuführen, aber die Zahlen sind hier verhältnismäßig niedrig und so soll weiterhin auf Abstand geachtet und die Regeln befolgt werden (Handhygiene, Desinfektion, Vermeiden von Händeschütteln/Umarmung, sofern es sich nicht um Familienmitglieder handelt, etc.). Auch ist die Bevölkerungsdichte hier wesentlich geringer als in Deutschland. Jetzt sind hier auch noch Ferien und die meisten Norweger sind sowieso auf ihren Hütten.

Anders ist es bei Flugreisen. Vor zwei Wochen bin ich mit den Kids zu meinen Eltern nach Berlin geflogen. Hier auf dem Flughafen ist es tatsächlich Pflicht eine Maske zu tragen. Zum Essen und Trinken durfte die dann aber auch abgemacht werden.
Ein Corona-Test wurde bei meiner Rückkehr nicht gemacht. Was das Reisen/Einreisen angeht wird es aber sicherlich demnächst wieder Neuigkeiten geben. Mal gucken, ob ich euch die noch liefern kann.

Da wir zurück nach Deutschland gehen und ich eigentlich die Wohnung für die Übergabe vorbereiten muss, ist mein Text nicht ganz so ausführlich, wie ich es mir vorgenommen habe. Trotzdem wollte ich mich nochmal melden und dir, liebe Anke und deinen Leser*innen einen kleinen Status geben.

Bleibt gesund und passt gut aufeinander auf!

Liebe Grüße aus Stavanger,
Sabrina

 

Ich danke euch allen, die ihr euch die Zeit genommen habt, mitzumachen und bin schon gespannt auf eure nächsten Corona-Updates!

PS: Wie immer freue ich mich, wenn ihr diesen Text teilt! :-*

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