Neu Rabenmutter 2.0

Stillst du etwa immer noch?! (Abstill-Tipps von Mamas zu Mamas)

„Stillst du etwa immer noch?!“ werde ich in letzter Zeit häufiger gefragt. Tja, was soll ich sagen … irgendwie bin so ganz nebenbei und nicht wirklich geplant eine waschechte Langzeit-Still-Mutti geworden. Zumindest, wenn man den gängigen Maßstab anlegt. Der besagt schließlich, dass spätestens nach 12 Monaten Schluss sein sollte mit dieser Muttermilch-fürs-Baby-Nummer, weil das Kind dann (angeblich) sehr gut ohne auskommen kann und es (angeblich) so langsam etwas „komisch“ wird. NORMAL ist es hingegen, dass man als Mutter schräg angeschaut wird, wenn man ein Kleinkind stillt. Und wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich das früher auch gemacht. Bevor ich selbst Kinder hatte sowieso. Aber auch noch, als ich den sehr tränenreichen und aufreibenden Abstill-Kampf mit dem Töchterchen nach 13 Monaten inniger Still-Liebe gewonnen hatte, den ich damals – trotz meiner eigenen Trauer nahende Ende der Stillzeit und der ausgeprägten Gegenwehr des Töchterchens – hart durchzog, weil ich dachte, es müsse so sein! EIGENTLICH jedoch waren wir beide noch gar nicht ganz fertig mit diesem Teil unserer Beziehung. Ich hatte mich einfach nur zu sehr von außen beeinflussen lassen und war als Mama noch nicht stark genug, meinen eigenen Weg zu gehen und meinem Bauchgefühl zu vertrauen. TROTZDEM war ich so fest von der Richtigkeit meines Handelns überzeugt, dass ich jene Mütter, die ihre längst laufenden, manchmal sogar bereits sprechenden Kleinkinder noch stillten mit einem eher abschätzigen Blick bedachte, den heute ICH kassiere. So schließt sich der Kreis, könnte man sagen ;) .

Das Söhnchen wir in wenigen Wochen zwei Jahre alt. Und ich stille noch immer. Sogar tagsüber. Damit hätte ich wirklich, wirklich, WIRKLICH niemals gerechnet und geplant habe ich es noch viel weniger. Meine Meinung über das Langzeit-Stillen hat sich zwar längst geändert, aber dennoch dachte ich, dass sich die Sache irgendwie von allein auflösen bzw. sich der Floh im Laufe seines zweiten Lebensjahres selbst abstillen würde. Allerdings … sieht es gerade nicht so aus! :D

Ganz sicher gewusst habe ich schon vor der Geburt des kleinen Mannes, dass ich ihn mir nicht so von der „Brust reißen“ werde, wie ich es der Mausemaus (und mir) zugemutet habe. Ich stille grundsätzlich schrecklich gern, mein Körper macht die ganze Sache auch im Langstrecken-Modus bravourös mit, ich habe nicht das Gefühl, dass mir dadurch irgendetwas fehlt und das Timing für das Ende dieser Phase ist tatsächlich komplett mir und dem Söhnchen überlassen, weil ich keine beruflichen Termine habe, nach denen ich mich richten müsste. Im Grunde perfekt, wäre da nicht das leise Stimmchen in mir, dass sich langsam aber sicher fragt: WILL DER JUNGE SICH ETWAS BIS ZUR GRUNDSCHULE STILLEN LASSEN??? :D Jetzt mal ernsthaft: Sein Still-Bedarf wird einfach nicht weniger!!! Er wackelt tagsüber locker fünfmal an und nachts gefühlt alle zwei Stunden. Meine Idee, zumindest in der wachen Zeit auf den Brust-Kontakt zu verzichten und sich diese super-Kuschel-Einheiten für die Nächte aufzuheben, findet er absolut indiskutabel und wahrscheinlich lächerlich. Warum etwas aufgeben, dass so großartig läuft, denkt er sich wahrscheinlich und kichert nur, wenn ich ihm erkläre, dass Mutti definitiv nicht auf Dauer sein persönlicher Milch-Tetra-Pack mit Strohhalm ist. So wie es scheint, wird sich mein Traum vom „er-still-sich-einfach-selber-ab“ wohl nicht in dem zeitlichen Rahmen erfüllen, den ich mir so vorgestellt habe … nämlich BEVOR er zwei wird. Ich bin zwar durchaus offen für eine „vertragliche Verlängerung“ auf unbestimmte Zeit, aber nur was nächtliche Stillen angeht. Außerhalb unseres Bettes würde ich die Möpse zukünftig gern eingepackt lassen. Doch wie komm ich dahin? Gibt es Möglichkeiten, SANFT abzustillen? Ohne Stress für alle Beteiligten? Geht das überhaupt oder muss es „Krieg“ geben?

Um mir einen umfassenden Überblick zu verschaffen, welche Wege es gibt und wie gut oder schlecht die dann funktionieren, habe ich einfach mal die weltbesten, nettesten, lockersten und herzlichsten Muttis gefragt, die ich kenne: die LÄCHELN UND WINKEN-Leserinnen <3 . Und hier kommt meine „Ausbeute“:

Abstill-Tipps von Mamas zu Mamas

Der „Mutti-verschwindet-mal-eben“-Trick

Jacky: „Meine mittlere war ein Jahr alt, als meine große ins Krankenhaus musste. Dadurch war der Papa mit der kleinen alleine und sie hat komischerweise nicht eine Träne vergossen. ;) Das war unser Abstill-Prozedere… 
Ich würde es immer wieder so machen, dass der Papa 2-3 Nächte mit Baby alleine ist… muss aber dazu sagen, dass wir nur noch zum Schlafen gestillt haben.“

Eine Mama schrieb mit lieber via PN, um anonym bleiben zu können: „Du wirst es nicht gerne hören, aber ich habe Sohnemann mittels Dienstreise abgestillt, weil wir es anders nicht hinbekommen haben! :D Die Hebamme hat es von Anfang an so empfohlen! Und es hat gut geklappt! Mama war 4 Tage in Berlin und Papa kann nicht stillen. Flasche wollte der Herr nicht… Es war wirklich gut für alle, danach hat er nachts durchgeschlafen und ich hab endlich wieder etwas zugenommen. Man tut dem Körper mit Schwangerschaften, Schlafentzug und jahrelangem stillen ja auch einiges an! Irgendwann reicht es einfach!
Bei unserer Tochter war das irgendwie einfacher. Sie wollte irgendwann selber nicht mehr so recht und dann noch ein paar gute Worte… Beide wurden bis ins 3. Lebensjahr gestillt.“

Papa macht das

Lena: „Ich habe mit einem Jahr schon abgestillt… Ich bekomme irgendwie immerzu ein schlechtes Gewissen wenn ich lese, wie lange ihr stillt… Ich habe da wieder gearbeitet und die Jungs haben “normal“ gegessen… Ich habe ne Woche lang das schlafen gehen und die Betreuung nachts an den Mann delegiert. Irgendwie hab ich mir da keinen Kopf drum gemacht…“

Lari: „Der Papa hat uns geholfen…. Auf einmal klappte es, dass er ihn ins Bett bringen konnte. Schwups hat er durchgeschlafen, schwups war ich abgestillt… Allerdings auch nichtsahnend schwanger… Vielleicht hat ihn auch das gestört?“

Einfach abwarten

Schilli: „Abwarten! Kurz bevor ich den Krieg eingeläutet hätte, hat sich der Knabe von selbst abgewendet und da ging’s mir dann fast schon zu schnell, so von einem Tag auf den anderen, wir haben zum Ende nur ein mal am Morgen (gegen fünf) gestillt. Meist ist es ja wirklich so, das sich so Situationen kurz vor “Schnauze richtig voll” von selbst erledigen.😘 Viel glück!“

Jana: „Ich finde das es solche “Schnauze voll” Tage immer mal gibt. Mein Kleiner ist jetzt 26 Monate. Ich stille noch viel. Aber ich warte bis wir beide soweit sind. Schließlich gibt es nichts Besseres als MuMi. Ich habe kein <3 für weinen. Da es für ihn eine ernste Sache ist. Instinktiv Überlebens Kampf. Ich warte bis wir zwei die MuMi-Sache bereden können. Vielleicht stillt er sich von selbst eher ab. (…) Ich genieße stillen. Da es besondere Bindung ist. Aber jeder so, wie für sich damit klar kommt.“

Meike: „Ich habe schon 3–4 Wochen überlegt, wie ich das mit dem Abstillen hinkriegen soll. Meine Hebamme hatte leider auch keinen hilfreichen Tipp für mich. 2 Wochen vor ihrem ersten Geburtstag ist die Kleine dann nicht wie gewöhnlich um 3.30 Uhr gekommen. (Habe zu der Zeit nur noch Nachts gestillt und war natürlich prompt wach und hab mich gewundert, warum mein Kind sich nicht meldet :D 😄) Als sie 2 Tage später doch nochmal wollte, hab ich die Milchbar als geschlossen erklärt. Habe ihr das auch so gesagt, oder so ähnlich ;) 😉 Danach war das für sie kein Thema mehr. Hab ihr auch keine Flasche oder sonstiges angeboten, lediglich Wasser aus einem Becher.“

Jessica: „Mein Bambam hat sich auch jetzt mit etwas über 22 Monaten plötzlich alleine abgestillt. Nachdem ich entgegen aller ach so tollen Ratschläge von anderen ala “kein Wunder, dass er Nachts so oft noch kommt, wenn du noch stillst und ihn bei dir im Bett hast” und ich die harten “Entzugsmethoden” mit meinem Gewissen nicht vereinbaren wollte, mir gesagt hab: “Pöh, ich vertrau auf das Bauchgefühl meines Kindes und lass ihn entscheiden wann er nicht mehr will”, ging das jetzt plötzlich fix (mir fast zuuuu schnell). Aber wir haben, dadurch, dass ich seit ner Weile wieder arbeite auch öfter Zeiten ohne Mama für Bambam. Das hat ihm wohl geholfen “Tittifrei” zu werden. Jetzt ist er schon 5 Tage “clean” und Mama hat ziemlich Sehnsucht nach der Stillzeit (die ich natürlich ab und an auch anstrengend fand und sie beenden wollte). Also entweder du bist soweit,dass du dir “den kalten Entzug” antun möchtest oder du wartest ab und wirst sehen, wie schnell das doch mit einmal vorbei ist.“

Alternativen bieten

Katja: „Nimmt er die Flasche? Ich musste mit 8 Monaten abstillen, weil ich eine starke Allergie entwickelt habe. Ich hab somit dann unser Abendritual mit ner Flasche durchgezogen. Erst Premilch, später Kuhmilch, jetzt halb mit Wasser gemischt. Kind Nähe Brust wie beim Stillen, aber Flasche. Dein Krümel ist ja schon groß, ich glaub mit erklären, das aus deiner Brust jetzt keine Milch mehr kommt, bekommst du sicher auch noch etwas gedeichselt.“

Jasmin: „Ich hab auf Flasche umgestellt. Zum Einschlafen gab es ein Fläschchen mit 100 ml. Wenn meine kleinen nachts wach wurden hab ich Wasser angeboten. Da war ich auch ganz konsequent. Mein Kinderarzt meinte wenn man etwas wirklich konsequent durchzieht, fällt es den Kindern auch leichter. Es war tatsächlich nur die ersten 2 Nächte etwas anstrengend. Es gab natürlich auch Protest. Aber wenn sie Durst haben können Sie Wasser trinken und mit mir kuscheln. So konnte ich dann auch schnell die Flasche zum einschlafen abgewöhnen. Die gab es erst im Bett zum Schlafen. 1 Monat später dann beim Wickeln, 3 Wochen später dann nach dem Essen und dann 3 Wochen später gar nicht mehr . So hat es 2 mal geklappt und so werde ich es wieder machen.“

Swetlana: „Mein kleiner hat mit 9 Monaten das erste mal eine Flasche mit Pre angenommen, dann ging es relativ schnell ohne Brust. Ich habe ihm immer erst die Flasche angeboten, wenn er zu doll geweint hat die Brust, aber nach kurzer Zeit hat er gemerkt, dass er wahrscheinlich mehr von der Flasche satt wird. Habe wahrscheinlich einfach Glück gehabt. Er ist nun fast 2 und bekommt nur noch manchmal Vollmilch zum Einschlafen Abends oder mal nachts. Beigefüttert hab ich ab dem 6. Monat, aber das fand er nicht so toll. Es war für mich sentimental schwerer abzustillen, als für den kleinen Mann auf Flasche umzusteigen.“

Ina: „Meine Freundin hat den Tipp von der Hebamme bekommen etwas Kakao in die normale Milch zu geben. Soll wohl ähnlich schmecken. Hat bei ihr gut funktioniert. Als er dann gut mit der Flasche zurecht kam, hat sie immer weniger Kakao rein gemacht.“

Langsam reduzieren

Denise: „Ich habe langsam über Tag reduziert. Ab 16 Monate ca. Dann habe ich nur noch zum Mittagsschlaf gestillt oder abends. Und immer nur zu Hause und bei Oma, sonst nicht auch nicht zum Mittagsschlaf z.B.
Dann ab 19 Monate haben wir mittags weggelassen.
Und mit 20,5 Monaten war sie eines abends so müde das sie ohne stillen weggeschlummert ist. Ab da haben wir nicht mehr gestillt. Meine Brust hat gute 3 Wochen gebraucht um ganz milchfrei zu sein.
Gleichzeitig haben wir das im arm einschlafen auf ausgiebig kuscheln und dann neben Mama einschlafen und dann in neben Mama aber im offenen angestellten eigenem bett mit Händchen halten einschlafen umgewöhnt.
Jetzt mit 22 Monaten kuscheln wir, dann ins Bett und etwas Händchen halten und dann dreht sie sich weg zum schlafen.“

Darüber reden – mit dem Kind

Katja: „Ich hab alle 3 Kinder gestillt und habe quasi durchgestillt. Lilly ist jetzt 2 und sie hat mehr genuckelt als getrunken. Mir taten zum Schluss so die Brüste weh. Ich hab ihr dann gesagt, wenn sie dran wollte, dass es mir weh tut und scheinbar hat das geholfen. Sie hat es akzeptiert und es gab überhaupt keinen Stress. Ich hab auch mit Krieg gerechnet. Ich denke, wenn du den Entschluss gefasst hast, dann steh dahinter und dann merkt auch der Krümel, dass du hinter der Entscheidung stehst. Wir kuscheln sehr viel. Haben wir vorher auch, aber sie kommt jetzt immer ganz vorsichtig, guckt die Titti an und sagt: „Mama aua“. Ich drück dich ganz lieb und hoffe das es nicht so schlimm wird.“

Feli: „Ich habe ihm erzählt, dass die Milch alle ist (hatte auch immer weniger Milch und nach ner Weile nuckelte er oft „trocken“ – sehr unangenehm) das konnte er verstehen und hat es auch ziemlich schnell akzeptiert mit 18 Monaten. Pflaster auf die Brustwarzen zu kleben und zu sagen dass die weh tun soll wohl auch oft gut klappen.“

Ana: „Mit dem Kind darüber sprechen. Klingt zwar blöd, dass man mit so einem kleinen Knirps darüber redet, aber die verstehen schon echt viel. Bei der Großen habe ich da anders gehandelt. Also zuerst immer weniger gestillt und nur wenn sie danach gefragt hat. Und dann irgendwann die nächtliche Stillzeit gegen eine Flasche Tee umgetauscht (auf Flaschenmilch wollte ich nicht umsteigen). Aber nach 2-3 Monaten habe ich eine Nacht dann gesagt es wäre Schluss und der Papa hat sich ums Einschlafen gekümmert. Hat drei Tage nächtliches Weinen gegeben. Danach war’s aus. Ich war da aber schon schwanger mit dem 2 Kind und wusste es noch nicht. Kann sein das die Muttermilch schon anders geschmeckt hat und deswegen so rasch gegangen ist.
Bei der Zweiten habe ich also dasselbe gemacht mit immer weniger zum Stillen geben. Dabei habe ich auch geachtet, dass sie gut zu Abend isst – da hat sie dann weniger nach der Brust danach gefragt. Und eben mit ihr oft darüber geredet. Und irgendwann in diesem Prozess fragte sie nicht mehr danach. Einfach so. Und ohne dass der Papa mal Nachtschicht schieben muss.
Da habe ich mich aber dann komisch gefüllt und bedauert, dass das so schnell und schmerzlos bei ihr dann ging. (Ja, blöde Mama. Erst will sie, dann will sie nicht! )
Also, sei Dir ganz sicher dass du Abstillen willst. Und wenn du es machst, mache es in einem Moment wo kein Stress ist – also nicht wenn Kind krank, Urlaub oder neu in der Kita. Dann ist es ruhiger.
Ich wünsche dir Kraft und viel Geduld!“

Jannika: „Nach 2 Jahren konnte ich nicht mehr und ich habe abgestillt. Ich habe es ihm erklärt, dass ich nicht mehr möchte und es jetzt keine Milch mehr gibt. Gleichzeitig habe ich Stillsituationen vermieden. Ich habe mit großem Protest gerechnet, weil er es absolut geliebt hat. Aber nichts, bis auf nachts hat er nicht einmal geweint.“

Tapfer durchziehen

Kerstin: „Es ist eine Stillbeziehung, und wie das bei allen Beziehungen so ist, wenn einer sie beendet ist das für den anderen meist sehr hart.
Ich habe meinen 2 jährigen vor 3-4 Wochen komplett abgestillt, und es war kein sehr leichter Weg. Aber ich wollte nicht mehr und ich bin der Meinung, meine Kinder sollen auch lernen, dass ICH auf mich selbst acht gebe.
Mein Kleiner war wütend, hat geweint und sich auch oft von mir weg gedreht und ich habe ihn dabei begleitet!
Ich bin bei mir geblieben und habe klar gesagt „Ich mag nicht mehr“ „Ich verstehe, dass dich das wütend macht, das ist ok“.
Ich habe ihn in seinen Gefühlen begleitet, egal wie sie aussahen.
Natürlich ist es schöner, wenn alles ganz friedlich läuft (Hatte ich bei meinem Großen, da stille er sich ab) aber wenn es von der Mama ausgeht wird das schwer.
Und die Kinder dürfen da traurig und wütend sein, und sie dürfen das zeigen!
Solche Gefühle gehören zu unserem Leben dazu und ich glaube, wenn wir sie da liebevoll durchbegleiten, das sie das gut schaffen.
Und sie lernen „Meine Mama achtet ihre Bedürfnisse“.
Ich musste innerlich erst 100% mit dem Stillen abschließen, sonst hätte ich ihn da nicht so durchbegleiten können!“

Wieder schwanger werden ;)

Alina: „Also ich hab einfach noch ein Baby bekommen :D Von jetzt auf gleich sofort abgestillt und nie wieder die Brust verlangt :D“

Jana: „Die nächste Schwangerschaft hat geholfen“ ;)

Ein super Tipp kam übrigens noch von Elisabeth: „Wichtig ist zu wissen, dass man Anspruch auf Hebammenbetreuung hat, so lange man stillt. Das gilt auch fürs abstillen.“

Mein Fazit:

DEN Abstill-Tipp schlechthin gibt es nicht. Leider. Aber es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie man an die Sache rangehen kann und somit kann auch jede Mama den für sich und ihr Kind individuell passenden Weg finden – und dann gehen. Wichtig ist, dass man sich nicht reinquatschen lässt und auch das schlechte Gewissen direkt wieder wegschubst. Denn wenn man als Mama (und schlicht als Frau) keine Lust mehr hat, muss es „erlaubt“ sein, abzustillen wie man das gerne möchte. Sicher könnte es sein, dass man mal einen komischen Blick kassiert, wenn man mithilfe einer Reise OHNE Nachwuchs abstillt … aber mal ehrlich: Komische Blicke kassieren wir doch eh, völlig wurscht, was wir als Mama entscheiden oder machen ;) . Also: Drauf scheißen (sorry ;) ) und tun, was einem selbst am besten bekommt – dann ist es nämlich auch für den Zwerg völlig in Ordnung.

Ich für meinen Teil werde wohl vorerst weiter die Strategie des Abwartens fahren und dem Söhnchen doch noch einmal Zeit geben, sich selbst abzustillen … weil ich es mir SO für uns beide wünsche. Und weil ich definitiv noch nicht genug genervt bin, um die Entscheidung zum endgültigen Abstillen zu treffen und konsequent durchzuziehen. Aber bald. Bestimmt. ;)

Natürlich gab es noch viel mehr Feedback, Tipps und persönliche Abstill-Geschichten. Ihr findet ALLE Kommentare unter dem Original-Post auf der LÄCHELN UND WINKEN Facebook-Seite … und zwar genau >>>hier<<<

3 thoughts on “Stillst du etwa immer noch?! (Abstill-Tipps von Mamas zu Mamas)

  1. Bei uns war es so, dass ich nach 11 Monaten nicht mehr wollte. Es war auch nur noch zum einschlafen und nachts. Ich habe dann so 2 Wochen öfter darüber geredet und ihr dann irgendwann abends zum Einschlafen die Flasche angeboten. die hat sie dann auch ohne Kommentar genommen, auch nachts. nach ca. 6 Wochen waren wir wegen einer Beerdigung 2 Nächte in einem Hotel. ich habe sie dann einfach, als sie wach wurde zu uns ins Bett geholt und sie hat ohne Flasche weitergeschlafen, danach war die Sache gehalten :) Aber regelmäßig durchschlafen tut sie immer noch nicht ;)

  2. Genau, jede Frau (und ihr Kind) entscheidet das selbst. Die Leute haben sowieso zu allem und jedem eine eigene Meinung! In meiner Elterngeneration auch: “Guck mal, die stillt so ein großes Kind! Das muss ja nun nicht mehr sein!”, sagte mein Vater letztens. Boah! Dafür konnte er sich aber was anhören!
    Außderdem ist Stillen in so vielerlei Hinsicht gut. Nervig, dass das – wie so vieles andere – immer noch diskutiert werden muss!

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