Geburtsbericht
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Geburtsbericht: Leserin Sabrina H. erzählt

Es war meine erste Schwangerschaft und sie war wirklich traumhaft, keinerlei Wehwechen bis auf ein bisschen flaues Gefühl im Magen wenn er leer wurde in den ersten drei Monaten aber da konnte man gut gegensteuern mit essen ;-)
Allerdings wollte sich unser Baby einfach nicht in die richtige Geburtsposition drehen. Es lag von Anfang an mit dem Kopf nach oben. Ich habe alles ausprobiert; indische Brücke, schnelles umdrehen, Taschenlampentrick und meine Hebamme hat es auch mit moxen probiert aber nichts hat geholfen. Also hatte ich an Tag 36+6 der Ss einen Termin im Krankenhaus zur äußeren Wendung. Komplikationen sollte es laut dem Arzt so gut wie nie bei einer äußeren Wendung geben. Sie würden die äußere Wendung sehr häufig durchführen und es endete bisher nur in vier Fällen in einem plötzlichen Kaiserschnitt.
Morgens um elf sollten wir also im Kreissaal sein. Mein Freund war dabei. Wir sahen dem Ganzen entspannt entgegen. Gegen halb zwölf ging es los, ich kam an einen Tropf der Wehen unterdrücken sollte. Nebenwirkung war Herzrasen aber das war alles auszuhalten. Dann versuchte ein Arzt unser Baby zu drehen. Es war ein ziemlicher Druck auf meinen Lungen, ich konnte nicht wirklich gut atmen aber nach kurzer Zeit war es auch schon wieder vorbei. Der Arzt hatte das Baby bis zur Hälfte gedreht und dann ist es wieder zurück gerutscht. Aber er hätte ein gutes Gefühl dass es bei einem zweiten Versuch klappen würde. Also willigte ich ein. Schließlich wollte ich unbedingt einen Kaiserschnitt vermeiden. Der zweite Versuch wurde gegen zwei Uhr nachmittags unternommen. Diesmal wurde noch der Oberarzt dazu geholt. Also versuchten zwei Männer unser Baby zu drehen. Diesmal gaben sie aber noch schneller auf. Das Baby war wieder zurück gerutscht. Ich sollte routinemäßig eine Nacht zur Beobachtung dableiben und am nächsten Tag sollte das weitere Vorgehen, Kaiserschnitt oder doch so probieren, entschieden werden. Die Hebamme wollte uns jetzt erstmal was zu essen holen und dann sollte ich auf’s Zimmer. Als wir auf die Hebamme warteten spürte ich plötzlich etwas feuchtes zwischen meinen Beinen; Blut. Mein Freund holte schnell die Hebamme und sie holte sofort den Arzt. Der stellte eine Plazentaablösung fest und meinte: wir holen ihr Kind jetzt. Mein Freund, völlig unterzuckert vom fehlenden Essen und etwas geschockt dass er jetzt sofort Papa werden sollte, verlor kurz die Kontrolle über seinen Blutdruck und schwankte kurz neben dem Bett umher. Zum Glück hatte ich noch zwei Schokoriegel eingepackt. Die schluckte er schnell runter. In der Zeit wurde ich für den OP vorbereitet, PDA wurde gelegt, dann musste mein Freund sich schnell umziehen damit er beim Kaiserschnitt dabei sein durfte und dann ging es in den OP. Im OP wurde mir etwas schwindelig, habe sofort etwas dagegen bekommen und eine gute halbe Stunde nach der Plazentaablösung, um 15.20 Uhr, war unsere kleine Tochter auf der Welt. Und Mama und Papa waren die glücklichsten Menschen auf der Welt :-)

Diesen spannenden Geburtsbericht hat Sabrina geschrieben :)

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