Geburtsbericht
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Geburtsbericht: Leserin Nathalie S. erzählt

Nach einer absolut toll verlaufenden ersten Schwangerschaft, hatte ich mich in Absprache mit meiner Ärztin zur geburtsvorbereitenden Akupunktur angemeldet. 9 Tage vor ET war der dritte Termin hierfür. Nach dem Aufwachen morgens und einer Runde Zumba im Wohnzimmer ging es also wieder los zur Akupunktur. Termin war wie die letzten beiden Male sehr entspannend und ruckzuck vorbei mit dem Gefühl, dass irgendetwas anders ist als sonst. Sicherheitshalber also noch das Handtuch auf den Fahrersitz bevor ich zurückfuhr.. Beim Aufschließen der Haustür und dem Handy am Ohr ist dann auf einmal um 12.30 Uhr ohne jegliche Vorboten die Fruchtblase geplatzt. Von Wehen keine Spur, so dass ich im Krankenhaus anrief und die Info erhielt, dass ich irgendwann im Laufe des Tages mal zum CTG kommen soll. Da mein Mann noch arbeiten war, kam meine Mama vorbei und wir entschieden gegen halb 3 Richtung Krankenhaus zu fahren, da der Bauch durch den Fruchtwasserabgang ziemlich nach unten gerutscht war. Corona bedingt durfte ich nur alleine und mit FFP2 Maske und Schnelltest ins Krankenhaus. Mein Mann wurde von meiner Mama informiert, da so langsam leichte Wehen anfingen und ich ins Wehenzimmer kam. Von jetzt auf gleich gingen die Wehen stark los, so dass ein still liegen für das CTG wirklich schwer fiel und kaum möglich war. Untersuchung ergab Muttermund bei 2 cm und meine Gedanken waren nur: Wie zur Hölle soll das weitergehen wenn es erst 2 cm sind?!
Ich also im Wehenzimmer beim Versuch halbwegs ordentlich zu liegen und zu veratmen bis um 16 Uhr mein Mann da war.
Auf meine Bitte, dass ich gerne zur Entspannung in die Badewanne möchte, kam, dass wir erst noch einen Ultraschall brauchen.. Also mit ziemlich starken Wehen und der Hilfe der Ärztin und meines Mannes den Raum gewechselt, Ultraschall erledigt und dann endlich in den Kreißsaal und in die Badewanne! Gegen 16.30/16.45 kam die Hebamme nochmal zur Untersuchung, sah uns ganz erstaunt an und meinte: Sie gehören ja zur ganz schnellen Sorte. Wir sind fast soweit!
Die warme Badewanne war genau die richtige Entscheidung und ich konnte mich viel besser bewegen als vorher auf dem Bett im Wehenzimmer. Die Hebamme gab den Ton an und um 17.23 wurde unsere wunderschöne Tochter nach nicht einmal 3 Stunden geboren.

Im Anschluss wurde es auf einmal sehr hektisch, weil bei mir nur noch Blut lief. Telefonate, Rufe und Not OP, Bett in den Kreißsaal und wenige Minuten später war ich im OP und sofort unter Narkose. Die kleine war bei ihrem Papa auf der Brust im Kreißsaal.
Als ich wieder aufgewacht bin, war ich in einem Überwachungsraum auf der Intensivstation mit der Info, dass ich 3 Liter Blut verloren hatte, weil die Geburt so schnell ging und die Gebärmutter sich nicht schnell genug zusammen gezogen hatte. Im OP wurde dann sicherheitshalber eine Ausschabung gemacht und solange massiert, bis alles wieder okay war. Dann alles mögliche an Infusionen und Überwachung des Blutdrucks für die nächsten 2 Stunden.
Nach 2 Stunden dort, durfte ich wieder zu meinem Mann und der kleinen Prinzessin zurück und konnte erstmal schauen, was für ein kleines Wunder wir da auf die Welt gebracht hatten.
Trotz der Aufregung nach der Geburt war es ein absolut beeindruckendes Erlebnis, was man nicht in Worte fassen kann. Wir hatten ein absolut tolles Team um uns aus Ärzten, Hebammen und Schwestern, so dass wir alles gut überstanden haben und heil zuhause ankamen <3

Diesen spannenden Geburtsbericht hat Nathalie geschrieben :)

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