Einschlafbegleitung
Rabenmutter 2.0

Einschlafbegleitung: Wie geht’s „richtig“?

Eine meiner absoluten Lieblingsfragen, die man an frischgebackene Eltern oder solche von Kleinkindern stellen kann, ist: „Und? Schläft er/sie schon durch?“ Früher, als die Mausemaus meine Nächte ruinierte, löste diese Frage in mir augenblicklich einen Puls von 200 und hysterisches Gekicher aus, weil ich wusste, was auf mein ehrliches Kopfschütteln folgen würde: eine Flut von Ratschlägen und Tipps, die ich entweder alle längst probiert oder ganz subjektiv für nicht empfehlenswert befunden hatte. Denn: Mein zuckersüßes Töchterchen schiss darauf, ob sie nun noch gestillt wurde oder nicht, ob der Raum komplett dunkel war oder durch ein kleines Licht leicht erhellt wurde, ob sie im Schlafsack oder unter einer Decke lag … sie schlief unterirdisch schlecht und sorgte dafür, dass ich die ersten drei Jahre ihres Lebens aussah wie der Tod auf Latschen. Doch dann klappte es plötzlich. Sie knackte von einem Tag auf den anderen jeden Abend innerhalb von 10 Minuten weg und wurde auch zwischendurch nicht mehr wach. BÄM! Ich konnte mein Glück kaum fassen; das machte aber nix, denn so richtig genießen durfte ich dieses Wunder eh nicht. ;)
Um ja keine Verwirrung in meinem vom Nachwuchs neu programmierten Bio-Rhythmus aufkommen zu lassen, widmeten sich die zukünftigen Geschwister ihrem ersten Gemeinschaftsprojekt: Als Kind 1 endlich den Sinn und Zweck von Bett und Schlaf verstanden hatte, war Kind 2 in meinem Bauch schon groß genug und bereit, um den von seiner Schwester angereichten Staffel-Stab der Mutti-Schlaf-Folter freudig entgegen zu nehmen und auf ein neues Level zu heben. Er begann mit Fuß-Getrampel in der Blase, die mich stündlich aufs Klo trieben und hielt diesen Zeitintervall des Weckens auch nach seiner Geburt über JAHRE hinweg bei! Ergo: Ich kann mich heute – nach fast 6 Jahren von Schlecht-Schläfern geprägten Nächten – gar nicht mehr daran erinnern, wie es ist, DURCHZUSCHLAFEN oder einen Tag so richtig WACH zu erleben und vermisse es daher auch kaum. *hust* ;)

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Die Nummer mit dem „perfekten“ Einschlaf-Ritual

Von den gängigen, durchaus sehr cleveren Tipps, die ein Kind angeblich totsicher zum Durchschlafen bewegen können (das Zimmer abdunkeln (ach was?!), abstillen (hat bei der Tochter null geholfen), die Flasche geben (wie gesagt, das war erst richtig ein Desaster), KEINE Flasche mehr geben (ich lache!), frisch wickeln (ich lache noch mehr!), Kind schreien lassen (immer, wirklich IMMER die schlechteste Idee!) einmal abgesehen, wurde mir ungefähr dröltausend mal dazu geraten, ein für uns passendes Einschlaf-Ritual zu entwickeln und das dann jeden Abend konsequent durchzuziehen. Konsequenz ist ja eh das A und O der Erziehung, so auch beim Einschlaf-Ritual. Und tatsächlich fand ich diesen Hinweis sogar ehrlich mega gut, denn er entsprach genau meinen Vorstellungen … die ich VOR der Mutterschaft hatte! ;)

Das von mir präferiertem Einschlaf-Ritual für meine Kinder BEVOR ich Kinder hatte, sah folgendes vor: „Erst lesen mein Mann oder ich (wir wechseln uns damit nämlich ab) eine kurze Geschichte vor, wovon die Kleinen schön müde werden und sich schläfrig an mich kuscheln. Anschließend gebe ich ihnen einen Kuss, decke sie zu und bleibe noch einen kurzen Moment bei ihnen sitzen … so 10 Minuten … bis sie eingeschlafen sind. Dann schleiche ich aus dem Kinderzimmer und genieße den Abend – ab ca. 19:30 Uhr – mit meinem Mann.“ Ja, es gibt Familien, in denen es genau so läuft. Habe ich gehört. Bei uns jedoch lief und läuft es leider ETWAS anders. ;)

Perfekte Vorstellung vs. individuelle Realität

  1. Die Idee, dass der Mann und ich die Kinder abwechselnd ins Bett bringen, fanden wir bis kurz vor der Geburt des Töchterchens nicht nur fantastisch, sondern vor allem völlig normal. Wir stellten gar nicht in Frage, dass es anders kommen könnte. Dann kam die Mausemaus auf die Welt und war so Mama fixiert, dass der Mann keine Chance hatte, sein Zubett-Bring-Talent unter Beweis zu stellen und mich müde Mutter in diesem Punkt wenigstens hin und wieder zu entlasten. Das Problem erwuchs jedoch nicht aus der Stillerei oder einer UNNATÜRLICH engen Bindung zwischen mir und dem Kind, sondern schlicht daraus, dass der Mann aufgrund von viel Arbeit zu wenig zu Hause war, um einen regelmäßigen Wechsel „einzustudieren“. Ergo: Die kleine Maus akzeptierte ihn nicht als Mutti-Alternative beim Einschlaf-Ritual. Und ihr Brüderchen Jahre später auch nicht, da sich an der zeitlichen Situation nichts geändert hatte. Oft wurde und werde ich dafür bemitleidet und manchmal finde ich selbst es zugegebenermaßen auch etwas doof, gerade wenn ich von anderen Paaren höre, wie wunderbar es bei ihnen klappt. Doch dann erinnere ich mich an etwas sehr wichtiges: Jede Familie ist anders aufgebaut, jede kämpft mit ein paar Widrigkeiten, keine ist perfekt. Und dann geht’s wieder.
  2. Schon im späteren Baby-Alter begann ich damit, der kleinen Madam vorzulesen … jeden Abend, weil mir dieser Punkt meiner „Pläne“ als geborene Leseratte wirklich sehr wichtig war. LEIDER jedoch interessierte sich mein Spross nicht besonders für Bücher … außer man zählt, dass sie immer schon sehr gerne Pappe aß. Ruhig sitzen bleiben, um mit Mama ein Buch anzusehen oder sogar einer kurzen Geschichte zu lauschen, war die ersten 2,5 Jahre so gar nicht ihr Ding und selbst heute noch, mit fast 6 Jahren, fällt es ihr schwer, mich nicht nach jeder zweiten Zeile zu unterbrechen, etwas zu fragen, laut mitzusprechen … oder aufzustehen und zu gehen. Das Kind hat auch kurz vor dem schlafen gehen noch so derbe Hummeln im Arsch, dass meine Vorstellung mit dem besänftigenden in den Schlaf lesen einfach nicht zu ihr passt. Zum Krümel jedoch schon. Der hatte schon immer ein Faible für Bücher und zuhören. Zumindest, wenn wir beide alleine sind. ;)
  3. Am meisten lachen muss ich heute, wenn ich daran denke, dass ich früher wirklich dachte, die Einschlaf-Begleitung würde kaum länger als 10 Minuten dauern und ich könne mich dann flott vom Acker machen. Bei UNS hat das nie funktioniert. Die Mausemaus brauchte als Kleinkind meist über zwei Stunden, um den Tag zu verarbeiten, nochmal aufzudrehen, zu schmusen und dann laaaaaangsam ins Land der Träume abzudriften. Da kann ich mich fast glücklich schätzen, dass der Floh heute NUR 1 Stunde dafür braucht, als Baby sogar manchmal unter 30 Minuten blieb. Das Schlafzimmer verlassen durfte und darf ich dann allerdings nur für eine begrenzte Zeit. Er braucht immer noch meine spürbare Nähe, um sich sicher zu fühlen.

UNSER Einschlafbegleitung und -Ritual im Wandel der Nerven-Enden

Ich gebe zu, die Tochter hat mich zeitweise echt an den Rand des Wahnsinns getrieben. ICH bemühte mich um einigermaßen gleichbleibende Abend- und Einschlaf-Rituale und sie bemühte sich um Chaos. :D ICH läutete frühzeitig das Zubettgehen ein, bat zum Zähneputzen und Umziehen, zückte ein Buch und nahm sie in den Arm zum Kuscheln. SIE rannte kichernd weg, spuckte Schaum durchs Bad, weigerte sich kreischend, den Schlafanzug anzuziehen, quasselte mir jedes Märchen über den Haufen und kletterte so oft aus meinem Arm, bis ich kurz vor der Aufgabe stand. Ich versuchte alles … verschiedene Zeiten, den Raum zwischendurch verlassen, die Ernährung etwas umzustellen, stillte ab, gab die Flasche, spielte Musik, blieb ganz still, schmuste mich neben sie, hielt ein bisschen Abstand. Nichts half. Sie brauchte schlichtweg IHRE Zeit. Irgendwann akzeptierte ich es einfach und packte – wenn ich merkte, dass meine Nerven dünner wurden – mein Handy aus. Ich erklärte ihr, dass ich bei ihre bliebe und sie im Arm halten würde bis sie einschlief, dass ich aber jetzt auch was für mich tun wollte … nämlich etwas auf dem Handy schauen. Wir hatten einen Deal.

Als das Krümelchen geboren wurde, mussten wir modifizieren und flexibler werden, aber immer noch begleitete ich sie in den Schlaf. Manchmal stand ich im Dunkeln neben ihrem Bett mit dem Baby in der Trage und las ihr etwas vom Handy vor … denn nach ihrem dritten Geburtstag wurde sie zugänglicher für Geschichten und Hörspiele. Und manchmal klappte es, dass ich mit beiden Kindern im Arm dasaß und sie gleichzeitig in den Schlaf streichelte, dafür aber aufs Lesen verzichtete. Und auch heute noch passen wir unser Abend- und Einschlaf-Ritual spontan den Gegebenheiten des Tages an. Sind wir mit allem spät dran? Dann gibt’s halt mal keine Geschichte. Ist die Mama krank oder zu genervt? Dann auch nicht! Haben alle Bock und sind noch fit? Dann lese ich sogar mal länger vor, bis der Mund trocken und die Augen der Kinder richtig müde sind. Haben die Kinder noch zu viel Power? Dann wird im Bett noch getobt, bis einer brüllt; vorher ist ja eh nie genug. ;) Ist es Wochenende? Dann schlafen beide Kinder bei der Mama ein. Ist es ein Werktag? Dann schläft die Große im Kinderzimmer in ihrem Bett alleine ein und nur der Floh bei der Mama. Ist der Papa auch da? Dann liest er was vor, aber die Mama begleitet trotzdem in den Schlaf.

Ist das pädagogisch betrachtet empfehlenswert? Ich habe keine Ahnung. Wahrscheinlich könnte man zumindest an guten Tagen so ein schickes Pädagogik-Schildchen an unser Einschlaf-Ritual heften und es „bedürfnisorientiert“ nennen, weil wir alle mit unseren Bedürfnissen irgendwie zum Zug kommen. An schlechten sieht es aber eben auch mal anders aus. Da fühlt sich die Große unfair behandelt, weil sie bei mir schlafen möchte, ich aber nein sage, den Floh aber trotzdem wie aktuell noch normal mit in mein Bett nehme. Oder wenn der Kleine noch bis 22 Uhr laut Party macht und ich deshalb schimpfe, obwohl ich weiß, dass er ja nichts dafür kann, wenn er noch nicht richtig müde ist. Ich brauche aber auch kein Schildchen dafür; wir machen es so, wie es für uns passt … mit nur einem Ziel: Wir gehen uns auch am Abend nicht an die Gurgel, selbst wenn alle im Eimer sind. Manchmal muss man es meines Erachtens einfach darauf runterbrechen. Dann schafft man auch die letzten Meter des Tages noch lächelnd. Oder zumindest nicht brüllend. ;)

Fazit: Auch bei der Einschlafbegleitung kommt es erstens anders und zweitens als man denkt

Wenn ich heute, nach 6 Jahren als Mama und ohne Schlaf auf die Frage, ob meine Kinder gut und durchschlafen, ehrlich antworte, geht mein Puls nicht mehr hoch und ich kann sogar dann noch schmunzeln, wenn mein Gegenüber geschockt reagiert und meint: „Oh mein Gott, dass klingt ja alles ganz schrecklich! Bei uns läuft das GANZ anders! Du MUSST da etwas dran tun; etwas ändern!!! Sowas hält doch niemand aus!!!“ Denn heute weiß ich, dass DIESE Mütter andere Baustellen in ihren Familien haben und auch nicht perfekt sind. Und ich weiß mit absoluter Sicherheit, dass es irgendwann anders sein wird, dass diese Zeit absehbar ist und dass auch der kleine Floh bald besser ein- und sogar durchschlafen wird. Dann werde ich tatsächlich mit dem Mann im Wohnzimmer sitzen, vor der Glotze mit einem Glas Wein und darüber lachen, wie bekloppt die Kinder in ihren ersten Lebensjahren geschlafen haben und wie sehr ich ein „Mombie“ war. Und wir werden sagen: „Ach, scheiß drauf … sie waren trotzdem fantastische Kleinkinder!“ <3

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14 Kommentare für “Einschlafbegleitung: Wie geht’s „richtig“?

  1. Vielen lieben Dank für deinen tollen Artikel.
    Ich fühle mich oft wie die größte Versagerin, wenn es um das Schlafverhalten meiner kleinen (17 Monate) geht. Denn ich stille sie nach wie vor in den Schlaf. Ich kann abends nicht weg gehen. Kind Mittags “schnell mal hinlegen” geht auch nicht. Meistens stößt man leider auf Unverständnis. Mein Mann kann sie bis jetzt leider noch nicht ins Bett bringen.
    Danke, dass ich nun weiß, ich bin nicht allein!

  2. Ich bin eine von diesen schrecklichen Müttern, deren 3 Kinder alle gut ein- und durchschlafen. Klar gibt es mal Ausnahmen, aber in der Regel schlafen wir alle 5 gut und lange.
    Aber wir haben andere Baustellen, pro Kind mind. 2, die uns das Leben auch schwer machen. So ist das nun mal, irgendwann sitzen mein Mann und ich da und es wird uns bewusst werden, dass wir es überstanden haben, mit Liebe, Zeit und Geduld!

  3. Klasse Artikel! Genau so sieht es doch aus. Die Ideen, die man vor der Elternschaft hat, sind oft idealistisch und gefärbt von Ratgebern und den Vorstellungen, wie etwas sein MÜSSTE – und oft kaum realistisch. Oder zumindest nicht praktisch umsetzbar.
    Vor Püppis Geburt dachte ich, sie würde bei uns im Bett schlafen, bis sie 6 oder 12 Monate alt ist, dann würde sie umziehen in ihr Zimmer, ich würde sie nach dem Zähneputzen mit Geschichten berieseln, sie schliefe friedlich ein und ich hätte dann noch Energie und Lust, den Haushalt zu machen oder etwas für die Uni zu lesen oder zu schreiben. Was war ich naiv!
    Püppi ist jetzt 2 Jahre alt, sie zog schon mit 3 Monaten um in ihr Zimmer, weil wir alle drei nicht schlafen konnten, da sowohl Püppi als auch ich wahnsinnig hellhörig sind. Jede Bewegung, jedes Umdrehen, jedes Atemgeräusch hat sie und mich geweckt und wir waren einfach so fertig, dass wirklich Land unter herrschte. Ich hatte wahnsinnige Schuldgefühle, weil man soll doch nicht und das ist doch gefährlich etc, aber es ging alles gut und war für uns die beste Entscheidung. Es gibt trotzdem Nächte, in denen sie bei mir schläft und das ist in Ordnung.
    Manchmal schläft sie zu ihrer Zeit ein, das ist in der Regel gegen 21 Uhr. Manchmal macht sie bis Mitternacht und länger durch. Vorlesen klappt nicht, denn sie will die Bücher aus meinen Händen reißen und ist recht unsanft zu ihnen. Es dreht sie eher mehr auf, wenn ich vorzulesen versuche, also habe ich das auf später irgendwann verschoben. Darauf freue ich mich. Solange versuchen wir eben je nach Abend, was gerade richtig und notwendig erscheint. Spielen, kuscheln, Abendspaziergänge und manchmal sogar ihre Lieblingssendung. Ich Rabenmama! ;)

  4. Danke für diesen Text! Ich unterschreibe fast alles – meine Große wird Ende September 6 und die kleine Hexe Anfang Oktober 3, also fast genau wie bei dir 😉
    Einen Unterschied gab es: Die Große schlief mit 6 Wochen durch (in ihrem Bett!) und war bis sie ca. 2,5 war ein guter Ein- und Durchschläfer. Und dann kam ihre Schwester zur Welt 🙈 Diese weicht mir bis heute nachts kaum von der Seite und braucht bis zu 1,5 Stunden zum einschlafen. Und auch die Große kommt abends nur selten vor 21:30h zur Ruhe. Trotz Ritual ecetera pp… und ein Familienbett haben wir auch seit 2 Jahren auch 😉
    Sehr schöner Text, vielen Dank dafür 😘
    LG Daniela 😊

  5. Danke! Danke! Danke!!!
    Über ein Jahr weckte mich meine kleine Maus stündlich- manchmal halbstündlich. Ich war zwischendurch so verzweifelt. Aber was viel Schlimmer war: das Gefühl die einzige Looser- Mama zu sein, deren Kind nicht schläft. Und vielleicht sogar selbst schuld. Danke für diesen ehrlichen Erfahrungsbericht! Und ich gebe Dir völlig Recht in Puncto Schreien Lassen: ich habe mich ganz oft damit ermutigt, dass ich mir selbst sagte: “Eines Tages werde ich zu Recht wahnsinnig stolz auf mich sein, weil ich das trotz größter Widrigkeiten nie getan habe!”
    So langsam sind wir auf einem besseren Weg. Was uns geholfen hat? Hauptsächlich die Zeit, fürchte ich- und nicht meine tausend Bemühungen. Aber sei’s drum- alles wird gut ;-)

    1. Vielen Dank für diesen großartigen Text und die ehrlichen Worte.
      Als Erzieherin weiss ich natürlich genau, wie so ein Einschlafritual aussehen soll und wie das pädagogisch richtig gemacht wird. Hahahahaha!! Nur, mein Krümel schei**t drauf und macht sich so gar nichts aus meinen tollen Ritualen :) :) :)
      Aber wir sind auf einem guten Weg. Nach 15 Monaten braucht er im Moment “nur” noch ca. 1/2 – 1 Stunde und schläft nachts auch schon mal 5-6 Stunden am Stück. ;)
      Danke nochmals für deine Erfahrungen.
      Liebe Grüsse aus der Schweiz
      Corina

    2. So sah es bei uns auch aus. Das erste Jahr war die Hölle, was das Schlafen anging. Wir haben sie auch niemals schreien lassen. Babies schreien nicht grundlos. Sie brauchen Nähe und Geborgenheit, haben Hunger, Durst, die Windel voll, aber NIEMALS aus Berechnung. Wer an sowas noch glaubt…

  6. Ich stoße mal in ein anderes Horn und schreie : “DANKE!” Es ist so wunderbar zu wissen, dass ich nicht die einzige bin, die wie ein Drops zwischen irre kreischenden Kindern im Pyjama steht und eigentlich nur “nur die Kinder ins Bett bringen will”. Natürlich garniert mit den allabendlichen Dramen “Ich muss aufs Klo – Band 1 und 2”, “Ich muss nochmal trinken” – ebenfalls als Doppenband und “Ich bin noch nicht müde” – mit dem Umfang des Berthelsmann-Lexikons. Und jeden Abend denke ich mir, verflixter Mist, bin ich die einzige, deren Kinder sich einen feuchten Kehrricht um den Nachtschlaf scheren? Nein, bin ich nicht! DANKE, ANKE!