#coronaelternfeedback
Corona Herzensangelegenheiten

#coronaelternfeedback: Ein Umfragetool für uns alle – um unsere Verbesserungsvorschläge in die Politik zu übermitteln

#coronaelternfeedback: SCHON IMMER waren wir Eltern waschechte Jongleure, denn SCHON IMMER waren wir gleichzeitig Mama bzw. Papa, Partner, Entertainer, Streitschlichter, Tröster, Familienmanager, Koch, Putzer, Aufräumer, Trainer usw., dazu noch Haupt- oder Nebenverdiener und hatten dadurch SCHON IMMER tägliche to do Listen abzuarbeiten, mit denen man getrost ein kleines Landschloss hätte tapezieren können. Elternschaft war also SCHON IMMER durchaus anstrengend und fordernd, auch wenn uns dieses eine, besondere Lächeln unseres Nachwuchses, mit dem sie uns so viel zurückgeben ;), natürlich alle Belastungen mit links hat stemmen lassen. Wie Superhelden eben. Also fast. :D Doch dann kam die Corona-Pandemie. Und DIE hat auf unser SCHON IMMER nochmal ein paar mehr Schippen draufgelegt und uns in einem Rutsch gezeigt, wo Eltern in unserem Land in Sachen Wertigkeit eigentlich stehen. Nämlich hinten. Ganz, ganz hinten.

Während wir alle monatelang rotierten, dabei nicht „nur“ unser normales, ja eh meist schon kaum zu schaffendes Pensum ableisten mussten, sondern on top plötzlich auch noch Vollzeitstellen als Erzieher und Lehrer mit entsprechenden Lehraufträgen für unsere teilweise verängstigten Kinder erhielten, wurden wir von der Politik lange Zeit komplett vergessen. Oder besser gesagt ignoriert. Und selbst als wir so langsam dann doch mal wieder im Gesichtsfeld von Entscheidern erschienen, konnten wir nur dabei zuhören und -sehen, wie aus heißer Luft und panischen Schnellschüssen kleine Tropfen auf heißen Steinen wurden. Dabei NICHT wütend zu werden, NICHT zu verzweifeln und NICHT laut schreien zu wollen, war und ist schier unmöglich.

Aus dieser Wut entstanden schon tolle Aktionen und Gruppen, hunderte von Petitionen wurden geschrieben und starke Hashtags wie #coronaeltern und #elterninderkrise kreiert. Es ging darum, uns Eltern und auch unsere Kinder endlich in den Fokus zu rücken – dahin, wohin wir gehören, denn wir machen einen gewaltigen Teil unserer Gesellschaft aus – und uns und unsere Nöte endlich als relevant sichtbar zu machen … die Familien in Existenzkrisen, die Mütter und Vätern am Rande des Burnouts, die Alleinerziehenden ohne Unterstützung, die vielen Risikopatienten und die Eltern, die ihre Kinder mit Behinderungen plötzlich allein betreuen mussten. Nicht zu vergessen jene – Kinder wie auch Erwachsene – die in ihren Familien Gewalt erfahren und besonderem Schutz bedürfen, aber viel zu lange keine Chance darauf hatten.

Nun rollt bereits die zweite Welle über uns hinweg und die meisten von uns haben Angst. Ich auch. Um unsere Gesundheit, aber auch um unsere finanzielle Lage, um die Bildungssituation der Kinder, die Unberechenbarkeit, die wir als Eltern aktuell für Arbeitgeber oder Kunden darstellen und die Risiken, mal eben ganz spontan „aus dem Alltag“ zu fliegen und plötzlich wieder dort zu stehen, wo wir im Frühjahr schon am Limit liefen.

#coronaelternfeedback: Feedback geben, Ideen sammeln, gehört werden!

Deswegen haben Anne-Luise von Grossekoepfe, Lisa von Stadt Land Mama und ich uns etwas überlegt: Wir möchten euch ALLE mit einem Umfragetool ins Boot holen, EURE Stimmen bündeln und – vor allem – EURE konstruktiven Ideen und Verbesserungsvorschläge für eure individuelle, aber auch die allgemeine Situation von Familien während der immer noch aktiven Corona-Pandemie, gesammelt an die Politik herantragen. Denn: Wir sind vielleicht in Sorge und wütend, aber vor allem bieten wir Eltern gemeinsam ein KnowHow, dass unbedingt genutzt werden muss.

Helft uns jetzt, ein umfassendes Stimmungsbild zu kreieren, das sich konstruktiv in die Überlegungen der künftigen politischen Maßnahmen einbeziehen lässt! Beantwortet uns dazu bitte so fokussiert wie möglich in maximal fünf Sätzen einfach drei Fragen:

> Hier gehts zur #coronaelternfeedback-Umfrage

 

Erstellen Sie Ihre eigene Umfrage zu Nutzerfeedback.

Ihr seid Elternblogger*innen und wollt mitmachen und helfen, konkrete Ängste, Sorgen und auch Zukunftsvisionen von Eltern zu sammeln? Dann findet ihr dazu weitere Infos und Möglichkeiten auf der Seite der Blogfamilia zum #coronaelternfeedback.

Wir bedanken uns bei euch allen für eure Zeit und für euren Input! Und wir freuen uns, wenn ihr diese Seite oder Lisas oder Alus oder die der Blogfamilia oder einfach alle teilt. Erzählt es weiter und verschickt den Link zur Umfrage in WhatsApp-Gruppen. Wir wollen jetzt etwas bewegen. Gemeinsam. Für uns Eltern. Für unsere Kinder. Für unsere Zukunft. Trotz Corona.

DANKE! :-*

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5 Kommentare für “#coronaelternfeedback: Ein Umfragetool für uns alle – um unsere Verbesserungsvorschläge in die Politik zu übermitteln